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Hier werden Beiträge angezeigt, die von einzelnen Mitgliedern als Club-Impuls zu Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft veröffentlicht wurden. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf weitere Beiträge, die nicht für den öffentlichen Bereich freigegeben wurden, sondern nur für angeschlossene Nutzer. Volker Northoff
Wesentliche Voraussetzung für Effizienz ist ein grundsätzliches Umdenken der Wirtschaftsmentalität: Stärken transparent machen und fördern, statt Schwächen zu subventionieren. Das war der Konsens beim heutigen 40. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises mit folgenden Experten:
- Prof. Gabriel J. Felbermayr, Direktor, WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien - Georg Meck, Chefredakteur, Focus & Focus Money, München - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor, cep | Centrum für Europäische Politik, Berlin Langfristig wird sich die Globalisierung aufgrund des damit verbundenen Wohlstandsfaktors durchsetzen (vgl. Expertengespräch vom 2. März 2023). Vor diesem Hintergrund ging es um die Frage: Wie können Unternehmen in Phasen der Deglobalisierung flexibel agieren mit dem Ziel, auf die Vorteile weltwirtschaftlicher Arbeitsteilung nicht mehr als nötig zu verzichten? Das vollständige Gespräch mit zahlreichen weiteren inhaltlichen Impulsen ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter https://club.djp.de/gespraech.php?e=239-1702578469. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/Qn2I_Ngf9no >> Teilen >> Kontakt Ankündigung: 40. Expertengespräch am 4. März über "Effizienz in der Weltwirtschaft" - mit Gabriel Felbermayr, Georg Meck, Henning Vöpel
Volker Northoff
Langfristig wird sich die Globalisierung aufgrund des damit verbundenen Wohlstandsfaktors durchsetzen (vgl. Expertengespräch vom 2. März 2023). Das 40. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises widmet sich vor diesem Hintergrund am 4. März der Frage: Wie können Unternehmen in Phasen der Deglobalisierung flexibel agieren mit dem Ziel, auf die Vorteile weltwirtschaftlicher Arbeitsteilung nicht mehr als nötig zu verzichten?
Die teilnehmenden Experten: - Prof. Gabriel J. Felbermayr, Direktor, WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien - Georg Meck, Chefredakteur, Focus & Focus Money, München - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor, cep | Centrum für Europäische Politik, Berlin Das Gespräch wird aufgezeichnet. Eine kurze Zusammenfassung wird am selben Tag hier im Club veröffentlicht. Danach ist die Videoaufzeichnung für eingeloggte Clubmitglieder zugänglich und dauerhaft abrufbar. Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Prof. Dr. Sebastian Dullien wird künftig als Juror an der Auswahl der Preisträger mitwirken und seine Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen. Er ist Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung und Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaft an der HTW Berlin. Von 2002 bis 2007 war er Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Financial Times Deutschland.
Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für acht Themenressorts finden Sie unter: https://www.djp.de/jury Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Am 1. Februar wird die 19. Saison des Deutschen Journalistenpreises eröffnet. Dann beginnt mit dem Freischalten des Einreichungstools auf https://www.djp.de die aktive Phase 2025. Einreichungs- und Empfehlungsschluss ist am 10. Juli. Die Preisverleihung wird am 25. September ab 19 Uhr live aus dem Fernsehstudio übertragen.
Der Deutsche Journalistenpreis prämiert herausragende redaktionelle Textbeiträge in deutschsprachigen Print- und Onlinemedien zu Wirtschafts- und Finanzthemen. Sie müssen zwischen dem 1. Juli 2024 und dem 30. Juni 2025 veröffentlicht worden sein. Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter führender Medien sowie meinungsbildende Wirtschaftsexperten wählen als Jurymitglieder die Preisträger in acht verschiedenen Themenressorts aus. Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren erhalten sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Die Kraft des Wortes zählt. 2024 lagen ihnen 503 Beiträge aus 98 Medien von 453 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Im Club des Deutschen Journalistenpreises stehen die Jurymitglieder während des gesamten Jahres im Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie weiteren führenden Journalisten und Wirtschaftsexperten. Durch regelmäßige Expertengespräche entwickeln sie gemeinsam exklusiv für die Clubmitglieder inhaltliche Impulse für den Qualitätsjournalismus. Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Volker Northoff
Steffen Range, Chefredakteur der Deutschen Handwerks Zeitung (DHZ), wird künftig als Juror an der Auswahl der Preisträger mitwirken und seine Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen.
Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für acht Themenressorts finden Sie unter: https://www.djp.de/jury Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Ulrich Becker, Chefredakteur der Südwest Presse in Ulm, wird künftig als Juror an der Auswahl der Preisträger mitwirken und seine Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen.
Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für acht Themenressorts finden Sie unter: https://www.djp.de/jury Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Louisa Riepe, Chefredakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung, wird künftig als Jurorin an der Auswahl der Preisträger mitwirken und ihre Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen.
Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für acht Themenressorts finden Sie unter: https://www.djp.de/jury Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Karsten Kammholz, Chefredakteur des Mannheimer Morgen, wird künftig als Juror an der Auswahl der Preisträger mitwirken und seine Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen.
Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2025 für acht Themenressorts finden Sie unter: https://www.djp.de/jury/2025 Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Journalistenpreises,
zum Jahresausklang darf ich Ihnen mit Freude ein neues Clubmitglied vorstellen. Dr. Martina Salomon aus Wien, Herausgeberin des Kurier, wird künftig als Jurorin an der Auswahl der Preisträger mitwirken und ihre Expertise im Club des Deutschen Journalistenpreises einbringen. Aus diesem Anlass möchte ich meinen Respekt all denjenigen ausdrücken, die in den Redaktionen täglich mit Kompetenz und Herzblut die Kraft des Wortes einsetzen, um die Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft verständlich zu machen und verantwortungsvoll mitzugestalten. Mein Dank gilt ebenso den mehr als einhundert Jurymitgliedern und unseren Partnern aus der Wirtschaft, die sich 2024 mit großem Ernst und Engagement für den Qualitätsjournalismus eingesetzt und ihn persönlich gefördert haben. Ich wünsche Ihnen allen ein segensreiches Weihnachtsfest und einen guten Einstieg ins neue Jahr. Wir hören und sprechen uns im Januar - wie immer mit nachdenkenswerten Impulsen unserer Clubmitglieder in Zeiten des Wandels. Herzlich grüßt Sie Ihr Volker Northoff >> Teilen >> Kontakt Strukturen des Wohlstands - Impulse aus dem 39. Expertengespräch mit Achim Wambach, Ulrich Kater und Malte Fischer
Volker Northoff
Das 39. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises widmete sich der Frage, welche strukturellen Voraussetzungen nötig sind, um weiterhin Wohlstand schaffen und erhalten zu können. Die teilnehmenden Experten
- Malte Fischer, Chefvolkswirt, WirtschaftsWoche - Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt, DekaBank - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung waren sich darin einig, dass die Gefahr einer Vernachlässigung bewährter liberaler Wirtschaftsprinzipien besteht, auf denen der über Jahrzehnte aufgebaute Wohlstand basiert und auf die wir uns deshalb stärker besinnen müssen. Sie betonten die Notwendigkeit, Anreize für Unternehmertum und produktive Arbeit zu erhalten, um den Wohlstand in Deutschland zu sichern. Entscheidend ist die richtige Balance zwischen Marktfreiheit und staatlichen Eingriffen; sie droht in manchen Bereichen verloren zu gehen. Langfristig kommt es vor allem auf Innovationskraft und ein hohes Bildungsniveau an, um internationalen Wettbewerb zu bestehen. Das vollständige Gespräch mit zahlreichen weiteren inhaltlichen Impulsen ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter https://club.djp.de/gespraech.php?e=251-1721718359. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/1eI27AMX0y8 >> Teilen >> Kontakt Preisträger vorgestellt - Marc Widmann & Leonie Daumer: Plötzlich ein Loch im Kinderherz (Ressort Offenes Thema)
Volker Northoff
Den Siegerbeitrag im Ressort Offenes Thema für Artikel aus Wirtschaftsbereichen, für die kein eigener Themenpreis ausgelobt wird, publizierten Marc Widmann und Leonie Daumer am 6. Juni 2024 in der Wochenzeitung Die Zeit unter der Überschrift "Plötzlich ein Loch im Kinderherz - weil ein Teil für ein paar Euro fehlt". Um Patienten und Patientinnen beispielsweise vor minderwertigen Brustimplantaten zu schützen, fordert eine EU-Regelung, dass alle Medizinprodukte regelmäßig neu zertifiziert werden müssen. Die Zertifizierung liegt jedoch in den Händen privater Firmen, die den Prozess künstlich verteuern. In der Folge werden Nischenprodukte etwa für Kinder vom Markt genommen - mit gravierenden Konsequenzen im Einzelfall, wie ihn die Autoren exemplarisch schildern und umfassend einordnen. Eine Änderung der Regelung wird angestrebt.
Jurorin Maja Brankovic, stellvertretende Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, zeigte sich in ihrer Laudatio sichtlich berührt: "Ja, auch von mir ein ganz großer Glückwunsch im Namen der ganzen Jury. Wir haben uns sehr gefreut über Ihren Text und wir haben auch rege diskutiert. Die Kommentare, die es zu dem Text aus der Jury gab, waren sich im Prinzip einig: Ich wusste gar nicht, dass das ein Problem ist. Ich wusste gar nicht, dass es eine EU-Verordnung zur Sicherheit von Medizinprodukten gibt, die tief in das Leben fast jedes Menschen geht, und dass diese Verordnung solche Konsequenzen hat. Und weil Ihr Text eine Entdeckung war, haben wir ihn ausgewählt. Plötzlich ein Loch im Kinderherz, weil ein Teil für ein paar Euro fehlt - das ist ja schon ein Titel, der zum Lesen anregt. Der Artikel nimmt uns mit in die Operationssäle der Kinderchirurgie. Er zeigt uns, was in diesem sehr emotionalen Raum passiert, wenn plötzlich nötiges Material fehlt: Sie steigen ein mit einem banalen Stück Plastik, das aus Kostengründen nicht mehr produziert wird. Deshalb wird auf einmal aus einer Routine-OP für Kinderherzchirurgen ein lebensbedrohlicher Notfall. Ein Protagonist in Ihrem Text, Professor der Uniklinik München, muss improvisieren. Diese Improvisation geht schief und er produziert das im Titel des Artikels stehende Loch im Kinderherz. Er muss eine Notfall-OP durchführen. Die Kraft des Artikels liegt darin, die politisch-bürokratische Prozedur einer Verordnung, die gut gemeint ist, mit all ihren unbeabsichtigten und zum Teil ja wirklich verheerenden Folgen anschaulich zu machen. Dieses Beispiel verdeutlicht sehr eindrücklich, wie dramatisch die Lage geworden ist. Das vermitteln sie mit sehr präzisen, aber auch emotionalen Schilderungen, die den Leser und die Leserin die Dringlichkeit der Situation spüren lassen, ohne dass Sie jemals ins Pathetische rutschen. Sie schaffen es immer, auf einer sehr sachlichen, deskriptiven Ebene zu bleiben und trotzdem Emotionalität und Dringlichkeit zu erzeugen. Kinder sterben, weil Katheter fehlen, schildern Ärzte. Das hinterlässt wirklich Eindruck, man erzählt davon in der Familie, man erzählt davon auch Wochen später. Und ich muss für mich sagen: Wenn ich Ihren Text zusammenfasse, dann werde ich emotional, obwohl es um die EU geht. Recherchen, Analysen und Fakten zusammenzutragen und einzuordnen, das ist ja ein wesentlicher Teil unseres Geschäfts. Aber es geht auch darum, Themen zu finden, sie zu recherchieren und so zu erzählen, dass es Eindruck hinterlässt und dass uns immer wieder ein Fenster geboten wird in Dinge, von denen wir sonst nicht erfahren - wenn es nicht Journalisten wie Sie gäbe, die uns das erzählen. Dafür sind wir sehr dankbar und deshalb nochmal meinen herzlichen Glückwunsch!" Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna: "Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre exzellenten Beiträge sowie der Jury für ihre sorgfältige Arbeit. Dieser Preis unterstreicht die Bedeutung eines freien, unabhängigen und verantwortungsvollen Journalismus für unsere Gesellschaft. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben mit ihrer Arbeit Maßstäbe gesetzt und sind Vorbilder." Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Im Bereich Bildung & Arbeit prämierte die Jury Marc Kowalsky für das im Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz am 25. August 2023 erschienene Porträt der erfolgreichen Unternehmensberaterin Christina Henkel, ehemals Carsten Henkel, die im Alter von sechzig Jahren ihre Geschlechtsumwandlung vollendete. Geschildert werden Laufbahn, inneres und äußeres Coming-Out sowie Transition. Ein besonderer Fokus liegt auf Geschlechterrollen im Arbeitskontext sowie auf Kommunikationsstrategien bis hin zu Praxistipps für den Umgang mit Menschen in der Transition in Unternehmen.
Jurymitglied Ulric Papendick, Leiter der Kölner Journalistenschule, zeigte sich als Laudator beeindruckt: "Ein großartiges Stück. Einer der besten Artikel, die ich in zehn Jahren Juryarbeit beim Deutschen Journalistenpreis gelesen habe. Es ist ein ganz besonderes Thema. Es geht um einen Menschen, der bei der Geburt als Mann identifiziert wurde - eingeordnet wurde, würde ich jetzt sagen - und der dann im Laufe seines Lebens feststellt, dass er eine Frau ist, eine Transfrau. Dieser Mensch ist beruflich ungemein erfolgreich. Er ist lange Jahre Schweizer Chef der Unternehmensberatung Roland Berger. Er ist jahrelang als Carsten Henkel der Inbegriff eines harten, toughen Managers, der auf den Tisch hauen konnte, so beschreiben ihn seine Kollegen. Und doch hat er immer eine Art Nebel im Gehirn, einen Brain Fog. Mit Ende 40 kommt erstmals der Verdacht auf, dass er vielleicht im falschen Geschlecht geboren wurde. Er ist bereits 58, als er sich eingesteht, dass er eine Frau ist, und sich für eine Transition entscheidet. Und dann wird eben aus Carsten Henkel Christina Henkel, die heute weiterhin eine eigene erfolgreiche Unternehmensberatung in der Schweiz führt. Ja, eine unglaubliche Geschichte. Marc Kowalsky erzählt sie in einer ganz ruhigen, einfühlsamen und sehr bewegenden Art. Man ist ganz nah dran an Christina, ehemals Carsten. Man versteht, was sie durchmacht. All die Herausforderungen werden nicht verschwiegen. Die Ehefrau, die Christina immer noch mit dem alten Kosenamen anspricht. Der Sohn, der weiterhin Papa sagt. Die Geschäftspartner und Kunden, die natürlich vordergründig positiv reagieren, von denen Christina aber nicht weiß, ob sie nicht doch ein großes Problem mit der ganzen Sache haben. Das ist eben das Besondere an dieser Geschichte: dass man erfährt, was eine solche Transition für einen Menschen bedeutet, der voll im Arbeitsleben steht und der als Führungskraft viele Dutzende Mitarbeitende anleiten muss. Die Jury hat besonders hervorgehoben, dass es immens wichtig ist, das Thema Diversität heute im Beruf offen anzugehen..." Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Beim Thema Weltwirtschaft entschied sich die Jury für eine Reportage von Wolfgang Bauer, die am 2. Mai 2024 im Zeitmagazin unter dem Titel "Der Raubzug" erschienen ist. Der Autor begleitete eine Gruppe philippinischer Fischer, die als Blockadebrecher am Scarborough-Atoll im Südchinesischen Meer Zier- und Speisefische jagen - inmitten des eskalierenden Konflikts zwischen einem zunehmend aggressiv auftretenden China und seinen Nachbarstaaten. Das Leben der Fischer ist geprägt von Alkohol, Wettschulden, zunehmender Überfischung und einem lebensgefährlichen Job als Taucher mit primitivster Technik - aber auch von der Expansion Chinas, das ihnen den Zugang zu ihren Fischereigründen verwehrt. "Eine sehr gut durchkomponierte Reportage, die das Leben und die harte Arbeit philippinischer Fischer in den Kontext eines der wichtigsten geopolitischen und geoökonomischen Themen unserer Zeit setzt", schrieb ein Jurymitglied.
Peter A. Fischer, Chefökonom der Neuen Zürcher Zeitung, ging als Laudator zunächst auf die Vielschichtigkeit des Themas Weltwirtschaft ein: "Es gab sehr viele Nominierungen. Wir glauben in der Jury, dass geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklungen immer wichtiger werden, um Wirtschaft zu verstehen. Und so haben wir zunächst diskutiert: Was ist das jetzt, Weltwirtschaft? Sind das makroökonomische Analysen wie Subventionswettlauf, Sanktionen, Lieferketten? Sind das konkrete Beispiele von Problemen in Ländern wie Russland, Südafrika oder Frankreich? Und am Schluss haben wir uns für den Raubzug entschieden. Er ist weder das eine noch das andere. Und gleichzeitig beides. Es ist eine sehr eindrückliche Reportage von philippinischen Fischern. Eine sehr einfache Fischerei, 240 Kilometer entfernt vom Hafen, wo diese Fischer leben. Es ist eine Reportage, die uns sehr beeindruckt hat durch ihre starken Bilder, die im Kopf bleiben. Und es ist eine sehr mutige Reportage, denn der Autor musste sich zusammen mit der Fotografin vor den Chinesen verstecken - auf einem sehr archaischen Bambusschiff, 20 Meter lang. Es ist eine Reportage, sehr fein komponiert, die von individuellen Schicksalen inmitten dieses internationalen Konflikts erzählt, bei dem es um Kriegsgefahr geht, aber auch um die Zerstörung des Atolls und um Überfischung. Und gleichzeitig geht es auch um die Fischer aus diesem Dorf Masinloc, denen es an Bildung mangelt und an Perspektiven. Sie langweilen sich, Alkohol ist ihr offensichtliches Hauptvergnügen. Sie sind der Spielsucht verfallen. Ich war beeindruckt von der Traurigkeit und Aussichtslosigkeit, die hier gezeigt wird und die hinter manchen großen, weltpolitischen Auseinandersetzungen steckt. Aber eben auch von den ökonomischen Rahmenbedingungen, die nicht passen, und den fehlenden Anreizen für diese philippinischen Fischer. Wolfgang Bauer, Sie haben das in einer unglaublich lakonischen Art und Weise erzählt, die einen nicht mehr loslässt. Es ist wohl wirklich das, was diesen Journalistenpreis prägt: die Kraft des Wortes." Dr. Georg Stamatelopoulos, Vorsitzender des Vorstands der EnBW AG: "Hochwertiger Journalismus, wie er von den Preisträgerinnen und Preisträgern im besten Stil praktiziert und vertreten wird, hat die Kraft, Veränderungen zu gestalten. Insofern haben Sie nicht nur eine herausragende Rolle, Sie tragen auch eine große Verantwortung. Es ist die Verantwortung, nicht nachzulassen, wenn es um die aufklärende und orientierende Kraft des Wortes geht." Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Beim Siegerbeitrag im Themengebiet Finanzen & Kapital geht es um Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek, der offenbar jahrelang ein Doppelleben führte. Erschienen ist der Beitrag von Jörg Diehl, Roman Dobrokhotov, Christoph Giesen, Christo Grozev, Martin Hesse, Roman Höfner, Martin Knobbe, Roman Lehberger, Friederike Röhreke, Marcel Rosenbach, Fabian Schmid, Fidelius Schmid, Thomas Schulz, Sandra Sperber und Finn Starken im Nachrichtenmagazin Der Spiegel am 2. März 2024 unter dem Titel "Marsaleks zweites Ich". Von einer Freundin mit dem russischen Geheimdienstmann Stanislaw Petlinski in Kontakt gebracht und durch eine Syrien-Reise radikalisiert, baute Marsalek im Auftrag des Kremls und mit Agenten des österreichischen Verfassungsschutzes ein Spionagenetzwerk gegen westliche Kritiker auf, wusch über Wirecards undurchsichtiges Geschäftsmodell russisches Geld und kaufte Söldner für Libyens so genannten Wiederaufbau. Marsalek sei schon immer von Agententum besessen gewesen, die Rolle als Wirecard-Vorstand war für ihn die perfekte Tarnung.
Die Kommentare im Rahmen des Juryverfahrens sprechen für sich: "Die wahrscheinlich beste Marsalek-Geschichte seit mindestens zwei Jahren. Das Autorenteam hat völlig neue Aspekte recherchiert und den Lesern nahegebracht. Eine herausragende Arbeit, die eine Auszeichnung absolut verdient hat. Umfassend, spannend und verständlich erzählt." Marion Höllinger, Sprecherin des Vorstands der HypoVereinsbank: "Exzellenter Finanzjournalismus erfordert nicht nur herausragende Fachkenntnisse, sondern auch Mut und Konsequenz. Journalistinnen und Journalisten, die sich diesem Ideal verschrieben haben, leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Stabilität und zum Vertrauen in die Finanzmärkte - und nicht zuletzt zu unserer funktionierenden Demokratie. Danke, dass Sie Ihre Lebenszeit in den Dienst dieser wichtigen Arbeit stellen!" Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Preisträger vorgestellt - Ann-Kathrin Nezik, Paul-Jonas Hildebrandt & Jens Tönnesmann: Hausmeister der Finsternis (IT & Kommunikation)
Volker Northoff
Ann-Kathrin Nezik, Paul-Jonas Hildebrandt und Jens Tönnesmann sind die Preisträger im Ressort IT & Kommunikation mit ihrem Porträt des Jugendlichen Louis alias Sudo, der mit "Deutschland im Deep Web 3" das größte deutschsprachige Forum im Darknet betrieb und des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln angeklagt wurde. "Hausmeister der Finsternis" ist ihr Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit vom 31. August 2023 überschrieben. Sie schildern, wie der Außenseiter der niederbayerischen Enge auf der Suche nach Anerkennung ins Darknet entfloh, wo sein anfänglicher Einsatz für freie Meinungsäußerung und seine psychische Gesundheit allmählich zugrunde gingen, bis er schließlich festgenommen wurde. Ein fesselnder Text mit gutem Zugang zum Protagonisten und viel Hintergrund, so die Kommentare im Juryverfahren.
Laudatorin Dr. Heidi Rohde, stellvertretende Chefredakteurin der Börsen-Zeitung, ordnete die Entscheidung der Jury zunächst ein: "In der IT bewegen uns ja zwei Phänomene aktuell ganz besonders: Zum einen natürlich KI, die nächste Revolution im Internet, und zum anderen eine wachsende Cyberkriminalität. So überrascht es natürlich nicht, dass unter den Finalisten, über die wir beraten haben, mehr als ein Beitrag sich auf die eine oder andere Weise mit diesen beiden Themen befasste. Warum fiel also unsere Wahl auf Hausmeister der Finsternis? Ein Grund war die Aktualität des Themas: Es ist ein wirklich gut geschriebener Beitrag, der zeigt, wie gesellschaftlich relevant das Thema ist - anhand eines Porträts mit sehr aufwändiger Zusatzrecherche. Das hat uns wirklich beeindruckt. Die Geschichte zeichnet das eigentlich gar nicht so ungewöhnliche Psychogramm eines IT-begabten Jugendlichen, der sich in einem provinziellen Umfeld als Außenseiter fühlt und auf der Suche nach Respekt und Anerkennung vom rechten Weg abkommt. Als Autorenteam geht Ihr aber deutlich darüber hinaus. Ihr habt sehr anschaulich geschildert, wie die Faszination des Darknets als regel- und rechtsfreier Raum sich entfaltet und warum der Protagonist Louis durch eine gefährliche Eigendynamik, die diese kriminellen Plattformen entwickeln, selbst zum Kriminellen geworden ist. Das ist Euch einfach sehr anschaulich, einfühlsam und berührend gelungen. Und Ihr habt auch recherchiert über den Umgang des Umfelds mit solchen Faszinationen und ein Beispiel aus Großbritannien genannt - einen ähnlichen Fall, bei dem ein ganz anderer behördlicher und gesellschaftlicher Umgang eine erfolgreichere Bewältigung dieses Problems vielleicht erkennen lässt. Das hat uns insgesamt beeindruckt und deswegen haben wir uns für Euch entschieden." Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Im Ressort Mobilität & Logistik ging der Preis an ein Autorenteam des stern für eine Recherche zur Gigafactory von Tesla im brandenburgischen Grünheide, erschienen am 28. September 2023 unter der Überschrift „Außer Kontrolle“. Der Beitrag zeigt auf, wie systematisch die Landes- und Bundesbehörden eklatante Missstände in der deutschen Tesla-Fabrik nicht nur dulden, sondern auch kaschieren, um ihr politisches Vermächtnis nicht zu gefährden. Es gebe eine Häufung von Arbeitsunfällen durch immensen Arbeitsdruck und Austritte von Gefahrenstoffen im Wasserschutzgebiet. Derartige Vorwürfe seien aus den USA bereits bekannt, Tesla allerdings solle sich selbst kontrollieren. Zum prämierten Team gehörten Emin Aiche, Valeria Bajaña Bilbao, Moritz Dickentmann, Christian Esser, Manka Heise, Tina Kaiser, Karolina Kaltschnee, Birte Meier, Marc Neller, Kristina Ratsch und Kim Lucia Ruoff.
Sebastian Schmid, Chefredakteur der Börsen-Zeitung, hob insbesondere die Rechercheleistung hervor: "Sie fällt sofort ins Auge: Reporterinnen, die eingeschleust waren bei Tesla, jede Menge Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern, mit Menschen von der Wasserversorgung, mit anderen aus der Politik, aus der Gesellschaft, aus dem Unternehmen selbst. Der Aufwand war immens, und das hat man gemerkt. Aber auch die Art und Weise, wie es aufgeschrieben und erzählt wurde, hat imponiert - auch in den Details. Wenn man die Region oberflächlich kennt, dann werden wahrscheinlich viele Menschen sofort zu dem Schluss kommen und wie Elon Musk sagen: Hier gibt es doch jede Menge Wasser, was wollt ihr eigentlich, ist doch alles super. Nein, hier gibt es einen ganz niedrigen Grundwasserspiegel, das ist diffizil. Und beim Grundwasser merkt man eben nicht übermorgen, was schiefgegangen ist, sondern es dauert länger. Wie all das ineinander verwoben und in einer runden Geschichte zusammengepackt wurde, fand ich sehr gut. Sprachlich top, Recherche top - also herzlichen Glückwunsch!" Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG: "Es ist mir eine große Ehre, diese bedeutende Preisverleihung zu unterstützen. In einer Zeit, in der Informationen im Überfluss vorhanden sind, auch Fake-Informationen, und die Wahrheit allzu oft durch leere und verkürzte Zuspitzungen verzerrt und verdeckt wird, ist die Rolle eines guten und objektiven Journalismus wichtiger denn je." Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Preisträger vorgestellt - Reto U. Schneider: Schmutzige Geheimnisse (Ressort Innovation & Nachhaltigkeit)
Volker Northoff
Der Preisträger im Ressort "Innovation & Nachhaltigkeit" Reto U. Schneider hat im Rahmen einer Studie über Müll und die Wirksamkeit bestimmter Recyclingmaßnahmen den Inhalt von Müllsäcken nach bestimmten Kategorien sortiert. Darüber berichtete er im Magazin NZZ Folio der Neuen Zürcher Zeitung am 6. November 2023 unter dem Titel "Schmutzige Geheimnisse", verbunden mit einer kurzen Kulturgeschichte des Wegwerfens. Müll in der heutigen Dimension sei das Ergebnis der hohen Verfügbarkeit von Waren durch Industrialisierung, eines hohen Bruttoinlandsproduktes mit entsprechender Kaufkraft und der Verbreitung nicht abbaubarer Werkstoffe wie Plastik. Durch die Verknüpfung historischer, technischer und sozialer Aspekte des Abfallproblems zeigt der Text eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema, kommentierte ein Jurymitglied im Bewertungsverfahren.
Laudatorin Lisa Nienhaus, Ressortleiterin Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung, fand bereits die Idee spannend, dass man mit etwas Ekligem wie Müll eine gute Geschichte machen kann: "Sie sind losgegangen und haben zusammen mit anderen Menschen Müll untersucht. Sie haben mitgemacht und anhand dessen erzählt, was man lernen kann aus dem Müll - sowohl über die einzelnen Personen, die den Müll verursacht haben, als auch über den Müll an sich und unsere Welt. Ein zweiter Grund, weshalb Sie den Preis verdienen: Der Text ist einfach toll geschrieben. Man kann sich ja vorstellen, dass so eine Geschichte über Müll auch nach hinten losgeht. Es ist ein nicht sehr appetitliches Thema. Aber Sie haben sorgsam beobachtet und das dann mit ein bisschen Witz aufgeschrieben. Da stehen einfach tolle Sätze drin wie dieser: Wer sich schon immer eine Arbeit gewünscht hat, die alle Sinne anspricht, ist hier richtig. Da geht es darum, wie der Müll riecht. Kurz: in jeglicher Hinsicht ein richtig toller Beitrag. Und man lernt dabei auch noch etwas über die Geschichte des Mülls." Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: "Gründliche Recherche und Analysen, Gespräche mit Fachleuten, Beteiligten und Betroffenen, das Gespür für Zielgruppen und Zwischentöne, den Mut, Überraschendes und auch Unbequemes zu sagen und zu schreiben - all das können und wollen wir nicht der KI überlassen. Deshalb unterstützen wir den Deutschen Journalistenpreis.“ Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der freie Reporter Joshua Kocher hat für seine Reportage "Wie die Zukunft wachsen kann" im Magazin Geo vom 15. Januar 2024 den 18. Deutschen Journalistenpreis im Ressort Transformation erhalten. Er zeigt auf, wie Sizilien, das besonders unter den Folgen des Klimawandels leidet, zum experimentellen Zukunftslabor der Landwirtschaft wird: Statt Zitronen und Oliven werden in Europa beliebte tropische Früchte oder speziell angepasste Weizensortenmischungen angebaut. Sparsame Bewässerung und neue Dünger werden ausprobiert. Problematisch seien vor allem Wasserversorgung und Wetterextreme. Ein Umdenken der Landwirte sei aber erreichbar, vor allem durch finanzielle Anreize. Hier der vollständige Artikel: https://tinyurl.com/2xcxwtck
Jurymitglied Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik, würdigte die journalistische Leistung des Autors: "Uns hat die Sprachgewalt und ebenso die Nuancierung überzeugt, mit der Sie beschrieben haben, wie sich die Menschen zwischen Tradition - also dem, was sie seit Jahrzehnten machen - und dem, was für sie völlig neu ist, auf die Suche nach neuen Lösungen machen. Das hat uns sehr beeindruckt. Der zweite Grund war, dass Sie sich nicht mit der großen Politik beschäftigt haben oder der Frage, wie man nun Infrastrukturen baut, welche man benötigt oder welche Investitionsmittel man dafür braucht. Nein, Sie haben einen Aspekt von Transformation beleuchtet, der gar nicht so stark im Fokus ist, der aber ganz wesentlich ist für eine erfolgreiche Transformation, nämlich die Frage: Wie reagieren Menschen eigentlich? Prägen sie eine gewisse Resilienz und Widerstandsfähigkeit aus? Das haben Sie wunderbar beschrieben. Sie beschreiben eine Haltung, die sich irgendwie bewegt zwischen Resignation und Realismus. Offenbar reicht das, um eine neue Kraft zu schöpfen, nämlich eine, die die Transformation angeht." Joshua Kocher arbeitet u.a. für das SZ-Magazin, für Geo und P.M. Sein Handwerk lernte er als Lokalredakteur bei der Badischen Zeitung, verfeinert hat er es an der Reportageschule in Reutlingen. Er beschäftigt sich viel mit Dorfleben, Landwirtschaft und der Zukunft des ländlichen Raums. Alle prämierten und nominierten Beiträge sind als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preistraeger/2024 Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihungen/2024 >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
im anhängenden Dokument stellen wir Ihnen die Preisträger des 18. Deutschen Journalistenpreises 2024 mit Auszügen aus den Laudationes vor.
CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises brachten mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung für seriösen, unabhängigen Journalismus zum Ausdruck. Alle prämierten und nominierten Artikel sind im Volltext und als pdf auf http://www.djp.de verfügbar, ebenso die Dokumentation der Preisverleihung als Video mit der ausführlichen Würdigung der Siegertexte durch die Laudatoren im Gespräch mit den Preisträgern. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
Acht Texte zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt wurden mit dem 18. Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet.
Auf https://archiv.djp.de/preisverleihung_gewinner2024.html sind sie im Volltext und als PDF einsehbar. Mit der Kraft des Wortes berichten die prämierten Autorinnen und Autoren über philippinische Fischer im Südchinesischen Meer, über Hausmüll und das Darknet, über fehlendes medizinisches Material und einen untergetauchten ehemaligen DAX-Vorstand, über die Tesla-Fabrik in Grünheide, den Kampf sizilianischer Bauern gegen die Folgen des Klimawandels und über eine Transfrau im Top-Management. Die Preisverleihung wurde live aus dem Fernsehstudio übertragen. Die Sieger waren virtuell zugeschaltet und gaben im Gespräch mit Vertretern der Jury und Kurator Volker Northoff Einblicke in die Entstehung und Wirkung ihrer Beiträge. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises brachten mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung für seriösen, unabhängigen Journalismus zum Ausdruck. Insgesamt lagen den mehr als 100 Jurymitgliedern 503 Beiträge aus 98 Medien von 453 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Das ausgelobte Preisgeld betrug insgesamt 40.000 Euro. Partner des Deutschen Journalistenpreises und seines Clubs sind BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
Heute Abend werden ab 19 Uhr auf http://www.djp.de die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises 2024 live bekannt gegeben und von Jurorinnen und Juroren vor Ort gewürdigt. Alle Nominierten nehmen virtuell in einer Zoom-Konferenz teil, aus der die Preisträger in den Live-Stream zugeschaltet werden. Die 29 nominierten Beiträge aus acht Themenressorts können auf https://www.archiv.djp.de/preisverleihung_gewinner2024.html eingesehen werden.
Den 108 Jurymitgliedern lagen insgesamt 503 Artikel aus 98 Medien von 453 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Jury erhielt sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Die Kraft des Wortes zählt. Als Preisgeld sind insgesamt 40.000 Euro ausgelobt. Partner des Deutschen Journalistenpreises und seines Clubs sind BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Die 18. Verleihung des Deutschen Journalistenpreises wird am 26. September 2024 um 19 Uhr auf http://www.djp.de live aus dem Fernsehstudio in Frankfurt übertragen. Folgende Jury-Mitglieder würdigen vor Ort die Siegerbeiträge in den einzelnen Themenressorts:
Maja Brankovic stellv. Chefredakteurin, WirtschaftsWoche Peter A. Fischer Chefökonom, Neue Zürcher Zeitung Lisa Nienhaus Ressortleiterin Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung Ulric Papendick Geschäftsführender Direktor, Kölner Journalistenschule Dr. Heidi Rohde stellv. Chefredakteurin, Börsen-Zeitung Sebastian Schmid Chefredakteur, Börsen-Zeitung Prof. Dr. Henning Vöpel Direktor, cep Centrum für Europäische Politik Die prämierten Autorinnen und Autoren werden online zugeschaltet und geben Einblicke in die Entstehung und Wirkung ihrer Arbeiten. Alle Nominierten sind virtuell dabei und durften gespannt sein, wer von ihnen bei den einzelnen Themen als Preisträger zum Gespräch über den Siegerbeitrag live in die Sendung geschaltet wird. >> Teilen >> Kontakt 18. Deutscher Journalistenpreis: 29 Texte nominiert - Preisverleihung am 26. September live aus dem TV-Studio
Volker Northoff
29 Artikel von 83 Autorinnen und Autoren zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt sind für die 18. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises nominiert. Die Texte können seit heute auf http://www.djp.de eingesehen werden.
Die Preisverleihung wird am 26. September ab 19:00 Uhr live aus dem Fernsehstudio auf http://www.djp.de übertragen. Jurymitglieder vor Ort würdigen im Gespräch mit den Siegern deren Arbeit und tauschen sich mit ihnen über die prämierten Beiträge, deren Entstehung und Wirkung aus. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer bei den einzelnen Themen als Preisträger zum Gespräch über den prämierten Beitrag live dazugeschaltet wird. Den 108 Jurymitgliedern lagen für acht Themenressorts insgesamt 503 Artikel aus 98 Medien von 453 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Jury erhielt sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Die Kraft des Wortes zählt. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Partner des Deutschen Journalistenpreises und seines Clubs sind BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
Der Jury für das Ressort "Weltwirtschaft" gehören als ständige Mitglieder an:
Stefan Barmettler Autor, Handelszeitung Dr. Marc Beise Korrespondent, Süddeutsche Zeitung Prof. Dr. Gabriel Felbermayr Direktor, WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Malte Fischer Chefvolkswirt, WirtschaftsWoche Peter Fischer Chefökonom, Neue Zürcher Zeitung Olaf Gersemann Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen, Welt-Gruppe Prof. Dr. Moritz Schularick Präsident, IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft Vendeline von Bredow Senior Germany Correspondent, The Economist Die Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "Weltwirtschaft" an: Daniel Goffart EU-Korrespondent, WirtschaftsWoche Volker ter Haseborg Chefreporter, WirtschaftsWoche Die weiteren der mehr als 100 Jurymitglieder aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für die acht Themenressorts finden Sie unter https://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Sie sichten und bewerten zurzeit 503 Wettbewerbsartikel von 453 Journalistinnen und Journalisten, erschienen in 98 Medien. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf https://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. Eine Woche zuvor werden die nominierten Beiträge veröffentlicht. >> Teilen >> Kontakt Rekordbeteiligung beim Deutschen Journalistenpreis: 503 Artikel aus 98 Medien von 453 Journalistinnen und Journalisten
Volker Northoff
19. September: Bekanntgabe der Nominierungen
26. September: Preisverleihung live aus dem Fernsehstudio 503 Print- und Online-Artikel rund um das Wirtschaftsgeschehen der letzten zwölf Monate, verteilt auf acht thematische Ressorts, liegen zurzeit der Jury im 18. Auswahlverfahren für den Deutschen Journalistenpreis zur Beurteilung vor. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 453 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erschienen sind sie in 98 verschiedenen Publikationen. Am 26. September abends ab 19 Uhr werden die Preisträgerinnen und Preisträger in einer Live-Sendung aus dem Fernsehstudio bekannt gegeben und geehrt. Eine Woche zuvor sind ab dem 19. September die nominierten Wettbewerbsbeiträge auf http://www.djp.de einsehbar. Der unabhängigen Jury gehören mehr als 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an: http://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Partner des Deutschen Journalistenpreises und seines Clubs sind BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie fördern damit kontinuierlich während des gesamten Jahres Impulse führender Vertreterinnen und Vertreter der Qualitätsmedien, der Wirtschaft und der Wissenschaft für seriösen Journalismus. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
Der Jury für das Themenressort "Transformation" gehören als ständige Mitglieder an:
Dr. Patrick Bernau Ressortleiter Wirtschaft & Wert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Dr. Christine Bortenlänger ehem. Geschäftsführende Vorständin, Deutsches Aktieninstitut e.V. Markus Dentz Chefredakteur, Finance Magazin Yannick Dillinger Chefredakteur, Die Rheinpfalz Dr. Detlef Fechtner Politischer Chefreporter, Börsen-Zeitung Dr. Nikolaus Förster Herausgeber, impulse Prof. Reint E. Gropp, Ph.D. Präsident, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Markus Gürne Leiter ARD-Börsenredaktion, Hessischer Rundfunk - Fernsehen Alexander Müller Chefredakteur, Pharmazeutische Zeitung Dr. Simone Peter Präsidentin, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) Prof. Dr. Jörg Rocholl Präsident, European School of Management and Technology (ESMT) Prof. Dr. Henning Vöpel Direktor, cep | Centrum für Europäische Politik Bernd Zeberl Chefredakteur, dpa-AFX Die Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "Transformation" an: Flurin Clalüna Redaktor, Neue Züricher Zeitung Michael Schilliger Redaktor, Neue Zürcher Zeitung Die weiteren der mehr als 100 Jurymitglieder aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für die acht Themenressorts finden Sie unter https://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Sie sichten und bewerten zurzeit 503 Wettbewerbsartikel von 453 Journalistinnen und Journalisten, erschienen in 98 Medien. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf https://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Jury für das Themenressort "Mobilität & Logistik" gehören als ständige Mitglieder an:
Sven Böll Mitglied der Chefredaktion, stern Tanja Köhler Chefredakteurin, Kieler Nachrichten Kirsten Ludowig stv. Chefredakteurin, Handelsblatt Jan Mende stv. Chefredakteur, Lebensmittel Zeitung Matthias Pieringer Chefredakteur, Logistik heute Sebastian Reimann Chefredakteur, DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung Sebastian Schmid Chefredakteur, Börsen-Zeitung Jenny von Zepelin stv. Chefredakteurin, Capital Die Preisträgerinnen des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "Mobilität & Logistik" an: Carmen Maiwald Freie Journalistin Vanessa Materla Freie Journalistin Die weiteren der mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2024 für die acht Themenressorts finden Sie unter http://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Sie sichten und bewerten über 500 eingereichte und empfohlene Wettbewerbsartikel. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf http://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Jury für das Ressort "IT & Kommunikation" gehören als ständige Mitglieder an:
Prof. Volker Banholzer Leiter Studiengang Technikjournalismus, TH Nürnberg Peter Brors Leiter, Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten Carsten Knop Herausgeber, Frankfurter Allgemeine Zeitung Prof. Dr. Jürgen Kühling Inhaber des Lehrstuhls für Öffentl. Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht, Universität Regensburg Marc Neller Ressortleiter Recherche, stern Dr. Heidi Rohde stv. Chefredakteurin, Börsen-Zeitung Niklas Wirminghaus Leitender Redakteur, Capital Dr. Volker Zota Chefredakteur, Heise online Die Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "IT & Kommunikation" an: Hannes Munzinger paper trail media Thomas Schulz Reporter der Chefredaktion, Der Spiegel Die weiteren der mehr als 100 Jurymitglieder aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft für die acht Themenressorts finden Sie unter https://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Sie sichten und bewerten zurzeit über 500 Wettbewerbsartikel. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf https://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Jury für das Themenressort "Innovation & Nachhaltigkeit" gehören als ständige Mitglieder an:
Beat Balzli Chefredaktor, NZZ am Sonntag Joachim Dorfs Chefredakteur, Stuttgarter Zeitung Jürgen Flauger Ressortleiter Unternehmen & Märkte, Handelsblatt Ken Fouhy Chefredakteur, VDI nachrichten Prof. Dr. Jan Grossarth Professur Bioökonomie & Zirkulärwirtschaft, Hochschule Biberach Dr. Uwe Jean Heuser Ressortleiter im Ressort Wirtschaft, Die Zeit Lisa Nienhaus Ressortleiterin Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung Dr. Jo Schilling Leitende Redakteurin, Technology Review Prof. Dr. Monika Schnitzer Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München Tobias Schwab Ressortleiter Wirtschaft, Frankfurter Rundschau Heike Vesper Vorständin Transformation Politik & Wirtschaft, WWF Deutschland Prof. Achim Wambach, Ph.D. Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Beate Willms Ressortleiterin Wirtschaft & Umwelt, taz Die Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "Innovation & Nachhaltigkeit" an: Hannah Knuth Wirtschaftsredakteurin, Die Zeit Tin Fischer T8 Journalismusbüro Die weiteren der mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2024 für acht Themenressorts finden Sie unter http://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf http://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Jury für das Themenressort "Finanzen & Kapital" gehören als ständige Mitglieder an:
Mark Boeschen Leitender Redakteur, The Market Deutschland Malte Dreher Herausgeber, Das Investment Prof. Dr. Andreas Hackethal Leiter Forschungsabteilung Household Finance, Goethe-Universität Frankfurt & Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE Matthias Kopp Head Sustainable Finance, WWF Deutschland Michael Maisch Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt Georg Meck Chefredakteur, Focus & Focus Money Marcus Niehaves Leiter und Hauptmoderator, ZDF WISO Hauke Reimer stv. Chefredakteur, WirtschaftsWoche Inken Schönauer Ressortleiterin Finanzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung Jan Schwalbe Chefredaktor, Finanz und Wirtschaft Michael Stanczyk Chefredakteur, Versicherungswirtschaft Matthias Thieme Chefredakteur, finanztest Die Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehören 2024 ebenfalls der Themenjury "Finanzen & Kapital" an: Nils Heck (geb. Wischmeyer) Freier Journalist Barbara Klingbacher Redaktorin, NZZ Folio Die weiteren der mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2024 für acht Themenressorts finden Sie unter http://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf http://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Die Kraft des Wortes: "Respekt" - Impulse für die Clubmitglieder von Andrea Rexer, Rainer Esser und Beat Balzli
Volker Northoff
Wir dürfen die Meinungshoheit im gesellschaftlichen Diskurs nicht den polarisierenden Kräften überlassen. Wirtschaft und Medien sollten deshalb noch viel mehr aktiv kommunizieren und dabei respektvolles Verhalten vorleben.
Das war der gemeinsame Impuls für die Clubmitglieder von Andrea Rexer, Head of Communications der HypoVereinsbank, Dr. Rainer Esser, CEO der ZEIT Verlagsgruppe, und Beat Balzli, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, als Konsens ihres Expertengesprächs über „Die Kraft des Wortes: Respekt“. Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.club.djp.de/gespraech.php?e=240-1702578485. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/Ni8qFAudR1Y >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Jury für das Themenressort "Bildung & Arbeit" gehören als ständige Mitglieder an:
Nicole Basel Chefredakteurin, impulse Hanna Daum Geschäftsführender Vorstand, randstad stiftung Antonia Götsch Chefredakteurin, Harvard Business Manager Oliver Hollenstein Mitglied der Chefredaktion, Westdeutsche Allgemeine Zeitung Randolf Jessl ehem. Chefredakteur und Herausgeber, Personalmagazin Sven H. Korndörffer Vorsitzender des Vorstands, Wertekommission e.V. Carla Neuhaus Redakteurin, Die Zeit Ulric Papendick Geschäftsführender Direktor, Kölner Journalistenschule Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D. Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Walter Rosenthal Präsident, Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Jens Südekum Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Oscar Tiefenthal ehem. Leiter, Evangelische Journalistenschule Kathrin Vossen Partnerin, Oppenhoff & Partner Der Preisträger des Vorjahres in diesem Ressort gehört 2024 ebenfalls der Themenjury "Bildung & Arbeit" an: Wolfgang Bauer Reporter der Chefredaktion, Die Zeit Die weiteren der mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2024 für acht Themenressorts finden Sie unter http://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Die Preisverleihung findet am 26. September statt. Sie wird ab 19 Uhr auf http://www.djp.de/preisverleihung.html live aus dem Fernsehstudio übertragen. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Fünf Jahre nach einem Podiumsgespräch der Wertekommission über „Werteorientierten Journalismus“, an dem Andrea Rexer, Head of Communications der HypoVereinsbank, und Dr. Rainer Esser, CEO der ZEIT Verlagsgruppe, teilnahmen, wollen wir im Club des Deutschen Journalistenpreises mit ihnen und Beat Balzli, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, über „Die Kraft des Wortes: Respekt“ sprechen und fragen, ob und wie sich der Journalismus seither verändert hat. Welche Rolle spielt Respekt im Verhältnis von Wirtschaft und Medien? Was können wir tun, um den gegenseitigen Respekt zu fördern?
Das Gespräch wird aufgezeichnet. Eine kurze Zusammenfassung wird am Veranstaltungstag hier im Club veröffentlicht. Danach ist die Videoaufzeichnung für eingeloggte Clubmitglieder zugänglich und dauerhaft abrufbar. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Wir freuen uns sehr, dass folgende Jury-Mitglieder bei der diesjährigen 18. Preisverleihung am Donnerstag, den 26. September ab 19 Uhr, live im Fernsehstudio die Siegerbeiträge in den einzelnen Themenressorts vorstellen und als Laudatoren im Gespräch mit den Preisträgern ihre journalistischen Leistungen würdigen werden:
Maja Brankovic stellv. Chefredakteurin, WirtschaftsWoche Peter A. Fischer Chefökonom, Neue Zürcher Zeitung Carsten Knop Herausgeber, Frankfurter Allgemeine Zeitung Georg Meck Chefredakteur, Focus & Focus Money Lisa Nienhaus Ressortleiterin Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung Ulric Papendick Geschäftsführender Direktor, Kölner Journalistenschule Sebastian Schmid Chefredakteur, Börsen-Zeitung Prof. Dr. Henning Vöpel Direktor, cep Centrum für Europäische Politik und als Ehrenmitglied des Deutschen Journalistenpreises Claus Döring, ehem. Chefredakteur, Börsen-Zeitung Die mehr als 100 Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft des Jahres 2024 finden Sie unter https://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. Der Deutsche Journalistenpreis und sein Club werden unterstützt von den Partnern BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Am Donnerstag, den 4. Juli, fand im Schloss Bad Homburg die Auftaktveranstaltung zum Juryverfahren des 18. Deutschen Journalistenpreises statt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Journalistinnen und Journalisten und hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich die Zeit genommen haben, um mit uns einen inspirierenden Abend zu erleben und dem Qualitätsjournalismus im persönlichen Gespräch Impulse zu geben.
Nochmals zur Erinnerung: Einsendeschluss ist am 10. Juli. In den kommenden Wochen stellen wir hier im Club des Deutschen Journalistenpreises die Jury nach Themenressorts vor. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Der Deutsche Journalistenpreis (djp) wird 2024 zum 18. Mal verliehen. Die Frist für Einreichungen durch Autorinnen und Autoren und Empfehlungen von Lesern auf http://www.djp.de endet am 10. Juli.
Der Preis wird für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Sie müssen in deutscher Sprache in einem Printmedium, von einer Nachrichtenagentur oder durch ein Online-Medium zwischen dem 1. Juli 2023 und dem 30. Juni 2024 veröffentlicht worden sein. Zugelassen sind sowohl Beiträge, die sich an Fachleute der jeweiligen Branche richten, als auch Artikel für ein breites, wirtschaftsinteressiertes Publikum. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BMW, Commerzbank, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Der unabhängigen Jury gehören mehr als 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, darunter Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Professorinnen, Verbandspräsidenten, die Leiter und Leiterinnen mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. Im Club des Deutschen Journalistenpreises geben die Jurymitglieder während des Jahres im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Die Jurymitglieder lesen sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout und Bilder: „Allein die Kraft des Wortes zählt“, so Kurator Volker Northoff. 2023 lagen der Jury insgesamt 410 Beiträge vor, recherchiert und geschrieben von 372 Journalistinnen und Journalisten für 76 Medien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die prämierten Beiträge sind auf http://www.djp.de ebenso wie alle nominierten Artikel der vergangenen Jahre zugänglich. Preisverleihung am 26. September Die Juryentscheidungen werden schrittweise veröffentlicht. Am 12. September werden die Namen der Journalistinnen und Journalisten bekannt gegeben, die mit mindestens einem Beitrag die Finalrunde erreichen. Ab dem 19. September sind auf http://www.djp.de diejenigen Wettbewerbsbeiträge einsehbar, die die Jury für den Deutschen Journalistenpreis 2024 nominiert. Am 26. September werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben und geehrt. Vertreter der einzelnen Themenjurys würdigen im Gespräch mit den Siegern deren Arbeit und tauschen sich mit ihnen über das Thema des prämierten Beitrags, dessen Entstehung und Wirkung aus. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Die Dokumentation der virtuellen Live-Veranstaltung als Videoaufzeichnung hält Höhepunkte des Qualitätsjournalismus für die Nachwelt fest. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Ein Fünftel davon fließt an wohltätige Zwecke: Die Preisträger und Nominierten erhalten neben ihrer persönlichen Prämie das Recht, eine gemeinnützige Organisation zu benennen, die daraufhin mit einer Spende unterstützt wird. Seit 2007 wurden auf diese Weise rund 170.000 Euro an über 250 empfohlene Organisationen ausgezahlt. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Carsten Mumm
Carsten Mumm, Bankhaus Donner & Reuschel: Unerwartet deutlich fiel die Anhebung der Wachstums- und Inflationsprojektionen für die Eurozone für die Jahre 2024 und 2025 im Rahmen der heutigen Juni-Sitzung des EZB-Rats aus. Die von Quartal zu Quartal teils sehr großen Anpassungen der Prognosen unterstreichen die Notwendigkeit eines datenabhängigen Kurses der Notenbank. Alles andere wäre kaum glaubwürdig angesichts einer nach wie vor sehr hohen Unsicherheit bei makroökonomischen Prognosen.
Die EZB-Zinssenkung um 25 Basispunkte hingegen entsprach den Erwartungen. Auch der Hinweis auf weiterhin bestehende Inflationsgefahren sowie der Verzicht auf eine neuerliche Forward Guidance im Sinne eines vorab angekündigten Zinssenkungspfads dürften nicht überrascht haben. Denn neben der Lohnentwicklung und daraus resultierendem erheblichen Preissteigerungsdruck im Dienstleistungssektor bleiben geopolitische Risiken und die geldpolitische Ausrichtung der US-Notenbank Fed nur schwer berechenbare Komponenten. Sollte die Fed eine erste Leitzinssenkung noch lange hinauszögern, könnte über einen schwächeren Euro Inflation importiert werden. Damit besteht die zinsinduzierte Unsicherheit an den Kapitalmärkten fort. Bis mehr Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs von EZB, Fed & Co. herrscht, dürften Aktien und der Euro unter größeren Schwankungen tendenziell seitwärts tendieren. Vorerst wird daher jede Veröffentlichung von Wachstums- und Inflationsdaten oder volkswirtschaftlichen Vorlaufindikatoren von Beobachtern auf Implikationen für künftige geldpolitische Entscheidungen untersucht und könnte kurzfristig die Kurse deutlich bewegen. Auch auf den jetzt niedrigeren Niveaus befinden sich die EZB-Leitzinsen aber auf einem restriktiv wirkenden, konjunktur- und damit inflationsdämpfenden Niveau. Daher sind bis zu zwei weitere Zinssenkungen im laufenden Jahr wahrscheinlich. >> Teilen >> Kontakt Dr. Jörg Krämer (Commerzbank): Vermutlich wird sich die Zinssenkung diese Woche in der Rückschau als Fehler erweisen
Volker Northoff
Dr. Jörg Krämer (Commerzbank): Vermutlich wird sich die Zinssenkung diese Woche in der Rückschau als Fehler erweisen. Dafür sprechen mehrere Argumente. Erstens steigen die Verbraucherpreise ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel seit Jahresanfang wieder stärker – und zwar mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate, die mit 3,5 Prozent deutlich über dem Inflationsziel der EZB liegt. Zweitens hat sich der Anstieg des Tariflohnindex für den Euroraum im ersten Quartal wieder auf 4,7 Prozent beschleunigt. Ein Abwärtstrend ist bei den Tariflohnsteigerungen noch nicht zu erkennen. Drittens steigen die konjunkturellen Frühindikatoren. Damit nimmt das Risiko zu, dass die Unternehmen bald wieder über mehr Preissetzungsmacht verfügen.
>> Teilen >> Kontakt Dr. Sylvain Broyer (S&P): It appears unlikely that the ECB will enact more than two solo rate cuts before the Fed begins this year
Volker Northoff
Dr. Sylvain Broyer (S&P): The ECB's decision to raise rates after the Fed and to cut them sooner indicates differing inflation dynamics across the Atlantic. The Eurozone's inflation is largely attributed to negative terms-of-trade rather than excessive demand. That said, it appears unlikely that the ECB will enact more than two solo rate cuts before the Fed begins this year. Moreover, the Fed's rate reductions are expected to persist until 2026, well beyond the ECB's completion of its cuts. Assuming inflation aligns with targets and growth reaches potential by mid-next year, as projected, the ECB is likely to limit rate cuts to no more than one per quarter until Q3 of 2025, with a deposit rate bottoming out at 2.5%.
>> Teilen >> Kontakt Sonsoles Castillo (BBVA): My vote is for the ECB to cut the three main interest rates by 25 bps in June
Volker Northoff
Sonsoles Castillo (BBVA): Over the last three months
- GDP has surprised to the upside in Q1, thanks to services and manufacturing being less of a problem. While, this poses an upward bias on growth projections, I maintained unchanged our current projections for the EZ growth this year (0.7%) and next (1.4%). - Inflation has been slightly higher than expected, particularly in services, so I revised +0.2pp the projection for headline inflation this year (to 2.5%). While I continue to expect inflation to converge around 2% by mid 2025, the recent rebound of core/services inflation (on a monthly basis) and wage figures in 1Q24 signal that the risk to inflation are on the upside. - On the positive side, regarding fiscal policy, budget corrections of around 0.5 to 1pp of potential GDP in large countries are expected to start in 2025. So, going forward, the ECB could be more confident on the fiscal policy stance going forward - All in all, my vote is for the ECB to cut the three main interest rates by 25 bps in June. As we enter a new phase, reducing the degree of monetary policy restriction, the "data dependent approach" could be less useful. This, while the ECB should no pre commit with the rate cuts path, some guidance (linked to inflation dynamics) would be convenient. >> Teilen >> Kontakt Die sichere Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen und Zwischenprodukten ist deutlich gefährdet
Dr. Peter Buchholz
Dr. Peter Buchholz, Deutsche Rohstoffagentur (DERA): Was hat sich in den letzten zwei Jahren bei der Sicherung und Diversifizierung der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft getan? In welche Richtung werden sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren weiter entwickeln, wie agieren bzw. reagieren die Unternehmen vor diesem Hintergrund und wie sollten sie langfristig ihre Strategien zur Rohstoffbeschaffung ausrichten?
Nach dem Austausch hierüber mit Björn Finke, Dr. Claus Hecking und Thomas Stölzel diese Woche im Club des Deutschen Journalistenpreises sehe ich folgende wesentliche Erkenntnisse: >> Der Text ist exklusiv nur für Clubmitglieder zugänglich << >> Teilen >> Kontakt
Zur Sicherung der Rohstoffversorgung der deutschen Industrie reichen die in den letzten zwei Jahren erzielten Fortschritte bei der Diversifizierung bei Weitem nicht aus. Wenn dem Thema nicht höchste Priorität auf CEO-Level eingeräumt wird, um es mit Hochdruck voranzutreiben, drohen mittelfristig Szenarien, bei denen keine ausreichende Reaktionszeit mehr zur Verfügung stehen wird.
Das war der Konsens beim heutigen Gespräch der Club-Experten - Dr. Peter Buchholz, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) - Björn Finke, Wirtschaftskorrespondent, Süddeutsche Zeitung (Preisträger 2022) - Dr. Claus Hecking, Redakteur, Der Spiegel (nominiert 2023) - Thomas Stölzel, Redakteur, WirtschaftsWoche (nominiert 2019) Mit zahlreichen Beispielen und pointierten Statements erläutern und begründen die Gesprächsteilnehmer diese Sicht. Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://club.djp.de/gespraech.php?e=242-1702578562. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/zquFPRFdCYQ Der Gedankenaustausch knüpfte an das Expertengespräch vom 25. März 2022 an, in dem es nach dem Ausklingen der Pandemie und dem Beginn des Ukraine-Krieges erstmals um den nötigen strukturellen Wandel in der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft ging. Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: Befinden wir uns angesichts der vielen Krisen in einer umfassenden Vertrauenskrise? Warum ist gerade in diesen Zeiten Vertrauen so wichtig und wie können wir es wieder herstellen? Das waren gestern die Fragen im Expertengespräch "Die Kraft des Wortes: Vertrauen" mit den Jurykollegen Sabine Wollrab, Patrick Bernau und mir, wie immer feinsinnig und explorativ moderiert von Volker Northoff.
Drei Punkte aus der Diskussion möchte ich hervorheben: >> Der Text ist exklusiv nur für Clubmitglieder zugänglich << >> Teilen >> Kontakt
Weitere sieben leitende Journalistinnen und Journalisten fördern ab diesem Jahr als Mitglieder der Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) den Qualitätsjournalismus:
- Mark Böschen, Leitender Redakteur, The Market Deutschland - Marina Delcheva, Ressortleiterin Wirtschaft, profil - Yannick Dillinger, Chefredakteur, Die Rheinpfalz - Tanja Köhler, Chefredakteurin, Kieler Nachrichten - Dr. Heidi Rohde, stv. Chefredakteurin, Börsen-Zeitung - Dr. Jo Schilling, Leitende Redakteurin, Technology Review - Beate Willms, Ressortleiterin Wirtschaft & Umwelt, taz Der Preis wird seit 2007 jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Zu den mehr als 100 Mitgliedern der unabhängig arbeitenden Jury gehören Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Professorinnen, die Leiter und Leiterinnen mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. Im Club des Deutschen Journalistenpreises geben die Jurymitglieder im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft während des Jahres kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Die Jurymitglieder sind jeweils einzelnen Themenressorts zugeordnet, in denen sie die Nominierungen und die Preisträger auswählen. Sie erhalten sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Allein die Kraft des Wortes zählt. Bewerbungen und Empfehlungen für die 18. Ausschreibung 2024 können jederzeit online auf djp.de abgegeben werden. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Die Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BMW, Commerzbank, DWS, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Im Rahmen der Reihe "Die Kraft des Wortes" ging es heute im Club des Deutschen Journalistenpreises um "Vertrauen". Dazu entwickelten die Jurymitglieder
- Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Wert der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik, und - Sabine Wollrab, Chefredakteurin für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Reuters derart wertvolle und überzeugende Gedanken, dass wir dieses Mal auf eine Kurzzusammenfassung verzichten und jedem, der sich für die Thematik interessiert, die Dokumentation des vollständigen Gesprächs ans Herz legen. Es ist für Clubmitglieder ab sofort abrufbar unter https://www.early-editors.de/gespraech.php?e=241-1702578506. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Die Termine des 18. Deutschen Journalistenpreises 2024 seit Oktober 2023: - 27. Oktober 2023: 32. Expertengespräch zum Thema "Die EZB-Politik in der Transformation" mit Dr. Jörg Krämer (Commerzbank), Carsten Mumm, (Donner & Reuschel), Frank Wiebe (Handelsblatt) und Dorothee Holz (Deutschlandfunk) - 7. November 2023 bis 29. Januar 2024: Vorstellung der Preisträger des Jahres 2023 im Club des Deutschen Journalistenpreises und in den Social-Media-Kanälen. Sie finden alle Artikel und deren Autorinnen und Autoren unter https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html. - 4. Dezember 2023: Bekanntgabe von Fraport als weiterem Partner des Deutschen Journalistenpreises. - 6./7. Dezember 2023: Analysen und Empfehlungen der Mitglieder des EZB-Schattenrats im Vorfeld der EZB-Ratssitzung vom 14. Dezember 2023 - 18. Dezember 2023: 33. Expertengespräch über "Chancenbewusstsein statt Krisenstimmung: die wirtschaftliche Transformation in den USA" mit ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach und den US-Korrespondenten Katharina Kort (Handelsblatt, New York) und Simon Book (Der Spiegel, San Francisco) - 16. Januar 2024: Vorstellung von neun weiteren Jurorinnen und Juroren: - Joseph Gepp, Ressortleiter Wirtschaft, Der Standard - Sven Korndörffer, Vorsitzender des Vorstands, Wertekommission e.V. - Prof. Dr. Jürgen Kühling, Vorsitzender der Monopolkommission - Alexander Müller, Chefredakteur, Pharmazeutische Zeitung - Marc Neller, Ressortleiter Recherche, stern - Susanne Risch, Vorstand und Chefredaktion, brand eins - Prof. Dr. Jörg Rocholl, Präsident ESMT - Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz - Katharina Wiegmann, Redaktionsleiterin, Perspective Daily Alle mehr als 100 Jurymitglieder finden Sie unter https://www.djp.de/ausschreibung_jury2024.html. - 26. Januar 2024: Bekanntgabe von BMW als weiterem Partner des Deutschen Journalistenpreises. - 2. Februar 2024: 34. Expertengespräch "Wenn ökonomische Modelle ihre Aussagekraft verlieren - die Kunst der Geldpolitik in disruptiven Zeiten" mit IWH-Präsident Prof. Reint Gropp, KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib und den Frankfurter Wirtschaftskorrespondenten Michael Rasch (Neue Zürcher Zeitung) und Markus Zydra (Süddeutsche Zeitung). Für die kommenden Monate sind geplant: - März 2024: 35. Expertengespräch "Die Kraft des Wortes: Vertrauen" - April 2024: 36. Expertengespräch "Facetten der Transformation: Rohstoffe" - Mai 2024: 37. Expertengespräch "Facetten der Transformation: Produktionsfaktor Arbeit" - 7. Juni 2024: 38. Expertengespräch über die Wirtschaftsentwicklung, Zinsen, Inflation und die Kapitalmärkte (im Anschluss an die EZB-Ratssitzung vom Vortag) Eingeloggte Mitglieder finden im Club des Deutschen Journalistenpreises alle bisherigen Expertengespräche als Videodokumentation mit einer kurzen Zusammenfassung des Konsenses sowie weitere Impulse für den Qualitätsjournalismus. 18. Deutscher Journalistenpreis 2024 Um herausragende journalistische Leistungen zu würdigen und zu fördern, wird der Deutsche Journalistenpreis 2024 zum 18. Mal verliehen mit Unterstützung der Partner BMW, Commerzbank, DWS, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Es gilt folgender Zeitplan: 30. Juni: Letzter möglicher Erscheinungstag von Wettbewerbsartikeln 4. Juli um 18:30 Uhr: Eröffnungsveranstaltung im Schloss Bad Homburg bei Frankfurt (auf Einladung) 10. Juli: Einsendeschluss für den Deutschen Journalistenpreis 2024 15. Juli: Erste Stufe des Juryverfahrens beginnt - Sichtung und Erstbewertung sämtlicher Artikel durch je 2-3 Jurymitglieder 26. August: Beginn der zweiten Stufe - Begutachtung der besten Artikel im Finale durch alle Mitglieder der jeweiligen Themenjury 2. September: Dritte Stufe beginnt - Schlusskonferenzen der Themenjurys zur Auswahl der Nominierten, anschließend Abstimmung über den Preisträger 12. September: Bekanntgabe der Finalisten 19. September: Bekanntgabe der Nominierten 26. September um 19:00 Uhr: 18. Preisverleihung - Bekanntgabe und Vorstellung der Preisträger und ihrer Artikel (live aus dem Fernsehstudio). Als Laudatoren werden voraussichtlich u.a. FAZ-Herausgeber Carsten Knop, Focus-Chefredakteur Georg Meck, SZ-Wirtschaftschefin Lisa Nienhaus und der Leiter der Kölner Journalistenschule Ulric Papendick im Studio sein, um die Preisträger zu würdigen. Weitere Fakten finden Sie in der Infobroschüre (Download-Dokument) und auf http://www.djp.de. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen 34. Expertengespräch - Wenn ökonomische Modelle ihre Aussagekraft verlieren: die Kunst der Geldpolitik in disruptiven Zeiten
Volker Northoff
Etliche Wirtschaftsdaten passen zurzeit nicht zu dem, was die Volkswirtschaftslehre erwarten würde. Wie stark die EZB-Zinspolitik zum überraschend schnellen Sinken der Inflation beigetragen hat, liegt ebensowenig auf der Hand wie eine Erklärung für den robusten Arbeitsmarkt und rekordhohe Börsenkurse in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche.
Beim 34. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises tauschten sich - Prof. Reint Gropp, Ph.D., Präsident, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) - Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin, KfW, Frankfurt - Michael Rasch, Finanzkorrespondent, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurt - Markus Zydra, Wirtschaftskorrespondent, Süddeutsche Zeitung, Frankfurt darüber aus, welche Bedeutung die EZB-Politik, die Zins- und Inflationserwartungen, die Lohnentwicklung und weitere Parameter für das Verständnis veränderter ökonomischer Wirkungszusammenhänge haben. Sie waren sich einig, dass die volkswirtschaftlichen Modelle und ihre jeweilige Eignung in Phasen tiefgreifenden Wandels auf den Prüfstand gehören. Die Diskussion knüpft an das Expertengespräch vom 27. Oktober 2023 an, in dem es um die "EZB-Politik in der Transformation" ging. Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=246-1705912795. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/VHW36I2ZBRM Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt Facetten der Nachhaltigkeit - die Preisträger in den Ressorts „Transformation“ und „Mobilität & Logistik“
Das Bemühen um Nachhaltigkeit prägt alle Bereiche der Wirtschaft. Zwei ganz unterschiedliche Facetten dieses Themas behandeln die Artikel, die in den Ressorts „Transformation“ und „Mobilität & Logistik“ mit dem 17. Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet wurden.
„Der größte Online-Modehändler Europas verspricht seinen Kunden klimaneutrale Retouren - und verschickt die Kleidungsstücke dann kreuz und quer durch Europa. Warum nur?“ Mit dieser Frage eröffnen Carmen Maiwald und Vanessa Materla ihren prämierten Beitrag über „Das System Zalando“, der unter diesem Titel in der ZEIT vom 2. März 2023 erschienen ist. GPS-Tracking und ausführliche Recherchen in Logistikzentren, der Unternehmenszentrale und bei Entsorgungsspezialisten ergeben, dass nicht nur ein Großteil der Kleidung vernichtet wird, sondern dass die Lkws faktisch zum Lagerraum werden. „Die Geschichte ist sehr anschaulich geschrieben, packend und spannend“, so der Chefredakteur der Deutschen Verkehrs-Zeitung Sebastian Reimann als Laudator für das Ressort Mobilität & Logistik. „Vor allen Dingen sticht aber die umfangreiche und sorgfältige investigative Recherche heraus.“ Dass Qualitätsjournalismus Wirkung zeigt, wurde bei der Preisverleihung im Gespräch mit den Autorinnen deutlich. Sie berichteten, dass Zalando nach dem Erscheinen des Artikels die Unternehmenskommunikation zur Nachhaltigkeit geändert hat. Ein Porträt der in Südtirols Hauptstadt Bozen ansässigen Firma Technoalpin und ihres Gründers Erich Gummerer ist Ausgangspunkt des Siegerbeitrags im Ressort Transformation. Das Unternehmen ist Weltmarktführer für Beschneiungsanlagen, mit denen Skipisten zu hochtechnisierten, künstlichen Sportarenen werden. Am Beispiel des Schweizer Skigebiets Laax zeigen Michael Schilliger und Flurin Clalüna in der Neuen Zürcher Zeitung vom 21. Januar 2023 unter der Überschrift „Kanonen für ein Wintermärchen“, wie Kunstschnee den modernen Skitourismus als industrielles Massenphänomen überhaupt erst möglich gemacht hat - und welche Auswirkungen dies auf die Natur hat. „In der Jury empfanden wir es als erfrischend, mal eine ganz andere Transformationsgeschichte zu lesen“, so Laudator Claus Döring, ehemaliger Chefredakteur der Börsen-Zeitung. „Der Artikel ist lehrreich, aber nicht belehrend, erfrischend auch durch die Wortgewalt in den Formulierungen.“ Ein anderes Jurymitglied drückte es vor der Nominierungskonferenz so aus: "Irgendwo zwischen dem Spaß am Skifahren und dem unguten Gefühl angesichts der Umgestaltung der Umwelt fängt der Text den Leser ein." Beide Artikel sind, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressorts Transformation ab 00:07:20 und Mobilität & Logistik ab 00:54:40). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Mit der BMW Group wird ein weiteres namhaftes Unternehmen Partner des Deutschen Journalistenpreises (djp) und setzt damit ein Zeichen seiner Wertschätzung und Unterstützung des Qualitätsjournalismus.
Der Preis wird seit 2007 jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Der unabhängigen Jury gehören mehr als 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Im Club des Deutschen Journalistenpreises geben die Jurymitglieder im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft während des Jahres kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Die weiteren Partner sind die Commerzbank, die DWS, EnBW, Fraport, Huawei, die HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Bewerbungen und Empfehlungen für die 18. Ausschreibung 2024 sind jederzeit online auf http://www.djp.de möglich. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Päckchen für Putin und Operation Wiederaufbau - die Preisträger in den Ressorts "Weltwirtschaft" und "Offenes Thema"
Um die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine geht es in zwei mit dem 17. Deutschen Journalistenpreis ausgezeichneten Artikeln: einer investigativen Recherche zur Umgehung der Sanktionen gegen Russland durch deutsche Firmen und einer Reportage über bereits sehr konkrete Pläne zum Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft.
"Trotz Exportverbots werden russische Rüstungskonzerne offenbar auch über deutsche Firmen mit Mikroelektronik versorgt. Dabei ist das Netzwerk nicht sonderlich konspirativ." So beginnt der preisgekrönte Artikel "Päckchen für Putin" im Spiegel vom 20. Mai 2023 über die deutsche Elix-St. GmbH und einen niederländischen Drohnenhersteller, an deren Beispiel der Weg sanktionierter, kriegsrelevanter Ware nach Russland über dessen Nachbarländer nachgezeichnet wird. Die deutschen Behörden seien in Bürokratie, unklaren Zuständigkeiten und Personalmangel erstarrt, so das Resümee von Benjamin Bidder, Jörg Diehl, Katharina Koerth, Roman Lehberger, Michael Sauga und Maria Zholobova. "Gut geschrieben und wirklich spannend zu lesen, wie Sie die Spur der Päckchen von Stuttgart Stammheim nach Kasachstan verfolgen", lobte Reuters-Chefredakteurin Sabine Wollrab das Autorenteam in ihrer Laudatio im Ressort Offenes Thema für das Ergebnis dieser aufwändigen Recherche. "Wir als Jury fanden: Das ist wirklich ein Paradebeispiel für guten Journalismus!" Wann endet der Krieg in der Ukraine? "Hinter den Kulissen schmiedet bereits eine ungewöhnliche Allianz Pläne für den Wiederaufbau. Mittendrin: BlackRock, JP Morgan - und deutsche Manager." Sie wittern nicht nur Geschäfte, sondern wollen das Land neu erfinden, berichten Daniel Goffart, Artur Lebedew, Volker ter Haseborg und Silke Wettach unter der Überschrift "Operation Wiederaufbau" in der WirtschaftsWoche vom 16. Juni 2023. Über staatliche Anschubfinanzierung soll ausreichendes Vertrauen hergestellt werden, um private Investoren anzuziehen und abzusichern. Der Artikel gibt einen Einblick in verschiedene staatliche und privatwirtschaftliche Wiederaufbauinitiativen. "Ein starker Text über einen Sachverhalt, der noch völlig unbekannt ist", zeigte sich ein Juror im Ressort Weltwirtschaft beeindruckt. "Tolle Recherche, bei der man sehr viel lernt über die unterschiedlichen Motive der Ukraine-Helfer und versteht, wir schwierig der Wiederaufbau der Ukraine sein wird", so ein anderes Jurymitglied. Beide Artikel sind, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressorts Weltwirtschaft ab 00:43:10 und Offenes Thema ab 01:59:30). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Neun renommierte Expertinnen und Experten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft verstärken ab 2024 die Jury des Deutschen Journalistenpreises:
- Joseph Gepp, Ressortleiter Wirtschaft, Der Standard - Sven Korndörffer, Vorsitzender des Vorstands, Wertekommission e.V. - Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg, Vorsitzender der Monopolkommission - Alexander Müller, Chefredakteur, Pharmazeutische Zeitung - Marc Neller, Ressortleiter Recherche, stern - Susanne Risch, Vorstand und Chefredaktion, brand eins - Prof. Dr. Jörg Rocholl, Präsident, European School of Management & Technology (ESMT) - Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident, Hochschulrektorenkonferenz - Katharina Wiegmann, Redaktionsleiterin, Perspective Daily Der Preis wird seit 2007 jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Zu den mehr als 100 Mitgliedern der unabhängig arbeitenden Jury gehören Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Professorinnen, Verbandspräsidenten, die Leiter und Leiterinnen mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. Sie erhalten sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Allein die Kraft des Wortes zählt. Bewerbungen und Empfehlungen für die 18. Ausschreibung 2024 können jederzeit online auf http://www.djp.de abgegeben werden. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Die Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Fraport, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Barbara Klingbacher und Nils Wischmeyer - Preisträger in den Ressorts „Vermögensverwaltung“ und „Bank & Versicherung“
Finanzdienstleistungen sind für die Wirtschaft insgesamt und für jeden Einzelnen von hoher Bedeutung. Zwei mit dem 17. Deutschen Journalistenpreis prämierte Artikel beleuchten dies aus jeweils sehr persönlichen Perspektiven.
Nils Wischmeyer zeigt in seinem Beitrag „Schalterschluss“ in der Süddeutschen Zeitung vom 18. August 2022, wie der Chef einer Volksbank im Münsterland mit so unterschiedlicher Konkurrenz wie Großbanken einerseits und digitalen Neobanken andererseits versucht, ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu etablieren: Statt von der Zinsdifferenz zu leben, will er durch Fusionen das Beratungsangebot vergrößern und ausdifferenzieren. Dazu sollen flexible, digitale Arbeitsstrukturen geschaffen werden, Teilautomatisierung soll Personalkapazitäten für Beratung frei machen. „Sehr flott geschrieben, unterhaltsam und informativ - ein Paradebeispiel wie sich die klassischen Banken wandeln müssen, damit sie relevant bleiben“, so der Kommentar eines Jurymitglieds des Ressorts Bank & Versicherung. Barbara Klingbacher wurde 2023 im Ressort Vermögensverwaltung ausgezeichnet. Sie geht in ihrem Text „Wie ich nicht reich wurde“, erschienen am 3. Januar 2023 in NZZ Folio, der Frage nach, warum vor allem Frauen lieber traditionell sparen als gezielt Geld anzulegen. In ihrem Selbsterfahrungsbericht geht es um Risikobereitschaft und den manchmal abschreckenden Jargon der Finanzbranche, um Gender Pay Gap, familiäre Prägung und die psychologische Bedeutung von Geld für den Einzelnen. Das Lob der Jury war einhellig: „Der Beitrag hat - selten beim Thema Vermögensverwaltung - emotionalen Tiefgang, dabei sind die Thesen gut durch eigene Erlebnisse, aber auch externe Experten und Studien belegt.“ Beide Artikel sind, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressorts Vermögensverwaltung und Bank & Versicherung ab 01:21:10). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Allen Clubmitgliedern ein gesegnetes Weihnachtsfest! Wir freuen uns auf den Austausch im neuen Jahr und die 18. Ausschreibung des Deutschen Journalistenpreises 2024.
Volker Northoff
Chancenbewusstsein statt Krisenstimmung: Die wirtschaftliche Transformation in den USA - 33. Expertengespräch mit Achim Wambach, Katharina Kort und Simon Book
Volker Northoff
Die USA sind als Wirtschaftsraum fast so heterogen und von ebenso großen regionalen Unterschieden geprägt wie Europa. Statt Krisenstimmung, Verbots- und Verzichtskultur wie oftmals hierzulande bestimmen dort jedoch Chancenbewusstsein und ein hohes Vertrauen in neue Technologien das Denken und Handeln der Konsumenten und der Wirtschaft.
Beides wurde anhand anschaulicher Beispiele deutlich beim 33. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises im Rahmen der Reihe "Facetten der Transformation" mit - Katharina Kort, Büroleiterin, Handelsblatt, New York - Simon Book, Korrespondent, Der Spiegel, San Francisco - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim Ihr Austausch knüpfte an das Gespräch vom 31. August an, in dem vier Auslandskorrespondenten der FAZ, des Spiegel, der Süddeutschen Zeitung und der Börsen-Zeitung Einblicke in die wirtschaftliche Transformation in den vier europäischen Kernländern Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien gaben. Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=180-1613507013. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/RmZMXon7REA Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "Facetten der Transformation" am 18. Dezember über den wirtschaftlichen Wandel in Nordamerika
Volker Northoff
Im Rahmen der Reihe "Facetten der Transformation" schauen wir am kommenden Montag nach Nordamerika: Wie gehen die USA und Kanada mit dem wirtschaftlichen Wandel um, wie gestalten sie ihre Transformationsprozesse, welche Strategien und Ziele verfolgen sie für ihre Wirtschaft?
Darüber tauschen sich aus: - Simon Book, Korrespondent, Der Spiegel, Silicon Valley - Heike Buchter, freie Journalistin, New York - Katharina Kort, Büroleiterin, Handelsblatt, New York - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim Das Gespräch knüpft an den TEEC five vom 31. August an, in dem es um die wirtschaftliche Transformation in vier europäischen Kernländern ging, nämlich Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=219-1678096733 >> Teilen >> Kontakt
„Uns allen ist bewusst, dass der russische Machthaber Wladimir Putin Krieg führt mit Panzern, mit Granaten. Nicht so beachtet, aber nicht weniger relevant ist der Krieg, den er seit Jahren im Digitalen führen lässt“, leitete Laudator Niklas Wirminghaus, Digitalchef des Wirtschaftsmagazins Capital, seine Würdigung des Preisträgers im Ressort IT & Kommunikation ein. Ausgezeichnet wurde ein 20-köpfiges Redaktionsteam des Spiegels für seinen Beitrag „Sandwurm und Schlange“ über geleakte Dokumente der russischen IT-Firma NTC Vulkan, erschienen am 1. April 2023. Es geht darin um die Manipulation der Meinungsbildung in den sozialen Medien, um Spionage, um Sabotage von kritischer Infrastruktur und um die Rolle der privaten russischen IT-Wirtschaft, die den Geheimdiensten dabei zu Hilfe kommt.
Die Vulkan Files - ein mehr als 5.000 Seiten starker Dokumentenberg - hätten Licht ins Dunkel gebracht, so Wirminghaus über den prämierten Artikel, der auf Basis einer internationalen Recherchekooperation entstand: „Der Leser ist nah dran an den Schauplätzen und Protagonisten, auch wenn das in diesem Umfeld wahnsinnig schwierig ist. Der Text ist sehr transparent, was die Quellenlage angeht, und er erklärt sehr verständlich, wie alles vor sich ging.“ Zudem hätten die Autorinnen und Autoren das Thema Vulkan gut in einen größeren Kontext gestellt. Bei der Preisverleihung gaben Hannes Munzinger und Thomas Schulz detaillierte Einblicke in die Recherche, stellvertretend für die weiteren Teammitglieder Nikolai Antoniadis, Sophia Baumann, Christo Buschek, Maria Christoph, Jörg Diehl, Christo Grozev, Max Hoppenstedt, Carina Huppertz, Roman Höfner, Dajana Kollig, Roman Lehberger, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer, Fedir Petrov, Alexandra Rojkov, Marcel Rosenbach, Hakan Tanriverdi und Wolf Wiedmann-Schmidt. Der Artikel ist, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressort IT & Kommunikation ab 01:06:50). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: Where is inflation heading 2024 and maybe also 2025? When could the ECB start cutting rates? Has the ECB already overtightened? What kind of recession will we have?
Volker Northoff
The members of Handelsblatt's Shadow ECB Council will discuss the following topics at their quarterly virtual meeting tomorrow afternoon:
"Where is inflation heading 2024 and maybe also 2025? When could the ECB start cutting rates? Has the ECB already overtightened? What kind of recession will we have?" The contributors are: José Alzola, Economist, Bilbao Marco Annunziata, Annunziata + Desai, Boston Daniele Antonucci, Quintet Private Bank, London Dr. Sylvain Broyer, S&P Global Ratings Europe Ltd., Frankfurt Sonsoles Castillo, BBVA Research, Madrid Piet Christiansen, Danske Bank, Kopenhagen Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management, Genf Dr. Joerg Kraemer, Commerzbank AG, Frankfurt Michala Marcussen, Société Générale, Paris Dr. Thomas Mayer, Flossbach von Storch Research Institute, Koeln Dr. Dirk Schumacher, Natixis, Frankfurt Sven Jari Stehn, Goldman Sachs, London Dr. Silke Tober, IMK Institut, Duesseldorf Konstantin Veit, Pimco, London Jan Viebig, Oddo BHF, Frankfurt They will post individual statements in "The Early Editors Club". Minutes of the conference will be shared next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by video conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Mit Fraport wird ein weiteres namhaftes Unternehmen Partner des Deutschen Journalistenpreises und setzt damit ein Zeichen seiner Wertschätzung und Unterstützung des Qualitätsjournalismus.
Der Preis wird jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Der unabhängigen Jury gehören mehr als 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Im Club des Deutschen Journalistenpreises geben die Jurymitglieder im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft während des Jahres kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Die weiteren Partner sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Bewerbungen und Empfehlungen für die 18. Ausschreibung 2024 sind jederzeit online auf djp.de möglich. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
"Wir haben tatsächlich gesehen, dass viele Weltkonzerne in den vergangenen Monaten ihre Versprechen und Behauptungen zurückgenommen haben", sagt Hannah Knuth, gemeinsam mit Tin Fischer Gewinnerin des Deutschen Journalistenpreises 2023 im Ressort Innovation & Nachhaltigkeit. Es geht um CO2-Zertifikate, und der prämierte Artikel zeigt: Qualitätsjournalismus wirkt.
Veröffentlicht wurde der Text in der ZEIT vom 19. Januar 2023 unter der Überschrift "Grün getarnt". Tobias Schwab, Leiter des Wirtschaftsressorts der Frankfurter Rundschau, nannte ihn als Laudator bei der Preisverleihung ein Glanzstück journalistischer Enttarnung: "Worum geht's? Eigentlich wissen es alle: Weltweit setzen Unternehmen zum Erreichen ihrer Klimaziele auf Kompensation. Und dabei - so der Scoop der Geschichte - haben sich offenbar viele über Jahre hinweg mit Zertifikaten freigekauft, die viel weniger CO2 einsparen, als versprochen wird. Eine tiefschürfende Recherche, ein Lehrstück über Greenwashing von hoher investigativer Qualität, spannend und packend aufgeschrieben." Der Artikel ist, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressort Innovation & Nachhaltigkeit ab 00:25:20). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
"Wir waren alle ungeheuer beeindruckt von Ihrem Artikel. Das ist ein unglaublich berührender, auch sehr bedrückender Text, den Sie da geschrieben haben." Mit diesen Worten wandte sich Ulric Papendick, Leiter der Kölner Journalistenschule, als Laudator bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Journalistenpreises an den Preisträger im Ressort Bildung & Arbeit. "Es geht um zwei Schwestern in Afghanistan, Saliha und Rahima, die beide große Pläne hatten. Saliha wollte Ärztin werden, Rahima wollte Lehrerin werden, und die Geschichte beschreibt, wie sie seit der Machtübernahme der Taliban von Bildung abgeschnitten wurden und nun tatsächlich einen Teppich knüpfen, für den sie fünf Monate benötigen."
Für seine Reportage "Ein afghanischer Teppich", erschienen im ZEITmagazin am 29. Dezember 2022, wurde Wolfgang Bauer ausgezeichnet. "Es ist ein ungeheuer eindringlicher Text", so Ulric Papendick weiter, "der in vielen Passagen die Betroffenen zu Wort kommen lässt. Die Mutter der Protagonistin, die beschreibt, wie ihre Lebensgeschichte war, wie sie von ihrem Mann geschlagen wurde. Sie haben mit dem Rektor einer privaten Schule gesprochen, der tatsächlich noch versucht, weiterhin Mädchen den Unterricht zu ermöglichen. Das lässt einen innehalten, lässt einen erst mal wirklich begreifen, was dort vor sich geht und was es für diese Mädchen und jungen Frauen, für ihr Leben, für ihre Träume bedeutet, dass die Taliban ihnen den Zugang zu Bildung verwehren." Ein anderes langjähriges Jurymitglied drückte bei der schriftlichen Vorbereitung der Nominierungskonferenz seine Bewunderung für die journalistische Leistung durch folgenden Kommentar für die Mitjuroren aus: "Machen wir es kurz! Der beste Text, den ich in meinen gefühlt zehn Jahren djp gelesen habe. Hochaktuell, feinfühlig und detailreich erzählt, gespickt mit Einblicken in die wirtschaftliche Lage der Teppichproduzent:innen in Afghanistan, ausgreifend bis hin zur Lieferkette und Exportbedingungen und zu guter Letzt streitbar für eine Sache, die wir seit dem Mittelalter überwunden geglaubt hatten. Ich bin gerührt und aufgewühlt." Der Artikel ist, wie alle prämierten und nominierten Beiträge, als Volltext und pdf abrufbar auf der Webseite des Deutschen Journalistenpreises: https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html Die live aus dem Fernsehstudio übertragene Preisverleihung ist dauerhaft dokumentiert auf https://www.djp.de/preisverleihung_video2023.html (Ressort Bildung & Arbeit ab 01:43:20). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Volker Northoff
In Zeiten grundlegender Veränderungen und Transformation sind die Wirkungszusammenhänge für die Transmission der Geldpolitik nicht mehr wirklich klar. Die Strukturen des Finanz- und Kapitalmarktes müssen auf den Prüfstand.
Die komplexe Situation und die möglichen Wechselwirkungen erörterten beim heutigen 32. Expertengespräch im Club des Deutschen Journalistenpreises in äußerst vielschichtiger Weise - Dorothee Holz, Redakteurin, Deutschlandfunk - Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt, Commerzbank - Carsten Mumm, Chefvolkswirt, Bankhaus Donner & Reuschel - Frank Wiebe, Finanzkorrespondent, Handelsblatt Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=218-1678096713. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/H_CrUJQGvTs Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl dieser "TEEC five" ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch im "The Early Editors Club" am 27. Oktober zu den Beschlüssen des EZB-Rats vom Vortag mit Dorothee Holz, Jörg Krämer, Carsten Mumm und Frank Wiebe
Volker Northoff
Anknüpfend an die EZB-Ratssitzung vom Vortag tauschen sich am Freitag, den 27. Oktober, im Club des Deutschen Journalistenpreises
- Dorothee Holz, Redakteurin, Deutschlandfunk - Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt, Commerzbank - Carsten Mumm, Chefvolkswirt, Bankhaus Donner & Reuschel - Frank Wiebe, Finanzredakteur, Handelsblatt über die geldpolitischen Beschlüsse und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Kapitalmärkte aus. Die Videoaufzeichnung ist ab dem Nachmittag abrufbar (nur für eingeloggte Clubmitglieder). Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive dokumentiert. >> Teilen >> Kontakt Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: Ein Ruck müsse durch Deutschland gehen. Diese Forderung richtete im Jahr 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog an das damals gerade erst seit sieben Jahren wiedervereinigte Land. Von Verkrustungen war die Rede, von einem Mentalitätswandel, der nötig sei, um den Herausforderungen der Globalisierung gewachsen zu sein. Das war nur wenige Jahre, bevor der Economist vom "kranken Mann Europas" sprach. Die "Agenda 2010" von Kanzler Schröder brachte das Land damals wieder in die Spur zurück.
Wieder der kranke Mann Europas Fast fünfundzwanzig Jahre und einen langen Aufschwung später wiederholt sich Geschichte. Wieder titelt der Economist von Deutschland als "krankem Mann". Wieder hat sich hartnäckige Verkrustung gebildet. Die Bürokratie hat das Land fest im Griff, Mehltau liegt auf allem. Die Spätphase einer goldenen Ära des Wohlstands wird überall sichtbar - auf den Schienen und Straßen, in den Schulen und Krankenhäusern. Inzwischen steht die Wirtschaft vor einem gefährlichen Kipppunkt. Eine ideologisch betriebene Energiewende bringt das Land an den Rand einer Deindustrialisierung. Auch die Demokratie scheint so gefährdet wie seit der Wiedervereinigung nicht. Der Verlust an Vertrauen in Politik und Institutionen befindet sich auf einem Rekordwert und hat - bis in ihre Mitte hinein - weite Teile der Gesellschaft erreicht. Gefährliche Bruchlinien spalten die Gesellschaft, sie verlaufen längst nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch zwischen Stadt und Land, zwischen Generationen und Milieus. Die Krise des demokratischen Kapitalismus Martin Wolf, Mitherausgeber und Kolumnist der Financial Times, hat in seinem jüngsten Buch die "Krise des demokratischen Kapitalismus" eingehend beschrieben. Der einst stabile Zusammenhang zwischen Demokratie und Marktwirtschaft ist schwächer geworden. Das Parlament ist nicht mehr die Herzkammer der Demokratie, der Markt nicht mehr das Prinzip der Marktwirtschaft. Während die Lobby den Markt aushebelt, ziehen die NGOs in die Parlamente. Was ist das Versprechen der Demokratie? Es ist nicht Gerechtigkeit, sondern politische Gleichheit und politische Freiheit. Was ist das Versprechen der Marktwirtschaft? Es ist nicht Wohlstand, sondern wirtschaftlicher Wettbewerb und wirtschaftliche Freiheit. Demokratie und Marktwirtschaft sind lediglich die beste Voraussetzung für, aber keine Garantie von Gerechtigkeit und Wohlstand. Es ist wie bei einem Muskel: Wenn die politische und wirtschaftliche Freiheit nicht gelebt wird, verkümmern Demokratie und Marktwirtschaft. Ihr Versprechen existiert nicht als Recht und Anspruch, sondern vor allem als Pflicht und Verantwortung. Demokratie und Marktwirtschaft sind gut darin, Fortschritt und Wohlstand zu bringen, weil sie die Politik und die Märkte zum konstruktiven Umgang mit der Realität zwingen. Diktaturen interessieren sich nicht sonderlich für die Realität. Nur mit Bezug zur Realität wird aus Visionen Fortschritt. Ohne Realitätsbezug werden Visionen zu Ideologien. Realitätsverweigerung und Vermögensillusion Doch genau mit dem Realitätsbezug hapert es derzeit. Die Politik will alles gleichzeitig: Gebäude sanieren, Windräder bauen, Verteidigungsausgaben erhöhen. Politik schüttet Probleme erst mit Geld zu, sorgt damit selbst für strukturelle Defizite, um schließlich die gestiegenen Preise großzügig zu subventionieren. Eine gefährliche Vermögensillusion entsteht: Der Mangel wird verwaltet, die Lasten werden umverteilt, aber Wohlstand, der immer notwendig auf Leistung und Anstrengung basiert, wird dadurch nicht erzeugt. Im Gegenteil: Der Kuchen schrumpft. Die krisenhafte Gegenwart stellt nun ihre Rechnung für eine untätige Vergangenheit. Eine weitere Anleihe bei der Zukunft ist nicht möglich. Die Rechnung geht nicht mehr auf, und die Menschen ahnen das. Doch wer soll jetzt, da sich die Politik an den Krisenmodus und die Menschen an den großzügigen Staat gewöhnt haben, eine Politik machen, die nicht nur löscht, sondern wieder aufbaut? In vielen Bereichen beträgt der Investitionsrückstand zehn Jahre und mehr: Bildung, Energiesicherheit, Infrastruktur, Verteidigung, Digitalisierung. Die Demografie verschlechtert gleichzeitig die Situation von Fachkräften sowie bei Rente und Pflege. Wer spricht die unbequeme Wahrheit aus, dass es jetzt Jahre braucht, um diesen Rückstand aufzuholen? Wer macht wieder eine Politik der langen Wege und nimmt das politische Risiko in Kauf, nicht wiedergewählt zu werden? Mehr Optimismus wagen Heute hilft kein "Wumms" mehr und auch kein "Doppelwumms". Ein "Ruck" ist wieder nötig. Und heute ist es eigentlich schon ein "Doppelruck". Wenn Politik den Eindruck vermittelt, Wohlstand sei anstrengungs- und risikolos vom Staat garantiert, dann ist es kein Wunder, dass ein demokratischer Sozialismus oder ein autokratischer Kapitalismus plötzlich attraktiver erscheinen als eine anstrengende Demokratie und eine mühsame Marktwirtschaft. Wenn nach dem Wumms aber nicht bald ein Ruck kommt, macht es irgendwann Rumms. Die Wende zum Guten ist immer noch möglich. Aber haben wir den Mut dazu? Mut ist nicht die Überwindung der Angst, in der Deutschland ja (Welt-)Meister ist. Mut ist eine Kombination aus der Ambition, etwas erreichen zu wollen, und dem (Selbst-)Vertrauen, es schaffen zu können. Weder Ambition noch Vertrauen beschreiben heute dieses Land. Doch Optimismus steht am Anfang von allem, was man selbst anpackt. Er ist damit eine unverzichtbare Zutat von Demokratie und Marktwirtschaft, eine Zutat, die man in Diktaturen vergeblich sucht. Was für ein Glück, trotz allem optimistisch sein zu dürfen. >> Teilen >> Kontakt Deutscher Journalistenpreis 2023 für Beiträge aus der Zeit, der NZZ, dem Spiegel, der Süddeutschen Zeitung und der WirtschaftsWoche
Neun Artikel zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt wurden bei der 17. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) prämiert. Die Preisverleihung am 28. September wurde live aus dem Fernsehstudio in Frankfurt übertragen. Die Autorinnen und Autoren waren virtuell zugeschaltet und gaben im Gespräch mit Vertretern der Jury und Kurator Volker Northoff Einblicke in die Entstehung und Wirkung ihrer Beiträge. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises brachten mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung eines seriösen, unabhängigen Journalismus zum Ausdruck.
Erschienen sind die Siegerbeiträge in der ZEIT, dem Spiegel, der Neuen Zürcher Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und der WirtschaftsWoche. Die Preisträgerinnen und Preisträger 2023 und alle Nominierten finden Sie auf http://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2023.html. Die Videodokumentation der Preisverleihung mit der Würdigung der Siegerbeiträge durch die Laudatoren aus den einzelnen Themenjurys hält Höhepunkte des Qualitätsjournalismus für die Nachwelt fest. Sie ist ebenso wie alle prämierten und nominierten Artikel auf http://www.djp.de dauerhaft abrufbar. Insgesamt nahmen 410 Beiträge aus 76 Medien von 372 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil. Der Jury gehören 100 hochrangige Expertinnen und Experten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, darunter Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren, Verbandsvertreter und Hochschulprofessoren, die Leiterinnen und Leiter mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. Die Jurymitglieder erhalten sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Allein die Kraft des Wortes zählt. Mit Unterstützung namhafter Unternehmen wird der Deutsche Journalistenpreis seit 2007 jährlich ausgelobt. Er prämiert herausragende redaktionelle Textbeiträge in deutschsprachigen Print- und Onlinemedien zu Wirtschafts- und Finanzthemen. Partner sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Als Preisgeld waren 45.000 Euro ausgelobt. Ein Fünftel der Preisgelder fließt an gemeinnützige Zwecke: Die Preisträger und Nominierten erhalten neben ihrer persönlichen Prämie das Recht, eine gemeinnützige Organisation zu benennen, die daraufhin mit einer Spende unterstützt wird. Seit 2007 wurden auf diese Weise mehr als 150.000 Euro an über 200 Organisationen ausgezahlt. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
41 Artikel zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt sind für die diesjährige 17. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises nominiert. Morgen Abend am 28. September um 19 Uhr wird die Preisverleihung live aus dem Fernsehstudio auf http://www.djp.de übertragen. Jurymitglieder vor Ort würdigen die Siegerbeiträge in neun Themenressorts. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer bei den einzelnen Themen als Preisträger zum Gespräch über den prämierten Beitrag live dazugeschaltet wird.
Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Die unabhängige Jury erhält sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Die Kraft des Wortes zählt. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Insgesamt lagen den 100 Jurymitgliedern 410 Beiträge aus 76 Medien vor, die das Wirtschaftsgeschehen der vergangenen zwölf Monate widerspiegeln, recherchiert und geschrieben von 372 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. >> Teilen >> Kontakt Deutscher Journalistenpreis: 41 Texte nominiert - Preisverleihung am 28. September live aus dem TV-Studio
41 Artikel von 102 Autorinnen und Autoren zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt sind für die diesjährige Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) nominiert. Die Texte können seit heute auf http://www.djp.de eingesehen werden.
Die 17. Preisverleihung 2023 wird am 28. September um 19 Uhr live aus dem Fernsehstudio übertragen. Jurymitglieder vor Ort würdigen die Siegerbeiträge in neun Themenressorts. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer bei den einzelnen Themen als Preisträger zum Gespräch über den prämierten Beitrag live dazugeschaltet wird. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Die Jury erhält sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Die Kraft des Wortes zählt. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
103 Artikel haben das Finale im Juryverfahren des Deutschen Journalistenpreises (djp) erreicht. Eine Namensliste aller Autorinnen und Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Am 21. September wird bekannt gegeben, welche dieser Artikel von der Jury nominiert werden.
Die Preisverleihung wird am 28. September um 19 Uhr live aus dem Fernsehstudio übertragen. Neun Jurymitglieder vor Ort würdigen die Siegerbeiträge in den einzelnen Themenressorts. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer bei den einzelnen Themen als Preisträger zum Gespräch über den prämierten Beitrag live in die Sendung geschaltet wird. Insgesamt lagen den 100 Jurorinnen und Juroren 410 Beiträge aus 76 Medien vor, geschrieben von 372 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Die Jury erhält sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Allein das Wort zählt. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: What signals should Lagarde give for the next months? What criteria must be met in order to stop raising rates further?
Volker Northoff
The members of Handelsblatt's Shadow ECB Council will discuss the following topics at their quarterly virtual meeting this afternoon:
"From today's perspective, how much should the ECB raise interest rates in September? What signals should Lagarde give for the next months? What criteria must be met in order to stop raising rates further? Should the ECB accelerate the reduction of its bond portfolio?" The contributors are: José Alzola, Economist, Bilbao Marco Annunziata, Annunziata + Desai, Boston Daniele Antonucci, Quintet Private Bank, London Dr. Sylvain Broyer, S&P Global Ratings Europe Ltd., Frankfurt Sonsoles Castillo, BBVA Research, Madrid Piet Christiansen, Danske Bank, Kopenhagen Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management, Genf Dr. Joerg Kraemer, Commerzbank AG, Frankfurt Michala Marcussen, Société Générale, Paris Dr. Thomas Mayer, Flossbach von Storch Research Institute, Koeln Dr. Dirk Schumacher, Natixis, Frankfurt Sven Jari Stehn, Goldman Sachs, London Dr. Silke Tober, IMK Institut, Duesseldorf Konstantin Veit, Pimco, London Jan Viebig, Oddo BHF, Frankfurt They will post individual statements in "The Early Editors Club". Minutes of the conference will be shared next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by video conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "TEEC five": Die Transformation der europäischen Wirtschaft - Einschätzungen der Korrespondenten von FAZ, SZ, Spiegel und Börsen-Zeitung in Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien
Volker Northoff
Im Rahmen der Reihe "Facetten der Transformation" geben vier Auslandskorrespondenten führender Wirtschaftsmedien Einblicke in ausgewählte europäische Kernländer. Den Stand des wirtschaftlichen Wandels in Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien beleuchten
- Dr. Marc Beise, Süddeutsche Zeitung, Rom - Leo Klimm, Der Spiegel, Paris - Dr. Philip Plickert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, London - Thilo Schäfer, Börsen-Zeitung, Madrid Für die Clubmitglieder entsteht ein differenziertes Bild der Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Europa vor dem Hintergrund der jeweiligen Wirtschaftsstruktur und Wirtschaftspolitik: Gibt es einen starken Mittelstand oder dominieren international agierende Konzerne? Setzt der Staat eher auf dirigistische Eingriffe oder auf Marktkräfte? Geht es um die Stärkung der nationalen Wirtschaft oder um gesamteuropäische Strategien im globalen Wettbewerb mit China und den USA? Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=219-1678096733. Es knüpft an den TEEC five vom 2. März 2023 an, in dem es zum Start der Reihe um die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ging, in denen die Länder Europas sich auf dem Weg der Transformation bewegen und verhalten müssen. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/E_Hcd5tp5aw Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl dieser "TEEC five" ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt TEEC five am 31. August - Facetten der Transformation: Europäische Perspektiven - mit Marc Beise (Rom), Leo Klimm (Paris), Mareike Müller (Riga) und Philip Plickert (London)
Volker Northoff
Im Rahmen der Reihe "Facetten der Transformation" wollen wir beim nächsten Expertengespräch im "The Early Editors Club" auf einige unserer europäischen Nachbarn blicken: Wie gehen Frankreich, Großbritannien, Italien und die osteuropäischen Länder mit dem wirtschaftlichen Wandel um, wie gestalten sie ihre Transformationsprozesse, welche Strategien und Ziele verfolgen sie für ihre Wirtschaft?
Über die teilweise sehr unterschiedlichen Ansätze innerhalb Europas tauschen sich aus: - Dr. Marc Beise, Süddeutsche Zeitung, Rom - Leo Klimm, Der Spiegel, Paris - Mareike Müller, Handelsblatt, Riga - Dr. Philip Plickert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, London Das Gespräch knüpft u.a. an den TEEC five vom 2. März 2023 an, in dem es zum Start der Reihe um die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ging, in denen die Länder Europas sich auf dem Weg der Transformation bewegen und verhalten müssen. Eine Zusammenfassung des Gesprächs wird hier im Club veröffentlicht. Danach ist die Videoaufzeichnung für eingeloggte Mitglieder dauerhaft abrufbar. >> Teilen >> Kontakt
Wir freuen uns, folgende Expertinnen und Experten als neue Jurymitglieder des Deutschen Journalistenpreises (djp) begrüßen zu können:
- Markus Diem Meier, Chefredaktor, Handelszeitung - Prof. Dr. Ellen Enkel, Lehrstuhl ABWL & Mobilität, Universität Duisburg-Essen - Jürgen Flauger, Ressortleiter Unternehmen & Märkte, Handelsblatt - Prof. Reint E. Gropp, Ph.D., Präsident, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) - Oliver Hollenstein, Mitglied der Chefredaktion, Westdeutsche Allgemeine Zeitung - Prof. Dr. Till Krause, Professur für Medien und Kommunikation, Hochschule Landshut - Marcus Niehaves, Leiter und Hauptmoderator, ZDF WISO - Matthias Pieringer, Chefredakteur, Logistik heute - Hauke Reimer, stellv. Chefredakteur, WirtschaftsWoche - Matthias Thieme, Chefredakteur, finanztest - Jenny von Zepelin, stellv. Chefredakteurin, Capital Mehr als 100 hochrangige Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft - darunter die Preisträger des Vorjahres - setzen mit der Vergabe des Deutschen Journalistenpreises Maßstäbe für den Qualitätsjournalismus: https://www.djp.de/ausschreibung_jury2023.html Mit Unterstützung der Partner BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna werden in diesem Jahr zum 17. Mal herausragende Leistungen im Wirtschaftsjournalismus prämiert. Aus über 400 Texten im Wettbewerb wählt die Jury zurzeit die Preisträger 2023 für neun thematische Ressorts aus. Die Preisverleihung wird am 28. September um 19 Uhr live aus dem TV-Studio übertragen. >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Im 30. Expertengespräch des "The Early Editors Club" wurden neben der Leitzinserhöhung vom Vortag und dem Inflationsziel der EZB die strukturellen Facetten der Inflation beleuchtet. So ging es u.a. um die Einflüsse von demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Prozessen. Die Auslöser für den Inflationsdruck und die Inflationserwartungen erörterten unsere Clubmitglieder
- Michael Maisch, Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt - Dr. Dirk Schumacher, Europa-Chefvolkswirt, Natixis - Frank Stocker, Finanz-Redakteur, Welt-Gruppe - Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt, Hamburg Commercial Bank (HCOB) Auch Risiken für die Finanzstabilität wie Spekulation und die Gefahr der digitalen Desinformation wurden angesprochen. Das vollständige Gespräch ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter dem Link https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=220-1678096757. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/K3DAbBAa1Eo Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl dieser "TEEC five" ist eine konzentrierte und qualifizierte Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt TEEC five am 28. Juli zu den EZB-Beschlüssen vom Vortag mit Michael Maisch, Dirk Schumacher, Frank Stocker und Cyrus de la Rubia
Volker Northoff
Anknüpfend an die EZB-Ratssitzung vom Vortag sprechen am Freitag, den 28. Juli, folgende Experten aus dem Club über die zins- und geldpolitischen Beschlüsse und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung und die Kapitalmärkte:
- Michael Maisch, Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt - Dr. Dirk Schumacher, Europa-Chefvolkswirt, Natixis - Frank Stocker, Finanz-Redakteur, Welt-Gruppe - Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt, Hamburg Commercial Bank (HCOB) Die Videoaufzeichnung ist ab dem Nachmittag abrufbar (nur für eingeloggte Clubmitglieder). Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive dokumentiert. >> Teilen >> Kontakt Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia, Hamburg Commercial Bank: Die zuletzt wieder leicht steigenden Ölpreise sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die OPEC Plus massiv an Einfluss verloren hat und der Ölpreis perspektivisch fallen dürfte.
Warum? Das erläutere ich im TEEC-Impuls für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt Andreas Klein
Andreas Klein, Pictet Asset Management: Aufgrund des günstigen Umfelds für Privatkredite profitiert dieses Segment von besseren Schutzmechanismen für Kreditgeber, stärkeren Unternehmensbilanzen und dem allgemeinen Rückzug von Banken aus dem Kreditvergabegeschäft. Folgende Gründe sprechen dafür, dass in dieser Phase wirtschaftlicher Unsicherheit aufgelegte Vintages am besten abschneiden dürften:
- Private Kredite bieten im aktuellen Hochzinsumfeld eine variable Verzinsung. - Unternehmen, die ihren Kapitalbedarf in Zeiten wie diesen über Direktkredite decken möchten, zeichnen sich durch eine höhere finanzielle Disziplin aus. - Kreditgeber profitieren von günstigeren Kreditbedingungen, und Unternehmen können sich nicht mehr darauf verlassen, dass mit Banken Kredite zu für sie attraktiven Konditionen ausgehandelt werden können. Nach meiner Einschätzung sind die Voraussetzungen für ganz neu aufgelegte Fonds sogar noch besser, da hier kein „Ballast“ durch frühere Vintages und Stressed Assets zu erwarten ist. Manager kostet das viel Zeit, die vor allem jetzt besser investiert wäre, aussichtsreiche Marktnischen ausfindig zu machen. Pictet sieht hier aktuell Chancen im Private-Debt-Segment der Sponsorless-Transaktionen, da Unternehmen bei größeren Deals mit Private-Equity-Beteiligung häufig das Nachsehen haben. Näheres dazu finden Sie in der beigefügten Originalpublikation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Gestern endete die Einsendefrist für den 17. Deutschen Journalistenpreis. Mehr als 400 Artikel über Wirtschafts- und Finanzthemen wurden eingereicht oder empfohlen. Sie werden nun anonymisiert, bevor sie der 100-köpfigen Jury vorgelegt werden. Die Jurymitglieder beurteilen ausschließlich den Inhalt eines Artikels. Deshalb erhalten sie Zugriff nur auf den reinen Text, nicht jedoch auf Fotos und Layout. Allein die Kraft des Wortes zählt!
Die Preisverleihung findet virtuell am 28. September um 19 Uhr live aus dem TV-Studio statt. Jurorinnen und Juroren vor Ort werden die Siegerbeiträge in neun Themenressorts würdigen. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises bringen mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen bei den einzelnen djp-Themen als Preisträger zum Gespräch über den prämierten Beitrag live dazugeschaltet wird. Zuvor werden am 14. September die Namen der Journalistinnen und Journalisten bekannt gegeben, die mit mindestens einem Beitrag die Finalrunde des Juryverfahrens erreicht haben. Ab dem 21. September sind auf http://www.djp.de diejenigen Wettbewerbsbeiträge einsehbar, die die Jury für den Deutschen Journalistenpreis 2023 nominiert. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia, Hamburg Commercial Bank: Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Euro ist genommen worden. Die EU-Kommission hat einen Gesetzentwurf für den digitalen Euro vorgelegt, der die Rahmenbedingungen festlegt, innerhalb derer sich die EZB bewegen darf.
Zusammen mit dem vor wenigen Wochen veröffentlichten Fortschrittsbericht der EZB zum digitalen Euro lichtet sich durch den jetzt vorgelegten Gesetzentwurf allmählich der Nebel um das Projekt "Digitaler Euro". Die EU-Kommission hat dabei ein paar Pflöcke eingeschlagen. Stichworte sind hier das Verbot einer Verzinsung, die Einführung einer Halteobergrenze und ein gesondertes Gesetz zur Sicherstellung des Bargelds als Zahlungsmittel. Auch die Möglichkeit von Offline-Zahlungen steht im Forderungskatalog der EU-Kommission zusammen mit Maßnahmen, die den digitalen Euro inklusiver gestalten sollen. Auf die Anregungen der Bank für Internationale Zusammenarbeit, die in ihrem Jahresbericht empfiehlt, digitale Zentralbankwährungen so zu gestalten, dass sie zur Tokenisierung von Vermögenswerten genutzt werden können, wird leider nicht eingegangen. Die Befürchtung, Banken könnte durch die Einführung des digitalen Euro Geschäft abhandenkommen, ist nicht ganz abwegig, aber es gibt gute Gründe, warum der Zahlungsverkehr für Unternehmen weiterhin von Banken durchgeführt werden dürfte. Wie ist der aktuelle Stand beim Projekt des digitalen Euros jetzt einzuschätzen? Das erläutere ich unter verschiedenen Aspekten in einem TEEC-Impuls für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt Die Bedeutung des Wohlstandsfaktors - Expertengespräch zur Eröffnung des 17. Deutschen Journalistenpreises
Volker Northoff
Zur Eröffnung des 17. Deutschen Journalistenpreises 2023 trafen sich am 29. Juni Journalistinnen und Journalisten der Qualitätsmedien, Mitglieder der 100-köpfigen Jury aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft, Vertreter der Partner des Deutschen Journalistenpreises sowie weitere geladene Mitglieder des "The Early Editors Clubs" im Bad Homburger Schloss.
Zu Beginn unterhielten sich vier Expertinnen und Experten aus dem Club bei einem "TEEC live" auf der Bühne der Schlosskirche über den Wohlstandsfaktor und dessen Bedeutung für die Wirtschaft: - Lisa Nienhaus, Ressortleiterin Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung - Claus Döring, ehem. Chefredakteur der Börsen-Zeitung - Prof. Dr. Florian Heider, Direktor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE - Prof. Dr. Stefan Kooths, Vizepräsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft IfW Ihr Gedankenaustausch mündete in klare Impulse auf die Schlussfrage von Kurator Volker Northoff: "Was ist entscheidend, damit wir auf dem Weg der Globalisierung, der Transformation der Wirtschaft und des kontinuierlichen Wandels Wohlstandseffekte optimal realisieren und nicht auf Pfade geraten, auf denen wir ineffizient unterwegs sind?" Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/SAB3WiD5Fa4 >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia, Hamburg Commercial Bank: Die EZB wird häufig als die Institution dargestellt, die Schuld an der hohen Inflation hat. Das ist ein Missverständnis, an dem die Kommunikation der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht gänzlich unschuldig ist.
Warum? Das erläutere ich im TEEC-Impuls für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
>> Einreichungen von hauptberuflichen Journalistinnen und Journalisten und Empfehlungen von Leserinnen und Lesern online auf http://www.djp.de
>> 100 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz >> 45.000 Euro Preisgeld ausgelobt - Preisverleihung am 28. September Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, zum 17. Mal den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Die Frist für Einreichungen durch Autorinnen und Autoren und Empfehlungen von Lesern auf http://www.djp.de endet am 10. Juli. Der Preis wird jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen verliehen. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, RWE, Siemens und Signal Iduna. Sie begleiten die Auslobung des Preises für die Themenressorts Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Transformation, Weltwirtschaft und Vermögensverwaltung. Artikel aus Wirtschaftsbereichen, für die es kein eigenes Ressort gibt, können für den djp Offenes Thema eingereicht oder empfohlen werden. Der unabhängigen Jury gehören 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, darunter Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Professorinnen, Verbandspräsidenten, die Leiter und Leiterinnen mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. Im Expertennetzwerk des Deutschen Journalistenpreises, dem The Early Editors Club, geben die Jurymitglieder im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft während des Jahres kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
PR-Agentur Coller Capital
>> Das Gesundheitswesen und der Pharmabereich sind attraktive Sektoren für institutionelle Anleger, ebenso Fonds für den Bereich Mittelstand und für spezielle Unternehmenssituationen
>> Der Due-Diligence-Aufwand hat in den letzten zwei Jahren zugenommen, wobei die Reisetätigkeit der Investoren wieder das Niveau vor der Covid-Pandemie erreicht hat >> Die Verhandlungen über die Konditionen sind für die Mehrheit der Anleger eine Herausforderung im Investmentprozess >> Für drei Viertel der institutionellen Anleger gewinnt künstliche Intelligenz an Bedeutung bei der Anbahnung von Private-Equity-Transaktionen >> Die meisten institutionellen Investoren sehen durch die Anti-ESG-Bewegung in den USA die Wichtigkeit von Umwelt-, Sozial- und Führungsstandards in der Private-Equity-Branche nicht gefährdet Die Mehrheit der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs) sieht die Aussichten für Private Equity in Nordamerika und Europa in den Jahren 2023 und 2024 positiv und geht davon aus, dass es sich um starke Jahrgänge handeln wird, so das aktuelle Global Private Equity Barometer von Coller Capital. Bei den Aussichten für Private Equity im asiatisch-pazifischen Raum sind die Meinungen der Investoren eher ausgewogen. Für den Bereich Private Equity sind die meisten Investoren der Ansicht, dass der Gesundheits- und der Pharmasektor in den nächsten zwei Jahren attraktive Investitionsmöglichkeiten bieten werden. Drei Viertel sagen dasselbe über IT und Unternehmensdienstleistungen. Deutliche Unterschiede gibt es beim Thema Energie, bei dem sich mehr LPs für erneuerbare Energien als für fossile Kohlenwasserstoffe aussprechen. "Der Appetit der Investoren auf Fonds für private Kredite zeigt keine Anzeichen für ein Nachlassen", so Michael Schad, Partner und Leiter von Coller Credit Secondaries. "Dabei ist interessant zu sehen, dass sie in den nächsten Jahren eine stärkere Konzentration des Kapitals auf größere Fondsmanager im Bereich Private Debt erwarten." Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 110 institutionelle Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Volker Northoff
Zum heutigen UN-Welttag der Meere (World Oceans Day) ist der Konsens beim Expertengespräch TEEC five Ende letzten Jahres zum Thema „Blue Economy - Maritime Ressourcen nachhaltig nutzen“ aktueller denn je: Digitalisierung hilft beim Meeresschutz! Darin waren sich einig:
- Paul Buchwitz, Head of Investment Strategy Equity, DWS Group, Frankfurt - Jacqueline Goebel, Redakteurin, WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Marc Neller, Ressortleiter Titelthema, Welt am Sonntag, Berlin - Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz und Interim CCO für Transformation & Politik, WWF Deutschland, Hamburg Die vollständige Video-Aufzeichnung ist für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar unter https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=201-1647109325. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/zwoH1N8KsXM Insgesamt hat das Gespräch deutlich gemacht, dass Wirtschaft und Wissenschaft, begleitet von seriösen journalistischen Recherchen, vielfältige Initiativen gemeinsam voranbringen. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Have most of the effects of the ECB’s rate hikes already materialized? Has the turning point in core inflation now been reached?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next virtual meeting this week:
"Have most of the effects of the ECB’s rate hikes already materialized or are they yet to be felt? Has the turning point in core inflation in the euro area now been reached? Will interest rates be lowered again quickly after reaching the terminal rate or will they remain at the level for longer?" The contributors are: José Alzola, Observatory Group, Bilbao (Vizcaya) Marco Annunziata, Annunziata + Desai, Boston Daniele Antonucci, Quintet Private Bank, London Dr. Sylvain Broyer, S&P Global Ratings Europe Ltd., Frankfurt Sonsoles Castillo, BBVA Research, Madrid Piet Christiansen, Danske Bank, Kopenhagen Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management, Genf Dr. Joerg Kraemer, Commerzbank AG, Frankfurt Michala Marcussen, Société Générale, Paris Dr. Thomas Mayer, Flossbach von Storch Research Institute, Koeln Dr. Dirk Schumacher, Natixis, Frankfurt Sven Jari Stehn, Goldman Sachs, London Dr. Silke Tober, IMK Institut, Duesseldorf Konstantin Veit, Pimco, London Jan Viebig, Oddo BHF, Frankfurt They will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". Minutes of their conference call will be posted in The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by video conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
>> Einsendeschluss für Bewerbungen und Empfehlungen am 10. Juli <<
Mit RWE wird ein weiteres namhaftes Unternehmen Partner des Deutschen Journalistenpreises (djp) und setzt damit ein Zeichen seiner Wertschätzung und Unterstützung des Qualitätsjournalismus. Der Preis wird seit 2007 jährlich für redaktionelle Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgelobt. Der unabhängigen Jury gehören 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Im Expertennetzwerk des Deutschen Journalistenpreises, dem „The Early Editors Club“ (TEEC), geben sie im regelmäßigen Austausch mit den Preisträgern und Nominierten sowie weiteren führenden Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft während des Jahres kontinuierlich Impulse für den Qualitätsjournalismus. Die weiteren Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Ein Fünftel davon fließt an wohltätige Zwecke. Die Frist für Bewerbungen und Empfehlungen für die 17. Ausschreibung 2023 online auf http://www.djp.de endet am 10. Juli. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Carsten Mumm
Carsten Mumm: Der US-Dollar ist und bleibt vorerst die unangefochtene Weltleitwährung. Sowohl dem Euro als auch dem Yuan fehlen wesentliche Voraussetzungen für den Status einer Leitwährung. Allerdings nimmt die Dominanz des Dollar zugunsten anderer Währungen ab. Vor allem große Schwellenländer sind bemüht, ihre Abhängigkeit von der US-Währung zu reduzieren, und beginnen, Handels- und Finanztransaktionen in eigenen Währungen abzuwickeln.
Im anhängenden Text (Download-Dokument) erläutere ich, warum dieser Trend anhalten dürfte und er - unabhängig von zwischenzeitlich wohl immer wieder massiven Volatilitäten - eine Grundlage für weiter steigende Kurse jeglicher realer sowie vieler Krypto-Anlagen bietet. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Digitalisierung ist eine Notwendigkeit, keine Innovation - 28. Expertengespräch im The Early Editors Club
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=222-1678096798 Die Digitalisierung ist eine Notwendigkeit, keine Innovation. Ohne Automatisierung und Digitalisierung im Mittelstand wird die industrielle Wertschöpfung aus Deutschland abwandern. Die digitale Vernetzung ist somit eine der zentralen Herausforderungen, die der Mittelstand zu bewältigen hat. Im Rahmen dieses Gesprächs wurde offensichtlich, dass der wirtschaftliche Begriff des Mittelstandes grundlegend neu definiert werden muss. Teilnehmer des Gesprächs waren - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung - Rainer Brehm, CEO Factory Automation, Siemens Digital Industries - Ken Fouhy, Chefredakteur, VDI nachrichten - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Wert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/9HYVGD-CjOU Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl dieser "TEEC five" ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt ECB preview - banking on policy transmission: We continue to expect the ECB to hike rates by 25bp in May, and by another 25bp in June
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management: A backward-looking ECB could still deliver a 50bp rate hike on Thursday, focusing on sticky core inflation, strong nominal wage growth, and little evidence of financial spillovers from last month’s bank turmoil.
However, a forward-looking ECB should move more cautiously from here, in our view, stepping down to 25bp rate hikes in full data-dependance mode, following three 50bp increases in policy rates so far this year. Importantly, today’s credit and inflation data look consistent with the view that the ECB’s tighter monetary stance is being transmitted to the real economy, reducing the risks to the inflation outlook. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Nächster TEEC five zu "Facetten der Transformation" am 5. Mai: Digitalisierung im Mittelstand - mit Achim Wambach, Rainer Brehm, Ken Fouhy und Patrick Bernau
Volker Northoff
Beim 28. Expertengespräch im The Early Editors Club geht es am 5. Mai im Rahmen der Reihe „Facetten der Transformation“ um zukunftsfähige Strukturen, in denen der Mittelstand sich kontinuierlich transformieren kann. Die Digitalisierung ist dabei von zentraler Bedeutung. Welche technischen Konzepte und Möglichkeiten gibt es? Werden sie in der Realität umgesetzt und welche Probleme gibt es dabei? Gibt es genügend Finanzmittel? Welche Finanzierungswege nutzt der Mittelstand für die digitale Transformation? Was bedeutet das alles volkswirtschaftlich?
Darüber tauschen sich aus: - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung - Rainer Brehm, CEO Factory Automation, Siemens Digital Industries - Ken Fouhy, Chefredakteur, VDI nachrichten - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Wert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Das Gespräch wird aufgezeichnet und ist als Video ab dem Nachmittag für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar. Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive. >> Teilen >> Kontakt Peter Körte
Peter Körte, Siemens AG: Mit Hilfe des Industrial Metaverse können wir eine Welt schaffen, in der Unternehmen ressourcenschonend arbeiten, in der CO2-neutral, sicher und transparent all das entwickelt und produziert wird, was wir zum Arbeiten und Leben brauchen. Im Industrial Metaverse können digitale Kopien der realen Wirtschaft, echter Waren- und Ressourcenströme dabei helfen, die reale Welt nachhaltig zum Guten zu verändern. Es kann Mitarbeitenden von Unternehmen neue Möglichkeiten und buchstäblich neue, virtuelle Räume eröffnen, um zusammenzuarbeiten und neue, bessere Lösungen für reale Probleme zu finden.
Was bereits konkret geschieht und welche Perspektiven damit verbunden sind, wird im anhängenden Text entfaltet und erläutert (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Rund 100 Jurymitglieder aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft setzen mit der Vergabe des Deutschen Journalistenpreises Maßstäbe für den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum: https://www.djp.de/ausschreibung_jury2023.html
Wir freuen uns, in diesem Jahr folgende elf Expertinnen und Experten als neue Jurymitglieder zu begrüßen: - Prof. Dr. Björn P. Böer, Chefredakteur Wirtschaftsmedien, Deutscher Fachverlag - Sven Böll, Managing Editor, t-online - Dr. Nikolaus Förster, Herausgeber, impulse - Karl Haeusgen, Präsident, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) - Prof. Dr. Stefan Kooths, Vizepräsident, IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft, Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft - Michael Maisch, Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt - Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik - Tobias Schwab, Ressortleiter Wirtschaft, Frankfurter Rundschau - Michael Stanczyk, Chefredakteur, Versicherungswirtschaft - Vendeline von Bredow, Wirtschafts- und Finanzkorrespondentin, The Economist - Niklas Wirminghaus, Leiter Digital, Capital Mit Unterstützung der Partner BASF, Commerzbank, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna werden in diesem Jahr zum 17. Mal herausragende Leistungen im Wirtschaftsjournalismus prämiert. Am 10. Juli ist Einsendeschluss für Bewerbungen und Empfehlungen auf https://www.djp.de. Bekanntgegeben und gewürdigt werden die Gewinner bei der Preisverleihung am 28. September. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Mit der Commerzbank setzt ein weiteres namhaftes Unternehmen ein Zeichen seiner Wertschätzung und Unterstützung des Qualitätsjournalismus zu Wirtschafts- und Finanzthemen, indem es Partner des Deutschen Journalistenpreises wird. Das Expertennetzwerk „The Early Editors Club“ (TEEC) lobt den Preis seit 2007 jährlich aus. Die weiteren Partner sind BASF, DWS, EnBW, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Einsendeschluss für die 17. Ausschreibung 2023 ist der 10. Juli.
Der unabhängigen Jury gehören rund 100 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, darunter Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Professorinnen, Verbandspräsidenten, die Leiterinnen und Leiter mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträger des Vorjahres. 2022 lagen der Jury 424 Beiträge aus neun Themenressorts vor, recherchiert und geschrieben von 388 Journalistinnen und Journalisten für 87 Medien aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Ein Fünftel davon fließt an wohltätige Zwecke. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Expertengespräch "TEEC five": Inflationsbekämpfung und Finanzstabilität jetzt gleichermaßen im Fokus der EZB
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=203-1657284877 Neben den grundlegenden Aspekten für die Entscheidung der EZB wurden von unseren Experten die weiterreichenden strukturellen Faktoren der Finanzmärkte und der Wirtschaft erörtert. So ging es unter anderem um - die zweigleisige Zielsetzung der EZB - die rezessiven Effekte der Leitzinserhöhung - den ernstzunehmenden Wohlstandsfaktor - die Kapitalabsicherung für ein stringentes Voranschreiten der Wirtschaft Die Gesprächspartner an diesem Morgen waren: - Prof. Dr. Florian Heider, Direktor, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE - Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin, Landesbank Hessen-Thüringen - Julian Olk, Korrespondent für Konjunktur-, Wirtschaftspolitik & Ökonomie, Handelsblatt - Markus Zydra, Finanzkorrespondent, Süddeutsche Zeitung Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/vk2uJt8dYUE Aus den Reihen unserer Clubmitglieder laden wir regelmäßig Expertinnen und Experten aus dem Qualitätsjournalismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu einem themenspezifischen Austausch im kleinen Kreis in Form einer Videokonferenz ein. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl dieser "TEEC five" ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Die Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen soll dabei neue Impulse zu relevanten Themen unserer Zeit setzen. >> Teilen >> Kontakt Vor dem TEEC five morgen zur EZB-Politik: Welche Impulse gab es bisher in den Clubgesprächen zu Zinsen, Inflation und Kapitalmärkten?
Volker Northoff
Seit fast drei Jahren befassen sich die Expertinnen und Experten im The Early Editors Club bei ihren Gesprächen "TEEC five" regelmäßig mit dem Thema Preisstabilität und EZB-Politik. Unter dem Eindruck des ersten Lockdowns führte am 9. Juni 2020 die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Inflationsentwicklung auswirkt, noch zu der Befürchtung: Besteht die Gefahr einer Deflation? Nur ein knappes Jahr später am 26. Mai 2021 hatte sich die Erwartung ins Gegenteil verkehrt: Stehen wir vor einer Phase dauerhaft zunehmender Inflation? Oder ist deren aktueller Anstieg ein vorübergehendes Phänomen?
Keine vier Monate danach am 14. September 2021 lag die Inflationsrate bereits bei drei Prozent in Europa, vier Prozent in Deutschland und fünf Prozent in den USA: Was würde es für die Wirtschaft bedeuten, wenn diese und möglicherweise noch höhere Raten nicht nur vorübergehend wären, sondern ein dauerhaftes Szenario? Am 8. Oktober 2021 betrachteten wir die Auswirkungen einer möglichen dauerhaften Inflation speziell auf die Industrie, denn dieses Szenario hatte inzwischen durch den rapiden Anstieg der Energiepreise hohe Relevanz bekommen. Eine Erkenntnis aus dem Expertengespräch: Die europäischen Staaten reagieren vor allem national und ergreifen politisch sehr unterschiedliche Maßnahmen, um die Energiekrise einzudämmen und den Preisanstieg zu begrenzen. Entsprechend schwer ist es für die EZB, darauf mit einer einheitlichen Zinspolitik zu antworten. Parallel dazu hatte an den Finanzmärkten ein grundsätzlicher Strukturwandel eingesetzt: Private und institutionelle Anleger transformieren durch ihre Präferenzen die Gesamtwirtschaft, weil sie die Suche nach Rendite mit zusätzlichen Kriterien verbinden, wenn sie sich für eine Anlage entscheiden. Das Geld fließt dorthin, wo es ihrer Meinung nach Nutzen jenseits rein finanzieller Überlegungen stiftet, beispielsweise unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Dieser Wandel beschleunigte sich rasant durch die seinerzeit noch extrem niedrigen Zinsen, die in Verbindung mit zurückkehrender Inflation für ein generell wachsendes Interesse am Aktienmarkt sorgten. Das werde angesichts der Zinsperspektiven so bleiben, war der Konsens beim TEEC five am 27. Januar 2022. Ausgehend von der Unsicherheit über die weitere Inflationsentwicklung - bis hin zur Gefahr einer Stagflation - analysierten danach am 9. Februar unsere Expertinnen und Experten die strukturellen Ursachen der Veränderungen aus deutscher, europäischer und weltweiter Perspektive. Sie beleuchteten die Rolle der Kapitalmärkte für die nötige Transformation der wirtschaftlichen Strukturen und Prozesse, denn die globale Digitalisierung hat eine Art der Kommunikation geschaffen, die zu einer bisher nicht gekannten Reaktionsgeschwindigkeit in allen Bereichen nötigt. Dies bedeutet einen nachhaltigen Wandel der gewohnten Ordnung, wie beim TEEC five am 7. März 2022 deutlich wurde. Eine derartige Beschleunigung sei für die Wirtschaft auf Dauer nur beherrschbar, wenn den Unternehmen, den Konsumenten und den Investoren seriöse, verlässliche Informationen zur Verfügung stehen. Mit Blick auf die Inflationsdynamik wurde im The Early Editors Club bereits am 10. Juni 2022 die Fortsetzung einer wieder restriktiveren Geldpolitik und eine deutlich solidere Fiskalpolitik in den europäischen Staaten empfohlen. Am 9. September 2022 war dann für die Clubmitglieder klar: "Die sprunghaft gestiegene Inflation, der die EZB mit der jüngsten historischen Leitzinserhöhung um 0,75 Prozent entgegenwirken will, hat jenseits des aktuellen Energiepreisschocks strukturelle Ursachen. Sie liegen im tiefgreifenden Wandel der Wirtschaft und der damit einhergehenden Transformation in den Unternehmen, ausgelöst vor allem durch die umfassende Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen." Eingeloggte Mitglieder finden unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen / Expertengespräche TEEC five" die Namen aller beteiligten Expertinnen und Experten und die vollständigen Videoaufzeichnungen: https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive +++++ Daran anknüpfend sprechen morgen folgende Mitglieder des Clubs über die heutigen EZB-Beschlüsse und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung und die Kapitalmärkte: - Prof. Dr. Florian Heider, Direktor, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE - Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin, Landesbank Hessen-Thüringen - Julian Olk, Korrespondent für Konjunktur-, Wirtschaftspolitik & Ökonomie, Handelsblatt - Markus Zydra, Finanzkorrespondent, Süddeutsche Zeitung Die Videoaufzeichnung wird wie immer im Laufe des Nachmittags auf der Club-Website abrufbar sein. >> Teilen >> Kontakt Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management: Ein Liquiditätsereignis im US-Bankensektor war in den letzten Tagen der Katalysator für eine drastische Neubewertung der makroökonomischen Aussichten und des Zinszyklus.
Die Zentralbanken werden im Zuge sich verschärfender Kreditbedingungen wahrscheinlich vorsichtiger agieren. Ein wesentlicher Unterschied zu früheren Bankenkrisen besteht jedoch darin, dass die makroökonomischen Rahmenbedingungen, einschließlich des anhaltenden Inflationsdrucks, stabiler sind. Dies wird zu einer schwierigen Abwägung zwischen Inflations- und Finanzstabilitätsrisiken führen, wobei die Zentralbanken versuchen werden, so lange wie möglich auf Zinssenkungen zu verzichten. Wir gehen davon aus, dass die EZB diese Woche die bereits angekündigte Anhebung des Einlagensatzes um 50 Basispunkte sowie eine weitere Straffung um 50 Basispunkte bis Juni auf 3,50 % vornehmen wird. Wir erwarten, dass die Fed die Zinsen in der nächsten Woche um 25 Basispunkte auf 4,75 % bis 5,0 % anheben wird, danach aber nicht mehr. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell könnte erneut betonen, dass die Geldpolitik mit Verzögerung wirkt und dass die jüngsten Ereignisse darauf hindeuten, dass eine weitere Straffung auf die Realwirtschaft übergreift, um eine Pause zu rechtfertigen. Der Bilanzabbau der Fed dürfte vorerst im derzeitigen Tempo fortgesetzt werden, obwohl der Weg des geringsten Widerstands darin bestünde, dass die Zentralbanken die quantitative Straffung im Falle schwerwiegender Marktverschiebungen vorübergehend einstellen. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Originalpublikation in englischer Sprache (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen TEEC five am 17. März zu den EZB-Beschlüssen vom Vortag mit Florian Heider, Gertrud Traud, Julian Olk und Markus Zydra
Volker Northoff
Anknüpfend an die EZB-Ratssitzung vom Vortag sprechen am Freitag, den 17. März, folgende Expertinnen und Experten aus dem Club über die zins- und geldpolitischen Beschlüsse und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung und die Kapitalmärkte:
- Prof. Dr. Florian Heider, Direktor, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE - Julian Olk, Korrespondent für Konjunktur-, Wirtschaftspolitik & Ökonomie, Handelsblatt - Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin, Landesbank Hessen-Thüringen - Markus Zydra, Finanzkorrespondent, Süddeutsche Zeitung Die Videoaufzeichnung ist ab dem Nachmittag abrufbar (nur für eingeloggte Clubmitglieder). Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive dokumentiert. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: How much should the ECB raise interest rates in March and beyond? What criteria must be met in order to stop raising rates further?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next virtual meeting this afternoon:
"From today's perspective, how much should the ECB raise interest rates in March and beyond? What criteria must be met in order to stop raising rates further? Should the ECB accelerate the reduction of its bond portfolio?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by video conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "TEEC five": Im weltwirtschaftlichen Wandel wird sich die fortschreitende Globalisierung gegen vorübergehende Restriktionen durchsetzen. Entscheidend ist der Wohlstandsfaktor.
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=198-1643177222 Im kontinuierlichen Wandel der weltwirtschaftlichen Strukturen sind die Dekarbonisierung, die Diversifizierung auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, das Risikomanagement angesichts kurzfristig unsicherer Rahmenbedingungen und wechselnder politischer Vorgaben sowie eine möglichst hohe Flexibilität die aktuell wichtigsten Faktoren bei der stetigen Transformation der Unternehmen, so der Konsens beim heutigen Expertengespräch TEEC five mit - Prof. Gabriel J. Felbermayr, WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien - Dr. Peter A. Fischer, Chefökonom, Neue Zürcher Zeitung, Zürich - Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt, Commerzbank, Frankfurt - Lisa Nienhaus, Ressortleiterin Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, München Der Welthandel habe sich in den vergangenen Jahren als überraschend resilient erwiesen und gezeigt: Auf lange Sicht setzen sich weltwirtschaftlich immer wieder neue Strukturen durch, die die jeweils höchsten Wohlstandsgewinne für alle erwarten lassen. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/Q06oSqvLHqw >> Teilen >> Kontakt >> Webseite TEEC five am 2.3. mit Gabriel J. Felbermayr, Peter A. Fischer, Jörg Krämer, Lisa Nienhaus: "Facetten der Transformation - Weltwirtschaft"
Volker Northoff
Das 26. Expertengespräch im The Early Editors Club eröffnet eine neue Reihe zu den Aspekten der Transformation in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft wie z.B. Logistik, Energieversorgung, Finanzwesen, Arbeitsmarkt und Weiterbildung. Zu Beginn soll es um die Transformation im weltwirtschaftlichen Maßstab gehen, um den Rahmen zu setzen, innerhalb dessen anschließend einzelne Sektoren näher betrachtet werden können: Welches sind die grundlegenden transformatorischen Prozesse auf globaler Ebene? Welche dieser Prozesse sind entscheidend, welche können wir aktiv mitgestalten? Mit welchen Zielen sollte dies geschehen? Bei welchen Veränderungen sind wir "vorne mit dabei", bei welchen drohen wir, den Anschluss zu verlieren?
Darüber sprechen am kommenden Donnerstag, den 2. März, die Clubmitglieder - Prof. Gabriel J. Felbermayr, WIFO Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien - Dr. Peter A. Fischer, Chefökonom, Neue Zürcher Zeitung, Zürich - Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt, Commerzbank, Frankfurt - Lisa Nienhaus, Ressortleiterin Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, München Das Gespräch wird aufgezeichnet und ist als Video ab dem Nachmittag für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar. Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt Einladung für Clubmitglieder: CD-Produktionskonzert in der Bad Homburger Schlosskirche am 12. März - Musik von George und Ira Gershwin mit den "Three Wise Men"
Volker Northoff
Werte Clubmitglieder, ich lade Sie herzlich ein zur Live-Aufnahme unserer nächsten CD-Produktion am Sonntag, den 12. März, um 18 Uhr in der Schlosskirche Bad Homburg mit Musik der Brüder George und Ira Gershwin, arrangiert und interpretiert von den „Three Wise Men“. Zehn Karten habe ich für Clubmitglieder reserviert.
Von 1924 bis 1937 komponierten George und Ira Gershwin fast ausschließlich gemeinsam und schrieben mehr als zwei Dutzend Partituren für den Broadway und Hollywood. George mit seiner überschwänglichen, extrovertierten Natur und der melancholische, verträumte und introvertierte Ira nahmen die Außenwelt auf ganz verschiedene Weise wahr. Durch die Verschmelzung ihrer Stile schufen sie einen gemeinsamen, sehr persönlichen Ausdruck, der die amerikanische Musik bis heute prägt. „Three Wise Men“ - das sind der Klarinettist und Saxophonist Frank Roberscheuten, der Pianist Rossano Sportiello und der Schlagzeuger und Percussionist Martin Breinschmid, die sich seit vielen Jahren als ein in Europa führendes klassisches Jazztrio etabliert haben. 2007 von dem Niederländer Frank Roberscheuten gegründet, tourt die Band durch ganz Europa und bewies in über 700 Konzerten ihr herausragendes Format. Falls Sie an einer oder zwei Freikarten für dieses Konzert interessiert sind, melden Sie sich bitte bis zum 8. März bei mir. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.castle-concerts.org/konzerte-termine.html. Herzlich, Ihr Volker Northoff Die CD-Edition „Castle Concerts“ Gemeinsam mit der K&K Verlagsanstalt produzieren wir die international renommierte CD-Edition "Castle Concerts", in der ausschließlich Live-Aufnahmen erscheinen. Die inzwischen 18 CDs dokumentieren Musikereignisse mit Weltstars wie Lilya Zilberstein, renommierten Ensembles aus Europa und Übersee sowie mehreren namhaften Orchestern. Alle Produktionen finden Sie auf https://tinyurl.com/tervryn7, wo sämtliche Titel auch zum Download und Streamen auf allen gängigen Plattformen verfügbar sind. Stimmungsvolle Musikvideos gibt es dazu auf https://tinyurl.com/3b5ebu4a. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Volker Northoff
Die Vorbereitungen zum Deutschen Journalistenpreis 2023 sind in vollem Gange. Der Preis wird vom "The Early Editors Club" mit Unterstützung namhafter Partner aus der Wirtschaft in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen.
Noch bis zum 10. Juli können Mitglieder hier auf der TEEC-Webseite Beiträge in neun thematischen Ressorts einreichen oder empfehlen. Detaillierte Informationen zum Deutschen Journalistenpreis gibt es auf http://www.djp.de und in der Infobroschüre (Download-Dokument). Eine Liste der 90 Jurymitglieder ist abrufbar unter https://lnkd.in/dJ_kEVCe Der Deutsche Journalistenpreis wird unterstützt von den Partnern BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Sie würdigen damit die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite 25. Expertengespräch "TEEC five" - Die Kraft des Wortes "Balance": Der wirtschaftliche Strukturwandel braucht ein Umdenken der Gesellschaft hin zu motivierter, kontinuierlicher Weiterbildung
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=199-1643177239 Zum 25. Expertengespräch TEEC five trafen sich vier Clubmitglieder aus Wissenschaft und Medien, um sich über "Die Kraft des Wortes: Balance" auszutauschen: - Prof. Dr. Monika Schnitzer, LMU München, Vorsitzende des Sachverständigenrates - Sabine Wollrab, Chefredakteurin deutschsprachige Regionen, Reuters - Carsten Knop, Herausgeber, Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Sebastian Schmid, stv. Chefredakteur, Börsen-Zeitung Aus Sicht unserer Experten ist der kontinuierliche wirtschaftliche Strukturwandel auf einem guten Weg. Diskrepanzen zeigen sich in der gesellschaftlichen Akzeptanz einer fortwährenden Weiterbildung, um die sich ständig entwickelnden Strukturen effektiv mit der entsprechenden Manpower zu bewältigen. Unzureichende Bildung fördert Verlustängste und die Gefahr zu extremen Schwankungen in der Meinungsbildung. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/5ntw-vQXENQ >> Teilen >> Kontakt TEEC five am 31.1. mit Monika Schnitzer, Sabine Wollrab, Carsten Knop und Sebastian Schmid über "Die Kraft des Wortes: Balance"
Volker Northoff
Das 25. Expertengespräch im The Early Editors Club knüpft an den Konsens beim letzten "TEEC five" vom 16.12.2022 an, wonach in Wirtschaft und Gesellschaft statt der punktuellen Bewältigung immer neuer Krisen ein umfassender und nachhaltiger Strukturwandel erforderlich ist: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=172-1556774670
Am 31. Januar tauschen sich - Prof. Dr. Monika Schnitzer, LMU München, Vorsitzende des Sachverständigenrates - Sabine Wollrab, Chefredakteurin deutschsprachige Regionen, Reuters - Carsten Knop, Herausgeber, Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Sebastian Schmid, stv. Chefredakteur, Börsen-Zeitung über "Die Kraft des Wortes: Balance" aus. In vielen Bereichen, die für die Wirtschaft relevant sind, gibt es gegenwärtig einen Hang zu extremen Sicht- und Handlungsweisen, der es erschwert, den erforderlichen Strukturwandel im Konsens voranzubringen. Unsere Frage wird sein: Wie finden wir die nötige Balance zwischen bewahren und verändern, zwischen den kurzfristigen Anforderungen der Gegenwart und den langfristigen Herausforderungen für die Zukunft? Orientierung gibt der Konsens aus früheren "TEEC five": Wandel braucht Ordnung, und Ordnung braucht Wandel, damit die Transformation gelingt. Das Gespräch wird aufgezeichnet und ist als Video ab dem Nachmittag für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar. Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: Es ist das zweite Jahr der Zeitenwende. Auch wenn die große Rezession wohl ausbleibt, die Gasreserven uns über den Winter bringen und die Inflation ihren Höhepunkt bald überschritten haben könnte, bleiben die strukturellen Herausforderungen historisch: Sicherung der Energieversorgung und industriellen Basis, Kampf gegen den Klimawandel und die Klimafolgen, Investitionen in Infrastruktur und Sicherheit, Demografie und Digitalisierung. Geopolitisch und technologisch gehen zwei Superzyklen zu Ende. Das Tempo der Veränderung und die Komplexität der Aufgaben werden hoch bleiben. Es ist Zeit für neue Ideen und eine progressive Ordnungspolitik: Wie können wir unsere Werte schützen und zukunftsfähige Visionen entwickeln? Und welche Rolle spielt Europa dabei? Dazu ein paar Gedanken:
Politik in der Polykrise Die Zeitenwende war ausgerufen, noch bevor sie verstanden war. In der Analyse der Ursachen noch unscharf, politisch in den Folgen noch diffus, ist sie dennoch offenkundig: Alles scheint gleichzeitig ins Rutschen zu geraten – wie eine Lawine reißt eine Krise die nächste mit. Der gegenwärtige Zustand der Welt wäre daher mit „Krise“ wohl unzureichend beschrieben, denn es handelt sich offensichtlich um weit mehr als nur vorübergehende Störungen oder Realisationen idiosynkratischer Risiken. Adam Tooze hat hierfür den Begriff der Polykrise neu in die Debatte eingebracht. Eine Polykrise bezeichnet ein Bündel von Krisen, die aufgrund ihrer vielschichtigen Wechselwirkungen eng miteinander verflochten sind, auf tiefere strukturelle Ursachen hindeuten und einen größeren systemischen Bruch markieren. Eine Polykrise lässt sich in diesem Sinne als Ordnungskrise deuten. „Ordnungen“ sollen einen stabilen Umgang mit der uns umgebenden, an sich komplexen und unsicheren Welt ermöglichen. Die teils aus Axiomen, teils aus Erfahrung abgeleiteten Deutungs- und Begründungszusammenhänge sind hinreichend plausibel, praktikabel und als solche institutionell verankert. Wenn Ordnungen zerfallen, werden Komplexität und Unsicherheit wieder sichtbar – so wie gerade jetzt. Ordnungskrisen bilden somit den Ausgangspunkt für neu entstehende Deutungs- und Begründungszusammenhänge. Ausverhandelte Interessensgleichgewichte zerfallen, es kommt zu Machtverschiebungen und Konflikten. Politik in der Polykrise ist daher mehr als nur eine Frage von Resilienz oder der Gestaltung von Transformationsprozessen. Schon bei der Globalisierung, die bei allem ökonomischen Erfolg in vielen gesellschaftlichen Bereichen, wie wir heute wissen, Flurschäden angerichtet hat, ging es um mehr: nämlich um neue Ordnungen und damit letztlich um nicht weniger als einen neuen Gesellschaftsvertrag, der widerstreitende Interessen neu verhandelt, aufbrechende Konflikte neu befriedet, bedrohte (intergenerative) Freiheiten wieder schützt, brüchige Gerechtigkeit wieder herstellt. Eine Polykrise bringt daher grundlegende institutionelle, diskursive und politische Veränderungen mit sich, die an den Kern und die Substanz einer Gesellschaft gehen. Wer genauer hinschaut, dem zeigt sich ein ebensolcher Zustand der Gesellschaft: aufgewühlt, erschöpft, verunsichert. Polykrise als institutionelle Krise: Modelle, Regeln, Sprache Eine Polykrise ist immer auch eine Institutionenkrise. Das lässt sich an verschiedenen Institutionen, ob das die Kirche, die Medien oder andere sind, nachvollziehen. Obwohl die Ziele vielfach die gleichen geblieben sein mögen, sind fast alle Institutionen auf der Suche nach einer neuen Rolle in einer sich stark verändernden Gesellschaft. „Ordnungen“ institutionalisieren sich, indem sie sich durch Sprache, Modelle und Regeln so stark etablieren, dass es irgendwann nahezu unmöglich wird, die Welt durch eine andere als die etablierte Sichtweise zu betrachten. Für Entwicklungen außerhalb dieses Sichtfeldes sind wir dagegen – geradezu institutionell – blind. Die Art und Weise, wie wir beobachten, beschreiben und bewerten, hängt also maßgeblich von den Konventionen dieser Ordnungen ab. Nicht zuletzt deshalb sprach Thomas Kuhn von einem Paradigmenwechsel, wenn unsere in diesem Sinne regelhaften Beobachtungen und deren modellhaften Beschreibungen Widersprüche zwischen dem Phänomen an sich und seiner Deutung erzeugt. Es ist empirisch gut belegt, u.a. von dem Ökonomen Daron Acemoglu, dass in großen Umbruchphasen dem institutionellen Wandel eine entscheidende Bedeutung zukommt. In einer Polykrise müssen demnach vor allem die Institutionen handlungs- und reaktionsfähig bleiben. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass genau hierin, nämlich in der regelhaften Fortsetzung des gewohnten (und bequemen) Status quo, ein Problem liegen könnte. Polykrise als epistemische Krise: Wissen, Diskurs, Handeln Eine Polykrise erfordert den plötzlichen Umgang mit völlig neuen, unbekannten Umständen. Das Charakteristische und zugleich Herausfordernde ist dabei, dass es für diese neuen Umstände (noch) kein institutionelles Arrangement und (noch) keine politischen Erfahrungen gibt. Der Umgang mit unvollständigem Wissen wird daher zu einer entscheidenden Frage in der Polykrise, die in diesem Sinne eine epistemische Krise ist. Gesellschaften, zumal freie, sind komplexe Systeme vielfältiger sozialer Interaktion. In Demokratien ist der Diskurs einer, wie Jürgen Habermas es nennt, „inklusiven Öffentlichkeit“ die wichtigste Methode, um zu Erkenntnis und Legitimation zu gelangen. Ausgerechnet jetzt, in einer Polykrise und einem "Strukturwandel der Öffentlichkeit" (Habermas), radikalisieren sich Positionen und polarisieren sich durch Lager- und Gruppendenken. Es lässt sich zeigen (vgl. z.B. Kevin Dorst, Rational Polarization), dass bei mehrdeutiger und asymmetrisch verteilter Evidenz zu bestimmten Sachverhalten die Polarisierung von Positionen als rationaler Prozess beschrieben werden kann. Der politische Gegner ist also nicht unbedingt das unmündige Opfer falscher Informationen, sondern hat womöglich gute Gründe für seine Position. Es geht hier nicht um das Leugnen des Klimawandels, aber vielleicht liegt es ja doch im gesellschaftlichen Interesse, beispielsweise aus der Silvesternacht von Neukölln die richtigen differenzierten Schlüsse zu ziehen. Und auch hier, im Diskurs einer transparenten und partizipativen, diskriminierungsfreien und in diesem Sinne „inklusiven“ Öffentlichkeit, geht es um Sprache. Sprachliche Verwirrung kann zu ideologischer Verirrung und schließlich zu Polarisierung und Lagerbildung führen. Ein aktuelles Beispiel ist die Debatte um das Verhältnis zwischen Klimaschutz und Wachstum. Die einen argumentieren, weniger Wachstum, sogar Verzicht sei notwendig, um das Klima zu retten, die anderen verlangen mehr Wachstum, um sich den Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können. Die Debatte ist so, wie sie geführt wird, nutzlos und unsinnig, weil erst die Art des Verzichts oder die Form des Wachstums darüber Auskunft gibt, ob damit eine Lösung verbunden ist. Jeder sprachlich konstruierte, kategorisch geführte Konflikt mündet notwendig in ideologische Debatten, die rational-argumentativ dann nicht mehr führbar sind. Dies wäre, gleich welcher Position man angehört, schlecht für die Demokratie. Polykrise als politische Krise: Wandel, Stabilität, Pragmatismus Eine Polykrise ist schließlich immer auch eine politische Krise. Die unverständliche Gegenwart erzeugt Widersprüche, die ungewisse Zukunft Widerstände. Beides sind politisch relevante Faktoren, denn sie erzeugen eine Situation der ökonomischen und sozialen Instabilität. Stabil ist ein Gleichgewicht dann, wenn es in der Umgebung geringer Abweichungen wieder in das Gleichgewicht zurückkehrt. Nun haben wir es in einer Polykrise einerseits mit großen Abweichungen und andererseits mit instabilen Dynamiken zu tun, so dass eine Rückkehr zum Status quo ante weder möglich noch wünschenswert ist. Für die Politik ist das schwer erträglich. Sie mag stabile Zustände und sucht daher den kürzesten Weg aus der Krise, und der führt – irrtümlich – zurück ins Vertraute, statt nach vorn ins Unbekannte (The nearest exit may be in front of you). Denn in einer Polykrise geht es nicht um stabile Zustände, sondern um stabile Pfade der Veränderung zu einem weniger krisenanfälligen Gleichgewicht. Um Widersprüche und Widerstände in der Polykrise zu überwinden, gilt es, die Gegenwart aus einer besseren Zukunft zu betrachten, nicht die Zukunft aus einer blockierten Gegenwart. Das erfordert eine Perspektive für die Zukunft und Pragmatismus für die Gegenwart. Nicht aber Idealismus und Ideologie. Mit einiger Sorge ist zu beobachten, dass Aktivismus, der gesellschaftlich wichtig und notwendig, aber zumeist monothematisch und insoweit politisch ungeeignet ist, immer stärker in die Parlamente und Ministerien Einzug hält. Die Zukunft ist emergent: Plädoyer für einen mutigen Pragmatismus Welchen Weg werden wir rückblickend in der Polykrise gegangen sein? Einer, der möglich war. Einer, der möglich wurde. Die Zukunft ist emergent. Dieser simple Umstand verpflichtet zu verantwortungsvollem Handeln. Und zu mutigem Pragmatismus. Ohne Mut eröffnen sich keine neuen Wege, ohne Pragmatismus kann man sie nicht gehen. Dies ist ein Plädoyer für die konstruktive Auseinandersetzung und gegen ideologische Grabenkämpfe, für rationale Argumente und gegen idealistische Narrative. Es gibt nichts Gutes - außer man tut es. Und nicht zuletzt: In einer Polykrise, in der vieles zerfällt und Neues entsteht, müssen das Menschliche und das Verbindende gestärkt werden. Was immer wir als Gesellschaft zu verhandeln haben werden, und es wird vieles sein, wir sollten achtsam, respektvoll, emphatisch miteinander umgehen. >> Teilen >> Kontakt Luca Paolini
Luca Paolini, Pictet Asset Management: Die Weltwirtschaft steht angesichts schwachen Wachstums und strafferer monetärer Bedingungen weiterhin vor Herausforderungen, aber es gibt auch ermutigende Entwicklungen in den Schwellenländern.
Makro: Die Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Bedingungen nimmt an Tempo zu. Eine Rezession wird in diesem Jahr unvermeidlich sein, aber sie dürfte sowohl flach als auch kurz ausfallen, bevor sich die Wirtschaft Mitte 2023 zu erholen beginnt. Die weltweite Inflation dürfte in diesem Jahr von 7,7 Prozent auf 5,2 Prozent zurückgehen, was auf niedrigere Rohstoffpreise sowie sinkende Löhne und Mietpreise zurückzuführen ist. Wir behalten daher unsere defensive Haltung bei und bleiben untergewichtet in Aktien sowie übergewichtet in Anleihen. Anleihen: Wir gehen davon aus, dass der US Dollar in den kommenden Monaten weiter fallen wird, was wiederum ein gutes Zeichen für Schwellenländeranleihen ist. In den Industrieländern halten wir US-Anleihen weiterhin für attraktiv, da die Fed im Straffungszyklus weiter ist als jede andere große Zentralbank. Bei europäischen Schuldtiteln sind wir angesichts des stärkeren Inflationsdrucks in der Eurozone und der Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen zurückhaltend. Aktien: Wir bevorzugen aktuell asiatische sowie Aktien aus Schwellenländern. Wir stufen chinesische Aktien von „Neutral“ auf „Übergewichten“ hoch, da wir Anzeichen einer Normalisierung in Pekings Covid-Politik sehen. Der während der Pandemie aufgestaute Konsum dürfte der heimischen Wirtschaft großen Auftrieb geben. Nach der starken Performance japanischer Aktien und angesichts der für das kommende Jahr erwarteten Aufwertung des Yen stufen wir japanische Aktien von „Übergewichten“ auf „Neutral“ zurück. Bei Aktien aus Industrieländern sind wir weiterhin zurückhaltend. Wir sind der Meinung, dass die Anleger die schlechten Aussichten für die Unternehmensgewinne und -margen in diesen Märkten noch nicht richtig einschätzen. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Originalpublikation in englischer Sprache (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Expertengespräch "TEEC five" zum Wirtschaftsausblick 2023: Von der Krisenbewältigung zum Strukturwandel
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=172-1556774670 An der Schwelle zum neuen Jahr wird immer deutlicher: Die Wirtschaft ist auf dem Weg von der Bewältigung wechselnder Krisen zur kontinuierlichen, strukturellen Anpassung an grundsätzlich veränderte Gegebenheiten. Hierbei braucht es konsequente, mutige Schritte auf allen Seiten, so der Konsens des heutigen Expertengesprächs TEEC five mit - Dr. Dirk Jandura, Präsident, BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstl. - Georg Meck, Chefredakteur, Focus Money - Stefan Schilbe, Chefvolkswirt, HSBC Deutschland - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor, cep | Centrum für Europäische Politik Ausgehend von den zins- und geldpolitischen Beschlüssen der EZB vom Vortag geben sie aus finanztechnischer, mikro- und makroökonomischer Sicht einen fundierten Ausblick auf die Entwicklungen und Erwartungen in der Wirtschaft und an den Kapitalmärkten in den kommenden Jahren. Der Konsens: Für die erfolgreiche Transformation der Wirtschaft ist eine kontinuierliche Anpassung des Ordnungsrahmens nötig, in dem sie sich bewegt. Die Digitalisierung und die dadurch ausgelösten geopolitischen Umbrüche bringen fundamentale Veränderungen mit sich, die immer konkreter erkennbar werden und flexible Antworten erfordern. Dem müssen sich Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stellen, wie es vor einem Jahr im TEEC five zur Kraft des Wortes Ordnung bereits deutlich wurde (https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=188-1638523086): "Nur in der Balance von nötiger Ordnung und schöpferischer Unordnung lassen sich gute Wege in die Zukunft finden.“ Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/pvAXJCOiKIc >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Volker Northoff
Anknüpfend an die heutigen zins- und geldpolitischen Beschlüsse der EZB tauschen sich morgen im The Early Editors Club vier Experten über die Wirtschaftsaussichten für 2023 aus:
- Dr. Dirk Jandura, Präsident, BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstl. - Georg Meck, Chefredakteur, Focus Money - Stefan Schilbe, Chefvolkswirt, HSBC Deutschland - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor, cep | Centrum für Europäische Politik Sie geben aus finanztechnischer, makroökonomischer und ordnungspolitischer Sicht einen fundierten Ausblick auf die Entwicklungen und Erwartungen in der Wirtschaft und an den Kapitalmärkten. Die Videoaufzeichnung ist ab dem Nachmittag abrufbar (nur für eingeloggte Clubmitglieder). Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt
PR-Agentur Coller Capital
>> Das makroökonomische Umfeld und die Inflation werden von institutionellen Investoren als erhebliche Risiken für die Rendite von Private Equity angesehen >> Private Equity und Kredite am Privatmarkt werden in volatilen Zeiten als attraktiver angesehen als öffentliche Märkte >> Offenlegungen hinsichtlich des Einhaltens von Umwelt-, Sozial- und Führungsstandards (ESG) werden von drei Vierteln der Investoren als Einstiegskriterien angesehen Laut dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital wird der Ausbau der Private-Equity-Engagements bei vielen institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs) durch den Denominator-Effekt gebremst: Wenn der Wert eines Portfolios aufgrund starker Verluste in einzelnen Anlageklassen wie etwa Aktieninvestments sinkt, können Private-Equity-Anlagen bei vorgegebenem Anteil an den Gesamtanlagen nicht ohne Weiteres erhöht werden. Der Effekt ist bereits bei einer wachsenden Zahl größerer LPs und öffentlicher Pensionsfonds zu spüren, wobei zwei Drittel von ihnen dies als einen Faktor für die Verlangsamung ihres Engagements angeben. Auch Liquiditätsengpässe führen bei mehr als einem Viertel der LPs zu einer Verlangsamung von Kapitalzusagen. Die Mehrheit der LPs ist der Meinung, dass ihre Private-Equity-Portfolios für die aktuellen Marktbedingungen gut positioniert sind. Von denen, die Änderungen durchführen, nehmen dies zwei Drittel in Bezug auf die Investmentphase und den Sektor vor. Insgesamt nutzt die Hälfte der LPs den Sekundärmarkt, um ihre Portfolios zu anzupassen. „Der Gegenwind in verschiedenen Ländern Europas hat sich spürbar auf die Ansichten der LPs über die Private-Equity-Märkte ausgewirkt", so Michael Schad, Partner und Leiter von Coller Credit Secondaries. "Mittel- und Osteuropa sowie das Vereinigte Königreich erscheinen gegenüber der Zeit vor zwei bis drei Jahren weniger attraktiv, während die skandinavischen Länder an Attraktivität gewonnen haben.“ Das makroökonomische Umfeld und die hohe Inflation stehen bei den Anlegern an erster Stelle, wenn es um die Risiken für ihre Private-Equity-Renditen in den nächsten zwei bis drei Jahren geht. Trotz dieser Bedenken sind die LPs optimistisch, was die Aussichten für die Renditen von Private Equity angeht: Ein Drittel der LPs prognostiziert jährliche Nettorenditen von 16 Prozent und mehr für ihre Private-Equity-Portfolios, was den höchsten Wert seit dem Winterbarometer 2011/2012 darstellt. Bei der Bewertung des Gesamtmarktes ist ein Drittel der LPs gegenüber den Privatmärkten positiver eingestellt als gegenüber den öffentlichen Märkten, da die Volatilität des aktuellen Marktumfelds Private Equity und Privatkredite attraktiver macht als ihre gelisteten Pendants. Die Berichtsstandards steigen in Europa mit der Regulierung zur Offenlegung der Nachhaltigkeit von Finanzprodukten (Sustainable Finance Disclosure Regulation - SFDR) und in den USA mit der von der dortigen Finanzmarktaufsicht SEC vorgeschlagenen ESG-Offenlegung. Die Nichterfüllung dieser Offenlegungsstandards wird von LPs ernst genommen: Drei Viertel der LPs gaben an, dass sie in Erwägung ziehen würden, nicht mehr in einen Fonds zu investieren, dessen Manager (General Partner, GP) die Standards in den nächsten drei Jahren nicht einhalten würde. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 112 institutionelle Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Medienvertretern gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=201-1647109325 Die Auswirkungen der industriellen Produktion und des Warenverkehrs auf die Weltmeere werden immer besser messbar und können im Zuge der Digitalisierung quantifiziert und den einzelnen Verursachern zugeordnet werden. Wenn es gelingt, Umwelteffekte bei der maritimen Nutzung in nachvollziehbaren monetären Werten auszudrücken, kann enormes Kapital zum Schutz der Meere mobilisiert werden. Ein entscheidender Schritt wäre die Anerkennung einer eigenen Rechtspersönlichkeit des Meeres, wie sie in einzelnen Regionen bereits passiert. Dies war einer der zahlreichen Impulse aus dem Expertengespräch TEEC five zum Thema „Blue Economy - Maritime Ressourcen nachhaltig nutzen“ mit den Teilnehmern - Paul Buchwitz, ESG-Fondsmanager, DWS Group, Frankfurt - Jacqueline Goebel, Redakteurin, WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Marc Neller, Ressortleiter Titelthema, Welt am Sonntag, Berlin - Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz, WWF Deutschland, Hamburg Grundvoraussetzung für wirksame Strategien zum Schutz der Ozeane ist Transparenz. Wenn externe Kosten, die bisher nicht in die Kalkulationen der Wirtschaft einfließen, internalisiert und bei der Preisgestaltung eines Produktes berücksichtigt werden, lassen sich die Belastungen für die Meere spürbar reduzieren. Mehr noch: Positive Effekte wie etwa die CO2-Speicherung in geschützten Seegrasflächen würden durch Monetarisierung Geschäftsmodelle möglich machen, mit denen Renditen nicht zu Lasten, sondern zum Nutzen der Meere erwirtschaftet werden können. Einiges ist schon heute möglich. Konkrete Beispiele erläutern die vier Expertinnen und Experten im Club-Gespräch. Gerne stellen wir im The Early Editors Club weitere Projekte und Ideen vor, die Impulse in diese Richtung geben, und freuen uns über entsprechende Hinweise und Anregungen. Insgesamt hat das Gespräch deutlich gemacht, dass Wirtschaft und Wissenschaft, begleitet von seriösen journalistischen Recherchen, vielfältige Initiativen gemeinsam voranbringen, wie dies beispielsweise in den „Sustainable Blue Economy Finance Principles“ zum Ausdruck kommt, die vom WWF mitentwickelt und inzwischen von zahlreichen Financiers und Investoren als Grundlage für ihre Strategien übernommen wurden (siehe https://www.unepfi.org/blue-finance/the-principles). Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/zwoH1N8KsXM >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: Should the ECB raise interest rates further and by what amount? Where should the terminal rate be in the euro area?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next virtual meeting on Thursday afternoon:
"Should the ECB raise interest rates further and by what amount? From today's perspective, where should the terminal rate be in the euro area? When should the ECB start QT and how?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by video conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Luca Paolini
Luca Paolini, Pictet Asset Management: Schwacher Dollar, langsameres Wachstum, ein starker Rückgang der Inflation, Zurückhaltung bei Aktien, bullishe Anleihen und ein Aufschwung in China. Dies sind die wichtigsten Anlagethemen, auf die man 2023 achten sollte. All dies macht deutlich, dass die Anleger bei Risikoanlagen vorsichtig bleiben müssen – insbesondere in der ersten Jahreshälfte.
Wir gehen davon aus, dass sich das globale Wachstum bis 2023 auf 1,7 Prozent verlangsamen wird, wobei die meisten Industrieländer stagnieren und Europa sogar eine Rezession erleben könnte. Chinas Wirtschaft hingegen dürfte sich wieder beschleunigen, da die Regierung ihre Null-Covid-Politik lockert. Insgesamt dürfte sich das Wachstum nach dem ersten Quartal wieder beschleunigen. Weitere Details zu unserem Marktausblick 2023 entnehmen Sie bitte dem Download-Dokument. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Im "The Early Editors Club", dem Netzwerk des Qualitätsjournalismus, geht es beim nächsten virtuellen Expertengespräch "TEEC five" ums Meer, seinen Schutz und seine wirtschaftliche Nutzung. Wie immer bringen wir verschiedene Expertisen und Perspektiven zusammen, um daraus Erkenntnisse und Impulse für die Zukunft unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu gewinnen und den Clubmitgliedern exklusiv zugänglich zu machen.
Über das Thema "Blue Economy: Maritime Ressourcen nachhaltig nutzen" tauschen sich am 6. Dezember aus: - Paul Buchwitz, ESG-Fondsmanager, DWS Group, Frankfurt - Jacqueline Goebel, Redakteurin Blickpunkte, WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Marc Neller, Reporter & Ressortleiter Titelthema, Welt am Sonntag, Berlin - Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz, WWF Deutschland, Hamburg Am 16. Dezember geht es einen Tag nach der nächsten EZB-Ratssitzung, von der eine weitere Erhöhung der Leitzinsen erwartet wird, um die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und um die Wirtschaftsaussichten für 2023, u.a. mit Stefan Schilbe, Chefvolkswirt von HSBC Deutschland. Ab Januar setzen wir unsere Reihe "Die Kraft des Wortes" fort, in der wir in den vergangenen Monaten drei für die Wirtschaft grundlegende Begriffe aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet haben: "Ordnung", "Wandel" und "Transformation". Davon ausgehend haben wir im Juli bei der Eröffnung des 16. Deutschen Journalistenpreises im Schloss Bad Homburg zunächst allgemein über den Innovationsdruck in der Wirtschaft gesprochen. Im kommenden Jahr wollen wir einzelne Bereiche genauer betrachten unter dem Motto "Facetten der Transformation". Themen, Termine und die Namen der hierbei aktiven Clubmitglieder geben wir rechtzeitig bekannt. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: Im Fokus der Medienberichte zum Thema Altersvorsorge steht im November die von der Politik geplante Einführung der Aktienrente - laut WirtschaftsWoche (11.11.) eines der Prestigeprojekte der Liberalen in der Ampel. Hierfür soll im kommenden Jahr ein Kapitalstock in Höhe von zunächst zehn Milliarden Euro aufgebaut werden, und zwar über Schulden. Zusätzlich will Bundesfinanzminister Christian Lindner Vermögen übertragen, zum Beispiel Beteiligungen des Bundes an Post und Telekom.
Das Medienecho ist zweigeteilt, wobei von den Befürwortern vor allem auf die dringend notwendige Hinwendung zum Aktienmarkt verwiesen wird. Dementsprechend positiv gestimmt ist Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin beim Deutschen Aktieninstitut, in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung (12.11.): „Aktuell steht das Thema Aktienrente wieder auf der Agenda der Bundesregierung. Das ist gut so, müssen wir das Thema Stärkung der Altersvorsorge doch dringend angehen - und die Aktie hat hier viele Vorteile zu bieten.“ Gleichwohl fordert die Autorin noch mehr Ehrgeiz und Mitteileinsatz der Bundesregierung bei der Aktienrente. Auch die Wirtschaftsjournalistin Christiane von Hardenberg sieht in der ZEIT (17.11.) einen erfreulichen Paradigmenwechsel eingeleitet - weg vom Festverzinslichen und hin zum Kapitalmarkt: „Die Aktienrente wird sicher nicht reichen, um die Rente zu sanieren, dafür sind die angelegten Beträge viel zu mickrig. Aber sie zwingt uns zum Umdenken - zum Glück. … Endlich müssen wir an die Börse.“ Von Hardenberg gibt damit die Ansicht zahlreicher Kommentatoren der vergangenen Monate wieder wie die von Focus-online-Autor Hugo Müller-Vogg (25.8.), der in einem Kommentar ausrief: „Schluss mit der Schmelze! Bringt unsere Rente endlich an die Börse.“ Allenthalben wird auch auf das Positivbeispiel Schweden verwiesen: „Vorbild für Deutschland - so macht Schweden 11 Prozent Rendite pro Jahr“, betitelt etwa WELT-Finanzredakteur Frank Stocker seinen Beitrag (16.11.). Und Sophie Crocoll berichtet in der WirtschaftsWoche (11.11.) von einem Besuch bei Richard Gröttheim, dem Chef des staatlich verwalteten, knapp 90 Milliarden schweren schwedischen AP7-Fonds, der dort als kapitalgedeckte Säule das Umlagesystem ergänzt. Gegenposition bezieht indes der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck, der in einem Kommentar bei heise-online unter dem Titel „Zocken für die Rente“ (11.11.) vor staatlicher Börsenspekulation warnt. Besonders gefährlich sei es, „wenn man nicht einmal mit dem eigenen Geld zockt, sondern sich verschuldet, um in den Kasinos dieser Welt sein Glück zu versuchen. Kann es noch etwas Absurderes geben?“ Der Autor warnt zudem, die jahrelange Aktien-Hausse gedanklich fortzuschreiben: „Die hohen Aktienkurse waren Ergebnis einer Spekulationsblase.“ Schulden zu machen, um zusätzlich zu sparen, sei letztlich „gesamtwirtschaftlicher Unfug“. Selbst wenn der Finanzminister im nächsten Jahr zehn Milliarden Euro Schulden zusätzlich machen würde, liefe das nur darauf hinaus, dass er zehn Milliarden vom Kapitalmarkt nimmt und sie gleich dem Kapitalmarkt wieder zurückgebe. „Was soll das? Zu glauben, dass man damit in dieser Welt eine nachhaltige Rendite via Aktien erzielen kann, ist absurd.“ IW-Direktor Michael Hüther sprach sich in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel (5.10.) ebenfalls gegen eine Aktienrente aus - insbesondere eine verpflichtenden: „Besser keine Aktienrente“, lautet sein Fazit. „Von der Aktienrente profitieren nicht die Versicherten, sondern die Finanzmärkte“, meint Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, in einem Gastbeitrag für die WELT (15.11.). Eine vermittelnde Position nimmt Jan Schrader in einem Leitartikel für die Börsen-Zeitung unter dem Titel „Keine Aktienrente auf Pump“ ein (8.11.). Sein Resümee: Bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge könnte Schuldenmachen ausnahmsweise zum Erfolg führen. „Weil die Renditen an den Kapitalmärkten langfristig vermutlich höher liegen als die Zinssätze für Bundesanleihen, führt ein Kapitalstock im System der Altersvorsorge absehbar zu mehr Wohlstand - selbst dann, wenn der Topf mit Hilfe von Staatsschulden gefüllt wird. Die geplante Aktienrente greift diese Logik auf und soll zunächst über neue Schulden gedeckt werden.“ Eine schuldenfinanzierte Aktienrente sei „besser als keine Initiative“. Das aber sollte kein Dauerzustand sein, warnt der Autor, zumal ein Kapitalertrag nicht garantiert sei. Zudem könne eine weitere Kreditaufnahme am Kapitalmarkt höhere Refinanzierungssätze für den Staat nach sich ziehen und die Rechnung belasten. Doch das entscheidende Argument sei die drohende Zerrüttung der Staatsfinanzen: „Mit jedem Schuldenprojekt wird es schwieriger, zum Ziel einer geringen Neuverschuldung zurückzukommen.“ Fazit: Die Aktienrente ist nach Ansicht der meisten Kommentatoren alles andere als ein Selbstläufer. Positive und kritische Stimmen halten sich die Waage, wobei die Befürworter die Hinwendung Deutschlands zum Kapitalmarkt nach jahrzehntelangem Zögern hervorheben und die Kritiker knsbesondere das damit verbundene „Schuldenmachen“ ablehnen. Insgesamt sei es Deutschland aber gelungen, mit dem Konzept der Aktienrente in neue Fahrwasser aufzubrechen. >> Teilen >> Kontakt
2023 wird der Deutsche Journalistenpreis zum 17. Mal vom "The Early Editors Club" mit Unterstützung namhafter Partner aus der Wirtschaft verliehen. Für die Ausschreibung gilt folgender Zeitplan:
29. Juni 2023, 18:30 Uhr: Get together (auf Einladung) - Auftakt des Deutschen Journalistenpreises 2023 im Schloss Bad Homburg 30. Juni: Letzter möglicher Erscheinungstag von Artikeln für die 17. Ausschreibung 2023 10. Juli: Einsendeschluss für den Deutschen Journalistenpreis 2023 17. Juli: Erste Stufe des djp-Juryverfahrens beginnt - Sichtung und Erstbewertung sämtlicher Artikel durch je 2-3 Jurymitglieder 28. August: Beginn der zweiten Stufe - Begutachtung der besten Artikel im Finale durch alle Mitglieder der jeweiligen Themenjury 6. September: Dritte Stufe - Schlusskonferenzen der Themenjurys zur Auswahl der Nominierten, anschließend Abstimmung über den Preisträger 14. September: Bekanntgabe der Finalisten 21. September: Bekanntgabe der Nominierten 28. September 2023, 19:00 Uhr: 17. Preisverleihung - Bekanntgabe und Vorstellung der Preisträger und ihrer Artikel (Live-Stream) Weitere Fakten zum Deutschen Journalistenpreis finden Sie in der Infobroschüre (Download-Dokument) und auf http://www.djp.de. Die Liste der 90 Jurymitglieder für neun Themenressorts steht auf https://www.djp.de/ausschreibung_jury2022.html. Regelmäßige inhaltliche Impulse für den Qualitätsjournalismus finden Sie hier im The Early Editors Club, ebenso aktuelle Termine der virtuellen Expertengespräche „TEEC five“: https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Wer jahrzehntelang in verschiedene Altersvorsorgetöpfe eingezahlt hat, um sich für die Zukunft abzusichern, könnte plötzlich vor einem bösen Erwachen stehen. Durch die Inflation explodieren derzeit die Preise, doch die Renten klettern nicht im gleichen Tempo - und viele Menschen machen sich dieser Tage Sorgen um ihre finanziellen Verhältnisse im Alter. Wie lässt sich die private Altersvorsorge aktuell noch absichern? Mit diesem Thema befassen sich mittlerweile Heerscharen von Journalisten und Finanzberatern - kaum noch ein Blatt, das seinen Lesern nicht mit Rat und Tat zur Seite steht. An dieser Stelle wollen wir für Sie einige Impulse aus den zahlreichen Beiträgen herausfiltern.
Dass die Bundesbürger die Lage als „schlimm“ wahrnehmen, belegt eine aktuelle Yougov-Studie, die von „Angstsparen“ berichtet (Handelsblatt online, 13. Oktober 2022). „Pandemie und Inflation fordern nach wie vor einen hohen Tribut von den Sparern. Denn wohin die Reise geht, weiß niemand“, kommentiert das „VersicherungsJournal“ (14. Oktober 2022) die Ergebnisse. Auch das Anlegerbarometer der Union-Investment-Gruppe thematisiert die Sorge der Bundesbürger, im letzten Lebensabschnitt mit leeren Taschen dazustehen, während die R+V Versicherung in ihrem Report „Die Ängste der Deutschen“ (VersicherungsJournal,14. Oktober 2022) von wachsender Furcht vor Wohlstandsverlust berichtet. Auch die Journalistin Erika Neufeld warnt im „Capital“ (11. Oktober 2022), dass die private Altersvorsorge im aktuellen Inflationsgeschehen „zu einem Luxus werden könnte, den sich viele nicht mehr leisten können.“ Mehrere Gastautoren des Portals „procontra.online“ (18. Oktober 2022, 6. Juli 2022 u.a.) pflichten bei: Die drohende Entwertung ihrer Altersvorsorge „macht derzeit vielen Menschen Angst“, von „verheerenden Folgen für die Altersvorsorge“ ist die Rede (vgl. auch Handelsblatt, 16. August 2022: „Deutsche haben Angst um ihre Altersvorsorge“). Beruhigende Worte gibt es dieser Tage nur wenige: Focus online etwa betont, dass man hierzulande trotz einer Inflationsrate über sieben Prozent von einer „Hyperinflation“ noch weit entfernt sei (13. Oktober 2022). Unter dem Titel „Machen Sie Ihre private Altersvorsorge inflationsfest“ rät Experte David Tappe Anlegern, nicht in Panik zu verfallen, sondern die Mechanismen des Finanzmarkts zu verstehen und besonnen zu handeln: „Wer jetzt Ruhe bewahrt und mit Köpfchen vorgeht, kann seine Altersvorsorge so planen, dass ein sorgloser Ruhestand realistisch bleibt!“ Sparer sollten sich zuerst überlegen, welches Ziel sie erreichen möchten, und dann die richtige Strategie festlegen. Die zwei wichtigsten Fragen lauteten dabei: Wie viel Rente möchte ich später beziehen und mit welcher Geldentwertung muss ich bis dahin rechnen? Diese Lücke müsse das Investment auffüllen. „Nicht mehr und nicht weniger“. Star-Ökonom Hans-Werner Sinn mahnt ebenfalls zur Ruhe, von einer galoppierenden Inflation sei man derzeit weit entfernt. Allerdings müsse man einen gewissen Wohlstandsverlust in Kauf nehmen. Auch Finanz-Redakteur Frank Stocker (Die Welt, 9. September 2022) sieht keinen Grund zum Verzweifeln, denn es gebe Alternativen, um der Inflation zu entrinnen: „Die beste Absicherung gegen die Inflation bietet ausgerechnet die gesetzliche Rentenversicherung, die sonst oft schlechtgeredet wird.“ Hier sei der Inflationsschutz praktisch systemimmanent. Aber auch Aktien geben Schutz. Fazit: Nach zwei Inflationen epischen Ausmaßes im vergangenen Jahrhundert ist das Inflationsgespenst tief in den Genen der Deutschen verankert. Die Medien wissen das und warnen reflexartig vor enormen Risiken und drohendem Vermögensverlust. Doch wer gegen den Strich bürstet, dem bietet das derzeitige Umfeld auch beträchtliche Chancen. Denn endlich sehen sich viele Anleger dazu gezwungen, die Komfortzone aus Festverzinslichem, Tagesgeld und Lebensversicherung zu verlassen und sich höher rentierlichen Geldanlagen zuzuwenden - also letztlich dem Aktienmarkt. Offenbar kann die Inflationsangst die Angst vor dem Kapitalmarkt vertreiben oder zumindest relativieren - und damit wäre schon viel gewonnen. >> Teilen >> Kontakt Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management: Es wird allgemein erwartet, dass die EZB an ihrer Sitzung am 27. Oktober 2022 die Leitzinsen um 75 Basispunkte anheben und in den nächsten Monaten eine weitere Straffung vornehmen wird. Wir erwarten nicht viel Klarheit darüber, was die EZB als «neutralen Zinssatz» ansieht. Es scheint jedoch ein wachsender Konsens darüber zu bestehen, dass der Einlagensatz bis Ende des Jahres bei 2% liegen wird (was einer Anhebung um 50 Basispunkte im Dezember entspricht), wobei die Wirtschafts- und Inflationsaussichten Anfang 2023 neu bewertet werden sollen.
Ein besonderes Augenmerk wird in der kommenden Woche auf Maßnahmen liegen, welche die Attraktivität von TLTROs einschränken. Wir gehen davon aus, dass die EZB ein auf TLTROs basierendes Abstufungssystem einführen wird, um die Gewinne für Banken zu verringern, die von günstigen TLTRO-Krediten profitieren und überschüssige Reserven bei der EZB wieder einlagern. Dieses System wird den Banken einen Anreiz bieten, den nicht für die reguläre Refinanzierung genutzten Teil des TLTRO vor Juni 2023 zurückzuzahlen. Ein breit angelegtes Reverse-Tiering-System, das auf den Überschussreserven aller Banken basiert, kann Risiken für die Übertragung der Geldpolitik auf die Geldmarktsätze im Euroraum mit sich bringen. Rückwirkende Änderungen der TLTRO-Bedingungen würden rechtliche Risiken implizieren und die Glaubwürdigkeit eines Instruments gefährden, das in Zukunft wieder benötigt werden könnte. Die EZB wird vermutlich bestätigen, dass die quantitative Straffung (Quantitative Tightening, QT) im Jahr 2023 beginnen wird, sobald sich die Leitzinsen normalisiert haben. Entscheidend ist, dass QT ein passiver, schrittweiser Prozess sein wird. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Originalpublikation in englischer Sprache (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: In den letzten Jahren wurde immer wieder von großen Umbrüchen gesprochen, die vor uns liegen würden: Klimawandel, Cyberkriege und Demokratiekrise. Wir taten dies ohne gravierende Beunruhigung, eher mit einer gewissen Lust an der Provokation, weil wir dachten, wir hätten noch jede Menge Zeit. Der Klimawandel würde erst ein Problem der nächsten, vielleicht übernächsten Generation sein, Cyberkriege würde es erst dann geben, wenn Künstliche Intelligenz uns Menschen die Kontrolle entrissen hätte, und die Demokratie wäre erst in Gefahr, wenn die Wölfe, die doch in jedem Gewande Wölfe bleiben, aus ihren Schafspelzen kämen.
Die Wahrheit ist: Wir sind mittendrin. Mitten in diesen Umbrüchen, im Auge des Sturms, wo es fast gespenstisch ruhig ist, während außerhalb schon das Chaos herrscht, nicht nur sinnbildlich Bäume umknicken und Dächer abgedeckt werden, Pipelines in der Ostsee explodieren, Infrastruktur sabotiert wird und Italien von Rechtsaußen regiert wird. Der Sturm entwickelt sich zum Orkan, die Krisen verschärfen und der Wandel beschleunigt sich. Dass die Politik von „Bremsen“ und „Deckeln“ spricht, ist die semantische Ironie in diesem Drama. Sie suggeriert Scheinsicherheit, wo längst die offene Hilflosigkeit zutage tritt. Alles muss sich ändern, aber niemand wird es merken, sagt die Politik. Entlastungspakete werden zu Mogelpackungen, unbearbeitete Genehmigungsverfahren zu Dokumenten der Mutlosigkeit. Zerfall von Ordnungen Die Krisen werden behandelt wie Krisen: die Pandemie wie eine Pandemie, die Flut wie eine Flut, der Krieg wie ein Krieg. Die vielen Krisen aber sind mehr als eine Häufung von Krisen. Es ist der simultane Zerfall von Ordnungen: der geopolitischen Nachkriegsordnung, des fossilen Industriezeitalters und des linearen Medienzeitalters. Die alten Schablonen passen nicht mehr, kaum noch etwas funktioniert wirklich zuverlässig. Die Dinge haben sich bereits zu stark gewandelt. Die Gegenwart ist komplex, die Zukunft ungewiss. Die Politik reagiert auf die Krisen mit dem Versuch, mehr Kontrolle und Sicherheit herzustellen. Aber die Antwort auf Komplexität ist nicht mehr Kontrolle, denn Komplexität lässt sich gerade nicht kontrollieren. Und die Antwort auf Ungewissheit ist nicht mehr Sicherheit, denn in der Ungewissheit wird Sicherheit zur Scheinsicherheit. Europas Irrtum und Chance Kann Europa zu einer neuen Ordnung beitragen? In Prag haben sich in der letzten Woche rund vierzig (!) Staats- und Regierungschefs getroffen, um eine neue politische Gemeinschaft zu bilden. Es ist richtig, dass Europa mehr politische Bindungskraft zu anderen Regionen der Welt entwickelt. In Afrika lässt sich heute kein Projekt mehr machen, ohne gleichzeitig auch mit China zu sprechen. Europa kann und muss stärker an der Gestaltung neuer Ordnungen arbeiten, aber nicht, indem Europa so weiter macht wie bisher. Europa will den Wandel herbeiregulieren. Das wird scheitern. Regulierung ist eine wichtige Voraussetzung, um umzusteuern und umzubauen. Regulierung allein aber führt zu Deformation, nicht zu Transformation. Transformation ist keine Frage der Metrik allein, schon gar nicht der Berichtspflichten, sondern vor allem eine Frage der Innovation. Und davon gibt es zu wenig. Wenn wir den Erfolg der Klimapolitik danach bemessen, wie viel CO2 wir reduziert haben, aber nicht wissen, wie nah wir an der Entwicklung klimaneutraler und klimapositiver Technologien sind, sind wir von echten gesellschaftlichen und ökonomischen Lösungen noch weit entfernt. Der Ordnungsruf richtet sich an die deutsche und europäische Krisenpolitik, Wandel nicht in der Bewältigung von Krisen, sondern in der Gestaltung der Zukunft zu sehen. Die gegenwärtige Inflation ist Folge von Angebotsknappheit und Verteilungskonflikten, sie ist aber vor allem Ausdruck einer über Jahre verschleppten Strukturpolitik. Bremsen und Deckel werden nicht viel bringen. Die Spielräume für die Geld- und die Fiskalpolitik werden in Zukunft deutlich geringer sein als in den letzten fünfzehn Jahren. Wir brauchen einen anderen Politikansatz. Raus geht es nur nach vorn. >> Teilen >> Kontakt
Neun Texte zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt wurden bei der diesjährigen 16. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) prämiert. In der heutigen Pressemitteilung (Download-Dokument) lesen Sie die Würdigung der Siegertexte durch die Jury.
Im Rahmen der virtuellen Preisverleihung wurden Autorinnen und Autoren aller Siegerbeiträge live aus Deutschland, Belgien, Italien, Portugal und den USA in die Sendung geschaltet und gaben spannende Einblicke in die Entstehung ihrer Artikel. Die Dokumentation der Preisverleihung ist dauerhaft als Video auf http://www.djp.de/preisverleihung.html abrufbar. Sämtliche prämierten Beiträge sind ebenso wie die weiteren 33 nominierten Artikel auf http://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2022.html als Text und im Layout einsehbar. Mit Unterstützung namhafter Unternehmen verschiedener Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den Deutschen Journalistenpreis seit 2007 jährlich aus. Partner sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Neun Texte zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt wurden bei der gestrigen 16. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) prämiert. Im Rahmen der virtuellen Preisverleihung konnten alle Autorinnen und Autoren live vorgestellt werden und gaben im Gespräch mit Vertretern der Jury und Kurator Volker Northoff Einblicke in die Entstehung ihrer Beiträge. Neun Jurorinnen und Juroren im TV-Studio würdigten die Siegertexte je Themengebiet. CEOs der Partner des Deutschen Journalistenpreises brachten mit persönlichen Worten ihre Wertschätzung für seriösen, unabhängigen Journalismus zum Ausdruck.
Videodokumentation der Preisverleihung: http://www.djp.de/preisverleihung.html Sämtliche prämierten Beiträge sind ebenso wie weitere 33 nominierte Artikel auf http://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2022.html als Text und PDF einsehbar. Insgesamt lagen der 90-köpfigen Jury 424 Beiträge aus 87 Medien von 388 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg vor. Mit Unterstützung namhafter Unternehmen verschiedener Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den Deutschen Journalistenpreis seit 2007 jährlich aus. Partner sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Sie begleiten die Ausschreibung des Preises in neun Themenressorts: Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Transformation, Weltwirtschaft, Vermögensverwaltung sowie für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen im Ressort Offenes Thema. Die Jury erhält sämtliche Texte anonymisiert ohne Layout: Allein das Wort zählt. Als Preisgeld waren in diesem Jahr 45.000 Euro ausgelobt. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
42 Artikel aus neun verschiedenen Themengebieten der Wirtschaft, recherchiert und geschrieben von 73 Autorinnen und Autoren, hat die Jury für die diesjährige 16. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) nominiert. Sie können seit heute auf http://www.djp.de als Volltext und pdf eingesehen werden.
Am 29. September werden ab 19 Uhr in einem Live-Stream die Preisträger bekannt gegeben. Neun Jurorinnen und Juroren im TV-Studio würdigen die Siegerbeiträge je Themengebiet. CEOs der djp-Partner werden mit persönlichen Grußbotschaften ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck bringen. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen für die einzelnen Ressorts als Preisträger live zum Gespräch über den Siegerbeitrag in die Sendung geschaltet wird. Mit Unterstützung namhafter Unternehmen verschiedener Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den Deutschen Journalistenpreis seit 2007 jährlich aus. Partner sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Die Jury erhält alle Texte anonymisiert ohne Layout: Allein das Wort zählt. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
22. September: Veröffentlichung der Nominierungen
29. September: Virtuelle Preisverleihung live um 19 Uhr 100 Print- und Onlinetexte haben im zurzeit laufenden Juryverfahren des Deutschen Journalistenpreises (djp) das Finale erreicht. Am 22. September wird bekannt gegeben, welche dieser Artikel von der Jury für den djp 2022 nominiert werden. Eine Namensliste aller 152 Autorinnen und Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Am 29. September werden ab 19 Uhr in einem Live-Stream auf http://www.djp.de die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises 2022 bekannt gegeben. Neun Jurorinnen und Juroren im TV-Studio würdigen die Siegerbeiträge je Themengebiet. CEOs der djp-Partner werden mit persönlichen Grußbotschaften ihre Wertschätzung des Qualitätsjournalismus zum Ausdruck bringen. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen für die einzelnen Ressorts als Preisträger live zum Gespräch über den Siegerbeitrag in die Sendung geschaltet wird. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Sie begleiten die Ausschreibung für neun Themenressorts. Als Preisgeld sind 45.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=197-1643177000 Die sprunghaft gestiegene Inflation, der die EZB mit der jüngsten historischen Leitzinserhöhung um 0,75 Prozent entgegenwirken will, hat jenseits des aktuellen Energiepreisschocks strukturelle Ursachen. Sie liegen im tiefgreifenden Wandel der Wirtschaft und der damit einhergehenden Transformation in den Unternehmen, ausgelöst vor allem durch die umfassende Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen. Darüber und über die Wirksamkeit der EZB-Politik haben sich beim 22. Expertengespräch „TEEC five“ folgende Clubmitglieder ausgetauscht: - Dr. Detlef Fechtner, Chefredakteur, Börsen-Zeitung, Frankfurt - Carsten Mumm, Chefvolkswirt, Bankhaus Donner & Reuschel, Hamburg - Dr. Silke Tober, IMK Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Düsseldorf - Frank Wiebe, Finanzkorrespondent, Handelsblatt, Frankfurt Das Gespräch knüpft an die früheren TEEC five zum Thema Inflation am 8. Oktober 2021 („Inflationsfaktor Energie - ein europäischer Überblick aus Sicht der Industrie“) sowie am 26. Mai und 14. September 2021 und am 9. Februar und 10. Juni 2022 an und setzt damit die kontinuierliche Beschäftigung im Club mit diesem Thema fort. Der nächste TEEC five hierzu wird am 16. Dezember stattfinden, wiederum im unmittelbaren Anschluss an eine EZB-Ratssitzung. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/Tl7WEYohXE0 >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
15. September: Bekanntgabe der Finalisten
22. September: Veröffentlichung der Nominierungen 424 Wettbewerbsartikel aus 87 Medien von 388 JournalistInnen 90 Jurymitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 45.000 Euro Preisgeld ausgelobt Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, zum 16. Mal den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. 424 Print- und Online-Artikel rund um das Wirtschaftsgeschehen der letzten zwölf Monate liegen der Jury im diesjährigen Auswahlverfahren vor. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 388 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Erschienen sind sie in 87 verschiedenen Publikationen. Am 29. September werden ab 19 Uhr in einem Live-Stream auf http://www.djp.de die Gewinner bekannt gegeben. Neun Jurorinnen und Juroren im TV-Studio würdigen die Siegerbeiträge je Themengebiet. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen für die einzelnen Themengebiete als Preisträger live zum Gespräch über den Siegerbeitrag in die Sendung geschaltet wird. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Der unabhängigen Jury gehören 90 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Die Juryentscheidungen werden schrittweise veröffentlicht. Am 15. September werden die Namen der Journalistinnen und Journalisten bekannt gegeben, die es mit mindestens einem Beitrag in die Finalrunde des Juryverfahrens geschafft haben. Ab dem 22. September sind auf http://www.djp.de diejenigen Wettbewerbsbeiträge einsehbar, die die Jury für den Deutschen Journalistenpreis 2022 nominiert. Die Jurymitglieder erhalten alle Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout und Bilder. „Allein die Kraft des Wortes zählt“, so Kurator Volker Northoff. Als Gesamtpreisgeld 2022 sind 45.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: The majority of Shadow Council members is in favor of a 75bp rate hike in September. The main considerations are additional upside risks to the inflation outlook and concerns that inflation expectations could become unanchored. The minority called for an increase in rates of 50 bp. They pointed to the risk of a recession, which would dampen inflation.
Members of the Shadow ECB Council revised their inflation forecast for 2022 upward from 6.6 percent to 8.2 percent. They also revised their forecast upward for 2023 from 2.6 to 4.7 percent. For 2024 they left their forecast at 1.9 percent. The members increased their updated GDP forecast for 2022 from 2.5 to 2.7 percent. On the other hand, they reduced their growth forecasts for 2023 from 2.1 to 0.2 percent and for 2024 from 1.8 to 1.6 percent. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted below. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place prior to the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: How high is the risk of a recession in the euro area? How important is the Euro exchange rate for inflation trends?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next virtual meeting tomorrow afternoon:
"Should the ECB raise interest rates further and by what amount? How high is the risk of a recession in the euro area? How important is the Euro exchange rate for inflation trends at the moment?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Euro Area: A policy mix dictated by energy worries – Higher inflation, weaker growth, larger deficits and faster rate hikes
Frederik Ducrozet
- Wir revidieren unsere BIP-Prognose für den Euroraum, da wir von einem schwereren Energieschock sowie einer stärkeren Winterrezession als bisher angenommen ausgehen. Wir erwarten, dass das jährliche BIP-Wachstum im Euroraum von 2,9% im Jahr 2022 auf 0% im Jahr 2023 fallen wird.
- Der Höhepunkt der Inflation im Euroraum ist noch nicht erreicht. Die Gesamtinflation dürfte im vierten Quartal 2022 die 10%-Marke überschreiten, was das Risiko erhöht, dass auch die Kerninflation länger höher bleibt und sich bis ins nächste Jahr hinein bei 4% einpendeln dürfte. - Die nationalen Regierungen werden wahrscheinlich neue Stützungsmaßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen des Energieschocks auf die Realeinkommen abzumildern, aber die Inflation könnte eine mutigere politische Reaktion oder europäische Finanztransfers verhindern. - Die EZB hat keine andere Wahl, als sich zu einer schnelleren Straffung der Geldpolitik zu verpflichten, solange die Inflation weiter steigt. Die jüngsten politischen Signale aus Jackson Hole deuten darauf hin, dass die EZB den tatsächlichen Inflationsergebnissen mehr Gewicht beimisst als den Prognosen ihrer Mitarbeiter, was eine Anhebung um 75 Basispunkte im September wahrscheinlicher macht. - Die Normalisierung der Politik wird jedoch holprig verlaufen, und ein Stop-and-Go-Ansatz scheint zunehmend möglich. Das bedeutet, dass die EZB eine Pause einlegen könnte, wenn Anfang 2023 eine Rezession eintritt, die Zinsen aber wieder anheben wird, sobald sich die Wirtschaft im nächsten Jahr erholt. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Originalpublikation in englischer Sprache (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Prof. Dr. Henning Vöpel
In Krisen zeigt sich nicht nur der Charakter, wie einst Helmut Schmidt sagte, sondern auch die Bedeutung guter Wirtschaftspolitik. An guter Absicht mangelt es der „Fortschrittskoalition“ in Berlin gewiss nicht. Die steht zur Genüge im Koalitionsvertrag. Die praktische Wirtschaftspolitik allerdings grenzt – von Tankrabatt über Mehrwertsteuersenkung bis Gasumlage – an Murks.
Gewiss, in Krisenzeiten lässt sich Wirtschaftspolitik nie allein nach reiner Lehre machen. Man kann Instrumente nicht nur danach bemessen, wie effizient sie sind. Ihre Wirkungen müssen sozial ausgewogen sein und gezielt jenen helfen, die von Krisen besonders und unverschuldet betroffen sind. Fast alle Maßnahmen jedoch, die jüngst zur Abfederung der heftigen Energiepreisschocks ergriffen wurden oder noch geplant sind, sind weder kosteneffizient noch sozial ausgewogen. Im Gegenteil: Sie sind teuer, zu breit gestreut und kaum wirksam. Früher – in einer Zeit ohne Inflation – konnte für alles und jeden die Bazooka herausgeholt werden. Diese Zeiten sind vorbei. Da wo Buchwerte und Erwartungen noch mit viel Geld – aus den großzügigen Fiskalpaketen oder den Aufkaufprogrammen der Geldpolitik – gestützt werden konnten, werden heute unabdingbar reale Einschnitte spürbar. Volkswirtschaftlich betrachtet, muss irgendjemand die höheren importierten Kosten tragen. Die Politik kann wahlweise jeden, aber nicht alle gleichzeitig entlasten. Der feine, aber bedeutende Unterschied in der Logik zwischen „jemand“ und „alle“ wird in der Politik nicht gut verstanden. In der Wirtschaftspolitik ist dieser Fehlschluss als Aggregationsproblem bekannt. Rhetorisch führt das zu der Schizophrenie, dass die Politik die Gesellschaft auf harte Zeiten vorbereitet, und gleichzeitig verspricht, niemand werde es merken. Auch im Rennen schlechter Wirtschaftspolitik weit vorne: Das fatale Missverständnis über die Funktionsweise wettbewerblicher Märkte. „Pro business“ ist nicht identisch mit „pro market“; gute Wirtschaftspolitik zielt auf funktionierende Märkte, nicht aber auf gute Geschäfte ab. Insoweit ist eine Übergewinnsteuer als Alternative zur Gasumlage trotz aller Schwierigkeiten diskussionswürdig, dann nämlich, wenn die Energieversorger eben jene ökonomischen Renten abkassieren, die durch die Angebotsverknappung entstehen und durch staatliche Preissubventionen sogar noch künstlich erhöht werden. Weitaus besser aber wäre es gewesen, die Politik hätte den Energiemarkt schon vorher deutlich wettbewerblicher gestaltet. In Krisen fallen der Politik die Versäumnisse der Vergangenheit dann doppelt auf die Füße. Und es gab in den letzten Jahren viele solcher wirtschaftspolitischen Versäumnisse. Ordnungspolitik: Sonderregeln sind schlechte Regeln Wenn Robert Habeck, dem man unterstellen darf, sehr wohl an Ordnungsfragen interessiert zu sein, an die Vernunft und die Einsicht von Unternehmen und Haushalten appelliert, dann hat er zunächst einen guten Punkt: Gute Wirtschaftspolitik funktioniert kaum ohne Anstand und Moral in der Wirtschaft. Aber Appelle können niemals gute Regeln ersetzen, denn – und dafür gibt es reichlich Evidenz – Unternehmen und Menschen reagieren rational auf Anreize. Und das ist nicht etwa schlimm oder verwerflich, sondern ganz im Gegenteil natürlich und sogar hilfreich, weil Anpassungsreaktionen den Schock über die Zeit abmildern. Doch das Problem geht weiter: Es ist fatal, wenn Politik suggeriert, niemand müsse für etwas den Preis zahlen oder die Kosten tragen. Genau hierin lag doch über viele Jahre das Problem. Die wahren Kosten wurden wahlweise in die Zukunft verschoben oder auf andere überwälzt, ob bei billiger Energie und der daraus entstandenen Abhängigkeit, dem Überverbrauch natürlicher Ressourcen und dem dadurch verursachten Umweltproblem oder dem Outsourcing unserer Sicherheit und dem daraus resultierenden Defizit an geopolitischer Souveränität. Wenn sich Wirtschaftspolitik beginnt, von Ordnungspolitik zu lösen, beginnt Klientelpolitik und die Bedienung von Partikularinteressen zuungunsten von Gemeinwohlinteressen. Gute Ordnungen basieren auf wenigen, einfachen und robusten Regeln – und auf der Erwartung, dass sie gelten. Sonder- und Ausnahmeregelungen, die auf Einzelfälle und -interessen abzielen, sind dagegen schlechte Regeln, denn sie unterminieren gute Ordnungen. Das gilt nicht nur für schlechte Regeln, sondern auch für zu viele und zu rigide Regeln – womit wir bei Europa wären. Europa: zu rigide Regeln verbauen innovative Lösungen Es gibt, wer wollte das bestreiten, gute Gründe, das regulatorische Setting von Grund auf anzupassen, um den industriellen Umbau auf eine nachhaltige und digitale Wirtschaft zu beschleunigen. Es ist sogar notwendig, weil jeder Aufschub von Strukturwandel diesen doppelt teuer macht: durch die Subventionierung des Alten und durch die Unterdrückung des Neuen. Doch der Regulierungsansatz, der in der EU gewählt wurde, zielt darauf ab, nicht nur ambitionierte Ziele vorzugeben, sondern den Weg dahin gleich mit. Dabei gilt jedoch: Je ambitionierter das Ziel ist, desto pragmatischer und lösungsoffener muss der Weg sein. Ein gutes Beispiel für die rigide Regulierung der Kommission ist die Ökodesignrichtlinie. Fast alle Produkte sollen in Zukunft so designt werden, dass sie reparierbar und recyclebar sind. Doch die Kommission kennt die Komplexität der Wertschöpfungsketten ebenso wenig wie das technologische Zukunftswissen – und damit auch nicht alle möglichen Zielkonflikte und Lösungen. Anpassung ist ein dynamischer Prozess. Die Transition erfolgt nie durch einen Sprung von einem Zustand in einen anderen, sondern durch viele kleine systemische Schritte, die durch viele innovative Lösungen möglich werden. Sie durch zu kleinteilige und rigide Regeln zu unterdrücken, wäre mit Blick auf die ambitionierten Ziele fatal. Der Ordnungsruf geht dieses Mal an die Koalition in Berlin: In der Krise kommt es mehr denn je auf gute Wirtschaftspolitik an. Gute Wirtschaftspolitik basiert auf den richtigen Zielen, ihr Kern aber sind handwerklich gute und technisch sauber umgesetzte Instrumente. Davon ist die Regierung im Moment weit entfernt. Die denkbar teuerste Umlage ist die, die Menschen auf schlechte Wirtschaftspolitik zahlen. >> Teilen >> Kontakt Weitere Juroren beim Deutschen Journalistenpreis: Markus Dentz, Dr. Dirk Jandura, Dr. Martin Kröger und Simone Salden
Volker Northoff: Vier weitere Expertinnen und Experten engagieren sich ab diesem Jahr als ständige Mitglieder in der 90-köpfigen Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) persönlich für den Qualitätsjournalismus. Herzlichen Dank dafür an
- Markus Dentz, Chefredakteur, Finance Magazin - Dr. Dirk Jandura, Präsident, Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) - Dr. Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer, Verband Deutscher Reeder (VDR) Simone Salden, stellv. Chefredakteurin, manager magazin >> Teilen >> Kontakt Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet, Pictet Wealth Management: Following a confidence vote in the Italian Senate on Thursday, which the government won but without the support from coalition partner M5S (Five Star), PM Mario Draghi offered his resignation.
Italian President Mattarella refused Draghi’s resignation, and asked him to report to parliament and assess the situation. The situation remains fluid, but Draghi is likely to have a round of talks with coalition parties, and he could then call for another confidence vote next week. There are three possible scenarios: 1. Draghi could stay after winning the confidence vote. Note that the underlying tensions have been going on for a long time with M5S but they are not insurmountable, mostly linked to fiscal support measures as a response to the energy crisis. If Draghi stays, the whole cabinet would likely have to back him. 2. If Draghi leaves, the President may ask someone else to form a caretaker government, either a technocrat or a politician (the name of finance minister Daniele Franco has been floated) which could carry on until next year. 3. If this option fails, the parliament would have to be dissolved and early elections to be called within 70 days, before H1 2023 as initially scheduled. Early October would be a possible date, although Italy never held elections in the Autumn at a time when the budget needs to be approved. The political landscape looks as fragmented and uncertain as ever. The far-right eurosceptic FdI (Brothers of Italy) are ahead in the polls, followed by the Democratic party, while the populists Lega and M5S are lagging and falling. It may not be in their interest to call early elections, hence our view that the more likely scenario remains for a government to buy time until next year’s election. Either way, a coalition would have to be formed, and the big question is whether FdI will be part of it, which would be a major risk from a European perspective. Italy will have to agree on a budget and send their plan to Brussels by mid-October. The government will also have to clear some final milestones to be eligible to the next RRF tranches (some €20bn+ in H2 2022). >> What does it mean for the ECB? More uncertainty, but also an opportunity << Italy is adding another layer of risk to an already very difficult situation, but our impression is that the bar is high for the ECB to deviate from its plan. We still expect the ECB to hike rates by 25bp in July while hinting at a larger move in September unless the inflation outlook improves, as confirmed by Governing Council member Olli Rehn today. The anti-fragmentation tool (Transmission Protection Mechanism) is expected to be unveiled at the 21 July meeting. There is a risk that some details are missing, but market expectations don’t look overly optimistic and we still expect the TPM to be bold, flexible, and credible enough to prevent a sustained widening in peripheral bond spreads over the medium term. Importantly, we expect the TMP to be unlimited in size, with limited conditionality based on the reforms agenda embedded in the disbursement of the NGEU funds. Targeted maturities could be somewhat longer than under the OMT, say up to 5 years, while the criteria for interventions are likely to remain vague enough for the ECB to retain a high degree of discretion. Last but not least, asset purchases are likely to be sterilised although we view this decision as politically motivated more than anything else, against the backdrop of €4,500bn in excess liquidity. Meanwhile, the ECB has started to apply flexibility to the reinvestments of maturing PEPP bonds on July 1st. Looking ahead, we wouldn’t rule out more radical options including larger deviations from capital keys for longer, or even a transfer of flexibility from PEPP to PSPP reinvestments. Needless to say, Italy’s political turbulences aren’t helping. But this crisis could also provide the ECB with an opportunity to clarify its strategy and make the TPM more acceptable to the hawks. A self-inflicted political crisis in Italy is the textbook case of a situation where the ECB should not intervene. ECB members are likely to unanimously agree that a necessary condition for a member state to be eligible to the TPM will be for the government to comply with the European reforms agenda. In other words, the ECB may unveil a bold anti-fragmentation tool while putting the ball back in Italy’s court. Regarding the TPM, the other important trade-off will be that the more credible the backstop, the lower the chances that the ECB has to use it, and the higher it may increase policy rates. At least that is the plan. BTP are likely to remain under pressure in the near-term until we get clarity on the political front. Mario Draghi will be out of the equation, either very soon or by early next year. However, another silver lining supporting BTP will be the favourable supply dynamics in H2. The Italian Treasury has completed nearly 60% of this year’s funding objectives and with large redemptions looming in coming months, net supply is projected to be slightly negative for the remaining of the year (unless fiscal spending increases dramatically). This is in sharp contrast with all other large member states which face positive net supply of government bonds after the ECB stopped its net asset purchases in early July. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Dr. Dirk Jandura
Dr. Dirk Jandura, BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen: Anknüpfend an das Podiumsgespräch "TEEC live" letzte Woche möchte ich einige weitere Gedanken zum Thema Innovationsdruck mit den Mitgliedern des The Early Editors Clubs teilen:
Innovationsdruck besteht nicht nur auf der Ebene einzelner Unternehmen, sondern beginnt auf Ebene der Volkswirtschaften. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass auch der Staat (international) wettbewerbsfähig ist und mithin die Rahmenbedingungen so setzt, dass die Unternehmen innovativ sein können, um auf den Weltmärkten zu bestehen. Volkswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit fängt im Klassenzimmer an und geht somit vom Bildungssystem über Forschung, Bürokratie(abbau) bis hin zu Steuern in der betrieblichen Praxis. Es muss der Anspruch des Staates sein, optimale Bedingungen für die Unternehmen zu setzen, dass Unternehmen in Deutschland mehr investieren, mehr forschen und entwickeln und die Ergebnisse auf den Märkten auch langfristig konkurrenzfähig platzieren können. Das schließt auch konsequentes Engagement für Freihandel und fairen Wettbewerb (Level Playing Field) mit ein. Nicht zuletzt will ich betonen, dass wir nicht vergessen dürfen, wie wichtig ein verlässlicher und einklagbarer Rechtsrahmen für die Menschen und die Unternehmen ist. Bei uns wird das fast für selbstverständlich angenommen. Der Angriff Russlands auf die Ukraine zeigt aber, dass dies nicht überall auf der Welt gilt. >> Teilen >> Kontakt Volker Northoff
Übermorgen am 10. Juli ist Einsendeschluss für den 16. Deutschen Journalistenpreis 2022. Print- und Online-Texte zu Wirtschafts- und Finanzthemen können auf http://www.djp.de oder direkt über die TEEC-Website von Autorinnen und Autoren elektronisch eingereicht oder von Lesern empfohlen werden. Wettbewerbsbeiträge müssen zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 30. Juni 2022 erschienen sein. Ausgelobt sind insgesamt 45.000 Euro. Neun Themenpreise werden in diesem Jahr vergeben:
Bank & Versicherung, Bildung und Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Transformation, Vermögensverwaltung, Weltwirtschaft, Offenes Thema Auf jedem dieser Gebiete nominiert die 90-köpfige Jury bis zu sechs Artikel und prämiert daraus einen je Themengebiet mit dem djp. Partner des Preises sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Die Ausschreibungsbedingungen finden Sie auf https://www.djp.de/ausschreibung_bedingungen.html >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
... über Innovationsdruck in der deutschen Wirtschaft beim Get Together des Deutschen Journalistenpreises im Bad Homburger Schloss."
Vielen Dank an Sabine Wollrab, Chefredakteurin bei Reuters, für dieses Feedback auf LinkedIn - und an meine weiteren Gäste gestern Abend für das vielfältige positive Echo. Inspirierende Gespräche in anregender Atmosphäre über Fragen, die die Zukunft entscheiden: Das war der erste "TEEC live" im The Early Editors Club. Herzlichen Dank an die Podiumsteilnehmer und die Partner das Deutschen Journalistenpreises, die all dies möglich machen: BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Innovationsdruck: der erste Schritt - ein TEEC-Impuls zur Eröffnung des 16. Deutschen Journalistenpreises - Audioaufzeichnung des Expertengesprächs „TEEC live“ jetzt online
Volker Northoff
Audio-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=196-1643176986
Der erste Schritt gelingt am besten gemeinsam. Durch offenen Austausch vieler Unternehmen untereinander lässt sich aus dem immensen Innovationsdruck eine positive Dynamik erzeugen, die uns am Ende alle gemeinsam nach vorne bringt. Diese Sicht auf die Zukunft der Wirtschaft teilten fünf Expertinnen und Experten beim ersten Podiumsgespräch "TEEC live" zur Eröffnung des 16. Deutschen Journalistenpreises 2022. Die Audio-Aufzeichnung ist jetzt online für eingeloggte Clubmitglieder abrufbar. Zum Get together des Qualitätsjournalismus trafen sich Mitglieder des "The Early Editors Clubs" am 7. Juli im Schloss Bad Homburg nahe Frankfurt. Mit Gastgeber Volker Northoff sprachen über das Thema "Innovationsdruck: die Zukunft der Wirtschaft" - Dr. Dirk Jandura, Präsident, BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen - Matthias Kopp, Head Sustainable Finance, WWF Deutschland - Georg Meck, Chefredakteur, Focus Money - Prof. Dr. Monika Schnitzer, LMU München, Mitglied des Sachverständigenrats - Niklas Wirminghaus, Digital-Chef, Capital, Preisträger 2021 Ihre Aussagen können mit der Quellenangabe "im The Early Editors Club, dem Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Das Gespräch knüpft an die TEEC five zu den Themen "Ordnung" (3. Dezember 2021), "Wandel" (7. März 2022) und "Transformation" (4. Juli 2022) an. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/ShDddtxcrD0 >> Teilen >> Kontakt
Helmut Tolksdorf
Helmut Tolksdorf: Qualitätsjournalismus ist wichtig, ebenso der Dialog zwischen Journalist:innen und Wirtschaftsvertreter:innen. Klingt wie eine Binse, ist deshalb aber nicht weniger richtig und braucht Menschen, die sich dafür einsetzen. Danke an Volker Northoff für die Einladung zum Event gestern Abend, auf dem ich die HypoVereinsbank als Partner des Deutschen Journalistenpreises vertreten durfte.
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Jörg Jäger
Jörg Jäger: Qualitativ hochwertiger Journalismus ist in Zeiten, in denen lange als unverrückbar geltende Überzeugungen in Frage gestellt werden, wichtiger denn je - um Rauschen von Substanz zu trennen und so die Orientierung zu bieten, die vernünftige Entscheidungen ermöglicht. Daher unterstützt die DWS auch in diesem Jahr den Deutschen Journalistenpreis. Auftakt war gestern Abend bei einer tollen Veranstaltung im Schloss Bad Homburg. Dort diskutierten Professorin Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung, BGA-Chef Dr. Dirk Jandura, Matthias Kopp, Head of Sustainable Finance beim WWF Deutschland, Focus-Money-Chefredakteur Georg Meck und Niklas Wirminghaus, Capital-Digital-Chef und Preisträger 2021, zum Thema „Innovationsdruck - die Zukunft der Wirtschaft“. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Volker Northoff. Wir drücken allen Journalistinnen und Journalisten, die in diesem Jahr mit ihren Beiträgen ins Rennen um den Journalistenpreis gehen, ganz fest die Daumen!
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Oliver Möller
Oliver Möller: Zum gestrigen Auftakt des Deutschen Journalistenpreises 2022 im Schloss zu Bad Homburg brachte Initiator und Organisator Volker Northoff eine hochkarätige Gesprächsrunde zum Thema „Innovationsdruck - die Zukunft der Wirtschaft“ zusammen. Mit dabei: Prof. Dr. Monika Schnitzer, ihres Zeichens Mitglied des Sachverständigenrats der deutschen Bundesregierung, Dr. Dirk Jandura in seiner Rolle als BGA-Chef, Matthias Kopp, Head of Sustainable Finance bei WWF Deutschland, Georg Meck, Chefredakteur von Focus-Money und Niklas Wirminghaus, Head of Digital bei Capital.
Zusammengefasst benötigt Innovation stets einen gewissen Druck, damit Prozesse vorankommen, insbesondere in Krisen, seien es Pandemien oder die gegenwärtige Energiekrise oder Klimakrise. Damit auch in Krisen Innovationen, etwa in der Digitalisierung vorangetrieben werden, spielen nicht zuletzt Private-Equity-Investoren eine wichtige Rolle. Den größten Hebel erreiche man „messbar durch Investionen in Forschung“. Bemerkenswert aber auch der Konsens hinsichtlich der Notwendigkeit aktiver Vermögensverwaltung bei Sustainable Finance bzw. nachhaltiger Geldanlage um a) in Transformation zu investieren und somit Wirkung zu erzielen und b) um eine Blasenbildung in rein „grüne Anlagen“ zu vermeiden. Seitens Pictet sind wir nun gespannt, ob solche Aspekte in der Kategorie Vermögensverwaltung angesichts der Aktualität und der Wichtigkeit des Themas im Vordergrund stehen werden! >> Teilen >> Kontakt >> Webseite TEEC five jetzt online - Die Kraft des Wortes "Transformation" - Jede Reise von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=195-1643176975 Beim 20. Expertengespräch TEEC five herrschte Einigkeit, dass es für die Transformation in den Unternehmen Mut, Offenheit und Flexibilität braucht. Mut, den ersten Schritt auf dem Weg der Veränderung zu tun. Offenheit, denn nur im Austausch mit Kunden, Lieferanten und anderen betroffenen Unternehmen lassen sich Transformationsprozesse technologisch und finanziell effizient gestalten. Flexibilität und Fehlertoleranz, um aus Erfahrungen zu lernen und so den besten Weg nach vorne zu finden. Teilnehmende waren: - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft / Wert, Frankf. Allg. Sonntagsztg, Frankfurt - Antonia Götsch, Chefredakteurin, Harvard Business Manager, Hamburg - Peter Körte, Chief Technology & Strategy Officer, Siemens AG, München - Dr. Simone Peter, Präsidentin, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Berlin Dieser TEEC five war Auftakt für das in diesem Jahr in Kooperation mit Siemens erstmals ausgeschriebene thematische Ressort „Transformation“ beim Deutschen Journalistenpreis. Das Gespräch knüpft an die früheren TEEC five zu den Themen „Ordnung“ (3. Dezember 2021) und „Wandel“ (7. März 2022) an. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/K6AIC0f4R6Y >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Das 20. Expertengespräch im Club knüpft am kommenden Montag, den 4. Juli, an die früheren TEEC five zu den Themen „Ordnung“ (3. Dezember 2021) und „Wandel“ (7. März 2022) an. Unter dem Titel „Die Kraft des Wortes: Transformation“ soll es nunmehr um konkrete Maßnahmen und Strategien gehen, mit denen Unternehmen sich den Herausforderungen des Wandels stellen und sich zukunftsfähig gezielt verändern.
Dieser TEEC five ist der Auftakt für das in diesem Jahr in Kooperation mit Siemens erstmals ausgeschriebene thematische Ressort „Transformation“ beim Deutschen Journalistenpreis. Teilnehmer werden sein: - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft / Wert, Frankf. Allg. Sonntagsztg, Frankfurt - Antonia Götsch, Chefredakteurin, Harvard Business Manager, Hamburg - Peter Körte, Chief Technology & Strategy Officer, Siemens AG, München - Dr. Simone Peter, Präsidentin, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Berlin Ihre Aussagen können mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club, dem Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Die Aufzeichnung des Gesprächs wird im Laufe des Nachmittags für eingeloggte Mitglieder hier abrufbar sein. >> Teilen >> Kontakt
Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Expertennetzwerk zur Förderung des Qualitätsjournalismus, zum 16. Mal den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Die Frist für Einreichungen durch Autorinnen und Autoren und Empfehlungen von Lesern auf http://www.djp.de endet am 10. Juli.
Clubmitglieder können ihre Einreichungen und Empfehlungen direkt auf der TEEC-Website eingeben. Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad, Siemens und Signal Iduna. Sie begleiten die Auslobung des Preises für die Themenressorts Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Transformation, Weltwirtschaft und Vermögensverwaltung. Artikel aus Wirtschaftsbereichen, für die es kein eigenes Ressort gibt, können für den djp Offenes Thema eingereicht oder empfohlen werden. Prämiert werden auf den neun Themengebieten herausragende Print- und Onlinetexte, die zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 30. Juni 2022 erschienen sein müssen. Der unabhängigen Jury gehören 90 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Die Jurymitglieder erhalten alle Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout und Bilder. Als Gesamtpreisgeld 2022 sind 45.000 Euro ausgelobt. Am 29. September werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben und geehrt. Die Dokumentation der virtuellen Live-Veranstaltung als Videoaufzeichnung wird Höhepunkte des Qualitätsjournalismus für die Nachwelt festhalten. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Eine globale Rezession könnte den geopolitischen Lauf der Geschichte womöglich dauerhaft und irreversibel verändern
Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: Wenn sich die G7 vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau trifft, dann ist das fast wie eine Reise in die Vergangenheit. Als sich 1975 die damals noch kleinere G6 zum ersten Mal in Rambouillet traf, ging es um die Ölkrise und die wesentlich dadurch ausgelöste Stagflation. Heute sieht sich die Weltwirtschaft ähnlichen, aber dieses Mal wohl noch größeren, den Fortbestand von Frieden und Wohlstand betreffenden Herausforderungen ausgesetzt: Die Inflation ist mit Macht zurückgekehrt und eine globale Rezession am Horizont steht, während der Ukraine-Krieg, der zugunsten Putins zu kippen droht, die Stabilität der globalen Ordnung infrage stellt, die sich ohnehin in einer historischen Transition hin zu einer multipolaren Ordnung befindet. Ausdruck finden die geopolitischen Verschiebungen darin, dass im Moment alle großen Staaten schwach erscheinen: China, das durch die Pandemie bis heute arg gebeutelt ist und wo Xi Jinping, wie man hört, nicht mehr unantastbar ist, die USA, wo ein politischer Kulturkampf das Land spaltet und die Versöhnungsmission von Joe Biden zu scheitern droht, und Europa, wo das Einstimmigkeitsprinzip die EU zu einem geopolitischen Papiertiger macht und Macron als die natürliche europäische Führungsfigur nach der Parlamentswahl an Macht eingebüßt hat. Der „Westen“ insgesamt, der bis heute als ein unbestimmter politisch-historischer Mythos existiert, schwankt zwischen Renaissance und Bedeutungskrise.
Über dem G7-Gipfel schwebt das Damoklesschwert einer nie gekannten Energiekrise und einer globalen Rezession, die noch einmal alles verändern und in Europa eine neue Eurokrise auslösen könnte. Eine Stagflation ist für eine Währungsunion besonders giftig, weil bei steigenden Zinsen die strukturelle Heterogenität stärker zutage tritt. So geht es beim G7-Gipfel auch darum, die Wirtschaftspolitiken zu koordinieren, um die Weltwirtschaft in eine „kontrollierte Rezession“ zu schicken. Die Ordnungsfrage: Wer kann einen spontanen Zerfall der Ordnung aufhalten? Niemand vermag heute zu sagen, wohin sich die Welt aus dem jetzigen Zustand heraus entwickeln wird. Aus der Geschichte wissen wir, dass in solchen Situationen unerwartete Ereignisse, auch an sich unbedeutende und unabhängige, die Entwicklungsrichtung plötzlich verändern können. Oftmals brach nach einem solchen Ereignis eine ohnehin fragile Ordnung vollends zusammen. Wenn dem so ist, heißt das womöglich, dass der Zustand der Welt bereits außer Kontrolle der Politik geraten ist und die G7 in Elmau diese Kontrolle zurückgewinnen muss. Ereignisse, die den Weltenlauf plötzlich verändern können, könnten die Kongresswahlen in den USA im November oder eine globale Hungerskatastrophe sein. Die vielleicht größte Gefahr aber geht in den kommenden Wochen von einer möglichen globalen Rezession aus. Aufbrechende Verteilungskonflikte und innenpolitische Spannungen könnten den Blick der Staaten noch stärker nach innen wenden. Ein weltwirtschaftlicher Desintegrationsprozess würde die globale Rezession noch verstärken, die Regeln der Globalisierung womöglich dauerhaft verändern. Wenn der Eindruck richtig ist, dass heute alle wichtigen Staaten angeschlagen sind, kann die Stärke nur in einer geschlossenen Allianz liegen. Vor diesem Hintergrund kommt der G7 eine große Bedeutung zu. Wahrscheinlich kann nur sie im Augenblick das Maß an Einigkeit und Stabilität bereitstellen, das nötig ist, um einen möglichen spontanen Zerfall der Ordnung zu verhindern. Die Europa-Perspektive: Woher soll die Stärke Europas kommen? „Wen rufe ich an, wenn ich mit Europa sprechen will?“ Diese berühmte Frage Henry Kissingers lässt sich bis heute nicht wirklich beantworten. Die europäische Integration war bislang auf die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes gerichtet. Das Einstimmigkeitsprinzip verhinderte, dass die EU je eine klare außen- und sicherheitspolitische Position formulieren konnte – sie war einfach nicht mit der entsprechenden Legitimität und Macht unterlegt. Europas Defizit an geostrategischer Kompetenz mag ursächlich hierin begründet sein. Es ist indes unmöglich, das Einstimmigkeitsprinzip in qualifizierte Mehrheiten zu überführen, ohne diese Entscheidung selbst einstimmig zu treffen. Orban wird dem kaum zustimmen, denn das Einstimmigkeitsprinzip sichert ihm die Möglichkeit, eigene nationale Interessen politisch zu erpressen. Die Hoffnung, Europa könne in absehbarer Zeit das erforderliche geopolitische Gewicht entwickeln, ist daher nicht allzu groß. Umso mehr richtet sie sich auf die G7 und den Gipfel auf Schloss Elmau. Dort muss und nur dort kann sich die politische Ordnungsmacht der freien Demokratien bilden, die in den kommenden Monaten und Jahren dringend gebraucht wird. Europa allein wird das nach Lage der Dinge nicht schaffen. Der Ordnungsruf geht an die G7, jetzt ein klares Signal der Einigkeit und Entschlossenheit zu senden. Eine enge Koordination ist sowohl geopolitisch als auch weltwirtschaftlich vonnöten. Eine globale Rezession könnte den geopolitischen Lauf der Geschichte womöglich dauerhaft und irreversibel verändern. Es wird sich zeigen, ob das gemeinsame Sicherheitsinteresse der G7 stark genug ist, um Putins Sieg in der Ukraine zu verhindern, und das gemeinsame Wirtschaftsinteresse groß genug, um zu verhindern, dass die Weltwirtschaft in eine unkontrollierte Rezession rauscht. >> Teilen >> Kontakt Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia, Hamburg Commercial Bank: Ob es zu einer Eurokrise kommt oder nicht, hängt in erster Linie von politischen Entscheidungen ab, die auf der geldpolitischen und/oder der fiskalischen Ebene in den nächsten Wochen getroffen werden müssen.
Die Spreads der italienischen Anleihen sind in den vergangenen Wochen und insbesondere nach der letzten EZB-Sitzung massiv gestiegen und dies hat die Befürchtung geweckt, es könne zu einer neuen Eurokrise wie im Jahr 2011/2012 kommen. Damals stiegen die Risikoprämien zehnjähriger italienischer Anleiherenditen (gemessen als Differenz zu den deutschen Bunds mit gleicher Laufzeit) auf über 7 Prozentpunkte. So weit ist man noch nicht, aber so weit sollte man es auch nicht kommen lassen. Die EZB spricht in diesem Zusammenhang von einer unerwünschten Fragmentierung der Märkte, wodurch geldpolitische Impulse nicht mehr dort ankommen, wo sie hingelangen sollen. Der „Transmissionsmechanismus“ sei gestört und deswegen müsse eingegriffen werden. Ordnungspolitik versus Pragmatismus Ob die EZB eingreifen sollte, ist eine grundsätzliche Frage. Auf der einen Seite stehen die ordnungspolitisch verankerten Zentralbanker aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden, auf der anderen Seite Notenbanker aus Italien, Frankreich und Spanien, die eine etwas pragmatischere Haltung zu der Frage annehmen, ob die EZB als Käufer letzter Instanz fungieren darf. Die Faktenlage Schauen wir zunächst auf die Fakten. Italien ist absolut gesehen das am höchsten verschuldete Euroland mit einer öffentlichen Verschuldung von 155 % des BIP. In diesem Jahr werden rund 200 Mrd. Euro an Staatsanleihen fällig, im nächsten Jahr müssen etwa 310 Mrd. Euro zurückgezahlt werden. Außerdem nimmt der Staat in diesem Jahr neue Schulden im Volumen von etwa 100 Mrd. Euro auf, im nächsten Jahr ist mit einem Fehlbetrag von rund 60 Mrd. Euro zu rechnen. All das muss finanziert werden, während die EZB sich anschickt, zum 1. Juli 2022 netto keine weitere Euro-Anleihen mehr zu kaufen. Die Argumente der Gegner Diejenigen, die sich gegen eine Intervention der EZB auf dem Anleihemarkt zugunsten von Italien und anderen Peripherieländern positionieren, argumentieren gerne mit der Gefahr des sogenannten Moral Hazard: Wenn bei jeder Gelegenheit, bei der Italien in Schwierigkeiten gerät, die EZB dem Land aus der Patsche hilft, gibt es keinen Anreiz für Italien, Reformen durchzuführen. Weiter würden zusätzliche Staatsanleihekäufe, die man ja eigentlich beenden wollte, bedeuten, dass erneut inflationstreibende Liquidität in die Märkte gepumpt würde. Das Ziel der Senkung der Inflation würde dadurch konterkariert. Diese Länder plädieren dafür, dass der existierende ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) genutzt wird. Dieser ist vor zehn Jahren hervorgegangen aus dem EFSF (European Financial Stability Facility), mit dessen Hilfe Irland, Portugal, Griechenland, Spanien und Zypern gegen Auflagen unterstützt wurden. Da es sich hier um ein fiskalisches Instrument handelt und das Geld nur gegen die Einhaltung von wirtschaftspolitischen Bedingungen ausgezahlt wurde, wird dies als das Mittel der Wahl gesehen, um Moral Hazard zu vermeiden. Komplementär dazu könnte die EZB auch das ebenfalls 2012 geschaffene OMT-Programm aktivieren. Der damalige EZB-Präsident Mario Draghi hatte das Outright Monetary Transactions-Programm geschaffen, nachdem er zuvor versprochen hatte, „whatever it takes“ zu machen, um den Euro zu retten. Beim OMT kann die EZB unbegrenzt Anleihen eines Landes kaufen, wenn das Land sich auszuhandelnden wirtschaftspolitischen Bedingungen unterwirft. Last der Vergangenheit Wenn es doch so viele Instrumente gibt, warum weiten sich die italienischen Spreads gerade so stark aus? Das Problem ist, dass die Bedingungen, denen sich die Länder unterworfen haben, die Rettungsmittel erhalten haben, nicht immer klug ausgestaltet waren. Insbesondere in Griechenland haben die Sparmaßnahmen in der Eurokrise die Rezession unnötig vertieft, so dass das BIP zeitweise 25 %! niedriger lag als vor dem Ausbruch der Eurokrise. Die Akzeptanz der so genannten Troika, bestehend aus EU-Kommission, EZB und Internationalen Währungsfonds war in der Bevölkerung aller betroffener Länder extrem niedrig, so dass die Bereitschaft, Geld gegen Bedingungen anzunehmen vielen Regierungen als politischer Selbstmord gilt. Es gibt Anti-Fragmentierungsinstrumente Wie kann der Knoten also gelöst werden? Die EZB hat Mitte Juni angekündigt, dass sie die Entwicklung von Anti-Fragmentierungsinstrumenten beschleunigen werde. Die relativ dünne Presseerklärung dazu ist vor allem Zeugnis der offensichtlichen Uneinigkeit innerhalb des EZB-Rats. Während die EZB-Präsidentin Lagarde in den vergangenen Wochen immer wieder auf die Flexibilität des PEPP-Programms hingewiesen hat, dürfte diese Flexibilität im Zweifel nicht reichen, um gegebenenfalls die Explosion der Risikoprämien von Italien und anderer südeuropäischer Staaten zu verhindern. Da im Rahmen des PEPP-Programms ab dem 1. Juli nur fällige Anleihen reinvestiert werden können, hat die EZB grundsätzlich die Möglichkeit, beispielsweise mit den Mitteln, die aus fälligen deutschen Anleihen frei werden, italienische Anleihen zu kaufen. Bei monatlichen Fälligkeiten von schätzungsweise knapp 20 Mrd. Euro scheinen die Mittel begrenzt zu sein, vergleicht man dies mit den 510 Mrd. Euro an italienischen Anleihen, die bis Ende 2023 ihr Laufzeitende erreicht haben werden. In der Diskussion ist daher – so Zeitungsgerüchte – die PEPP-Fälligkeiten der nächsten zwölf Monate vorziehen zu dürfen und somit ein Munitionslager von über 200 Mrd. Euro zu schaffen. Vermutlich würde diese nach Trickserei anmutende Idee bei den Nordländern auf verstärkten Widerstand stoßen. Sauberer wäre es da, ein neues Programm zu definieren, dass aktiviert würde, wenn eine Fragmentierung der Finanzmärkte festgestellt würde. Ist das Volumen dieses Programms ausreichend hoch, beispielsweise 1 Billion Euro, wäre alleine seine Ankündigung vermutlich ausreichend, um die Märkte zu beruhigen, so dass dieses Schutzschild gar nicht angewendet werden müsste. Den Befürchtungen, dass im Fall der Fälle auf diese Weise die Geldmenge wieder steigen und die Inflation angeheizt würde, kann man leicht begegnen, in dem man die Maßnahme gegebenenfalls mit Hilfe von umgekehrten Repo-Geschäften (die Zentralbank leiht sich in diesem Fall Zentralbankgeld von den Banken) sterilisiert. Dennoch: Die politische Durchsetzbarkeit ist sicherlich auch hier nicht einfach. Fiskalisch könnte man natürlich auch auf die Idee der Eurobonds zurückgreifen. Auch hier wird man aus Deutschland das berühmte „Nein“ hören. It’s politics, stupid Was in jedem Fall klar wird: Ob die Eurozone in eine erneute Krise gerät oder nicht, hängt in erster Linie von politischen Entscheidungen auf der Ebene der EU bzw. der Eurozone ab und weniger von der wirtschaftlichen Lage in Italien bzw. den Reformfortschritten der Regierung Draghi ab. Tatsächlich steht Italien wirtschaftlich relativ gut da und bietet so gesehen keinen Anlass zu neuen Bonitätssorgen. Bei alledem sollte man vor Augen haben, dass in den USA, Japan und Großbritannien eine Insolvenz des Staates nie ernsthaft in Erwägung gezogen wird, weswegen die Renditen dort nur die Konjunkturlage inklusive der Inflationsaussichten widerspiegeln, während Bonitätsrisiken keine Rolle spielen. Dahin muss die Eurozone kommen, wenn sie an den Kapitalmärkten mit den USA auf Augenhöhe konkurrieren will. Dafür bedarf es politisch mutiger Entscheidungen. >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=194-1643176913 Um der Inflationsdynamik effektiv entgegenzuwirken, braucht es eine dreifache Anstrengung: 1) Die EZB sollte den gestern auf der Ratssitzung in Amsterdam eingeschlagenen Weg einer wieder restriktiveren Geldpolitik konsequent fortsetzen. 2) Die Staaten der Eurozone sollten nach etlichen Hilfsprogrammen jetzt eine deutlich solidere Fiskalpolitik verfolgen. 3) Den strukturellen Umbrüchen in der Wirtschaft muss mit strategischen Veränderungen begegnet werden. Nur durch eine kontinuierliche Transformation der Wirtschaft lässt sich der langfristige Wandel bewältigen und auf Dauer ein neues wirtschaftliches Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herstellen. Zu diesem Ergebnis kamen beim heutigen Clubgespräch "TEEC five" - Kathrin Jones, ehem. Ressortleiterin Finanzen des Handelsblatts - Dr. Dirk Schumacher, Europa-Chefvolkswirt, Natixis - Michael Rasch, Wirtschaftskorrespondent, Neue Zürcher Zeitung - Katharina Utermöhl, Leitende Volkwirtin, Allianz SE Ihre Aussagen können mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club, einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ZnmiNwbm_fA >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Volker Northoff: Vier Clubmitglieder diskutieren morgen bei einem "TEEC five" die Entscheidungen des EZB-Rats auf seiner heutigen Sitzung in Amsterdam:
- Kathrin Jones, ehem. Ressortleiterin Finanzen des Handelsblatts - Dr. Dirk Schumacher, Head of European Macro Research, Natixis - Michael Rasch, Wirtschaftskorrespondent, Neue Zürcher Zeitung - Katharina Utermöhl, European Economist, Allianz SE Im Vorfeld der Sitzung spricht sich der EZB-Schattenrat - dem Katharina Utermöhl und Dirk Schumacher angehören - für eine erste Zinsanhebung im Juli aus. Die Ergebnisse der jüngsten Schattenratskonferenz finden Sie im anhängenden Protokoll (Download-Dokument). Die Videoaufzeichnung des Clubgesprächs wird für Mitglieder ab morgen Mittag abrufbar sein. Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: The majority of Handelsblatt's Shadow ECB Council is in favor of an end to the ECB's bond purchases in June and a first rate hike in July. Even after that, they expect further rate hikes. However, most members consider the risk of a wage-price spiral in the euro area to be limited.
Members of the Shadow ECB Council revised their inflation forecast for 2022 upward from 4.6 percent to 6.6 percent. They also revised their forecast upward for 2023 from 2 to 2.6 percent. For 2024 they now expect a value of 1.9 instead of 2 percent. The members reduced their GDP forecast for 2022 from 3.5 to 2.5 percent and for 2023 from 2.3 to 2.1 percent. For 2024, they continue to expect 1.8 percent. Since the last meeting, the escalation of the war in Ukraine has led to a further increase in energy and food prices in particular. This increases the risk that inflation will remain high for even longer due to second-round effects. The majority of the Shadow Council therefore advocates an end to the net purchases of bonds in June and a first rate hike in July. Regarding the outlook of interest rates, most members believe that three to four rate hikes will be necessary this year. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted below. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place prior to the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: >> Zwei Drittel der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs) weltweit sind der Meinung, dass die Beachtung von Umweltzielen, Sozialstandards und Regeln guter Unternehmensführung (ESG) einen Mehrwert für einzelne Portfoliounternehmen schafft
>> Ein Drittel der nordamerikanischen LPs erwartet erhöhte Ausfallraten in ihren Privatkreditportfolios >> LPs müssen ihre Gehälter und Arbeitsbedingungen verbessern, um hochqualifizierte Investmenttalente zu gewinnen Der Anteil institutioneller Investoren, die über die gesamte Laufzeit ihres Private-Equity-Portfolios jährliche Nettorenditen von mindestens 16 Prozent erzielen, hat laut dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital mit 42 Prozent fast einen Rekordwert erreicht. Seit der ersten Veröffentlichung des Barometers im Jahr 2004 lag dieser Anteil nur ein einziges Mal höher: im Sommer 2007 unmittelbar vor der globalen Finanzkrise. Über 70 Prozent der LPs geben an, dass ihre Private-Equity-Anlagen seit der Finanzkrise eine bessere Performance als ihre Aktienportfolios erzielt haben. Die meisten LPs würden ihre angestrebten Private-Equity-Renditen sogar dann erreichen, wenn jeder ihrer Fonds am Ende nur den Medianwert seines Fondstyps erreicht. ESG als Werttreiber Die meisten Private-Equity-Investoren in allen Regionen der Welt sind der Meinung, dass Investitionen unter Beachtung von Umweltzielen, Sozialstandards und Regeln guter Unternehmensführung (ESG) einen Wert für einzelne Portfoliounternehmen schaffen und darüber hinaus einen Wert auf Portfolioebene, indem risikoreiche Investitionen und Geschäftspraktiken ausgeschlossen werden. "Die positiven Auswirkungen von ESG auf der Ebene der einzelnen Unternehmen spiegeln das einzigartige Managementmodell von Private Equity wider", sagt Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. "Die Manager von Private-Equity-Fonds haben für die Unternehmen, in die sie investieren, die Hebel des Wandels in der Hand in einer Art und Weise, wie dies für Manager von Aktienfonds nicht gilt." ESG als Instrument des Risikomanagements Für Anleger, die sich auf einzelne ESG-Risiken konzentrieren, ist der Klimawandel bei weitem das wichtigste Umweltthema. In der Tat ist er fast ein universelles Anliegen: 93 Prozent der ESG-engagierten LPs gaben an, dass er für sie ein Schwerpunkt ist. Die europäischen Anleger haben im Vergleich zu ihren Kollegen in anderen Ländern jedoch in weitaus größerem Maß auch spezifischere Umweltthemen wie Biodiversität oder die Abholzung von Wäldern im Blick. Private Kreditmärkte Die Investoren halten die relativ weit entwickelten Märkte für Privatkredite in Nordamerika und Europa in den nächsten zwei Jahren für attraktiver als die Märkte in anderen Regionen. Allerdings ziehen sie auch die derzeitige wirtschaftliche Volatilität in Betracht. Einer von fünf europäischen und einer von drei nordamerikanischen Anlegern glaubt, dass steigende Zinsen zu höheren Ausfallquoten in ihren privaten Kreditportfolios führen werden. Diese Unsicherheit spiegelt sich in den Zielallokationen der Anleger wider: 35 Prozent der LPs haben ihre Zielallokation für private Kredite in den letzten zwei Jahren erhöht und 19 Prozent haben sie reduziert. "Wie bei jeder reifenden Anlageklasse passen LPs ihre Allokation bei Privatkrediten jetzt zunehmend an", sagt Michael Schad, Head of Credit Secondaries bei Coller Capital. "Dies wird in den kommenden Jahren den Sekundärmarkt für Privatkredite weiter wachsen lassen." Arbeitsbedingungen und der Wettbewerb um Talente Etwa die Hälfte der LPs muss Gehälter oder Arbeitsbedingungen oder beides ändern, um neue Mitarbeiter zu gewinnen, da die privaten Märkte wachsen und die Arbeitsmärkte angespannt bleiben. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 110 institutionelle Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Medienvertretern gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Seit einiger Zeit nimmt die Diskussion um die „Rente mit 70“ wieder an Fahrt auf. Bis 2030 werden rund vier Millionen Menschen auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen. Das hat Konsequenzen für die Zukunft der Arbeit und das Rentensystem.
Unter dem Titel „Deutschland gehen die Arbeiter aus – kommt die Rente mit 70?“ veröffentlichte Audio-Redakteur Wim Orth hierzu einen Podcast (Die Welt, 11. Mai). Darin geht der Finanzjournalist Daniel Eckert der Frage nach, welche Lösungen es gibt und ob die Rente mit 70 tatsächlich kommen wird. Unter dem Druck löchriger Kassen sei nichts mehr ausgeschlossen, so der Tenor. Mit seiner Forderung nach einem deutlichen Anstieg des Renteneintrittsalters sorgte unlängst auch der Wirtschaftsforscher Gunther Schnabl für öffentliche Diskussionen. Nur mit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit lasse sich das Rentensystem nachhaltig stabilisieren, andernfalls drohe der Kollaps. Die Focus-Online-Redakteure Philine Lietzmann und Tom Rudert (30. Mai) nahmen die hitzige Debatte zum Anlass, sich dem brisanten Thema zu nähern und Experten zu befragen, wie realistisch es sei, dass Arbeitnehmer „länger, vielleicht sogar bis 70, arbeiten müssen“. Die Antworten waren geteilt: „Es läuft auf ein Renteneintrittsalter von 68 bis 69 Jahren hinaus“, erklärt der bekannte Rentenexperte Bernd Raffelhüschen. Dagegen hält Rentenpapst Axel Börsch-Supan ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren für „Unfug“. Der Professor plädiert im Gespräch mit Sophie Crocoll von der WirtschaftsWoche (19. Mai) dafür, zunächst den Plan mit einer Rente mit 67 weiterzuführen und die Ergebnisse auszuwerten. Auch der Armutsforscher Christoph Butterwegge hält einen Anstieg der Regelaltersgrenze für äußerst schwierig, da sie die Altersarmut in Deutschland erhöhe. Eine Rente mit 70 bedeute einen Rückfall ins Kaiserreich. Gegenüber Focus Online (30. Mai) betont ein Regierungssprecher, dass sich „die Frage nach einer Rente mit 70“ derzeit nicht stelle. Und das Bundessozialministerium erklärte: Bis 2031 steige das Renteneintrittsalter schneller als gemäß den wissenschaftlichen Modellrechnungen die Lebenserwartung zunehmen wird. In einem Beitrag im „Tagesspiegel“ (Autoren: Georg Ismar, Heike Jahberg, Thorsten Mumme) nennt SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert die Rente ab 70 „feuchte neoliberale Träume“ und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil spricht von einer „Phantomdebatte“ (vgl. hierzu FAZ, 29. Mai, und Süddeutsche Zeitung, 29. Mai). Als „Schnapsidee des Jahres“ bezeichnet derweil der Ökonom Peter Bofinger auf Twitter (23. Mai) die Anregung einiger Ökonomen, die derzeit hohe Inflation mit einer Anhebung des Rentenalters zu bekämpfen. Bofinger konterte damit Aussagen des Ökonoms Stefan Kooths in der Bild-Zeitung (23. Mai), die alternde Gesellschaft werde in den nächsten Jahren zu einer steigenden Gefahr für die Preisstabilität. Applaus im Netz bekam indes Veronika Grimm, Direktorin des „Laboratory for Experimental Research Nürnberg“, die sich von „eindimensionalen Hauruckaktionen“ distanziert und stattdessen ein ausgewogenes Maßnahmenbündel zur Orchestrierung des demographischen Wandels fordert: „Höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, Erhöhung der Lebensarbeitszeit, konsequente Einwanderungspolitik mit Fokus auf Zuwanderung von außerhalb Europas – ein ganzes Bündel an Maßnahmen ist nötig, um dem demographischen Wandel zu begegnen.“ >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: How fast should the ECB tighten its monetary policy? How great is the risk of a wage-price spiral?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next virtual meeting tomorrow afternoon:
"How fast should the ECB tighten its monetary policy? From today's perspective, how many rate hikes are necessary this year and next year? How great is the risk of a wage-price spiral?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "TEEC five" jetzt online: Private Equity fördert durch intellektuelles Kapital die Transformation der Unternehmen
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=193-1643176900 Angesichts des Innovationsdrucks in der Wirtschaft wird Private Equity für die effektive Transformation der Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Denn jenseits der finanziellen Sphäre bringen Beteiligungsmanager intellektuelles Kapital ein und helfen damit, die Herausforderungen bei der Unternehmensführung angesichts der Digitalisierung und des Wandels hin zu mehr Nachhaltigkeit erfolgreich zu bewältigen, so das Fazit der heutigen Gesprächsrunde im The Early Editors Club. Als Experten waren dabei: - Claus Döring, ehem. Chefredakteur, Börsen-Zeitung - Peter Köhler, Finanzkorrespondent, Handelsblatt - Prof. Dr. Christoph Schalast, Frankfurt School of Finance & Management - Achim Siller, Leiter Portfoliomanagement Deutschland, Pictet Wealth Management Gerade im Mittelstand sind Wert schaffende Impulse von außen immer wieder nötig. Private Equity kann für die strategische Weiterentwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu Public Equity zusätzlichen Nutzen generieren, denn es kommt externes Know-how ins Unternehmen. Wenn im Zuge einer weiteren Demokratisierung von Private Equity als Anlageform vermehrt Gelder nicht nur von institutionellen Investoren, sondern auch von langfristig orientierten Privatanlegern in die Unternehmen fließen, wirkt sich dieser Effekt auch gesamtwirtschaftlich positiv aus. Die Aussagen der vier Experten können mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club, einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ziHYWm9mzPs >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Volker Northoff: Anknüpfend an die TEEC five über den "Strukturwandel am Aktienmarkt" (27.1.22) und "Die Kraft des Wortes: Wandel" (7.3.22) spreche ich am Mittwoch, den 11. Mai, mit folgenden vier Experten über "Private Equity im Wandel":
- Claus Döring, ehem. Chefredakteur, Börsen-Zeitung - Peter Köhler, Finanzkorrespondent, Handelsblatt - Prof. Dr. Christoph Schalast, Frankfurt School of Finance & Management - Achim Siller, Leiter Portfoliomanagement Deutschland, Pictet Wealth Management Die Videoaufzeichnung wird ab ca. 15 Uhr abrufbar sein (nur für eingeloggte Clubmitglieder). Frühere Expertengespräche "TEEC five" finden Sie hier im The Early Editors Club auf https://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Dr. Simone Peter und Sven Oliver Clausen, Prof. Dr. Peter-André Alt, Benjamin Rohrer und Jan-Henrik Mende neu in der djp-Jury
Wir freuen uns, dass sich fünf weitere Mitglieder als Jurorinnen und Juroren des Deutschen Journalistenpreises (djp) in das Expertennetzwerk des Qualitätsjournalismus persönlich einbringen:
- Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), und Sven Oliver Clausen, Chefredakteur des manager magazins, gehören der Jury des in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen "djp Transformation" an. Prämiert werden Beiträge, die sich in besonderer Weise mit der zukunftsfähigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Unternehmen befassen. - Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, tritt für das Ressort "Bildung & Arbeit" in die Jury ein. - Benjamin Rohrer, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung, und Jan-Henrik Mende, stv. Chefredakteur und Handelsexperte bei der Lebensmittel Zeitung, verstärken die Jury mit ihrer Expertise als Fachjournalisten für Themen aus der Gesundheitswirtschaft und der Logistik. Herzlichen Dank an die neuen und alle weiteren Mitglieder der nunmehr knapp 90-köpfigen djp-Jury für neun Themenressorts, auf denen herausragende Texte des deutschsprachigen Qualitätsjournalismus zu Wirtschafts- und Finanzthemen ausgezeichnet und gewürdigt werden. >> Teilen >> Kontakt Siemens unterstützt als weiterer Partner des Deutschen Journalistenpreises das neue Themenressort "Transformation"
Beim Deutschen Journalistenpreis gibt es für Beiträge, die sich mit der zukunftsfähigen Umgestaltung der Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung befassen, ein neues thematisches Ressort "Transformation", unterstützt von Siemens als weiterem djp-Partner. Hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten können bis zum 10. Juli Print- und Online-Texte zu diesem und weiteren Themen aus der Wirtschaft und Finanzwelt online auf http://www.djp.de einreichen. Die Preisverleihung findet am 29. September statt, das Preisgeld beträgt insgesamt 45.000 Euro.
Ausgewählt werden die Preisträger von mehr als 80 hochrangigen Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Die weiteren djp-Partner sind BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad und Signal Iduna. Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung (Download-Dokument) und auf http://www.djp.de. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Weitere Juroren beim Deutschen Journalistenpreis: Prof. Dr. Monika Schnitzer, Dr. Patrick Bernau, Malte Fischer, Prof. Dr. Jens Südekum
In die Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) wurden folgende weitere Expertinnen und Experten als ständige Mitglieder berufen:
- Prof. Dr. Monika Schnitzer, Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Wert der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung - Malte Fischer, Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Prof. Dr. Jens Südekum, Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Gemeinsam mit 80 weiteren unabhängigen Jurorinnen und Juroren für acht verschiedene Themenressorts setzen sie die Maßstäbe für Qualitätsjournalismus zu Wirtschafts- und Finanzthemen: http://www.djp.de/ausschreibung_jury2022.html In diesem Jahr werden zum 16. Mal herausragende Leistungen im Wirtschaftsjournalismus mit Unterstützung der Partner BASF, DWS, EnBW, HSBC, Huawei, HypoVereinsbank, Mercedes-Benz, Pictet, Randstad und Signal Iduna prämiert. Einsendeschluss ist am 10. Juli für Bewerbungen und Empfehlungen online auf http://www.djp.de. Bekanntgegeben und gewürdigt werden die Preisträger bei der Preisverleihung am 29. September. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird derzeit im politischen Berlin das Thema Aktienrente neu aufgerollt. Noch im November wurde die staatliche Kapitaleinlage vollmundig als Durchbruch zu einem neuen Rentensystem angekündigt – nun steht sie bereits auf der Kippe. Die WirtschaftsWoche-Redakteure Philipp Frohn und Christian Ramthun schauten kurzerhand im aktuellen Haushaltsplan nach - fanden aber keinen entsprechenden Haushaltsposten. Offenbar wurde das Projekt klammheimlich eingestampft: aus Geldmangel, wie kolportiert wird. In der heutigen WirtschaftsWoche heißt es hierzu: „Auf 3.388 Seiten führt die Bundesregierung im Entwurf zum Haushaltsplan aus, wofür sie in diesem Jahr wie viel Geld ausgeben möchte. Doch eine Zahl findet man in dem Dokument, das der WirtschaftsWoche vorliegt, nicht: die zehn Milliarden Euro, die die Bundesregierung 2022 für die Aktienrente locker machen wollte.“ Fazit der Autoren: Nicht mehr und nicht weniger als der geplante Systemwechsel steht damit auf der Kippe. Denn eigentlich sei geplant gewesen, das Geld für den Einstieg in eine teilweise kapitalgedeckte Altersvorsorge zu nutzen.
Wann die Aktienrente nun tatsächlich kommt, bleibt unklar. „Zumindest in diesem Jahr setzt die Politik die Aktienrente aus. Das dürfte vor allem an den hohen Ausgaben liegen, die die Bundesregierung zuletzt tätigen musste.“ Stichworte: Ukraine-Krieg, Rüstungskosten und Pandemiebewältigung. Auf Anfrage teilt das Bundesministerium für Finanzen sibyllinisch mit: „An dem Projekt Aktienrente wird intensiv gearbeitet, es bleibt integraler Teil der Rentengesetzgebung der Koalition. Sobald es etatreif ist, kommt es auch in den Haushalt.“ Zwar hat Johannes Vogel (FDP) unlängst auf Twitter Gerüchte über das endgültige Aus der Aktienrente als „totalen Quatsch“ dementiert, doch Opposition und Finanzwirtschaft befürchten genau das. Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), hält den Einstieg in die teilweise Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rente für „dringend erforderlich, um die wachsende Abhängigkeit des Rentensystems von Steuerzuschüssen zu verringern.“ Die Einführung der Aktienrente dürfe „nicht verschleppt werden“. Philipp Frohn (vgl. wiwo.de 18.3.) ist jedenfalls enttäuscht: „Die Aktienrente darf nicht nur ein Wahlkampf-Gag sein. Es bedarf jetzt einer schnellen Umsetzung“. Recht hat er. >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "TEEC five": Struktureller Wandel in der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=192-1643176847 Anknüpfend an die TEEC five über "Ordnung" (3.12.21) und "Wandel" (7.3.22) sprachen heute im Club folgende vier Experten über den strukturellen Wandel in der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft: - Dr. Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Werte, Frankfurter Allg. Sonntagszeitung - Dr. Peter Buchholz, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) - Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank Durch die Knappheit der Rohstoffe auf breiter Basis - nicht nur in der Energieversorgung - ist ein neues Verständnis der Globalisierung nötig, denn die Ordnung der strategischen Rohstoffsicherung befindet sich in einem strukturellen Wandel hin zu einer multiplen Versorgung, auch unter Einbeziehung ethischer Aspekte. Um Versorgungsrisiken zu minimieren, ist ein langfristiges Rohstoffmanagement notwendig, u.a. weg von der just-in-time-Wirtschaft hin zu einer strategischen Lagerhaltung. Mittelfristig können dann technische Innovationen, die die Digitalisierung ermöglicht, bisher ungenutzte Rohstoffvorkommen zugänglich machen und so eine neue Rohstoffsicherheit schaffen. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/LPKdXc3tLNc >> Teilen >> Kontakt Impuls zum morgigen TEEC five - Vergleich zu den Ölkrisen der 1970er Jahre: Die Weltwirtschaft ist noch verzahnter als damals
Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia, Hamburg Commercial Bank: „Die Wirtschaft der Bundesrepublik sieht sich seit Wochen mit der Gefahr einer einschneidenden Energie- und Rohstoffknappheit konfrontiert, die, hielte sie längere Zeit an, die Wachstumsmöglichkeiten erheblich reduzieren würde.“ Sie werden es vielleicht am Stil gemerkt haben, nicht jedoch am Inhalt: Dieses Zitat stammt nicht von heute, sondern aus dem Jahr 1973, festgehalten im Bundesbank-Monatsbericht vom Dezember, kurz nachdem die OPEC-Staaten die Ölproduktion aus politischen Gründen um 5 % drosselten. Die erste Ölkrise war ausgebrochen. Die Befürchtungen der deutschen Zentralbank waren nicht unberechtigt. 1974 verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum erheblich auf 0,9 %, nachdem es 1973 bei für damalige Verhältnisse nicht ungewöhnlichen 4,8 % gelegen hatte. 1975 schrumpfte das BIP um 0,9 % und die Arbeitslosenrate verdoppelte sich auf 2,2 %. Es war die zweite und stärkste Rezession seit der Gründung der Bundesrepublik. Die 1979er Ölkrise erhöhte die Arbeitslosenrate sogar auf über 8 %. Kommt es jetzt angesichts des Kriegs zwischen dem Energiegiganten Russland und der Ukraine zu einem ähnlichen Verlauf?
Unterschiede und Parallelen zu den 1970er Jahren Parallelen gibt es durchaus, Unterschiede ebenfalls. Der Ölpreisschock war – nach jetzigem Stand – damals wesentlich stärker als heutzutage. So hat sich der Ölpreis nach dem Öl-Embargo von unter 5 US-Dollar/Barrel auf 10 US-Dollar/Barrel mehr als verdoppelt. Die Welt konnte sich angesichts bis dahin mehr oder weniger konstanter Ölpreise höhere Rohstoffkosten gar nicht vorstellen. Gleichzeitig war die globale Ölabhängigkeit damals im Vergleich zu heute mehr als doppelt so hoch. Während in den 1970er Jahren auch andere Rohstoffe wie beispielsweise Eisenerz, Kohle, Kupfer und Holz im Vorfeld der Ölkrise ebenfalls stark im Preis gestiegen waren, hat das Ölembargo der OPEC die Hausse an den Nicht-Öl-Rohstoffmärkten bald zum Erliegen gebracht und einen Preisrutsch ausgelöst. Die aktuelle Krise ist in dieser Beziehung anders gelagert, da sich die Knappheit von einer ganzen Palette von Rohstoffen verschärfen kann. Immerhin liegt der Exportanteil Russlands (zusammen mit der Ukraine) bei Rohstoffen wie Nickel, Aluminium, Palladium sowie Weizen zwischen 20 und 26 %. Bei Industriegasen spielen Russland sowie die Ukraine eine wichtige Rolle. Für die Weltwirtschaft bestehen in dieser Hinsicht eine ganze Reihe von Risiken. Lieferketten werden unterbrochen, Preise für Inputfaktoren zerstören die Wettbewerbsfähigkeit einiger Unternehmen und hohe Lebensmittel- und Treibstoffkosten können politische Turbulenzen auslösen. Verfügbarkeit zahlreicher Rohstoffe in Frage gestellt Nickel wird beispielsweise zu 70 % zur Produktion von Edelstahl und Legierungen eingesetzt und zu 5 % – mit steigender Tendenz – für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien, die im Fahrzeugbau eingesetzt werden. Russland hat einen Anteil am globalen Nickelexport von rund 20 %. Produktionsunterbrechungen betreffen daher vor allem die Industrie, den Bausektor sowie die ohnehin unter Lieferkettenproblemen leidende Autoindustrie. Sollte Russland als Lieferant ganz oder teilweise ausfallen, wird es vermutlich einige Monate dauern, bis andere große Nickelproduzenten wie Indonesien, die Philippinen und Kanada die fehlenden Mengen kompensieren können, zu dann höheren Preisen. Die Autoindustrie könnte zusätzlich durch mangelnde Verfügbarkeit und höhere Preise von Palladium, Rhodium und Platin getroffen werden, die u.a. für die Herstellung von Katalysatoren benötigt werden. Um den Reigen voll zu machen, besteht die Gefahr, dass Neongas, bei dem die Ukraine einen globalen Exportanteil von über 50 % hat, am Weltmarkt fehlt. Genau dieses Industriegas wird aber für die Produktion von Halbleitern benötigt, an denen es in der Autoindustrie so stark mangelt. Immerhin: Die meisten Produzenten haben offensichtlich Neongasbestände, die neun bis zwölf Monate halten. Viele Lieferketten funktionieren noch Während bislang die meisten Rohstoff-Lieferketten noch funktionieren, würde ein nach dem Vorbild Großbritanniens verfügtes Verbot für Schiffe aus Russland, EU-Häfen anzulaufen, die Situation deutlich verschärfen. Aus europäischer Sicht besteht die größte Bedrohung allerdings in einem Stopp der Erdgaslieferungen. Das jüngste Manöver des russischen Präsidenten, bald nur noch Rubel statt Euro oder US-Dollar für Erdgaslieferungen zu akzeptieren, ist möglicherweise ein erster Schritt in diese Richtung. Gemäß einer Studie von S&P Global könnte die EU die jährlichen Erdgaslieferung von 140 Milliarden Kubikmetern aus Russland innerhalb weniger Monate nur zu einem Drittel u.a. durch verstärkte Importe von Flüssiggas sowie Einfuhren aus Norwegen und Algerien kompensieren. Dem weiteren Angebotsausfall von zwei Dritteln müsste jedoch mit einer Reduktion der Nachfrage nach Erdgas begegnet werden. Ein Teil davon kann relativ schonend passieren: So müsste das zu immerhin einem Sechstel zur Stromerzeugung eingesetzte Erdgas zu einem möglichst großen Teil durch andere Stromerzeugung wie etwa Kohle ersetzt werden. Die hohen Erdgaspreise werden darüber hinaus bei Unternehmen und privaten Haushalten zu Sparmaßnahmen führen. Zweifellos wird auch dann noch eine erheblichen Lücke bestehen, die letztlich durch eine marktgetriebene Nachfragezerstörung passieren wird, d.h. Unternehmen senken ihre Produktion oder scheiden aus dem Markt aus. Auch staatlich verfügte Produktionsverbote dürften notwendig werden. Negativer Angebotsschock durch höhere Rohstoffpreise Neben der Verfügbarkeit können nachhaltige Preisanstiege in einzelnen Industrien schwere Schäden anrichten. Betroffene Unternehmen berichten natürlich nicht gerne über die Probleme, die mit massiv steigenden Inputkosten einhergehen. Immer wieder tauchen jedoch Berichte auf, wonach etwa ein AddBlue-Hersteller aus Italien seine Produktion vorübergehend eingestellt hat, Ziegeleien, die grundsätzlich sehr energieintensiv produzieren, ihren Output reduzieren oder auch Düngemittelhersteller angesichts der hohen Kosten für Kali aufgeben. Zwar sind die Preise seit dem Ausbruch des Krieges nach einem anfänglich dramatischen Anstieg wieder etwas gefallen, aber ein Vergleich mit Anfang 2021 offenbart, dass die Unternehmen mit einer erheblichen Erhöhung ihrer Kosten zu tun haben, die nachhaltiger ist als bislang erwartet: Der Preis für Erdgas hat sich mehr als verfünffacht, für Nickel müssen 95 % mehr auf den Tisch gelegt werden als vor 15 Monaten, bei Aluminium sind es 80 % und Weizen 73 %. Die Gefahr sozialer Unruhen Die hohen Weizenpreise sind zusammen mit der Verknappung von Düngemitteln ein erhebliches Risiko für die politische Stabilität in Nordafrika, dem Mittleren Osten und Zentralasien, da diese Länder teilweise zu fast 100 % von Weizenlieferungen aus Russland abhängen. Beispielsweise stammen die Weizenimporte von Georgien, Armenien, Kasachstan, und Aserbaidschan zu über 95 % aus Russland und die Türkei und Ägypten versorgen ihre insgesamt 186 Millionen Einwohner zu rund 60 % mit russischem Weizen. Da die Ukraine als ebenfalls wichtiger Weizenexporteur ein Exportverbot erlassen hat, zumal die üblicherweise im März startende Aussaat zu einem wichtigen Teil in diesem Jahr ausfällt, reduziert sich der Zugriff auf alternative Anbieter. Folgen für die Konjunktur Während die Weltwirtschaft zwar weniger energieintensiv produziert als in den 1970er Jahren, ist sie deutlich verzahnter als damals, was sie empfindlicher für weitere Probleme bei Wertschöpfungsketten macht. Gleichzeitig haben viele Unternehmen während der Coronakrise eine durchaus überraschende Resilienz gezeigt und insbesondere die Industrieländer haben ohne zu Zögern Milliarden an Wirtschaftshilfen ausgezahlt, um den Unternehmen die notwendige Zeit zur Anpassung an neue Gegebenheiten zu geben. Das ist, wenngleich in einem geringeren Maße, auch dieses Mal zu erwarten. Insbesondere am Arbeitsmarkt dürfte die Reaktion selbst in dem Fall massiver Lieferausfälle verhältnismäßig milde verlaufen, da das Instrument des Kurzarbeitergeldes in vielen Ländern erprobt ist. Zudem klagen viele Unternehmen auch jetzt noch über einen Mangel an Arbeitskräften. Entlassungen sind oft riskant, da unklar ist, ob bei einem Wiederanlaufen der Wirtschaft diese Menschen noch zur Verfügung stehen. Konsum könnte stabil bleiben Interessanterweise hat sich der private Konsum in den ersten anderthalb Jahren nach dem Ausbruch der beiden Ölkrisen der 1970er Jahre im damaligen Westdeutschland relativ stabil gezeigt. Das wäre auch heute angesichts der hohen Ersparnisbildung der vergangenen Jahre nicht überraschend. Unterstützt wurde die Wirtschaft zudem durch eine expansive Fiskalpolitik. Die Investitionsgüternachfrage brach nach dem Ausbruch der Energiekrise hingegen deutlich ein. Tatsächlich meldete der Deutsche Industrie- und Handelstag, dass viele Unternehmen ihre Investitionspläne aufgrund der aus dem Ruder laufenden Kosten zurückstellen. Dieses Muster beim BIP-Wachstum war nicht nur in der Bundesrepublik, sondern in ähnlicher Weise auch in den USA zu beobachten und könnte sich auch dieses Mal wiederholen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen haben wir unsere Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft im laufenden Jahr von 4,4 % auf 3,2 % herunterrevidiert. Deutschland wird vermutlich um 2,2 % wachsen (bisher: 3,2 %) und die Wirtschaftsleistung der Eurozone um 2,9 % expandieren (bisher: 4,2 %). Die Risiken sind jedoch klar nach unten gerichtet, auch eine Rezession ist in diesem Jahr in Deutschland möglich. Und was sagt die Bundesbank dazu? Die (eher dünnen) Kommentierungen zum Russland-Ukraine-Krieg im aktuellen Monatsbericht vom 21. März klingen etwas weniger dramatisch als 1973: „Die Auswirkungen des Angriffs auf die Ukraine dürften die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland ab März spürbar belasten.“ >> Teilen >> Kontakt Expertengespräch "TEEC five": Peter Buchholz (Dt. Rohstoffagentur), Marc Beise (SZ), Patrick Bernau (FAS) und Cyrus de la Rubia (HCOB) am Freitag zum Thema "Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft"
Volker Northoff
Volker Northoff, Deutscher Journalistenpreis: Am kommenden Freitag (25.3.) spreche ich bei einem "TEEC five" mit
- Dr. Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung - Dr. Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft & Werte, Frankfurter Allg. Sonntagszeitung - Dr. Peter Buchholz, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur DERA - Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank über den strukturellen Wandel in der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft: Wo kommen die Rohstoffe künftig her, auf welchen Wegen, zu welchen Preisen, mit welchen Risiken, mit welchen Kollaterallasten? Wie immer, wird die Videoaufzeichnung des Gesprächs ab ca. 15 Uhr abrufbar sein (nur für eingeloggte Clubmitglieder). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Im Wettbewerb um den 16. Deutschen Journalistenpreis 2022 liegen die ersten Einreichungen und Empfehlungen vor. Für das Juryverfahren, die Preisverleihung und die virtuellen Expertengespräche "TEEC five" im The Early Editors Club gilt folgender Zeit- und Themenplan:
25. März - TEEC five zum Thema "Die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft", u.a. mit Dr. Peter Buchholz, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) April/Mai - TEEC five über "Die Kraft des Wortes: Transformation", anknüpfend an die früheren Gespräche über "Ordnung" (3.12.2021) und "Wandel" (7.3.2022) 10. Juni - TEEC five zur Geldpolitik der EZB im Anschluss an die Ratssitzung vom Vortag, u.a. mit Mitgliedern des EZB-Schattenrats des Handelsblatts 30. Juni - Letzter möglicher Erscheinungstag von Artikeln für den djp 2022 7. Juli - Ab 18:30 Uhr Get together des Qualitätsjournalismus beim Jahrestreffen des Deutschen Journalistenpreises im Schloss Bad Homburg (bei Frankfurt) mit einem "TEEC live" des The Early Editors Clubs zum Thema "Innovationsdruck: die Zukunft der Wirtschaft", u.a. mit Prof. Dr. Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats. Anschließend Beisammensein im Schlosshof, Austausch mit den Nominierten und Preisträgern 2020 und 2021, den Mitgliedern der Jury aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft, Vertretern der djp-Partner, früheren Preisträgern und Nominierten, weiteren Clubmitgliedern sowie geladenen Gästen. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. 10. Juli - Einsendeschluss für Einreichungen und Empfehlungen für den djp 2022, anschließend Anonymisierung aller Artikel 18. Juli - Erste Stufe des djp-Juryverfahrens beginnt: Sichtung und Erstbewertung sämtlicher Artikel durch je zwei bis drei der 80 Jurymitglieder 29. August - Zweite Stufe: Begutachtung der besten Artikel im Finale durch alle Mitglieder der jeweiligen Themenjury 7. September - Dritte Stufe: Schlusskonferenzen der acht Themenjurys zur Auswahl der Nominierten, anschließend Abstimmung der Jurymitglieder über den Preisträger 9. September - TEEC five zur Geldpolitik der EZB mit Mitgliedern des EZB-Schattenrats 15. September - Bekanntgabe der djp-Finalisten 22. September - Bekanntgabe der djp-Nominierten 29. September - Bekanntgabe und virtuelle Vorstellung der Preisträger aus dem TV-Studio in Frankfurt mit Online-Teilnahme aller Nominierten, Grußworten der CEOs der djp-Partner und Würdigung der Sieger und ihrer Beiträge durch Jurymitglieder vor Ort 16. Dezember - TEEC five zur Geldpolitik der EZB mit Mitgliedern des EZB-Schattenrats Themen und Termine weiterer TEEC five, bei denen Mitglieder des "The Early Editors Club" gemeinsam Einschätzungen und Positionen zu wirtschaftlichen Trends und Perspektiven entwickeln, veröffentlichen wir regelmäßig auf der Club-Website, ebenso Impulse einzelner Clubmitglieder sowie Details zu bevorstehenden Veranstaltungen. >> Teilen >> Kontakt Oliver Möller
Oliver Möller, Pictet & Cie (Europe) SA, Niederlassung Deutschland: Das weltweit verwaltete Private-Equity-Vermögen hat aktuell USD 5,3 Billionen USD erreicht und wird sich bis 2026 voraussichtlich auf USD 11,1 Billionen mehr als verdoppeln, so David Maréchal, stellvertretender Leiter Private Equity & Co-Leiter Europa bei Pictet, in seiner aktuellen Analyse mit dem Titel „The benefits of co-investment”. Seine Kernaussagen sind u.a.:
- Co-Investitionen bieten Anlegern die Vorteile von Private-Equity-Anlagen, wie höhere Renditen und größere Diversifizierung, und dies auf eine Art und Weise, die das Geld schneller zum Einsatz bringt, mit größerer Transparenz, geringeren Kosten und schnellerem Kapitaleinsatz im Vergleich zu traditionellen Private-Equity-Investitionen. - Co-Investitionen werden wesentlich schneller wachsen als traditionelle Investments in Private Equity, da sie „General Partnern“ (GPs) Zugang zu viel vielversprechenderen Deals verschaffen, als es ihnen allein möglich wäre. - Sie verschaffen ausgewählten Investoren bzw. „Limited Partnern“ (LPs) direkten Zugang zu qualitativ hochwertigen Privatunternehmen, ohne dass sie Zeit und Ressourcen in die Identifizierung von Unternehmen investieren müssen, die potenziell hohes Wachstum und künftige Renditen liefern können. Weitere Details enthält die Originalpublikation in englischer Sprache (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen
Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE: Der EZB-Rat ist bei seiner jüngsten Sitzung nicht von seinem bisherigen geldpolitischen Kurs abgewichen, die Leitzinsen bleiben damit unverändert. Das Anleihekaufvolumen wurde zudem an Bedingungen geknüpft. Unter dem Eindruck des Ukraine-Konflikts ist es wichtig, dass die EZB mit ihrer heutigen Entscheidung auf Konditionalität setzt, damit einen klaren Kopf behält und sich keine Fehlinterpretation der schwierigen wirtschaftlichen Lage erlaubt.
Die in den vergangenen Wochen vielfach geäußerte Forderung danach, jetzt die Finanzierungskonditionen zu verändern, interpretiert den akuten Preisschock als Teil eines sich gegenseitig befeuernden Steigerungsprozesses von Löhnen und Preisen, der sogenannten Lohn-Preis-Spirale. Dieser Interpretation lässt sich allerdings widersprechen, weil es bisher nur geringe Bewegung auf der Lohnseite gibt, wohl aber eine drastische Veränderung relativer Preise. Der Preisschock allein, vor allem bei den Energiepreisen, stellt noch kein Inflationssignal dar, denn Inflation beschreibt die ständige Veränderung des Preisniveaus und nicht einen einmaligen Preisschock. Dazu passt auch die heutige Entscheidung der EZB, sich ihren Handlungsspielraum nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen und zugleich ihre unveränderte Ausrichtung am Inflationsziel zu signalisieren. >> Teilen >> Kontakt
Jan Mallien
Jan Mallien: The majority of members of Handelsblatt's Shadow ECB Council believe that before taking further steps to normalize monetary policy, the ECB should first wait until it is clearer what the consequences of the war in Ukraine are for the euro area economy. Several members noted the need for flexible asset purchases given currently high uncertainty. However, there were also individual members who called for an end to net bond purchases this year. One member also called for rate hikes.
Members of the Shadow ECB Council revised their inflation forecast for 2022 upward from 2.3 percent to 4.6 percent. They also revised their forecasts upward for 2023 from 1.5 to 2.0 percent and for 2024 from 1.7 to 2.0 percent. The members reduced their GDP forecast for 2022 from 4.0 to 3.5 percent. They expect that the economic effects of the Russian war against Ukraine will primarily be reflected in significantly higher energy prices. This is likely to drive inflation in the euro area further up. This together with increased uncertainty and a possible decline in private sector sentiment could weigh on growth. However, the effect on growth is unlikely to be as strong as on inflation. On monetary policy, most members recommend that the ECB should not yet commit to an end of net asset purchases via the APP program or rate hikes this year. From their point of view, it is important to remain flexible because of the high degree of uncertainty. There were also dissenting voices representing the need to act now due to high inflation. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted below. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place prior to the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Rente: Eintrittsalter, Beiträge & Co. - das ändert sich 2022 (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe März 2022)
Dr. Olaf Janke: Zum Jahresauftakt befassten sich zahlreiche Medien mit den von der neuen Ampelkoalition für 2022 auf den Weg gebrachten Änderungen und Weichenstellungen bei der Rente. Einen Überblick lieferten zum Beispiel die Kieler Nachrichten (online, 1.2.), die für dieses und für die kommenden Jahre „nur wenige rentenpolitische Impulse“ sehen. „Die Herausforderungen bei der Rente erinnern an ein Haus, das sanierungsbedürftig ist. Die Ampelkoalition scheut große Reformen, einige Reparaturarbeiten will sie aber doch anpacken“, meint auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland. (18.1.) Weiter heißt es: „In einer solchen Situation wäre es klug, sich früh einen Plan zu machen. Und auch schon mit den ersten Arbeiten zu beginnen. Zugleich ist aber die Versuchung groß, die Probleme erst einmal vor sich herzuschieben. So verfährt die neue Bundesregierung mit dem Thema Rente. Wie schon davor die große Koalition aus Union und SPD macht die Ampelkoalition vor allem, was sie tun muss, um über die nächsten vier Jahre zu kommen. Es gibt einige Baustellen, an denen SPD, Grüne und FDP herumwerkeln. Einen großen Reformplan gibt es nicht. Das Rentensystem droht damit zu einem Haus zu werden, für das entweder immer höhere Kosten fällig werden – oder in das es, wegen zunehmender Baufälligkeit, früher oder später reinregnet.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Die Kraft des Wortes: "Wandel" - die globale, digitale Kommunikation macht seriöse, verlässliche Informationen zu einer entscheidenden Ressource für die Wirtschaft - TEEC five Video jetzt abrufbar
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=191-1643176833 Der rapide Wandel in der Wirtschaft ist nicht mehr allein durch technische Innovationen, gesellschaftliche Trends und externe Schocks wie die Corona-Pandemie erklärbar. Die globale Digitalisierung hat eine Art der Kommunikation geschaffen, die zu einer bisher nicht gekannten Reaktionsgeschwindigkeit in allen Bereichen nötigt. Dies bedeutet einen nachhaltigen Wandel der gewohnten Ordnung. Eine derartige Beschleunigung ist für die Wirtschaft auf Dauer nur beherrschbar, wenn den Unternehmen, den Konsumenten und den Investoren seriöse, verlässliche Informationen zur Verfügung stehen. Über den wachsenden Kommunikationsdruck, die damit verbundenen Herausforderungen für die Qualitätsmedien und weitere langfristige Einflüsse auf den Wandel in der Wirtschaft spricht Gastgeber Volker Northoff mit - Maja Brankovic, Ressortleiterin Wirtschaft Geld & mehr, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Frankfurt - Malte Fischer, Chefvolkswirt, WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident, ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim - Dr. Volker Zota, Chefredakteur, Heise Online, Hannover Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/sDiCVrv0hmM Dieser TEEC five knüpft an das Gespräch vom 3. Dezember 2021 über "Die Kraft des Wortes: Ordnung" an. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: What are the consequences of the war in Ukraine and the sanctions for the economy and inflation in the euro area?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call tomorrow afternoon:
"What are the consequences of the war in Ukraine and the sanctions for the economy and inflation in the euro area? Should the ECB end its bond purchases earlier than planned in December? When would a rate hike be justified?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Neu in der Jury des Deutschen Journalistenpreises: Maja Brankovic, Peter A. Fischer, Jan Grossarth und Bernd Zeberl
Die Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) bekommt Verstärkung. Als neue ständige Mitglieder wurden berufen:
- Maja Brankovic, Ressortleiterin Wirtschaft Geld & mehr bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung - Peter A. Fischer, Chefökonom der Neuen Zürcher Zeitung - Prof. Dr. Jan Grossarth, Inhaber des Lehrstuhls Bioökonomie und Zirkulärwirtschaft an der Hochschule Biberach - Bernd Zeberl, Chefredakteur dpa-AFX Gemeinsam mit mehr als 70 weiteren Jurorinnen und Juroren für zurzeit acht thematische Ressorts setzen sie die Maßstäbe für Qualitätsjournalismus zu Wirtschafts- und Finanzthemen im deutschsprachigen Raum. Herzlichen Dank dafür! >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Die Rente steht vor dem Kollaps - Wo bleibt die große Rentenreform? (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Februar 2022)
Dr. Olaf Janke: Die Ende Dezember bekannt gewordenen ersten Ergebnisse der Rentenpläne der Ampel-Koalitionäre wurden von den meisten Kommentatoren mit Enttäuschung quittiert. Vielfach wird nun – teils mit deutlichen Worten – vor einer Eskalation der Rententhematik gewarnt. „Eine große Rentenreform bleibt auch mit der neuen Regierung aus. Stattdessen soll Kapitaldeckung in der Rentenversicherung helfen, den Beitragssatzanstieg zu bremsen“, kritisiert etwas das Magazin „focus.de“ (22.1.). Und weiter: „Den großen Umbau des Rentensystems aber wird es auch mit der neuen Ampelkoalition nicht geben. Stattdessen wollen SPD, FDP und Grüne „in eine teilweise Kapitaldeckung der gesetzlichen Rentenversicherung einsteigen“. Der Einstieg in die Aktienrente mit einem Kapitalstock von 10 Mrd. Euro sei allenfalls „ein Tropfen auf dem heißen Stein“, so der Autor (Titel: „Aktienrente ist nur ein Bluff“). Er warnt zudem: „Wenn in den kommenden Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, gerät die gesetzliche Alterssicherung weiter unter Druck ... Für die Rentenkasse heißt das: Die Ausgaben steigen, die Einnahmen sinken. Allein bis zum Jahr 2030 könnte sich die demografische Lücke am Arbeitsmarkt Berechnungen zufolge auf 5 Mio. Menschen summieren. Das bringt das deutsche System an seine Grenzen.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Carsten Mumm
Carsten Mumm, Bankhaus Donner & Reuschel: Aktien sind bei Privatanlegern begehrt wie selten zuvor. Besonders erfreulich: Erstanleger scheinen anders als früher einen günstigen Zeitpunkt für den Einstieg ins Aktiensparen gefunden zu haben und dürften langfristig dabei bleiben. Das nützt nicht nur ihnen, sondern der Wirtschaft insgesamt – ein Effekt, der viel zu wenig Beachtung findet.
>> Siehe dazu die Videoaufzeichnung des Expertengesprächs „TEEC five“ vom 27.1.2022 zum Thema „Strukturwandel am Aktienmarkt“: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=189-1642885757 << Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hatten im Jahr 2021 in Deutschland 12,1 Millionen Menschen Aktien oder aktienbasierte Fonds bzw. ETF`S (börsengehandelte Indexfonds) im Depot. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Aktionärinnen und Aktionäre damit zwar leicht um 280.000 gesunken. Aufgrund des starken Anstiegs aus dem Jahr 2020 um 2,7 Millionen befindet sich der Wert aber noch immer nahe den Höchstständen des Jahres 2001 mit 12,9 Millionen Aktiensparern. Viele Erstanleger des Jahres 2020 dürften langfristig investieren … Und genau dieser Vergleich ist sehr bemerkenswert. Während vor rund 20 Jahren viele von der allgemeinen Euphorie des Internethypes erfasst wurden und – zumeist viel zu spät, also nahe der damaligen Höchststände – ihre ersten Gehversuche an den Kapitalmärkten gewagt haben, scheint jetzt der Einstieg inmitten der Coronakrise gelungen zu sein. Wer im Laufe des Jahres 2020 Aktien gekauft hat, dürfte heute über ordentliche Gewinne verfügen. Anders als nach dem Platzen der Internetaktienblase dürften Anleger sich heute im Nachhinein in ihrer Kapitalanlageentscheidung bestätigt sehen und den Börsen länger treu bleiben. Da der demografische Wandel in Deutschland die umlagefinanzierte Rente spätestens mit dem Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand an Grenzen führt und gleichzeitig die verzinsliche Anlage angesichts verbreiteter negativer Realzinsen kaum noch ertragreich ist, wird die eigenverantwortliche kapitalgedeckte Vorsorge über eine Beteiligung am Produktivvermögen der Volkswirtschaft – bspw. über Aktien – für den Ruhestand der heute jungen Menschen existenziell. … und stellen damit dringend notwendiges Risikokapital Dass sich Private am Kapitalmarkt verstärkt engagieren, hat aber noch weitere volkswirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Vorteile. Fehlendes privates Investitionskapital hat in der Vergangenheit nur allzu oft dazu geführt, dass in Deutschland entwickelte, vielversprechende Innovationen im Ausland, vornehmlich in den USA, zur wirtschaftlichen Reife geführt wurden und zur Basis für den Aufstieg neuer Geschäftsbereiche oder ganzer Unternehmen wurden. Heute stehen Volkswirtschaften weltweit vor einschneidenden Transformationen, in denen es besonders darauf ankommt, innovative Ideen zu generieren und diese schnell zu tragfähigen Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln. Die Dekarbonisierung der Produktion, der Mobilität und der Energieerzeugung wird ohne technologische Innovationen nicht umsetzbar sein. Dafür notwendige Schlüsseltechnologien aus dem Feld der Digitalisierung sind bspw. Künstliche Intelligenz oder Blockchain, die bestehende Produktionsverfahren in allen relevanten Segmenten, von der Industrie über den Handel bis zu Dienstleistern massiv verändern werden. Wenn es gelingt, die in diesen Bereichen in Deutschland vielfach vorhandene wissenschaftliche Grundlagenforschung auch hierzulande in eine skalierbare wirtschaftliche Nutzung zu überführen, wird die Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz des Wirtschaftsstandorts zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen entscheidend gestärkt. Verbessertes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge Dabei geht es nicht nur um das zur Verfügung stehende Kapital. Vielmehr kann ein stärkeres Aktien-Engagement der Bürger einer Volkswirtschaft auch das allgemeine Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und für die notwendigen Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg schärfen, eine gerade in Deutschland dringend wünschenswerte Entwicklung. Bei allen notwendigen Bemühungen um eine Vorreiterrolle in wichtigen Zukunftsthemen, wie bspw. dem Klimaschutz, muss der Erhalt des wirtschaftlichen Potenzials der deutschen Volkswirtschaft eine wichtige einzuhaltende Nebenbedingung sein. Die überhastet eingeläutete Energiewende nach dem Atomunglück von Fukushima zeigt, dass man in komplexen Volkswirtschaften durchdachte Konzepte benötigt, um erwünschte Zielsetzungen ohne massive Kollateralschäden zu erreichen. Man muss Menschen in die Lage versetzen, sich über Für und Wider wirtschaftspolitischer Entscheidungen ein Bild verschaffen zu können. Wer anhand der eigenen Aktienpositionen sehen kann, welche Auswirkungen politische oder regulatorische Entscheidungen auf die Zukunftsfähigkeit verschiedener Unternehmen und Branchen hat, erhält einen besseren Überblick über deren ganz unterschiedliche Wirkungsrichtungen. Es liegt also nicht nur im Interesse der Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf ihre Altersvorsorge, sondern auch der Wirtschaft und der Politik, also der Gesellschaft insgesamt, dass der zunehmende inländische Aktienbesitz in Privathand unterstützt und ausgebaut wird. >> Teilen >> Kontakt TEEC five Expertengespräch jetzt online: Inflation, Stagflation, Transformation - wohin steuert die Wirtschaft?
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=190-1643176794 Ausgehend von der aktuellen Unsicherheit über die weitere Inflationsentwicklung analysieren bei diesem Club-Gespräch vier Expertinnen und Experten die dahinter liegenden strukturellen Ursachen aus deutscher, europäischer und weltweiter Perspektive und beleuchten die Rolle der Kapitalmärkte für die nötige Transformation der wirtschaftlichen Strukturen und Prozesse: - Dr. Detlef Fechtner, Chefredakteur, Börsen-Zeitung, Frankfurt - Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln - Moritz Koch, Leiter des Handelsblattbüros in Brüssel - Dr. Dorothea Siems, WELT-Chefökonomin, Berlin Ihre Aussagen können mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club, einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/ysZT8mEa9tU >> Teilen >> Kontakt EZB verpasst Gelegenheit für Forward Guidance angesichts der Höhe der Inflation und der Unsicherheit über ihre Dauer
Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen
Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE: Der EZB-Rat hat bei seiner heutigen Sitzung keine geldpolitischen Schritte unternommen und sowohl das Volumen der Anleihekäufe als auch das Leitzinsniveau unangetastet gelassen. Angesichts der aktuellen Inflations- und Verbraucherpreisentwicklungen sowie der bereits erfolgten Richtungsentscheidungen in den USA und in England ist eine wegweisende Entscheidung der EZB überfällig – sie wird derzeit auch in seltener Übereinstimmung von den allermeisten Beobachtern eingefordert. Eine solche Aussage über eine Kursänderung beim Leitzins und/oder beim Anleiheaufkaufprogramm ist heute aber ausgeblieben.
Das ist erstaunlich, denn damit hat die EZB eine Chance verspielt. Sie hätte nämlich ihre gegenwärtige Unsicherheit über die Interpretation der Inflationsentwicklung als dauerhaft oder vorübergehend durch eine Form der Selbstbindung mit ihren Politikzielen transparent verbinden können. Zudem hätte die EZB ankündigen können, dass sie im Falle einer konstant hoch bleibenden Inflationsrate in der Eurozone über einen gewissen Zeitraum einen positiven Zinsschritt verbindlich macht. Zugleich würden die Märkte befähigt, ihre Erwartungen in den kommenden Monaten dynamisch in die Zinsstruktur einzupreisen. >> Teilen >> Kontakt Nächster TEEC five am 9. Februar: Inflation, Stagflation, Transformation - wohin steuert die Wirtschaft?
Volker Northoff
Volker Northoff: Beim nächsten TEEC five spreche ich am kommenden Mittwoch, den 9. Februar, mit vier Wirtschaftsexpertinnen und -experten über die ökonomischen Perspektiven für 2022, insbesondere über die Treiber der zurückgekehrten Inflation und das mögliche Szenario einer Stagflation. Wohin steuert die Wirtschaft? Wie lässt sich die nötige Transformation der wirtschaftlichen Strukturen und Prozesse zielgerichtet und effizient gestalten?
Folgende Gäste bringen ihre Expertise dazu ein: - Dr. Detlef Fechtner, Chefredakteur, Börsen-Zeitung, Frankfurt - Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln - Moritz Koch, Leiter des Handelsblattbüros in Brüssel - Dr. Dorothea Siems, WELT-Chefökonomin, Berlin Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird wie immer ab mittags exklusiv im The Early Editors Club für eingeloggte Mitglieder abrufbar sein. Frühere TEEC five finden Sie unter http://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive. >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=189-1642885757
Thematisches Anlegen führt zu einem dauerhaften, grundlegenden Strukturwandel am Aktien- und Kapitalmarkt. Private und institutionelle Anleger transformieren durch ihre Präferenzen die Gesamtwirtschaft, weil sie die Suche nach Rendite mit zusätzlichen Kriterien verbinden, wenn sie sich für eine Anlage entscheiden. Das Geld fließt dorthin, wo es ihrer Meinung nach Nutzen jenseits rein finanzieller Überlegungen stiftet. Dieser Wandel beschleunigt sich rasant durch die extrem niedrigen Zinsen, die in Verbindung mit zurückkehrender Inflation für ein generell wachsendes Interesse am Aktienmarkt sorgen. Das wird angesichts der Zinsperspektiven so bleiben: Aus Sparern werden langfristig investierende Anleger, weil sie nur so Vermögen aufbauen und vorhandenes Kapital erhalten können. Weil dabei ethische Aspekte für sie eine zentrale Rolle spielen, investieren sie dort, wo es - beispielsweise unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit - verantwortbar erscheint. Dadurch fließt neues Kapital vor allem in diejenigen Unternehmen, die einen aktiven Beitrag zur nötigen Transformation der Wirtschaft leisten. Diesen grundsätzlichen Strukturwandel am Aktienmarkt und damit verbunden in der Unternehmensfinanzierung analysieren und erläutern bei diesem TEEC five unsere Mitglieder - Dr. Philip Gisdakis, Chefanlagestratege, HypoVereinsbank, München - Carsten Mumm, Chefvolkswirt, Bankhaus Donner & Reuschel, Hamburg - Marcus Poppe, Fondsmanager Aktien global, DWS, Frankfurt Aussagen der Teilnehmer können mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club, einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus" zitiert werden. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://youtu.be/v_CeDRMBoUI >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Inflation und Energiekosten, Klimawandel und Nachhaltigkeit, Lieferketten und geopolitische Risiken - in diesem TEEC five wollen wir einen globalen Blick auf die Perspektiven an den Kapitalmärkten in Zeiten des Umbruchs werfen und fragen: Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die verschiedenen Formen der Kapitalanlage, des Vermögensaufbaus und der Altersvorsorge? Und welche Effekte auf die Märkte lassen sich daraus ableiten? Als Experten sind dabei:
- Dr. Philip Gisdakis, Chefanlagestratege, HypoVereinsbank, München - Carsten Mumm, Chefvolkswirt, Bankhaus Donner & Reuschel, Hamburg - Marcus Poppe, Fondsmanager Aktien global, DWS, Frankfurt Die grundsätzlichen Markteinschätzungen der drei Gesprächsteilnehmer für 2022 finden Sie unter den TEEC-Impulsen der letzten zwei Wochen. Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird für Clubmitglieder am Donnerstag ab 12 Uhr abrufbar sein. >> Teilen >> Kontakt Gesellschaftliches Engagement der Wirtschaft ist das wichtigste Mittel gegen den allgemeinen Vertrauensverlust in die Institutionen
Volker Northoff
"Business must lead in breaking the cycle of distrust." Das ist die Schlussfolgerung des neuen Edelman Trust Barometers: "Across every single issue, by a huge margin, people want more business engagement, not less. For example, on climate change, 52% say business is not doing enough, while only 9% say it is overstepping. The role and expectation for business has never been clearer, and business must recognize that its societal role is here to stay."
Unverändert gilt also, was Markus Gürne, Jörg Howe, Michael Hüther, Lisa Nienhaus und Christiane Schulz vor einem Jahr hier im Club bei einem "TEEC five" betont haben: Medien und Wirtschaft haben eine gemeinsame Verantwortung für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=182-1615186726. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Dr. Philip Gisdakis
Dr. Philip Gisdakis, HypoVereinsbank: Starke FED-Zinssignale! Quo vadis Inflation? Trennt sich am Aktienmarkt die Spreu vom Weizen? - Einschätzungen zu diesen Themen von meinem Kollegen Dr. Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland, und mir gibt es im heutigen Podcast "HVB Markt-Briefing". Er kann über den untenstehenden Link >>Webseite aufgerufen werden.
>> Teilen >> Kontakt >> Webseite Nachholfaktor kommt zurück – und soll Rentenkassen entlasten (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Januar 2022)
Dr. Olaf Janke: Am ersten spürbaren Vorhaben in der Rentenpolitik der neuen Koalition entzündet sich Streit. Hintergrund ist die Rentenerhöhung 2022. Weil die Ampelkoalition den Nachholfaktor wieder einführen will, dürften die Renten im Juli 2022 nicht wie ursprünglich geschätzt um 5,2 % im Westen und 5,9 % im Osten steigen – sondern voraussichtlich um rund 0,8 % weniger. Der Nachholfaktor wurde 2018 unter Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ausgesetzt und soll nun wieder eingeführt werden. Der Faktor wirkt sich aus, wenn wie in diesem Jahr die Rentengarantie gegriffen hat. Ohne Rentengarantie hätten die Renten 2021 in der Corona-Krise aufgrund sinkender Löhne eigentlich gekürzt werden müssen – wegen der Rentengarantie waren sie aber stabil geblieben. Mit dem Nachhaltigkeitsfaktor wird dies im kommenden Jahr ausgeglichen. Deshalb steigen die Renten 2022 weniger stark als ursprünglich bereits vorhergesagt – wenn die Regierung den Faktor wie angekündigt rechtzeitig vor den Rentenanpassungen ab 2022 wieder aktiviert. „Focus.de“ (2.12.) spricht von einem „Renten-Dämpfer!“ während „dpn Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten“ (4.11.) betont, dass die „Renten durch den Nachhaltigkeitsfaktor stabilisiert“ werden.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Prof. Dr. Henning Vöpel
Prof. Dr. Henning Vöpel, cep | Centrum für Europäische Politik: Das Magazin „The Atlantic“ schrieb zu der Frage, was denn zum Jahreswechsel 21/22 anders sei als 20/21: "Dieses Mal hat kaum jemand mehr die Hoffnung, dass das nächste Jahr besser sein wird." Aber ist es nicht genau diese Hoffnung, die uns weitermachen lässt – mit Omikron als möglichem Anfang vom Ende der Pandemie? „Und so gingen wir wieder hinaus, um die Sterne zu sehen“ („e quindi uscimmo a riveder le stelle“). Dieser ja Zuversicht und Resilienz ausdrückende Satz steht in Dantes berühmter „Göttlicher Komödie“ am Ende des „Inferno“. In diesem Sinne werden wir nach der Pandemie irgendwann alle wieder hinausgehen, um die Sterne zu sehen und hoffentlich durch diese Erfahrung als Mensch und Gesellschaft nicht geschwächt und gespalten, sondern gestärkt und vereint aus ihr hervorzugehen. Jenseits der Pandemie bleibt die politische Weltlage angespannt: der Blick geht nach Russland, nach China und in die USA, wo Joe Biden ein womöglich entscheidendes Jahr seiner Präsidentschaft bevorsteht. Der erwachende Riese China, der wankende Riese USA und der schlafende Riese Europa? Europa steht vor einem richtungsweisenden Jahr. Deutschland hat den G7-Vorsitz, Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft. Wichtige Themen stehen an: von der grünen Taxomie über die digitalen Grundsätze bis hin zu den Fiskalregeln.
Als Vorstand der Stiftung Ordnungspolitik und Direktor des Centrums für Europäische Politik möchte ich mit dem „Berliner Ordnungsruf“ auf Ordnungen hinweisen, die bei allem, was Politik entscheidet, eine große Bedeutung haben, denn sie bilden den Rahmen und das Fundament. Fundamente sind brüchig geworden, Rahmen haben sich verschoben - wir müssen also auch über neue Ordnungen nachdenken. Wir leben in bewegten politischen Zeiten. Die neue Bundesregierung verspricht Aufbruch und Fortschritt. Fortschritt aber liegt immer im Unbekannten. Jeder Aufbruch ist daher immer auch eine Expedition. Wohin also und womit? Die großen Vorhaben werden schnell Interessens- und Verteilungskonflikte heraufbeschwören, sie stoßen auf Widerstände und erzeugen Widersprüche. Große Ziele erfordern letztlich viel politischen Pragmatismus. Das ist bei einer Expedition nicht anders: Wer ans Ziel kommen will, muss auf dem Weg dorthin handlungsfähig bleiben. Und einen zuverlässigen Kompass besitzen. Gerade jetzt, vor dem Hintergrund großer Transformationsprozesse und geopolitischer Verschiebungen, ist es wichtig, in Ordnungen zu denken. Beim "TEEC five" am 3. Dezember letzten Jahres habe ich dies hier im The Early Editors Club näher ausgeführt: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=188-1638523086 Der Berliner Ordnungsruf wirft bei jedem Thema zwei Fragen auf: Inwieweit stellt sich die „Ordnungsfrage“ und wie kann die „Europa-Perspektive“ dazu aussehen? Denn letztlich geht es bei der Zukunftsgestaltung der nächsten Jahre – ob in der Klima- und Energie-, der Digital-, der Fiskal- oder der Sicherheitspolitik – um nicht weniger als eine europäische Ordnungspolitik, um eine uns verbindende Idee von Werten und Fortschritt. Die Ordnungsfrage Warum sind Ordnungen wichtig? Eine gute Ordnung erlaubt viel Unordnung. Wer in Ordnungen denkt, liebt eigentlich die Unordnung. Die großen Umbrüche unserer Zeit erfordern genau dies: einerseits die Werte, die uns wichtig sind, zu schützen und zu bewahren: den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die individuelle Freiheit, die intergenerative Gerechtigkeit –, und andererseits den Fortschritt, den wir brauchen, zu ermöglichen und zu befördern: die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, den Sprung ins digitale Zeitalter, die Bewältigung des demografischen Wandels. Neue Paradigmen und Narrative entstehen gerade, angetrieben von den großen Umbrüchen, aber auch der Pandemie. Auch das Autoritäre und das Populistische kehren zurück, der Lobbyismus und der Interventionismus. Wenn es oberflächlich zu Verwerfungen kommt, sind die Ordnungen in Bewegung geraten. Sind sie noch in der Lage, die neuen Phänomene zu verarbeiten, brauchen wir gar neue Ordnungen? Wir werden in den nächsten Jahren sehr viele harte Zielkonflikte mit wirtschaftlichen und sozialen Folgen austragen müssen. Umso wichtiger wird es sein, in diesem Sinne „Ordnung zu halten“. Die Europa-Perspektive Warum Europa? Auf welche Frage ist Europa die Antwort? Die geopolitische Neuordnung löst einen Systemwettbewerb Europas vor allem mit Russland und China aus, deren Einfluss im Osten Europas wächst, aber auch mit den USA, die ihre Interessen auch unter Biden nicht mehr von denen Europas abhängig machen werden. Europa ist nach außen in seiner strategischen Souveränität nicht führungsstark genug, und nach innen gefährden neo-nationalistische und autoritäre Tendenzen in vielen Mitgliedsländern die Einheit Europas. Und doch kann Europa in diesen Zeiten der Neuordnung und Machtverschiebungen den Unterschied machen, denn es macht die Würde des Einzelnen zum Ausgangspunkt von Politik und garantiert die Freiheit und die Vielfalt in Kultur und Wissenschaft. Dies ist Common Ground, auf dem Europa steht. Wenn es nach innen stark und nach außen souverän bleibt, dann kann Europa die Antwort sein – nämlich auf die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Carsten Mumm
Carsten Mumm, Bankhaus Donner & Reuschel: Welche Perspektiven bieten sich für Anleihen, Aktien, Währungen, Edelmetalle und Crypto-Assets in den kommenden zwölf Monaten und welches sind aus heutiger Sicht die wesentlichen Einflussfaktoren? Bei der heutigen Vorstellung unserer Kapitalmarktprognosen für den Ultimo 2022 habe ich aus fundamentaler Sicht die mittelfristigen Aussichten analysiert. Die Präsentationsfolien dazu finden Sie als Download-Dokument. Eine Audioaufzeichnung kann über den untenstehenden Link >>Webseite aufgerufen werden.
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Volker Northoff
Liebe Clubmitglieder, mit der Kraft des Wortes haben Sie im "The Early Editors Club" die Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft im vergangenen Jahr intensiv begleitet und wertvolle Impulse gegeben - als Nominierte und Preisträger beim Deutschen Journalistenpreis, als Teilnehmer an unseren virtuellen Expertengesprächen "TEEC five" und durch fundierte, meinungsstarke Beiträge hier im TEEC-Ticker. Als Netzwerk des Qualitätsjournalismus ist es das Ziel des Clubs, die Werte, die unsere Gesellschaft tragen, durch den respektvollen Austausch der führenden Köpfe aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft sichtbar zu machen. Ich danke allen, die dazu mit viel persönlichem Engagement beitragen. Das gilt in besonderer Weise für die Partner und Jurymitglieder des Deutschen Journalistenpreises. Mit ihrer Unterstützung setzt der Club Zeichen und Maßstäbe. "At the Christmas Ball" – so heißt ein Titel aus der CD-Liveproduktion "Santa Claus is coming to Town" mit der New Orleans Jazzband of Cologne in der Bad Homburger Schlosskirche, die ich gemeinsam mit meinen Partnern von der K&K Verlagsanstalt in unserer "Edition Castle Concerts" realisieren durfte. Wir wünschen Ihnen mit dem dazu entstandenen Video (https://youtu.be/y13qmrrkGgI) gesegnete Festtage und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2022! Schon heute können Sie notieren: Die 16. Verleihung des Deutschen Journalistenpreises wird am Donnerstag, den 29. September 2022 stattfinden. Hoffen wir gemeinsam, dass dann die persönliche Begegnung wieder uneingeschränkt möglich sein wird. In diesem Sinne sendet herzliche Weihnachtsgrüße Ihr Volker Northoff >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council are in favor of the PEPP program expiring at the end of March 2022, but consider further net bond purchases in 2022 to be sensible. However, there were also individual members against the early commitment by ECB President Lagarde to end the PEPP soon and wanted to keep it longer. On the other hand, there were also representatives who called for a complete end to bond purchases and interest rate increases.
Members of the Shadow ECB Council revised their inflation forecast for 2022 from 1.5 to 2.3 percent and have left their forecast constant for 2023 at 1.5 percent. The members increased their GDP forecast for 2022 from 4.4 to 4.0 percent and kept the forecast for 2023 constant at 2.3 percent. With regard to inflation, most Shadow Council members continue to believe that the current surge is temporary. They expect problems such as supply chain disruptions to subside. This – together with the normalization of energy prices – would help to weaken inflation over the coming year. Several members also pointed out that the labor market in the Euro area is nowhere near as tight as in the US, which also speaks in favor of weaker price pressure. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted in the TEEC-Ticker below. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Dr. Philip Gisdakis
Dr. Philip Gisdakis, HypoVereinsbank: Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung im kommenden Jahr und zu den Chancen auf dem Kapitalmarkt gibt es von meinem Kollegen Dr. Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland, und mir im heutigen Podcast "HVB Markt-Briefing". Er kann über den untenstehenden Link >>Webseite aufgerufen werden.
>> Teilen >> Kontakt >> Webseite Coller Capital (Studie): Breitere Anreize für Mitarbeiter von Portfoliounternehmen würden nach Investorenansicht Private-Equity-Renditen steigern
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: >> Institutionelle Investoren glauben, dass der gesellschaftliche Druck die Private-Equity-Branche dazu zwingen wird, mit der Selbstregulierung zu beginnen
>> Mehr als die Hälfte der europäischen LPs haben mögliche Engagements in Private-Equity-Fonds aus ESG-Gründen abgelehnt >> Investoren schauen sich zunehmend die Social-Media-Aktivitäten einzelner GP-Teammitglieder an >> Mehr als die Hälfte der LPs versuchen, ihre Attraktivität als Co-Investmentpartner zu steigern Mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Portfoliounternehmen in die Anreizsysteme einzubeziehen würde zu höheren Private-Equity-Renditen führen. Dieser Ansicht sind fast die Hälfte der Limited Partners (LPs), die am jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital teilgenommen haben. Lediglich sechs Prozent dieser institutionellen Investoren sind der Meinung, dass eine Ausweitung der Anreize für die Mitarbeitenden in den Portfoliounternehmen den Renditen abträglich wäre. Die Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Vermögensverwalter, die den Großteil der Geldgeber der Branche ausmachen, sind vom Private-Equity-Modell fest überzeugt. Fast 90 Prozent der LPs sind der Meinung, dass die meisten kleinen und mittelgroßen börsennotierten Unternehmen in Wachstumsphasen von einer zeitweiligen Private-Equity-Beteiligung profitieren. Eine große Mehrheit der LPs sieht Unterstützung durch Private Equity auch als positiven Indikator für die kurz- bis mittelfristigen Aussichten privater Unternehmen, die einen Börsengang anstreben. Die Limited Partners sind jedoch auch der Meinung, dass sich die Branche weiterentwickeln muss. Die Mehrheit der LPs glaubt, dass es nicht mehr ausreicht, sich einfach an die Gesetze zu halten, und dass der gesellschaftliche Druck die Branche dazu zwingen wird, sich selbst zu regulieren. "Die Zeiten, in denen Private Equity unter dem Radar flog, sind vorbei", sagt Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. "Die Branche ist jetzt einfach zu groß, als dass die Gesellschaft sie ignorieren könnte. Ob es uns gefällt oder nicht, die privaten Märkte werden immer weniger privat. Wir müssen entscheiden, wie wir darauf reagieren.“ Michael Schad, Head of Investment Management bei Coller Capital, beobachtet dazu im deutschsprachigen Raum einen klaren Trend der gesellschaftlichen Diskussion: "Angesichts der großen Herausforderungen bei der Bekämpfung der Erderwärmung wird Private Equity zunehmend als wichtiges Instrument anerkannt, um privates Kapital zur Finanzierung des industriellen Wandels zu mobilisieren." Die wichtigsten Umfrageergebnisse u.a. zu den Sekundärmärkten für private Anlageklassen, zu Fortführungsfonds und Co-Investments, zu Cybersicherheit und Due Diligence sowie zum Bereich Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 102 institutionelle Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Medienvertretern gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Fünf Wochen haben die Ampel-Parteien verhandelt. Ende November lag dann der Koalitionsvertrag vor, auf den sich SPD, Grüne und FDP geeinigt haben. Auf 177 Seiten wollen die Koalitionäre „mehr Fortschritt“ wagen – auch bei der Rente. Zahlreiche Medien befassten sich im November mit den Rentenplänen der künftigen „Ampel“, wobei kritische Stimmen überwiegen. So berichtet sueddeutsche.de (4.11.) von „Kritik an den Rentenplänen der Ampel-Koalition“ und auch ein Kommentator bei „t-online“ (18.10.) hält die Pläne für „enttäuschend“. Dort heißt es: „Aufbruch, Fortschritt, Zukunft: An blumigen Attributen für die Ampelkoalition in spe mangelt es dieser Tage nicht. … Doch: Wie noch jede Bundesregierung der vergangenen Jahr-zehnte vermochten es auch die Ampel-Sondierer nicht, der demografischen Realität ins Auge zu blicken und aus ihr die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Deutschland befinde sich auf dem besten „Weg in die Gerontokratie“. Es breche sich schon jetzt Bahn, „was künftig noch viel stärker die Politik prägen wird: die Herrschaft der Alten, wird zum Maßstab in vielen Fragen. Nicht nur im Falle der Rente – und nicht nur bei Koalitionen, die sich Fortschritts- oder Aufbruchsbündnis nennen.“ (t-online, 18.10.)
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion on the following topics: inflation development, bond purchases, fourth corona wave and new variant of the virus
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call tomorrow afternoon:
"How much should the ECB take the current uncertainty around the fourth corona wave and the new variant of the virus into account in its December decisions? Should the ECB continue its bond purchases beyond March 2022 and to what extent and with how much flexibility? How do you estimate the inflation development in the euro area until 2024?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=188-1638523086
Ordnung ist ein gesellschaftlicher Wert. Sie zu bewahren und zu gestalten, erfordert Verantwortung und Solidarität. Nur in der Balance von nötiger Ordnung und schöpferischer Unordnung lassen sich gute Wege in die Zukunft finden - in allen Bereichen. Diesen gemeinsamen Impuls entwickeln vier Mitglieder des The Early Editors Clubs, darunter zwei diesjährige Preisträger des vom Club vergebenen Deutschen Journalistenpreises (djp), beim "TEEC five" mit Gastgeber und Moderator Volker Northoff. Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik (cep), blickt als Volkswirt auf die Ordnung der Weltwirtschaft ebenso wie auf die Regeln, nach denen wir uns in Deutschland ökonomisch organisieren. Dr. Volker Zota, Chefredakteur von Heise online, ist als Experte für den historisch neuen, globalen Ordnungsfaktor Digitalisierung und soziale Medien dabei. Claas Tatje, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, verfügt über zahlreiche Kontakte in Unternehmen und Branchen, die gravierende Veränderungsprozesse durchlaufen und in denen gewohnte Ordnungen "auf den Kopf gestellt" werden. Und die freie Journalistin Angela Köckritz bringt als Sinologin und Afrika-Kennerin ihre Einblicke in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung in anderen Kulturkreisen ein. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=crUoPP9Icmw >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Mirjam Eckert
Mirjam Eckert, DWS: Mit Blick auf das kommende Jahr ist Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der DWS, verhalten optimistisch. Die Lieferkettenprobleme dürften 2022 nach seiner Meinung allmählich zurückgehen und damit auch die Inflation, die allerdings deutlich über dem Niveau vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie bleiben dürfte. Konkret erwartet Kreuzkamp für die USA eine Inflationsrate in Höhe von 2,8 Prozent, für die Eurozone 2,6 und für China 2,2 Prozent, wie er heute beim DWS-Marktausblick 2022 erläuterte. Die Wachstumsaussichten für das kommende Jahr beurteilt er gut, auch wenn die Dynamik nachlassen dürfte. Kreuzkamp erwartet, dass die Wirtschaft im kommenden Jahr in der Eurozone mit 4,6 Prozent wachsen wird, also etwas stärker als in den USA mit 4,0 Prozent. Für China erwartet er ein reformbedingt gebremstes Wachstum von 5,3 Prozent. Eine Zinserhöhung sei in Europa anders als in den USA noch nicht in Sicht, weder im kommenden Jahr noch 2023.
Die beigefügten drei Folien (Download-Dokument) und die ausführliche Medieninformation (Link Webseite) geben einen Überblick, was dies für die Kapitalmärkte und die Anlagestrategie bedeutet. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: „Experten zerlegen Renten-Schönwetterprogramm der Ampel“ – so leitet das Magazin FOCUS (27.10.) einen Beitrag über die Rentenpläne der künftigen Koalitionäre ein. Wörtlich heißt es: „Experten warnen schon jetzt vor den Rentenplänen der Ampel-Parteien. Diese gingen auf Kosten der Jüngeren.“ Die drei Partien planten demnach, das Rentenniveau stabil zu halten und dabei das Renteneintrittsalter nicht weiter anzuheben. Der Wissenschaftler Joachim Ragnitz vom ifo-Institut übt in BILD (27.10.) scharfe Kritik: Werden die Pläne so umgesetzt, würde es „darauf hinauslaufen, dass die Alten auf Kosten der Jungen leben“. Er fordert, dass auch die Älteren einen Beitrag leisten sollen, um das Rentensystem stabil zu halten. Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert derweil im F.A.Z.-Interview (31.10.) eine dringende Reform des Rentensystems. Andernfalls habe die junge Generation keine Chance, ihre Zukunft zu gestalten. Unter den Titeln „Die Jugend hat Angst um Rente“ und „Koalitionsvertrag ist Verrat an jungen Menschen“ berichten auch der Tagesspiegel (22.11.) und der Spiegel (28.11.) über das Thema, das die gesellschaftliche Diskussion zur Zukunft der Altersvorsorge im Oktober dominierte.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Einreichungen und Empfehlungen für die 16. Ausschreibung 2022 ab sofort möglich auf http://www.djp.de - Preisverleihung am 29. September 2022
The Early Editors Club (TEEC), das Netzwerk des Qualitätsjournalismus, lobt im kommenden Jahr zum 16. Mal den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Als neuer Partner unterstützt dabei EnBW die Ausschreibung des Themenpreises „Innovation & Nachhaltigkeit“, denn insbesondere angesichts des Klimawandels und der damit einhergehenden Umbrüche komme dem Qualitätsjournalismus eine entscheidende gesellschaftliche Bedeutung zu, so der Vorstandsvorsitzende Frank Mastiaux. Die weiteren djp-Partner sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad und Signal Iduna. Ab sofort können hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten auf http://www.djp.de redaktionelle Print- und Onlinetexte zu Wirtschafts- und Finanzthemen einreichen. Leserinnen und Leser können Beiträge empfehlen. Einsendeschluss ist der 10. Juli 2022, die Verleihung soll am 29. September 2022 stattfinden. Eine Aufzeichnung der virtuellen Verleihung 2021 ist auf der djp-Website abrufbar. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Aus Medien und Wissenschaft meldeten sich im September im Umfeld der Bundestagswahlen zahlreiche – teils dramatische – Stimmen zu Wort, die vor einem Kollaps der Rentensysteme warnen und ein schnelleres Reformtempo der Politik fordern. „Der Handlungsbedarf ist akut“, zitiert die „Berliner Zeitung“ (3.9.) einen Experten. „Über die Zukunft der Rente wird im Wahlkampf viel gesprochen. Denn klar ist: Dem jetzigen Rentensystem droht der Kollaps – wenn sie nicht angepasst oder renoviert wird“, so das TV-Magazin „Plusminus“ (online, 22.9.). „Die Rente ist sicher – Wahl-kampf als Märchenstunde“, titelt derweil ein Beitrag des WDR in der Samstagskolumne: „Wir brauchen eine Greta Thunberg für die Rente“, findet der Autor. Er sagt: Jedes „Weiter so“ gehe auf Kosten der Jüngeren. Die Stimmen sind teils dramatisch: ASSCOMPACT (7.9.) warnt vor schweren Verwerfungen. Reformen müssten her, auch schmerzhafte, andernfalls drohe „ein Kollaps der Rentenkasse“. Auch „Bild“ (21.10.) sieht das Rentensystem „vor dem Kollaps“. Und „ZDF.de“ (15.9.) warnt, dass das Rentensystem schon bald „ins Wanken“ gerät. Die Wahlkampfslogans der Parteien, die eine sichere Rente versprechen – etwa die SPD mit ihrem Slogan „Jetzt stabile Renten wählen“ – seien vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen TEEC five Expertengespräch: Inflationsfaktor Energie - ein europäischer Überblick aus Sicht der Industrie
Volker Northoff
Video-Aufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=187-1633672036 Angesichts der global angespannten Lage bei der Energieversorgung gaben fünf Clubmitglieder hierzu einen europäischen Überblick (Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Deutschland, Österreich), insbesondere zum Einfluss der steigenden Energiepreise auf die industrielle Produktion und auf die Inflationsentwicklung: - Prof. Gabriel Felbermayr, Direktor, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien - Dr. Florian Güßgen, Chefreporter für Unternehmen, WirtschaftsWoche, Hamburg - Max Haerder, Leiter des Hauptstadtbüros, WirtschaftsWoche, Berlin - Claudia Wanner, Korrespondentin, Die Welt, London - Matthias Zelinger, Leiter Competence Center Klima & Energie, VDMA, Frankfurt Das Gespräch knüpfte an den letzten TEEC five vom 14. September an, als es allgemein um die Auswirkungen einer möglichen dauerhaften Inflation auf die Industrie ging. Dieses Szenario hat inzwischen durch den rapiden Anstieg der Energiepreise hohe Relevanz bekommen. Eine Erkenntnis aus dem Expertengespräch: Die europäischen Staaten reagieren vor allem national und ergreifen politisch sehr unterschiedliche Maßnahmen, um die Energiekrise einzudämmen und den Preisanstieg zu begrenzen. Entsprechend schwer ist es für die EZB, darauf mit einer einheitlichen Zinspolitik zu antworten. Dabei ist hierzulande in der öffentlichen Wahrnehmung die Situation in Osteuropa als wichtigem Produktionsstandort der deutschen Industrie kaum im Blick - eine Perspektive, die wir im Club demnächst näher beleuchten wollen. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RJvjuwxDwOs >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Volker Northoff: Ausgehend von der angespannten aktuellen Lage spreche ich am morgigen Freitag, den 8. Oktober, mit fünf Expertinnen und Experten über die Energieversorgung und die Energiepreise in Deutschland und Europa und deren Einfluss auf die Inflationsentwicklung:
- Prof. Gabriel J. Felbermayr, Direktor, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wien - Dr. Florian Güßgen, WirtschaftsWoche, Chefreporter für Unternehmen, Hamburg - Max Haerder, WirtschaftsWoche, Leiter des Hauptstadtbüros, Berlin - Claudia Wanner, Die Welt, Korrespondentin, London - Matthias Zelinger, VDMA, Leiter Competence Center Klima & Energie, Frankfurt Wir wollen gemeinsam den Clubmitgliedern einen Überblick geben und diskutieren, mit welchen Engpässen in der kommenden Zeit zu rechnen sein wird, wie sich die Energiepreise (Strom, Gas, Erdöl) entwickeln könnten und welchen Einfluss sie auf die Inflation haben. Damit knüpfen wir an den letzten TEEC five vom 14. September an, als es allgemein um die Auswirkungen einer möglichen dauerhaften Inflation auf die Industrie ging. Dieses Szenario hat inzwischen durch den rapiden Anstieg der Energiepreise hohe Relevanz bekommen bis hin zu der Frage, wie sich die Politik angesichts dessen verhalten soll. In Großbritannien steht Boris Johnson massiv unter Druck, in Frankreich hat Emmanuel Macron den Gaspreis für die Verbraucher bis zum Frühjahr gedeckelt, in Deutschland steht im Zuge der Koalitionsverhandlungen u.a. eine Diskussion darüber an, ob der CO2-Preis weiter angehoben werden kann und soll. Viele spannende Aspekte, über die wir unter dem Titel „Inflationsfaktor Energie in Europa und Deutschland“ sprechen werden. Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird wie immer ab mittags exklusiv im The Early Editors Club für eingeloggte Mitglieder abrufbar sein. Frühere TEEC five finden Sie unter http://www.early-editors.de/history.php?eecEventFilter=teecfive. >> Teilen >> Kontakt Deutscher Journalistenpreis für Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Welt am Sonntag, manager magazin, Capital und Spiegel
Bei der 15. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) wurden Autorinnen und Autoren der Wochenzeitung Die Zeit, der Süddeutschen Zeitung, des Spiegels und des manager magazins, der Welt am Sonntag und des Wirtschaftsmagazins Capital ausgezeichnet. Mit Unterstützung der Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad und Signal Iduna lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Netzwerk des Qualitätsjournalismus, den Preis jährlich aus.
Die unabhängige djp-Jury prämiert herausragende Print- und Online-Texte, die sich mit Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt befassen, und setzt damit sichtbare Maßstäbe für Qualitätsjournalismus. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger wurden am 30. September live auf http://www.djp.de bekannt gegeben. Eine Aufzeichnung der virtuellen Veranstaltung ist auf der Website abrufbar, alle nominierten Beiträge sind dort frei zugänglich. Gewürdigt wurden die journalistischen Leistungen der Sieger von acht Jurymitgliedern, deren ausführliche Beurteilung der Beiträge in der Aufzeichnung des Live-Streams dokumentiert ist. Eine Zusammenfassung enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). Die Preisträger 2021 sind: Bank & Versicherung: Oliver Hollenstein und Oliver Schröm "Das Warburg-Drama", manager magazin Bildung & Arbeit: Lea Hampel "Er hat sich stets bemüht", Süddeutsche Zeitung Innovation & Nachhaltigkeit: Thomas Schulz, Martin U. Müller und Cornelia Schmergal "Eine Ampulle Hoffnung ", Der Spiegel IT & Kommunikation: Anette Dowideit, Christina Brause, Tina Kaiser und Maximilian Kalkhof "Chinas heimliche Propagandisten", Welt am Sonntag Mobilität & Logistik: Claas Tatje und Henning Sussebach "Plötzlich leer", Die Zeit Vermögensverwaltung: Jan Schmidbauer, Jannis Brühl und Harald Freiberger "Hahaha", Süddeutsche Zeitung Weltwirtschaft: Angela Köckritz "Lieb und teuer", Die Zeit Offenes Thema: Caspar Tobias Schlenk und Niklas Wirminghaus "Schreck 24", Capital Ausgewählt wurden die Preisträger von 74 hochrangigen Jurorinnen und Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft, die die 380 Wettbewerbstexte aus 78 verschiedenen Medien in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout erhielten: Allein das Wort zählt! Als Preisgeld waren insgesamt 40.000 Euro ausgelobt, ein Fünftel davon für gemeinnützige Zwecke. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Heute Abend um 19 Uhr live auf www.djp.de: Virtuelle Verleihung des 15. Deutschen Journalistenpreises
Heute Abend am Donnerstag, den 30. September, werden ab 19 Uhr auf https://www.djp.de die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises 2021 live bekannt gegeben und von acht Jurorinnen und Juroren vor Ort gewürdigt. Alle Nominierten nehmen virtuell in einer Zoom-Konferenz teil, aus der die Preisträger in den Live-Stream zugeschaltet werden. Die nominierten Beiträge aus acht Themengebieten der Wirtschaft können auf https://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2021.html eingesehen werden.
Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad und Signal Iduna. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Der unabhängigen Jury gehören 74 hochrangige Mitglieder aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Sie erhielten alle 380 Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout: Allein das Wort zählt. Gefördert wird der djp von Frankfurt Main Finance, news aktuell und der K&K Verlagsanstalt. >> Teilen >> Kontakt
Vierzig Artikel aus acht verschiedenen Themengebieten der Wirtschaft, recherchiert und geschrieben von 86 Autorinnen und Autoren, hat die Jury für die diesjährige 15. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) nominiert. Sie können seit heute auf http://www.djp.de eingesehen werden.
Am 30. September werden ab 19 Uhr in einem Live-Stream aus Frankfurt die Preisträger bekannt gegeben. Acht Jurorinnen und Juroren vor Ort würdigen die Siegerbeiträge je Themengebiet. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen bei den einzelnen djp-Themen als Preisträger live dazugeschaltet wird. Die Artikel sind in siebzehn verschiedenen Medien erschienen. An der Spitze liegen die Redaktionen der Süddeutschen Zeitung mit neun und der ZEIT mit sieben Nominierungen. Weitere Texte stammen aus dem manager magazin, den Wirtschaftsmagazinen Capital und €uro, dem Spiegel, von der WirtschaftsWoche und dem Handelsblatt, aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Börsen-Zeitung und der Welt-Gruppe, vom Tagesspiegel und der Stuttgarter Zeitung, von der Nachrichtenagentur Reuters und netzpolitik.org sowie aus den Redaktionen der Neuen Zürcher Zeitung und des Norddeutschen Rundfunks. Insgesamt lagen den 74 Jurymitgliedern 380 Beiträge aus 78 verschiedenen Medien vor. Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Netzwerk für Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den Deutschen Journalistenpreis seit 2007 jährlich aus. Partner sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad und Signal Iduna. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Debatte um Rente mit 70 gewinnt an Intensität (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe September 2021)
Dr. Olaf Janke: Müssen die Deutschen länger arbeiten? Sollen sie später in Rente gehen? „Zur Finanzierung der Rente wird derzeit von vielen Seiten ein höheres Eintrittsalter ins Spiel gebracht. Die Debatte hat zuletzt an Intensität gewonnen“, beobachtet die „Augsburger Allgemeine“ (19.8.). Auch die Bundesbank (vgl. fr.de, 4.5.) hat zu einem späteren Renteneintritt geraten, zuletzt hat dies Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf eindringlich gefordert (vgl. faz.net, 17.8.). Wolf mahnt, dass wir bald über die Rente mit 69 oder 70 reden müssten (spiegel.de, 17.8.; wiwo.de, 18.8.; merkur.de, 20.8.). Die Forderung nach späterer Rente ist jedoch so unpopulär, dass etwa die Union in ihrem Wahlprogramm nur ankündigt: „Wir wollen den Menschen helfen, das tatsächliche Regelrenteneintrittsalter zu erreichen“ (Berliner Morgenpost.de, 2.8.). Laut „t-online“ (26.9.) würden sich „immer mehr Experten“ für ein höheres Renteneintrittsalter aussprechen. „Wenn wir länger leben, müssen wir auch länger arbeiten“, wird etwa der Ökonom Bernd Raffelhüschen in zahlreichen Medien zitiert (finanztreff.de, 26.9.; finanznachrichten.de, 26.9.). Der Blog „ovb.eu“ veröffentlicht hierzu das Renteneintrittsalter in allen EU-Staaten – Deutschland liegt hier mit 67 Jahren im oberen Drittel.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen 86 von 380 Beiträgen im Finale des Deutschen Journalistenpreises - Virtuelle Bekanntgabe der Preisträger am 30. September um 19 Uhr
Am 30. September werden ab 19 Uhr in einem Live-Stream auf http://www.djp.de die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises 2021 (djp) bekannt gegeben. Acht Jurorinnen und Juroren vor Ort würdigen die Siegerbeiträge je Themengebiet. Alle Nominierten sind virtuell dabei und dürfen gespannt sein, wer von ihnen bei den einzelnen djp-Themen als Preisträger live dazugeschaltet wird.
86 Print- und Onlinetexte haben im zurzeit laufenden Juryverfahren das Finale erreicht. Am 23. September wird bekannt gegeben, welche dieser Artikel die Jury für den djp 2021 nominiert. Eine Namensliste aller 160 Autorinnen und Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Insgesamt lagen den 74 Jurymitgliedern 380 Beiträge von 375 Journalistinnen und Journalisten aus 78 verschiedenen Medien vor. Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, HypoVereinsbank, Pictet, Randstad und Signal Iduna. Der unabhängigen Jury gehören hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, die sämtliche Wettbewerbstexte anonymisiert ohne Layout erhalten: Allein das Wort zählt. Als Preisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Inflationsgründe und -folgen: Was würde ein fortgesetzter Preisanstieg für die Wirtschaft bedeuten? - TEEC five Clubgespräch jetzt online
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=185-1631603503 Aktuell drei Prozent Inflationsrate in Europa, vier Prozent in Deutschland, fünf Prozent in den USA: Was würde es für die Wirtschaft bedeuten, wenn diese und möglicherweise noch höhere Raten nicht nur vorübergehend wären, sondern ein dauerhaftes Szenario? Darüber diskutierten heute Morgen im The Early Editors Club diese fünf Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und den Medien: - Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt, Hamburg Commercial Bank, Hamburg - Markus Gürne, Leiter ARD-Börsenredaktion, Hessischer Rundfunk, Frankfurt - Martin Seiwert, Redakteur im Ressort Blickpunkte, WirtschaftsWoche, Düsseldorf - Mark Schrörs, Ressortleiter Wirtschaftspolitik, Börsen-Zeitung, Frankfurt - Katharina Utermöhl, European Economist, Allianz SE, Frankfurt Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs ist über den untenstehenden Link >>Webseite abrufbar. Aussagen der Teilnehmer können zitiert werden mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club", einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus. Wir laden unter dem Namen "TEEC five" regelmäßig Clubmitglieder aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zum Gespräch per Videokonferenz ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der Teilnehmer mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=8jzXaZXOx-E >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council were in favor of reducing the pace of the ECB's bond purchases. They argue that easier financial conditions and the progress in vaccination justify such a step. However, several members emphasized that the ECB should make it clear that such a step does not mean classic tapering in the sense of tightening monetary policy.
Members of the ECB Shadow Council revised their inflation forecast for 2021 upward from 1.7 percent to 2.1 percent and increased their GDP forecast for the entire projection period. Most members believe that a possible tapering of bond purchases in the USA will not have serious consequences for the euro area. There may be some spillovers if the Fed's tapering leads to rising bond yields. However, this could be partially offset by the fact that the euro’s floating exchange rate can act as an additional buffer against the unduly tightening of financial conditions. With regard to the significant increase in house prices in 2020, the members were relatively relaxed. It was pointed out that the price increase was not accompanied by a substantial increase in debt. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted in the TEEC-Ticker below. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How will a possible tapering by the Fed affect the euro-area and the ECB?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call tomorrow afternoon:
"Should the ECB maintain the faster pace of PEPP or adjust it? How will a possible tapering by the Fed affect the euro-area and the ECB? How do you assess the development of house prices in the euro-area?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Zukunft der Rente - was Deutschland vom Ausland lernen kann (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe August 2021)
Dr. Olaf Janke: Mit Blick auf eine in der neuen Legislaturperiode vermutlich anstehende Rentenreform forderten im Juli mehrere Redaktionsbeiträge und Kommentare (vgl. u.a. handelsblatt.com, 7.7.), sich bei der Frage nach dem künftigen Rentensystem an erfolgreichen Modellen anderer Staaten zu orientieren. Warum mühsam neue Systeme entwickeln, wenn es erprobte Vorbilder gibt - die nur in modifizierter Form zu übernehmen wären? „Wir sollten auf andere Länder schauen“, findet die WAZ (8.6.): „Es geht um Ehrlichkeit, aber auch um Ideenreichtum. Deutschland sollte den Blick in andere Länder wagen, wo eine ähnliche Altersstruktur der Bevölkerung sichere Renten ermöglicht, ohne dass die Bezüge schrumpfen, die Jungen überfordert werden und der Renteneintritt weiter nach hinten verlegt wird.“ MDR.de (1.7.) fordert ebenfalls einen „Blick über den Tellerrand“: „Andere Länder, andere Sitten, heißt es so schön. Hinzufügen sollte man: auch andere Rentensysteme. Längst gilt die deutsche Rente nicht mehr als Vorbild.“ „Ein Blick ins Ausland zeigt, wie es funktionieren kann“, ist auch auf Focus.de in einer Analyse unterschiedlicher Rentensysteme zu lesen (2.7.).
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Dr. Olaf Janke: Der gesetzlichen Rente drohen „schockartig steigende Finanzierungsprobleme" – und zwar schon ab 2025, in nur vier Jahren, ruft „DIE ZEIT“ (16.6.) aus. Zuvor warnte der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium im Juni in einem Gutachten: Es brauche Reformen, etwa eine höhere Altersgrenze, sonst könnten die Zuschüsse in die Rentenkasse bald den Bundeshaushalt „sprengen“. Die Reaktion fiel heftig aus: SPD-Vizekanzler Olaf Scholz etwa behauptet, die Wissenschaftler hätten „falsch gerechnet“, ihre Lösungsvorschläge seien „unsozial“, und überhaupt wolle er das Thema lieber mit „echten Experten“ diskutieren. Ist also alles ein Irrtum? Gibt es gar kein Problem mit der Rente? Die Situation ist auch aus Sicht der meisten Kommentatoren dramatisch: „Die deutsche Rentenpolitik ist dabei, sich in eine Sackgasse zu manövrieren“, ein „Finanzierungsschock“ drohe, der „Blick in den Abgrund“ (ZEIT, 16.6.). Und weiter heißt es: „Zu lange schon werden überfällige Reformen hinausgezögert.“ Der Rentenexperte Bert Rürup stellt im „Handelsblatt“ klar: Die kommende Regierung müsse die Finanzierbarkeit der Renten sichern und allen Bürgern den Zugang zu einem günstigen kapitalgedeckten Zusatzsystem eröffnen.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=184-1625682977
Eine Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) belegte jüngst, dass in Deutschland die Zahl der Erstanleger in Aktien oder Aktienfonds 2020 sprunghaft von 9,7 auf 12,4 Millionen angestiegen ist. Neue, einfache Möglichkeiten zur Anlage führen - gemeinsam mit dem seit langem extrem niedrigen Zinsniveau und der wieder aufkeimenden Furcht vor Inflation - vor allem bei jungen Menschen zu regem Interesse an der Börse. Nicht jeder ist sich dabei der Tragweite und der Risiken seiner Anlageentscheidungen bewusst. Damit kommt eine besondere Verantwortung auf die Finanzdienstleister und die Medien, aber auch auf das Bildungssystem zu, das in der Schule und ebenso in der Erwachsenenbildung zu wenig ökonomisches Wissen vermittelt, so die Einschätzung folgender fünf Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und den Medien beim heutigen "TEEC five": - Dr. Philip Gisdakis, Chefanlagestratege, HypoVereinsbank, München - Henning Jauernig, Wirtschaftsredakteur, Der Spiegel, Hamburg - Dr. Franz-Josef Leven, stellv. Geschäftsführer, Deutsches Aktieninstitut, Frankfurt - Saskia Littmann, Redakteurin, WirtschaftsWoche, Frankfurt (Preisträgerin 2019 beim Deutschen Journalistenpreis) - Georg Meck, Ressortleiter Wirtschaft, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Frankfurt (Jurymitglied beim Deutschen Journalistenpreis) Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs ist über den untenstehenden Link >>Webseite abrufbar. Aussagen der Teilnehmer können zitiert werden mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club", einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus. Wir laden unter dem Namen "TEEC five" regelmäßig Clubmitglieder aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zum Gespräch per Videokonferenz ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der Teilnehmer mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=VBCr1vdjVig&t Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der DAI-Studie ist verfügbar unter https://www.dai.de/fileadmin/user_upload/210225_Aktionaerszahlen_2020.pdf oder über den untenstehenden Link >>Dokument herunterladen. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Morgen Expertengespräch "TEEC five" über die wachsende Zahl neuer Aktionäre in Deutschland: Welche Verantwortung haben Wirtschaft und Medien?
Volker Northoff
Eine Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) belegte jüngst, dass in Deutschland die Zahl der Erstanleger in Aktien 2020 sprunghaft angestiegen ist. Das seit langem extrem niedrige Zinsniveau und die inzwischen zurückkehrende Furcht vor Inflation führen vor allem bei jungen Menschen zu regem Interesse an der Börse. Damit kommt eine besondere Verantwortung auf die Finanzdienstleister und die Medien zu:
Welchen Informationsstand haben die neuen Aktionäre? Wo finden sie verlässlichen Rat? Welche Produkte werden ihnen nahegebracht? Wie werden sie von den Medien begleitet? Und vor allem: Sind Erstanleger informiert nicht nur über die Chancen, sondern auch über die Risiken? Darüber sprechen beim nächsten "TEEC five" am morgigen Donnerstag fünf Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und den Medien: - Dr. Philip Gisdakis, Chefanlagestratege, HypoVereinsbank, München - Henning Jauernig, Wirtschaftsredakteur, Der Spiegel, Hamburg - Dr. Franz-Josef Leven, stellv. Geschäftsführer, Deutsches Aktieninstitut, Frankfurt - Saskia Littmann, Redakteurin, WirtschaftsWoche, Frankfurt - Georg Meck, Ressortleiter Wirtschaft, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Frankfurt Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird wie immer für Medienvertreter ab 12 Uhr, für Wirtschaftsvertreter ab dem nächsten Tag exklusiv hier im The Early Editors Club abrufbar sein. Frühere TEEC five finden Sie im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five". >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Acht ausgelobte Themen - HypoVereinsbank und Signal Iduna weitere Partner des #djp - 70 hochrangige Jurymitglieder aus Deutschland, Österreich, Schweiz - 40.000 Euro Preisgeld - Bekanntgabe aller Nominierten am 23. September - Preisverleihung am 30. September in Frankfurt
Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), das Netzwerk für Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, jährlich den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Die Frist für Einreichungen durch Autorinnen und Autoren und Empfehlungen durch Leser auf http://www.djp.de endet für die 15. Ausschreibung 2021 am 10. Juli. Langjährige Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Sie unterstützen die Auslobung des Preises für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft und Vermögensverwaltung. Neu im Kreis der Unterstützer sind ab diesem Jahr Signal Iduna und die HypoVereinsbank als Partner des Themenpreises Bank & Versicherung. Artikel aus Wirtschaftsbereichen, für die kein Themenpreis ausgelobt ist, können für den djp Offenes Thema eingereicht oder empfohlen werden. Prämiert werden herausragende Print- und Onlinetexte, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 30. Juni 2021 erschienen sein müssen. Der unabhängigen Jury gehören mehr als 70 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an, darunter Herausgeber, Chefredakteurinnen und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Medien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren, Verbandsvertreter und Hochschulprofessoren, die Leiter mehrerer Journalistenschulen sowie die Preisträgerinnen und Preisträger des Vorjahres. Als Gesamtpreisgeld sind 40.000 Euro ausgelobt. Zur Bekanntgabe und Ehrung der Preisträger laden die Partner des Deutschen Journalistenpreises unter Berücksichtigung der dann geltenden Corona-Beschränkungen für Donnerstag, den 30. September 2021, nach Frankfurt am Main ein. Ab dem 23. September sind auf http://www.djp.de diejenigen Wettbewerbsbeiträge einsehbar, die die Jury für den djp nominiert. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Christian Scherrmann
Christian Scherrmann, DWS: Wie von uns erwartet hält die Fed zunächst an ihrem lockeren geldpolitischen Kurs fest und zeigt, dass sie keine Eile mit größeren Anpassungen hat. Die aktualisierten Prognosen der Notenbanker weisen nun zwar höheres Wachstum und eine höhere Inflation für 2021 aus. Sie zeigen aber auch, dass letztere weiterhin als temporär angesehen wird. Der Median der Inflationsprognosen weist nur geringe Veränderungen für 2022 und 2023 auf. Angesichts eines etwas höheren Wachstumspfads, eines sich erholenden Arbeitsmarktes und einer Inflation, die nach Einschätzung der Federal Reserve (Fed) auf knapp über zwei Prozent zurückgehen wird, zeigen die aktualisierten Zinserwartungen nun die Bereitschaft, die Zinsen im Jahr 2023 zweimal anzuheben.
Die einzige unmittelbare Änderung beschränkte sich auf eine Anpassung der Zinssätze für Übernachtgeschäfte. Während die Fed dies üblicherweise als technische Anpassung bezeichnet, könnte dies durchaus als der erste kleine Schritt in Richtung eines geldpolitischen Wendepunkts angesehen werden. In der Pressekonferenz machte der Fed-Vorsitzende Powell deutlich, dass die Erholung der Wirtschaft noch in weiter Ferne ist und dass die Erholung des Arbeitsmarktes ungleichmäßig bleibt. Er fügte jedoch hinzu, dass man die Volkswirtschaft auf dem Weg zu einem sehr starken Arbeitsmarkt sieht. Des Weiteren betonte er erneut, dass man die Inflation als vorübergehend ansähe. Dies nicht ohne anzumerken, dass sie höher und hartnäckiger sein könnte als erwartet. Die längerfristigen Inflationserwartungen bleiben jedoch nach wie vor innerhalb des Rahmens, der mit den Zielen der Fed vereinbar ist. Zum wichtigen Thema der Anpassung der Anleiheankäufe (tapering) fügte er hinzu, dass das Offenmarktkomitee darüber diskutiere, unter welchen Umständen die Wirtschaft soweit sei, ohne jedoch einen Zeitplan zu definieren. "Sie können sich dieses Treffen als das Treffen des 'Redens über das Reden' vorstellen", antwortete er unverblümt auf eine Frage zu diesem Thema. Bei der vorangegangen Fed-Sitzung behauptete Powell in diesem Zusammenhang noch, man würde nicht mal darüber nachdenken, darüber nachzudenken. Letztendlich war tatsächlich eine etwas restriktivere Tendenz zu erkennen, wenn auch sehr nuanciert. Für uns markiert die Juni-Sitzung den Startschuss für einen langsamen und gut gesteuerten Prozess in Richtung geldpolitischer Normalisierung und letztendlich steigender Zinsen. >> Teilen >> Kontakt Coller Capital (Studie): Bei drei Vierteln aller institutionellen Private-Equity-Investoren werden der Klimawandel und die Bereiche Gesundheit und Biotech die Anlageprioritäten in der Welt nach Covid verändern
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital:
>> Die Hälfte der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs) glaubt, dass eine starke Ausrichtung auf ESG die Private-Equity-Renditen steigert >> Die Risiken für Private-Equity-Renditen sind deutlich gestiegen – aber es ist immer noch eine gute Zeit zum Investieren, sagen LPs >> Zwei von fünf LPs lehnen mehr Re-Ups ab – und fast die Hälfte beschleunigt den Aufbau von Beziehungen zu neuen Fondsmanagern (General Partners, GPs) >> Zwei Drittel der LP-Mitarbeiter sind seit dem Covid-19-Ausbruch zufriedener mit ihrer Arbeit und die Hälfte ist produktiver Laut dem neuen Global Private Equity Barometer von Coller Capital werden in den nächsten Jahren zwei wichtige Themen die Private-Equity-Portfolios der Limited Partners (LPs) verändern. Drei Viertel aller LPs werden im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimawandel anders investieren und ein ähnlicher Anteil wird sich auf neue Chancen im Gesundheitswesen und in der Biotechnologie konzentrieren. "Die Tatsache, dass die wichtigsten ESG-Themen – Klima, Nachhaltigkeit und Gesundheit – ganz oben auf der Agenda der Investoren stehen, sollte niemanden überraschen", sagt Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. „Die Tatsache jedoch, dass die Hälfte aller Private-Equity-Investoren glaubt, dass ESG-Investitionen an sich ihre Portfoliorenditen steigern werden, sollte ein Weckruf für alle sein, die ESG immer noch für ein 'nice to have' oder ein PR-Tool halten." Michael Schad, Head of Investment Management bei Coller Capital, betont: "Wie wir aus früheren Barometer-Umfragen wissen, spielt das Thema Nachhaltigkeit bei europäischen Investoren schon seit Längerem eine größere Rolle als in Nordamerika. Dies erweist sich jetzt immer mehr als der richtige Ansatz, dem andere Regionen folgen werden." Die Risiken für Private-Equity-Renditen sind nach Ansicht der LPs in den letzten 18 Monaten deutlich gestiegen. Ganze drei Viertel der Investoren befürchten eine Verschärfung der geopolitischen Auseinandersetzungen und Handelskriege, und über zwei Drittel sind besorgt über Veränderungen im regulatorischen und steuerlichen Umfeld. Trotz ihrer Sorgen ist eine deutliche Mehrheit der Limited Partners in Nordamerika und Europa der Meinung, dass momentan ein guter Zeitpunkt ist, um neue Private-Equity-Engagements einzugehen, was jedoch nicht unbedingt einfach sei: Insbesondere mehr als die Hälfte der LPs in Nordamerika denken, dass es in letzter Zeit schwieriger geworden ist, die richtigen General Partners und Fonds auszuwählen. Die wichtigsten Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 111 institutionelle Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Medienvertretern gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür und die Parteien buhlen um die Gunst der Wähler. Vor allem die 21,6 Mio. Rentner als wichtige Wählergruppe werden heiß um-worben. „Die Parteien überbieten sich mit Reformvorschlägen“, stellt merkur.de fest. Denn auf Ebene des Bundes gebe es viel Geld zu verteilen – allein für die Rentenver-sicherung seien 115 Mrd. Euro eingeplant. „Länger arbeiten, mehr Beiträge zahlen, weniger rausbekommen. Haben die Parteien im Bundestagswahlkampf Alternativen im Gepäck?“, fragt MDR-Redakteur Frank Frenzel (mdr.de, 31.5.). Unter den Titeln „Wahlkampfthema ‚Rente‘“, „Das planen die Parteien für Ruheständler“ und „Welche Partei hat bei der Rente die Nase vorn“ berichten auch CASH (online, 1.5.), WAZ (1.6.) und dia-vorsorge.de. Fazit des Experten Michael Hoppstädter: „Kaum ein Entwurf eines Wahlprogramms kommt ohne Verweis auf das Thema Rente aus. Ob alle Ideen auch umsetzbar sind?“ Und das Handelsblatt (25.5.) bilanziert: „In der Rentenpolitik werben SPD, Grüne und Linke mit ähnlichen Ideen um die Gunst der Wähler. Union und FDP packen dagegen strittige Fragen an.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council are in favor of maintaining the pace of the ECB's bond purchases. They argue that market conditions are fragile and volatility is on the rise. Therefore, they fear that a slower pace risks being interpreted as a tapering step and could lead to distortions in the markets.
With regard to the existing PEPP bond purchase program, several members of the Shadow Council expect it to expire as planned in March 2022. They expect more details on this at the Governing Council meeting in September. It was argued that the APP program will probably have to be expanded when PEPP expires to avoid a cliff effect afterwards. Several members see the opportunity to make the APP program more flexible. One member suggested that there should be no fixed monthly amounts set for purchases made through the APP program in the future, on the contrary, the amounts should be adjusted as required. Most members agreed that most of the recent spike in inflation was due to temporary factors, even more in the Euro area than in the US. Accordingly, the weak wage developments speak against a higher inflation in the longer term. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. Statements by individual members are posted in the TEEC-Ticker below. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Should the ECB maintain the faster pace of PEPP or adjust it? How do you assess inflation in the US and the euro area in the medium term?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call this afternoon:
"Should the ECB maintain the faster pace of PEPP or adjust it? How should the ECB continue with PEPP until March 2022 and beyond? How do you assess inflation in the US and the euro area in the medium term?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Group"Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=183-1621971953
Stehen wir vor einer Phase dauerhaft zunehmender Inflation? Oder ist deren aktueller Anstieg ein vorübergehendes Phänomen? Darüber sprachen beim heutigen "TEEC five" fünf Expertinnen und Experten aus der Wirtschaftsforschung und den Medien: - Anja Ettel, Wirtschaftskorrespondentin, Die Welt - Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt, DekaBank - Jan Mallien, geldpolitischer Korrespondent, Handelsblatt - Mark Schrörs, Ressortleiter Wirtschaftspolitik, Börsen-Zeitung - Dr. Dirk Schumacher, Head of European Macro Research, Natixis Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs ist über den untenstehenden Link >>Webseite abrufbar. Aussagen der Teilnehmer können zitiert werden mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club", einem Netzwerk für Qualitätsjournalismus. Wir laden unter dem Namen "TEEC five" regelmäßig Clubmitglieder aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zum Gespräch per Videokonferenz ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der Teilnehmer mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=DVRxikmWLwo >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Stehen wir vor einer Phase dauerhaft zunehmender Inflation? Oder ist deren aktueller Anstieg ein vorübergehendes Phänomen?
Darüber sprechen beim nächsten "TEEC five" am morgigen Mittwoch fünf Expertinnen und Experten aus der Wirtschaftsforschung und den Medien: - Anja Ettel, Die Welt - Dr. Ulrich Kater, DekaBank - Jan Mallien, Handelsblatt - Mark Schrörs, Börsen-Zeitung - Dr. Dirk Schumacher, Natixis Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird wie immer für Medienvertreter ab 12 Uhr, für Wirtschaftsvertreter ab dem nächsten Tag abrufbar sein. Frühere TEEC five finden Sie im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five". >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen hinweg (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Mai 2021)
Dr. Olaf Janke: CDU-Chef Armin Laschet strebt nach der Bundestagswahl eine parteiübergreifende Rentenreform an – und stößt auf gemischte Reaktionen. „Ich will einen großen ge-sellschaftlichen Konsens, gerne auch mit einer Rentenkommission, in der alle betei-ligt sind“, sagte der Kanzlerkandidat der Union der dpa. Das Thema wurde daraufhin von zahlreichen Medien aufgegriffen. Mit einem parteiübergreifenden Konsens wolle er „Vertrauen über die Regierungszeiten hinweg“ ermöglichen, so Laschet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Unter den Titeln „Debatte um parteiübergreifenden Konsens“ und „Brennpunkt: Laschet für Rentenreform über Parteigrenzen“ kommen-tieren Weser Kurier (15.4.) und Berchtesgardener Anzeiger (3.4.) das Thema. Von ei-nem „schwierigen Unterfangen“ spricht die „Berliner Zeitung“ (online, 3.4.). „Wir müssen jetzt sehen: Wie können wir die Rentensysteme auch für künftige Generatio-nen zukunftssicher machen?“, wird Laschet in zahlreichen Medien zitiert. Die Ant-wort auf diese Frage werde man für den Zeitraum der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre beantworten und planen müssen.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Rentenerhöhung fällt für Millionen Rentner aus (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe April 2021)
Dr. Olaf Janke: In den vergangenen Jahren sind die Renten teils ordentlich gestiegen – doch damit ist vorerst Schluss: Die sonst im Sommer übliche Erhöhung der Altersbezüge wird in diesem Jahr wegen der Corona-Krise im Westen Deutschlands ausfallen. Lediglich im Osten wird es eine Mini-Anhebung um 0,72 Prozent geben. „Corona-Krise sorgt für Nullrunde bei West-Renten“, „Für West-Rentner keine Rentenerhöhung im Juli“ und „Rentenerhöhung fällt für Millionen Rentner aus“ titeln der Tagesspiegel (18.3.), das Versicherungsjournal (online, 18.3.) und die Aachener Nachrichten (18.3.). Die Frankfurter Rundschau erklärt: „In Deutschland wird es in diesem Jahr keine Erhöhung der Rente geben. Hintergrund ist die schlechte Entwicklung des Arbeitsmarkts in der Corona-Krise.“ Zeitverzögert wirkt sich die Krise damit auch auf die Rentenanpassung aus. Zuvor waren die Renten zehn Jahre lang kontinuierlich gestiegen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bezeichnete es gleichwohl als gute Nachricht, dass die Renten stabil blieben: „Auch und insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen Covid-19-Pandemie können sich die Rentnerinnen und Rentner auf die gesetzliche Rente verlassen.“ (u.a. Spiegel Online, 18.3)
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen TEEC five exklusiv: Mark Böschen befragt Ulrich Höller (ABG) und Henrie W. Kötter (ECE) zu den Trends in der Immobilienwirtschaft für die Zeit nach der Corona-Krise
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=105-1380016071
Clubmitglied Mark Böschen, Redakteur beim manager magazin und Gewinner des Deutschen Journalistenpreises 2020 beim Thema Vermögensverwaltung, hat Ulrich Höller (Geschäftsführender Gesellschafter der ABG Real Estate Group in München) und Henrie W. Kötter (Chief Executive Officer bei ECE Work & Live in Hamburg) exklusiv bei einem "TEEC five" zu den Trends und Perspektiven in der Immobilienwirtschaft für die Zeit nach der Corona-Krise befragt. Unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five" (Pulldown-Auswahl "Wirtschaft & Politik") ist die knapp einstündige Videoaufzeichnung des Gesprächs abrufbar. Wir laden unter dem Namen "TEEC five" regelmäßig Clubmitglieder aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zum Gespräch per Videokonferenz ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Bei einem "TEEC five exklusiv" äußern sich mehrere Experten gegenüber einem einzelnen Medium, das deren Aussagen verwenden darf, ehe die Videoaufzeichnung zeitverzögert anderen Clubmitgliedern zugänglich gemacht wird. Dieses Format ist den Preisträgern des vom The Early Editors Club jährlich vergebenen Deutschen Journalistenpreises vorbehalten. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=xdAHLBUDV-A >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: Deutschland muss weiter auf eine grundlegende Rentenreform warten. „An das Mega-Thema hat sich die Merkel-Regierung nicht herangetraut“, klagt Focus online (25.2.). Die Zeit dränge, warnt das Handelsblatt (online, 24.2.), denn das Rentensystem in Deutschland funktioniere nur noch über Subventionen. „Wo bleibt die große Rentenreform?“, fragt ein Kommentator in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Sein Fazit: „Die Rentenversicherung gleicht einer Großbaustelle. Doch Union und SPD begnügen sich mit kleinen Schritten, wenn sie denn überhaupt vorankommen. Dabei drängt die Zeit. Eine große Rentenreform ist überfällig, damit die Renten auch morgen noch sicher sind.“ So betont die Tagesschau (16.2.), dass die Rentenkasse in Deutschland jedes Jahr durch Milliarden Euro aus Steuergeldern subventioniert werden muss, um dem gewaltigen Druck standzuhalten. Dabei gehe es um ein Viertel des gesamten Bundeshaushaltes. Eine Reform der Rente scheint nicht zu vermeiden zu sein. Aber wie soll diese genau aussehen? Dieser Frage gingen im Februar zahlreiche Beiträge und Kommentatoren nach (vgl. u.a. Frankfurter Rundschau, 28.2.). Dabei wurde unter anderem ein Rentenmodell der FDP vorgestellt.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen TEEC five Club-Gespräch jetzt online: Impulse und Perspektiven zum Vertrauen in die Medien und die Wirtschaft
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=182-1615186726
Wem vertrauen die Menschen in unsicheren Zeiten? Geben die Medien die nötige Orientierung? Schafft die Wirtschaft ausreichend Vertrauen in ihr Handeln? Wertvolle Impulse und nachhaltige Perspektiven für diese gesellschaftliche Diskussion ergaben sich heute Morgen im "The Early Editors Club" aus dem Gespräch der beiden Medienexperten Lisa Nienhaus, stellv. Ressortleiterin Wirtschaft bei der ZEIT, und Markus Gürne, Leiter der ARD-Börsenredaktion, mit den Wirtschaftsexperten Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Jörg Howe, Leiter Globale Kommunikation der Daimler AG, sowie Christiane Schulz, CEO Deutschland der internationalen Beratungsagentur Edelman, deren soeben erschienenes Edelman Trust Barometer den Anstoß für diesen "TEEC five" gab. Unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five" (Pulldown-Auswahl "Wirtschaft & Politik") ist die Videoaufzeichnung des Gesprächs abrufbar. Wir laden unter dem Namen "TEEC five" regelmäßig Clubmitglieder aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zum Gespräch per Videokonferenz ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der Teilnehmer mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=drMtK2GqIDM >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council see no need to adjust the monetary policy parameters despite the recent rise in bond yields. From their point of view, however, the ECB should clearly communicate that it will continue to guarantee favorable financing conditions and use the leeway within the PEPP bond program to support this message. The majority of the members of the Shadow Council consider the recent rise in inflation and further increases in the euro area this year to be a temporary phenomenon caused mainly by one-off effects.
Members of the ECB Shadow Council revised their inflation forecast for 2021 upward from 0.9 percent to 1.4 percent. They reduced their forecasts for 2022 from 1.3 to 1.2 percent and for 2023 from 1.4 to 1.3 percent. The members reduced their GDP forecast for this year from 4.4 percent to 4.3 percent. They revised their forecasts upward for 2022 from 3.2 to 3.9 percent and for 2023 from 1.8 to 1.9 percent. The rise in yields on the bond market is currently causing discussions. Long-term yields there have risen significantly recently, especially in the USA, but to a lesser extent also in the euro area. The members of the Shadow Council are calm about this development. It was pointed out that financing conditions in the euro area are still very favorable and do not only depend on bond yields. From the point of view of most members, however, it is important that the ECB emphasizes in its communication that it will continue to guarantee favorable financing conditions. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Nächster TEEC five am Mittwoch über "Vertrauen in Medien und Wirtschaft" - ein Expertengespräch über Folgerungen aus dem neuen Edelman Trust Barometer
Volker Northoff
Wem vertrauen die Menschen in unsicheren Zeiten? Geben die Medien die nötige Orientierung? Schafft die Wirtschaft ausreichend Vertrauen in ihr Handeln?
Darüber sprechen beim nächsten "TEEC five" am kommenden Mittwoch, dem 10. März, die beiden Medienexperten Lisa Nienhaus, stellv. Ressortleiterin Wirtschaft bei der ZEIT, und Markus Gürne, Leiter der ARD-Börsenredaktion, und die Wirtschaftsexperten Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Jörg Howe, Leiter Globale Kommunikation der Daimler AG, mit Christiane Schulz, CEO Deutschland der internationalen Beratungsagentur Edelman, deren soeben erschienenes "Edelman Trust Barometer 2021" den Anstoß für dieses Gespräch gab. Die Ergebnisse dieser weltweiten Umfrage finden Sie unter dem nachstehenden Link >>Webseite. Eine Videoaufzeichnung des Gesprächs wird wie immer für Medienvertreter ab 12 Uhr, für Wirtschaftsvertreter ab dem nächsten Tag abrufbar sein. Frühere TEEC five finden Sie im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five". >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How should the ECB react to the rising long-term yields in the US?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call this afternoon:
"How should the ECB react to the rising long-term yields in the US?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. Minutes of the conference call will be shared with all members of The Early Editors Club at the beginning of next week. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: Die GroKo will die Reform der Riester-Rente bis auf Weiteres nicht mehr vorantreiben, berichtet die Bild-Zeitung (2.1.) und beruft sich dabei auf ein Papier aus dem Finanzministerium. Bei den Gesetzesvorhaben 2021 fehle der Punkt demnach. Scharfe Reaktionen gibt es dem Bericht zufolge bereits von zahlreichen Seiten: Einen „Brandbrief“ soll etwa Hans Joachim Reinke, Chef der Fondsgesellschaft Union Investment, an Finanzminister Olaf Scholz (SPD) geschrieben haben: Für immer mehr Sparer habe die Riester-Rente große Mankos (Bild-Zeitung, 2.1.; Versicherungsbote.de, 26.1.). Eine Riester-Reform steht laut Reuters (2.1.) zwar im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, ist aber angesichts der Corona-Krise und des Wirecard-Skandals aus dem Blickfeld geraten. „Gründlich vermasselt“ (4.2.) ruft die FAZ aus und auch das Handelsblatt sieht „kaum noch Chancen für die Reform der Riester-Rente“. Unter den Titeln „Riester-Rente: Bundesregierung stoppt Reformpläne“, „Riester-Reform ausgesetzt“ und „Finanzministerium schockt mit Riester-Plänen“ berichten auch weitere Medien wie Versicherungsbote (26.1.), Bild der Frau (27.1.) und news.de (27.1.) über das Thema.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Dr. Sebastian Moritz, TWS Partners: "Die politische Kommunikation zur Corona-Krise vernachlässigt Erkenntnisse der Verhaltensökonomie" (TEEC five Clubgespräch jetzt online)
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=181-1613507121
Ein Stufenplan mit konkreten, quantifizierten Anreizen, der verbindlich Öffnungen beim Erreichen definierter epidemiologischer Kennzahlen vorsieht und zugleich erneute Beschränkungen, wenn die Zahlen sich verschlechtern, verspricht mehr Erfolg als das bisherige Vorgehen der Politik in der Coronakrise. Diese Ansicht vertrat heute Morgen im The Early Editors Club Dr. Sebastian Moritz, Managing Partner bei der TWS Partners AG aus München. Gesicherte Erkenntnisse der Spieltheorie und Verhaltensökonomie böten dafür die wissenschaftliche Grundlage, so Wirtschaftexperte Moritz. Staatssekretär a.D. Dirk Metz, Kommunikationsberater aus Frankfurt und ehemaliger Pressesprecher der Hessischen Landesregierung, wies auf die unverändert große Unsicherheit bei der Einschätzung der Lage hin: "Ich finde es richtig, dass wir nach wie vor auf Sicht fahren, weil wir noch viel zu wenig wissen", betonte er, weshalb die Politik es sich nicht einfach mache. Die beiden Experten diskutierten ihre Einschätzungen und Empfehlungen mit vier journalistischen Clubmitgliedern: FAZ-Herausgeber Carsten Knop, Handelsblatt-Textchef Christian Rickens, Capital-Redakteur Roland Lindenblatt und Bastian Brauns, Leiter des Wirtschaftsressort beim Magazin Cicero. Unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five" ist die Videoaufzeichnung des gut halbstündigen Gesprächs abrufbar. Außerdem kann über den untenstehenden Link als Dokument ein ausführlicher Pressetext von Dr. Moritz zum heutigen Clubthema heruntergeladen werden, an dessen Ende er drei seiner Vorschläge mit Bezug auf verhaltensökonomische Erkenntnisse an konkreten Beispielen erläutert und auf die Corona-Situation überträgt. Wir laden unter dem Namen TEEC five regelmäßig bis zu fünf Journalistinnen und Journalisten für ein Videogespräch mit einem oder zwei Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der beiden Experten mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Einen kurzen Video-Eindruck mit Vorstellung der Gesprächsteilnehmer gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=WxpI4vNVOMQ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite TWS Partners zur Corona-Kommunikation: Durch eine klare Anreizsetzung kann gewünschtes Verhalten beeinflusst werden
Dr. Sebastian Moritz
"Die Forschung zeigt, dass gemeinsame übergeordnete Ziele für den Erfolg von Verhaltensänderungen zentral sein können, um Bürger zur Teilnahme an Maßnahmen zu bewegen", so Dr. Sebastian Moritz von TWS Partners AG aus München, dem europäischen Marktführer für Spieltheorie und Verhaltensökonomie. "Aus verhaltensökonomischer Sicht ist ein Fahren auf Sicht mit nicht klar definierten Zielen und eine scheibchenweise Kommunikation die denkbar schlechteste Option. Eine klare Perspektive, welche Inzidenzwerte zu welchen Konsequenzen führen, ist unabdingbar, um die Akzeptanz der Maßnahmen nicht zu gefährden - bei steigenden wie fallenden Inzidenzwerten. Klare Aussagen der Politik wie 'Wenn X passiert ist, folgt Y' würden der Bevölkerung aus Sicht der Forschung eine Perspektive und somit einen neuen Motivationsschub für das Einhalten der Maßnahmen geben. Ausgehend davon, dass wir bis Ostern wahrscheinlich keine weitreichenden Öffnungen erwarten können, ist die wahrgenommene Belastung der Bürger bei jeder neuen Verlängerung psychologisch eine viel größere Last als eine von Anfang an transparente Kommunikation, dass bis Ostern Öffnungen unrealistisch erscheinen vor dem Hintergrund der aufgetretenen Mutationen."
Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen TEEC five: Dr. Janka Oertel (ECFR) und Daniel Andrich (AmCham) sehen historische Chance für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=179-1611755093
"Wir sind an einem historischen Wendepunkt angekommen", so die Einschätzung von Dr. Janka Oertel, Direktorin des Asien-Programms des European Council on Foreign Relations (ECFR), heute Morgen im The Early Editors Club. "Die Amerikaner haben verstanden, dass sie die nichtmilitärische Herausforderung durch China nicht allein bewältigen können. Das hatten wir vorher so noch nie. Die Trump-Administration hatte das realisiert, darauf aber mit der Strategie geantwortet, alles kaputt zu schlagen. Die Biden-Administration schlägt jetzt einen anderen Weg ein und hat sich dabei klar dazu bekannt, dass dies gemeinsam mit Alliierten und Partnern geschehen soll." Daniel Andrich, Geschäftsführer der American Chamber of Commerce (AmCham) in Deutschland, betonte, dass für die Amerikaner China eine Top-Priorität in vielerlei Hinsicht sei: "Wenn wir das ernstnehmen wollen, dann müssen wir jetzt wirklich in strategische Gespräche mit den Amerikanern einsteigen, wie wir damit umzugehen haben." Beide diskutierten mit mehreren Medienvertretern die Perspektiven für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA, Deutschland und der EU nach dem Machtwechsel in Washington. Eines der bedeutendsten Themenfelder ist für Andrich die Digitalisierung: "Die Datentransfer-Frage ist für viele Unternehmungen wichtig, so dass wir da einen stabilen Rahmen hinbekommen müssen und grundsätzlich den Amerikanern gegenüber eine Zugewandtheit entwickeln sollten, die durch Biden schon über viele Jahre besteht und hoffentlich auch mit den handelnden Akteuren in seiner Administration aufgebaut werden kann." Nach Oertels Meinung war deshalb der Abschluss des Investitionsschutzabkommen der EU mit China "die absolut falsche Geste und ein großer strategischer Fehler der EU, was die transatlantischen Beziehungen angeht". Unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five" ist eine Videoaufzeichnung des halbstündigen Gesprächs abrufbar, das Andrich mit einem Wunsch abschloss: "Ich würde mich freuen, wenn - egal wer nach dem September Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wird - die erste Auslandsreise nach Washington ginge." Wir laden unter dem Namen TEEC five regelmäßig bis zu fünf Journalistinnen und Journalisten für ein Videogespräch mit einem oder zwei Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12:00 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der beiden Experten mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Unter dem nachfolgenden Link [>>Dokument herunterladen] finden Sie einen kurzen Video-Eindruck vom Beginn des Gesprächs. Der Download kann bis zu einer Minute dauern. Oder schauen Sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=NMryNL_v_80 >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Was ist vom Kurs der Biden-Administration wirtschaftlich und handelspolitisch für Deutschland und die EU zu erwarten? Welche Rolle spielt dabei die Politik gegenüber China? Darüber diskutieren morgen früh im The Early Editors Club vier Journalistinnen und Journalisten per Videokonferenz mit Daniel Andrich, Geschäftsführer der American Chamber of Commerce (AmCham) in Deutschland, und Dr. Janka Oertel, Direktorin des Asien-Programms des European Council on Foreign Relations (ECFR). Eine Videoaufzeichnung des halbstündigen Gesprächs wird für Medienvertreter ab 12:00 Uhr abrufbar sein.
Wir laden unter dem Namen TEEC five regelmäßig bis zu fünf Journalistinnen und Journalisten für ein Videogespräch mit einem oder zwei Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur ein (on the records). Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine konzentrierte und qualifizierte Online-Diskussion über komplexe Themen möglich. Mit Ablauf der Sperrfrist um 12:00 Uhr haben alle Journalisten im Club Zugriff auf die Gesprächsaufzeichnung und können Aussagen der beiden Experten mit Quellenangabe zitieren. Am Folgetag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. >> Teilen >> Kontakt Neuer Vorstoß zur Versicherungspflicht von Selbstständigen (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Januar 2021)
Dr. Olaf Janke: Neue Runde im jahrelangen Streit um die Einführung einer Versicherungspflicht für Selbstständige: Zahlreiche Medien berichten Anfang Dezember darüber (vgl. n-tv, 7.12.), dass Selbstständige ab 2024 verpflichtend in die Rentenkassen einzahlen müssen. „Die Vorsorgepflicht soll alle künftigen Selbstständigen und Freiberufler erfassen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens unter 35 Jahre sind“, schreibt n-tv wei-ter. Die Betroffenen sollen demnach ab 2024 entweder in die gesetzliche Rentenver-sicherung einzahlen müssen – oder in Verträge, die das gleiche Leistungsspektrum abdecken, berichtet hierzu das Portal „The Pioneer“ (7.12.). Nach Jahren einer „Geis-terdiskussion“ könnte die Politik nun „einen Schritt nach vorne gemacht haben …“, meint finanzen.de (9.12.). Unter den Titeln „Rente für Selbstständige: Heil macht Vor-schlag“, „Selbstständige sollen gesicherte Versorgung erhalten“ und „Hubertus Heil treibt Vorsorgepflicht für Selbstständige voran“ berichten auch die Bild-Zeitung (3.12.), Versicherungsbote (4.12.) und „MarktSpiegel“ (3.12.) über das Thema.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Das neue Jahr hat begonnen und die Vorbereitungen für den Deutschen Journalistenpreis 2021 laufen an.
Beiträge aus sieben unterschiedlichen Themengebieten können bereits seit einiger Zeit eingereicht oder empfohlen werden. Sie werden anonymisiert 70 Jurorinnen und Juroren bereitgestellt, die durch ihr Urteil die Maßstäbe für Qualitätsjournalismus an herausragenden Beispielen sichtbar werden lassen. "Selten waren klare Fakten, die Einordnung von Informationen und das Schaffen größtmöglicher Transparenz so wichtig." Ola Källenius, Daimler AG, Partner des Deutschen Journalistenpreises, anlässlich der Preisverleihung 2020 Weitere Informationen zum Deutschen Journalistenpreis unter https://www.djp.de. Partner des Preises sind #BASF, #Daimler, #DWS, #HSBC, #Huawei, #Pictet, #Randstad. Die aktuelle Infobroschüre steht zum Download hier bereit: https://media.djp.de/download.php?f=docs/Deutscher_Journalistenpreis_Infobroschuere.pdf >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Club-Mitglied Prof. Gabriel Felbermayr zur Einigung zwischen der EU und Großbritannien: "Das Brexit-Drama ist noch nicht beendet"
Volker Northoff
Unser Club-Mitglied Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, gibt heute auf Handelsblatt online eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen der Brexit-Einigung ab: "Für die deutsche Wirtschaft wurde das schlimmste mit diesem Vertrag verhindert." Trotzdem werde es Schwierigkeiten in den Lieferketten geben. "Zollfreiheit heißt ja mitnichten, dass es keine Zollformalitäten gibt. Zollfrei darf nur gehandelt werden, was den sogenannten Ursprungsregeln genügt. Nur eine Zollunion hätte dieses Problem ausgeräumt."
Der IfW-Chef sieht in dem Brexit-Vertrag kein Ende des Chaos rund um den Austritt Großbritanniens: "Wie gut die Lösung wirklich ist, hängt von den Details ab. Hier muss die Analyse erst beginnen." Das vollständige Interview, das Dr. Jens Münchrath mit Prof. Felbermayr geführt hat, ist zu lesen auf https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gabriel-felbermayr-im-interview-ifw-chef-das-brexit-drama-ist-noch-nicht-beendet/26748806.html?ticket=ST-18205308-4sR3tyLCgbzUWDfzkQJK-ap1 >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=178-1607514647
Wirtschaftsausblick 2021: Wie werden die internationalen Bedingungen und Entwicklungen die Wirtschaft in Deutschland im kommenden Jahr beeinflussen? Darüber diskutierten heute Morgen im The Early Editors Club Prof. Achim Wambach, Präsident des ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim, und Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank in Frankfurt, per Videokonferenz mit fünf Journalisten von Spiegel, Süddeutscher Zeitung, WirtschaftsWoche, Börsen-Zeitung und dem Hamburger Abendblatt. Es ging um den Handelskonflikt zwischen China und den USA sowie um die EU und den Brexit. Eine Videoaufzeichnung des halbstündigen Gesprächs ist für journalistische Club-Mitglieder ab sofort abrufbar im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five / Wirtschaft & Finanzen" (für Wirtschaftsvertreter ab morgen). Für Nachfragen stehen Prof. Wambach und Dr. Krämer gerne zur Verfügung. Ihre Aussagen beim TEEC five können zitiert werden mit der Quellenangabe „im The Early Editors Club“ oder „im Gespräch mit Journalisten“. Virtuelle Club-Treffen finden regelmäßig als ortsunabhängiges Format neben den traditionellen Frühstückstreffen statt. Einladungen zu einem TEEC five werden persönlich ausgesprochen vom Initiator und Gastgeber des Clubs Volker Northoff. Die Teilnahme an einem TEEC five steht grundsätzlich allen interessierten Clubmitgliedern auf Einladung offen. Unter dem nachfolgenden Link [>>Dokument herunterladen] finden Sie einen kurzen Video-Eindruck vom Beginn des Gesprächs. Der Download kann bis zu einer Minute dauern. Oder schauen Sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=HJW2vQ9JNxQ&t=1s >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Wirtschaftsausblick 2021 beim "TEEC five" mit ZEW-Präsident Achim Wambach und Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer
Volker Northoff
Im Gespräch mit fünf eingeladenen Journalisten werfen heute Morgen ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach und Commerzbank-Chefvolkswirt Dr. Jörg Krämer per Zoom-Konferenz unter der Moderation von Club-Gastgeber Volker Northoff einen Blick insbesondere auf die internationalen Bedingungen und Entwicklungen, die die Wirtschaft in Deutschland im kommenden Jahr beeinflussen werden.
Teilnehmer dieses exklusiven Formats "TEEC five" sind dieses Mal Journalisten des Spiegel, der Süddeutschen Zeitung, der WirtschaftsWoche, der Börsen-Zeitung und des Hamburger Abendblatts. Ab heute Mittag um 12:00 Uhr können journalistische Clubmitglieder eine Videoaufzeichnung der halbstündigen Diskussion auf der TEEC-Internetseite abrufen. Ab morgen Mittag haben auch die Clubmitglieder aus der Wirtschaft Zugriff. Gerne stellen wir einen persönlichen Kontakt zu den Gesprächsteilnehmern her. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: Auch zum 1. Januar des neuen Jahres 2021 kommen, wie zu jedem Jahreswechsel, einige neue Vorschriften und Gesetze auf Millionen Bürger zu. Zahlreiche Medien berichten im Vorfeld, was sich bei Rente und Altersvorsorge alles ändert. Unter dem Titel „Gesetzesänderungen 2021“, stellt z.B. IMPULSE (11/2020) alle Änderungen vor.
Top-Thema in der Berichterstattung ist dabei die zum 1.1.21 eingeführte Grundrente: Konkret sollen Rentner den vollen Zuschlag auf ihre selbst erarbeiteten Ansprüche bekommen, wenn sie aufgrund von Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflege 35 Jahre an Versicherungszeiten nachweisen können. Neben „politisch verordneten“ Rentenänderungen zum 1.1.21 weisen mehrere Medien auch auf ein sich dynamisch veränderndes Anlageverhalten hin: Hier stehen vor allem Änderungen im Sparverhal-ten – als Folge der jahrelangen Nullzinspolitik – sowie die Enttäuschung über beste-hende Rentenprodukte (z.B. Riester-Rente) im Fokus. Immer stärker landen zudem ETF´s, garantiezinslose Sparprodukte und Sparpläne auf der Empfehlungsliste der Kommentatoren (vgl. ASSCOMPACT 11/2020, handelsblatt.com, 21.11. u.a.). Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge, exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council argued for a further monetary easing in December to address the low inflation. They are advocating an expansion of the bond purchases concerning volume and duration and more attractive TLTRO conditions. Other possibilities mentioned include an increase of the tiering multiplier and the incorporation of “fallen angels” into the corporate bond purchases.
Members of the ECB Shadow Council reduced their inflation forecasts for 2020 from 0.3 percent to 0.2 percent and for 2021 from 1.1 percent to 0.9 percent. They revised their GDP forecast for this year upward from minus 7.9 percent to minus 7.6 percent and reduced their forecast for 2021 from 5.4 to 4.4 percent. A looser monetary policy would help to keep refinancing costs low in order to support the fiscal policy response to the crisis. A minority argued that the prospect of a coronavirus vaccine will make the economy recover anyway and that it would be better to look through the current economic slump. With regard to the instruments, the members spoke out in favor of expanding bond purchases. Most members favor an increase in the volume by around 500 to 600 billion euros and an extension of the duration until the end of 2021. In addition, most members are in favor of making the conditions of the Targeted Longer-Term Refinancing Operation (TLTRO) that the ECB provides for banks more attractive. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Coller Capital (Studie): Mehr als die Hälfte aller institutionellen Private-Equity-Investoren will in den nächsten zwei Jahren den Sekundärmarkt nutzen
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: > Ein Drittel der institutionellen Investoren (LPs) sehen sich mit Liquiditätslücken konfrontiert, die sie durch neue Kreditfazilitäten und Verkäufe von Vermögenswerten schließen werden
> Gut strukturierte, von General Partnern (GPs) geführte Sekundärmarkttransaktionen werden von einer großen Mehrheit der LPs positiv gesehen > SPACs bieten nach Ansicht der LPs ein schlechteres Risiko-Ertragsverhältnis als Private Equity und nur sehr wenige planen, in sie zu investieren > Die Reisetätigkeit in der Private-Equity-Branche wird nach Einschätzung der LPs nie wieder das Niveau vor der Krise erreichen > Die ethnische Vielfalt wird in der Private-Equity-Branche nach LP-Meinung zunehmen Über die Hälfte der institutionellen Private-Equity-Investoren (LPs) werden im Laufe der nächsten zwei Jahre am Sekundärmarkt aktiv sein, entweder als Käufer oder als Verkäufer oder beides, so das jüngste Global Private Equity Barometer von Coller Capital. Das Hauptziel der Investoren wird sein, die Ressourcen auf ihre besten Private-Equity-Manager (GPs) zu konzentrieren und ihre Portfolios für eine Welt nach dem Ende der Corona-Pandemie neu auszurichten. Zudem wird ein Drittel der Limited Partner mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sein, die sie durch den Verkauf von Vermögenswerten und neue Kreditfazilitäten beheben wollen. Secondaries unter Führung von General Partnern werden wahrscheinlich ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Gut strukturierte, GP-geführte Prozesse sind bei LPs sehr beliebt: 85 Prozent von ihnen betrachten sie als ein nützliches Instrument. "Der Sekundärmarkt spielte während und nach der globalen Finanzkrise eine entscheidende Rolle für Private Equity und die Möglichkeiten auf dem Sekundärmarkt haben sich seither deutlich weiterentwickelt", betont Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. "Wenn General Partner Liquiditätsprozesse strukturieren, die allen Parteien - ob Käufer oder Verkäufer - echte Vorteile bieten, stoßen sie bei den Limited Partnern auf offene Ohren, zum Vorteil aller Marktteilnehmer in dieser Anlageklasse." Michael Schad, Head of Investment Management bei Coller Capital, kommentiert: "Die Pandemie hat den Wandel in der Private-Equity-Branche beschleunigt, angefangen von der Art und Weise, wie wir Beziehungen aufbauen und miteinander kommunizieren, bis hin zur Einschätzung von Risiken. Unsere Branche lebt von der Fähigkeit zur Anpassung und Entwicklung und hat sich so auch dieser Herausforderung erfolgreich gestellt." Die wichtigsten Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden 113 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: At next week’s policy meeting the ECB will deliver on its October pre-commitment upping the dose of monetary policy stimulus with a sizeable QE top-up as well as further banking sector support. The positive news that has emerged on the vaccine front in recent weeks will not fundamentally alter that plan, but in our view should influence the parameters of the December policy decisions. After all, while vaccine breakthroughs will have no sizeable impact on the immediate short-term outlook, downside risks to the outlook for economic growth and inflation in 2021 and beyond have notably reduced as a result. Hence, the ECB’s December decision will be all about striking a balance between a bold policy response that continues to put a firm lid on sovereign and private refinancing costs, while at the same time allowing for sufficient flexibility in case upside risks to the macro outlook materialize as soon as H2 2021.
On the asset purchase front, the ECB – applying key lessons from the pandemic management playbook – should opt for a big and bold announcement next week with flexible implementation across time and policy tools. With borrowing costs in many Eurozone countries at record lows, the key focus of the ECB should be on cementing and extending these favorable conditions in the context of a more protracted economic crisis. A December QE top-up to the tune of EUR500bn should do the trick. In practice, this will mean increasing the ECB balance sheet by another EUR1.6tn in QE purchases in 2021, bringing the total spent on asset purchases between March 2020 and December 2021 to a cool EUR2.4tn. Flexibility is key when it comes to implementation. First of all, the QE reload should not represent a target for but rather a cap on asset purchases. After all, the “threat” of a sizeable QE envelope to be deployed at any time to put out fires in bond markets has, in our view, a greater spread compressing impact than a set monthly pace of asset purchases. Second, given the high uncertainty around the macro outlook, the ECB would get the biggest bang for its buck if it opted for some constructive ambiguity and delivered the QE ammunition in an envelope to be spent in a flexible manner across the APP as well as the PEPP, as deemed most appropriate in the coming months. Meanwhile the ECB should not drop the principle of market neutrality and increase the maturity of bonds purchased under QE nor extend the reinvestment horizon to further compress long-end yields. Instead it should consider an extension of the time horizon for flexible QE purchases (APP & PEPP) beyond end-2021 as we currently anticipate, to demonstrate a firm commitment to an accommodative policy stance while at the same time retaining policy flexibility. Reinforcing support for the banking sector, where the worst is still to come. just as 2020 was all about tackling liquidity risk, 2021 will be all about mitigating credit risk. Once again monetary policy is not in the policy driving seat here; rather it's up to more fiscal support, for instance via governments extending state-guaranteed loans, and further regulatory forbearance to address the rise in NPLs and capital concerns to make a real difference. Tweaking the TLTRO modalities by itself, is unlikely to boost lending by much, but in tandem with other measures would help soften the expected tightening in credit conditions. Hence, next week the ECB should announce additional tender operations and make the conditions more generous. There are many options when it comes to tweaking the TLTRO modalities; however, we think in particular (i) a lengthening of the period in which banks can borrow at the most favorable rate to at least end-2021, (ii) an increase in the borrowing allowance and (iii) an extension of the TLTRO maturity from three years to four to five years would go a long way in cementing the favorable access to funding. >> Teilen >> Kontakt We continue to expect the ECB to increase its regular QE programme to address the issue of chronically low inflation
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: In line with recent ECB communication, we expect the Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) to be increased by at least EUR500bn, and extended until mid-2022. We also expect the ECB to announce a new series of TLTRO-IV including a longer discount period, until June 2022, with a minimum TLTRO interest rate as low as -1%.
In addition to a longer duration of policy support, the ECB might think of various ways to provide additional stimulus and financial backstops to surprise markets. Including corporate fallen angels in the PEPP on an ex ante basis is possible. The TLTRO minimum rate could be cut to -1.25%, and mortgage loans could be included in the TLTRO eligible loan book. Ultimately, we continue to expect the ECB to increase its regular QE programme, the Asset Purchase Programme (APP), to address the issue of chronically low inflation, while transferring some flexible features of the PEPP to the APP, most likely after the strategy review is concluded. >> Teilen >> Kontakt I am in favour of stepping up the asset purchase programs by at least €500 billion all the way through 2021
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: My vote in terms on the policy stance would be in favour of leaving key policy interest rates unchanged and of stepping up the asset purchase programs by at least €500 billion all the way through 2021 with the strong emphasis on willingness to more if needed. The PEPP needs to stay active over the same time frame, just in case.
>> Teilen >> Kontakt
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: The ECB already pre-committed: it would introduce a fresh stimulus package in December. Having said that, monetary policy is expected to be eased in two respects. On the one hand, inflation expectations are at risk of losing their anchoring, whatever the metrics you look at. And second, continued fiscal and monetary policy coordination is essential for the euro-area economy to recover as well as possible from the COVID crisis. Several governments have extended fiscal support to the economy in response to the November lockdowns. The ECB would jeopardize the effectiveness of this support if it does not "walk the talk" next Thursday. Extending quantitative easing and longer-term refinancing operations to the end of 2021 would be close coordination of fiscal and monetary policies. In addition, the ECB could consider making the conditions associated with TLTROs more attractive to banks in order to nip in the bud the nascent tightening of credit standards for non-financial corporations that the latest bank lending survey revealed.
>> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Should the ECB introduce a stimulus package in December?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call this afternoon:
"Should the ECB introduce a stimulus package in December? What elements (asset purchases, TLTRO’s, rate cuts, tiering) should such a package include? How long should the PEPP-program run?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: In Deutschland beziehen derzeit fast 21,2 Mio. Menschen Altersrente, das sind etwa 200.000 mehr als noch 2018. Die Ausgaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) steigen laut aktuellem Renten-Atlas 2020 von Jahr zu Jahr. Waren es 2014 noch 266,2 Mrd. Euro, so flossen 2019 bereits 324,8 Mrd. Euro in die Rente. „Über Versicherungsbeiträge allein lässt sich die Rente schon lange nicht mehr finanzieren. Für 2019 mussten die Steuerzahler bereits 78,7 Mrd. Euro für die DRV über den Bundeszuschuss beisteuern“, schreibt FOCUS (online, 13.10.). In einem weiteren Beitrag (7.10.) berichtet FOCUS von „explodierenden Steuerzuschüssen“, auch Finanzen100.de warnt vor „massiv steigenden Ausgaben“ und boerse.ard gar vor dem „Kollaps“. Die Thüringische Landeszeitung sieht die Rentensysteme vor enormen Herausforderungen: „Die Menschen in Deutschland beziehen immer länger Rente. An diesem Trend, der die Rentenkasse belastet, hat auch das immer längere Arbeiten der Menschen nichts geändert. Wie die Entwicklung weitergeht, hängt nun auch von der Politik ab.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen „Pralles Rentnerleben in Österreich, dürftige Renten bei uns?“ (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Oktober 2020)
Dr. Olaf Janke: Deutsche bekommen eine geringere Rente als Österreicher. Das ergab eine Analyse des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags im Auftrag der Linken-Bundestagsfraktion. In Österreich ergibt sich demnach nach 45 Beitragsjahren ab dem 65. Lebensjahr eine jährliche Bruttoaltersrente von 26.576,80 Euro. „Die hiermit nur bedingt vergleichbare Brutto-Standardrente nach 45 Versicherungsjahren betrug im Jahr 2018 in Deutschland 17.026 Euro.“ Der österreichische Durchschnittsrentner erhält damit 800 Euro monatlich mehr. „Deutschland kann bei der Rente viel von Österreich lernen“, analysiert hierzu die „Süddeutsche Zeitung“ (online) und schreibt: „Viele deutsche Ruheständler träumen davon, in Österreich zu leben. In der Alpenrepublik, wo alle Ruheständler ‚Pensionisten‘ heißen, geht es großzügiger zu als bei uns.“ Die „Saarbrücker Zeitung“ (3.9.) schließt sich dem an und schreibt: „Deutsche Rentner können oft nur neidisch auf ihre Altersgenossen in Österreich blicken. Dort werden jährlich gleich 14 Beiträge ausgezahlt – die zudem oft erheblich höher sind.“ Die „Rotenburger Rundschau“ (15.10.) schreibt hierzu: „Ein Leben lang malochen und am Ende ein Rentnerdasein in Armut?“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Deutscher Journalistenpreis für Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Welt am Sonntag, Wirtschaftswoche, manager magazin, brand eins, BR-Online
Bei der 14. Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (#djp) wurden Autorinnen und Autoren aus sieben Qualitätsmedien ausgezeichnet. Mit Unterstützung der Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad prämiert die unabhängige Jury jedes Jahr herausragende Print- und Online-Texte, die sich mit Themen aus der Wirtschaft befassen. Die Preisträger wurden auf http://www.djp.de live bekannt gegeben. Eine Aufzeichnung der virtuellen Veranstaltung ist auf der Website abrufbar, alle prämierten Beiträge sind dort frei zugänglich.
>> Die Sieger und ihre durch die Jury ausgezeichneten Artikel werden in der ausführlichen Presseinformation (Download-Dokument) vorgestellt und von den Laudatoren Sven Afhüppe, Beat Balzli, Jennifer Lachman, Antonia Götsch, Moritz Döbler, Stefan Barmettler und Sabine Wollrab für ihre journalistischen Leistungen gewürdigt. << Die Bekanntgabe der Preisträger nutzte Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, in seinem Grußwort für ein Bekenntnis zum unabhängigen Qualitätsjournalismus, der als konstruktiver und kritischer Begleiter wichtig sei für die Wirtschaft: „Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und die Medien in diesem Land haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Selten waren klare Fakten, die Einordnung von Informationen und das Schaffen größtmöglicher Transparenz so wichtig.“ „Der Wahrheit auf der Spur zu bleiben, wird zunehmend zu einer Herausforderung", stellte Renaud de Planta, Senior-Teilhaber von Pictet, fest und wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschen Journalistenpreises, dass sie „weiterhin eine Festung für unabhängigen Journalismus bleiben“. Carola von Schmettow, Sprecherin des Vorstands von HSBC Deutschland, zeigte sich besorgt über die neuen Formen des Protektionismus in der Corona-Pandemie und forderte dazu auf, diese Entwicklungen journalistisch engagiert zu begleiten. Da in diesem Jahr die traditionelle Medienparty mit 200 Gästen entfallen musste, lädt „The Early Editors Club“ (TEEC) als Veranstalter des Deutschen Journalistenpreises in den kommenden Wochen und Monaten zu regionalen Treffen in den großen Medienstädten ein, bei denen die Sieger-Trophäen überreicht werden. An verschiedenen Veranstaltungsorten wird es Preisverleihungen in überschaubarem Rahmen mit begrenzter Teilnehmerzahl gemäß den jeweils geltenden Corona-Beschränkungen geben. Das Motto: Der djp kommt 2020 zu den Siegern! >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Heute Abend um 19 Uhr: Virtuelle Bekanntgabe der Preisträger des Deutschen Journalistenpreises auf www.djp.de
Heute Abend am Donnerstag, den 24. September, werden ab 19 Uhr virtuell auf http://www.djp.de die Preisträger des Deutschen Journalistenpreises 2020 live bekannt gegeben.
34 Artikel von 63 Autorinnen und Autoren aus den Themengebieten Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung, Weltwirtschaft sowie Offenes Thema hat die Jury nominiert. Sie können auf http://www.djp.de eingesehen werden. Die Artikel sind in 16 verschiedenen Medien erschienen. Acht Nominierungen erreichten gemeinsam die Süddeutsche Zeitung und ihr SZ Magazin. Ebenfalls stark vertreten sind DIE ZEIT mit fünf, die WirtschaftsWoche mit vier und das Handelsblatt mit drei Nominierungen. Zusammen dreimal nominiert sind auch die taz und die taz am wochenende. Aus dem manager magazin, dem stern und der Welt-Gruppe wurden jeweils zwei Artikel ausgewählt, dazu je einer aus Brand Eins, Fairvalue, Golem.de und Reportagen sowie vom Bayerischen Rundfunk Online. Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Der unabhängigen Jury gehören 70 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Sie erhielten alle 420 Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout: Allein das Wort zählt. Als Gesamtpreisgeld sind 35.000 Euro ausgelobt. Gefördert wird der djp von E.ON, Frankfurt Main Finance, news aktuell und der K&K Verlagsanstalt. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Dr. Sebastian Moritz
Die Münchner Beratungsgesellschaft TWS Partners AG wurde soeben für ihre Arbeit im öffentlichen Beschaffungswesen mit dem Procurement Excellence Award für das Public Procurement Project of the Year 2020 ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) in England und der Anwaltskanzlei Blake Morgan gehörte TWS Partners zu dem Team, das mit der Auszeichnung des Chartered Institute of Procurement & Supply (CIPS) für das beste öffentliche Beschaffungs-Projekt des Jahres geehrt wurde.
Das Projekt nutzte dabei spieltheoretische Konzepte, um die Ausrottung der oftmals tödlich verlaufenden Hepatitis C Krankheit in England voranzubringen. Das Pionierprojekt trug dabei mittels eines innovativen Marktmechanismus dazu bei, dass Infizierte in England schneller gefunden und geheilt werden können. Der neuartige Ansatz definierte den Markt so, dass er den Bedürfnissen der britischen Gesundheitsbehörde NHS optimal gerecht wurde. In einem Lösungswettbewerb konkurrierten die Lieferanten der Pharmabranche nicht nur darum, wer die erforderlichen Medikamente bereitstellen würde, sondern auch darum, wer innovative Maßnahmen zur Identifizierung von Hepatitis-C-Infizierten vorschlagen konnte. Mithilfe spieltheoretisch optimierter Anreizsysteme wurden die Lieferanten so zu echten Partnern bei der Ausrottung der Krankheit gemacht. „Das Projekt hat dazu geführt, dass der NHS nun in Partnerschaft mit den Pharmaunternehmen aktiv Patienten identifizieren und behandeln kann – insbesondere auch solche Patientengruppen, die für das Gesundheitssystem normalerweise nur schwer zu erreichen sind. Der Lösungswettbewerb bietet damit enorme Vorteile bei der Bekämpfung der Krankheit“, so Dr. Sebastian Moritz, Vorstand bei TWS Partners. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Neues Rentenportal macht private Altersvorsorge transparent (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe September 2020)
Dr. Olaf Janke: Bislang bedeuten Rente und Altersvorsorge viel Papierkram. Das soll sich jetzt ändern. Denn die Regierung plant eine Webseite, auf der alle Informationen zur gesetzlichen, privaten und betrieblichen Rente zusammenlaufen. Zahlreiche Medien berichten im August über das Vorhaben. Demnach sollen die Bundesbürger künftig im Internet eine offizielle Übersicht über ihre persönliche Absicherung im Alter erhalten. „Rente online verwalten: Bald gibt's alle Renten-Infos zentral im Netz“, titelt hierzu dpa. „Bundesregierung will digitale Renteninformation aufbauen“, schreibt der Versicherungsbote (30.8.). „Damit sollen Bürgerinnen und Bürger es künftig leichter haben, sich einen regelmäßigen Überblick über die eigene Altersvorsorge zu verschaffen“, meint BR24. Mit wenigen „Mausklicks“ am Ziel – diese Hoffnung äußert auch die Badische Zeitung (27.8.). Das Handelsblatt betont: „Noch muss man Einsicht in seine Rentenakten aufwendig beantragen, das könnte sich nun ändern.“ Verbraucherschützer begrüßen den Vorstoß der Politik zwar, sehen aber auch „Nachbesserungsbedarf in einigen Punkten“ (Das Investment, 14.8). Fazit: Überwiegend positives Medienecho, vereinzelt aber auch kritische Stimmen.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Am 24. September um 19 Uhr live auf djp.de: Bekanntgabe der Preisträger 2020 - nominiert sind 34 Artikel aus 16 Medien
34 Artikel von 63 Autorinnen und Autoren hat die Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) für die diesjährige 14. Vergabe des Preises nominiert. Sie können auf http://www.djp.de eingesehen werden. Die Texte sind in 16 verschiedenen Medien erschienen.
Acht Nominierungen erreichten gemeinsam die Süddeutsche Zeitung und ihr SZ Magazin. Ebenfalls stark vertreten sind DIE ZEIT mit fünf, die WirtschaftsWoche mit vier und das Handelsblatt mit drei Nominierungen. Zusammen dreimal nominiert sind auch die taz und die taz am wochenende. Aus dem manager magazin, dem stern und der Welt-Gruppe wurden jeweils zwei Artikel ausgewählt, dazu je einer aus Brand Eins, Fairvalue, Golem.de und Reportagen sowie vom Bayerischen Rundfunk Online. Am 24. September werden ab 19 Uhr virtuell auf http://www.djp.de die Preisträger live bekannt gegeben. In den folgenden Wochen und Monaten lädt „The Early Editors Club“ (TEEC) als Veranstalter des Deutschen Journalistenpreises zu regionalen Treffen an den großen Medienstandorten ein, um die Sieger-Trophäen zu überreichen. Das Motto: Der djp kommt 2020 zu den Siegern! Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Der unabhängigen Jury gehören 70 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Als Gesamtpreisgeld sind 35.000 Euro ausgelobt. Gefördert wird der djp von E.ON, Frankfurt Main Finance, news aktuell und der K&K Verlagsanstalt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite 83 von 420 Beiträgen im Finale des Deutschen Journalistenpreises - Virtuelle Bekanntgabe der Preisträger am 24. September um 19 Uhr
83 Print- und Onlinetexte haben im zurzeit laufenden Juryverfahren des Deutschen Journalistenpreises (djp) das Finale erreicht. Am 17. September wird bekannt gegeben, welche dieser Artikel von der Jury für den djp 2020 nominiert werden. Eine Namensliste aller Autorinnen und Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Insgesamt lagen den 70 Jurymitgliedern 420 Beiträge aus 95 verschiedenen Medien vor.
Am 24. September werden ab 19 Uhr in einem virtuellen Format die Preisträger live bekannt gegeben. In den folgenden Wochen und Monaten lädt „The Early Editors Club“ (TEEC) als Veranstalter des Deutschen Journalistenpreises zu regionalen Treffen an den großen Medienstandorten ein, um die Sieger-Trophäen zu überreichen. Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Sie unterstützen die Auslobung des Preises für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung und Weltwirtschaft. Für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen gibt es den djp Offenes Thema. Als Gesamtpreisgeld sind 35.000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council argued for no policy changes. They see no need for an immediate reaction to the announced strategy shift of the Federal Reserve. It was argued that the ECB already conducted some subtle changes to its framework which means that it is operating in a similar setting like the Fed. Some members expressed concerns about the recent appreciation of the Euro and argued for some form of verbal intervention. Concerning the secondary mandate of the ECB, there was widespread agreement that it should not overburden itself with additional tasks.
Members of the ECB Shadow Council kept their inflation forecasts constant for 2020 at 0.3 percent and for 2021 at 1.1 percent. However, they were reducing their forecast for 2022 compared to three months earlier from 1.4 percent to 1.3 percent. The members were also reducing their GDP forecasts for this year from minus 7.0 percent to minus 7.9 percent and for 2021 from 5.5 percent to 5.4 percent. By contrast the members revised their forecasts upward for 2022 from 1.8 to 2.0 percent. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen The ECB should ask whether independence and the prohibition of monetary financing are still warranted
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: The ECB’s definition of price stability of “below, but close to, 2% over the medium term” lends an asymmetric downward bias to inflation. This asymmetry was appropriate when the objective was to lower inflation toward target, but after years of low inflation, it is serving to entrench expectations below target.
The more important challenge for monetary policy nowadays is less the specification of the inflation target, but more the efficacy of policy at the zero lower bound. As the BOJ knows only too well, specifying a higher inflation target helps little when the how question – how to raise inflation to target? – remains unanswered. For the eurozone, evidence suggests inflation expectations have already de-anchored from 2%. Inflation averaged just 0.9% since 2014 when the ECB lowered its key policy rate to zero. The ECB’s survey of professional forecasters’ long-term inflation projection has declined to 1.6% from 1.8% since then, while market-based expectations for inflation over the coming five to ten years are closer to 1% than 2%. The conundrum facing central banks at the zero lower bound is that while monetary policy has proven highly effective at generating asset price inflation and stabilising financial conditions, it has proven elusive in generating and sustaining goods and services price inflation, even in the presence of full employment. What should monetary policy do in this situation? The ECB could do four things: First, it could re-specify the definition of price stability to better emphasize symmetry over time, for example by dropping “below” or adopting an average inflation target like the FED. While this symbolic step will neither harm inflation expectations nor help increase them, it will signal that future overshoots will be tolerated in the same way as undershoots are being tolerated today. Second, it could support fiscal policy and financial conditions through continued purchases of government and private sector bonds. Specifically, it should merge the Asset Purchase Programme and Pandemic Emergency Purchase Programme into one, including the latter’s flexibility and making the new, combined programme open-ended and flexible in its deployment. Third, it could restore the unsecured overnight interest rate to zero. The ECB hails negative interest rates a success. Research by "Acharya et. al." (http://pages.stern.nyu.edu/~sternfin/vacharya/public_html/pdfs/ACEEInflation.pdf) suggest they are disinflationary and their detrimental effect on the intermediary role of the banking system is well documented. While rational expectations suggest real rates matter more, our observations suggest agents react differently to negative nominal rates than they do to real rates and in ways that increase both savings and risk-taking. Fourth, it could formally acknowledge the subordination of monetary policy to fiscal policy. As part of the ongoing review of its’s monetary policy strategy, it should ask itself whether independence and the prohibition of monetary financing are still warranted in an environment in which the Phillips curve relationship no longer holds and interest rate policy is exhausted. >> Teilen >> Kontakt
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: Arguably, the ECB is already operating in a framework close to soft Average Inflation Targeting, having made a number of subtle changes to the conduct of monetary policy over recent years. Under Mario Draghi, the focus has shifted from headline to core inflation, while the symmetry of the inflation mandate has been stressed even before the strategy review. The Fed’s explicit shift to AIT could have an influence on the ECB as well, but this is likely to be a common trend to several central banks in the post-Covid world. In practice though, it is not clear what else the ECB would change, in terms of objectives or tools.
The same considerations apply to the ECB’s secondary mandate(s). The latter have been stressed and will be strengthened by Lagarde especially when it comes to green policies, but it remains to be seen to which extent the ECB will be willing to adjust its tools (QE and TLTRO) or collateral framework in practice. >> Teilen >> Kontakt The concept of flexible average inflation targeting could potentially be too vague and might make it difficult to firmly anchor inflation expectations around the target
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: My vote in terms of the policy stance would be in favour of leaving interest rates unchanged and of stepping up the asset purchase program by about €500 billion.
In terms of the strategy review, what has been announced by the Federal Reserve is potentially problematic in the long-term because the concept of flexible average inflation targeting could potentially be too vague to clearly define the extent of an inflation overshoot that would be acceptable in the view of the FOMC. This might make it difficult to firmly anchor inflation expectations around the target. In addition, the way in which the FOMC seems to view its second objective of full employment within its new strategy, suggest that they will no longer consider the labour market is a leading indicator for future inflation. This could cause the Fed to end up with letting the US economy run too hot. The ECB’s Strategy review has a slightly broader remit (e.g. also includes climate change issues) than the one the Federal Reserve conducted and also need to tackle a different set of issues. One of the aspects that the ECB will need to clarify and to codify in the strategy framework is the symmetry of its price stability norm. In addition, the ECB should consider, as they did in the last strategy review, whether the numerical target is correctly calibrated. Finally, the ECB should also become more deliberate about how to best coordinate policy efforts with fiscal authorities within the context of the current treaty. Regarding its secondary mandate to support EU economic policies, the ECB does not have a lot of room for manoeuvre given the lexicographic order defined in the treaty. It could however stress its secondary objectives more in its communication especially when it addresses the broad public rather than financial experts. >> Teilen >> Kontakt The ECB can learn from the Fed when it comes to inflation, not regarding its target, but regarding its measurement
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: My vote this month goes for a three-fold wait-and-see decision on rates, liquidity operations and QE. European banks have plentiful liquidity to ensure a smooth financing of the European economy, as suggested by the quite unusual pricing on the interbank market with a negative Euribor/OIS spread. The ECB can afford to wait for a concrete implementation of the Fed's new strategy before addressing the question of the appreciation of the euro in any other way than verbally. The euro exchange rate is not overvalued, compared to the real exchange rates of our main trading partners. The current issue is the speed of the appreciation, which can be a source of volatility outside the FX markets.
As regards the new Fed’s strategy, I think that the ECB can learn from the Fed when it comes to inflation, not regarding its target, but regarding its measurement. I do not see where the new Fed’s target – an inflation average – offers more flexibility in inflation targeting than the ECB definition of price stability “over the medium term”. On the other hand, the measure of inflation targeted by the Fed gives much more weight to developments in housing prices than the price index targeted by the ECB, which is increasingly becoming relevant for financial stability. Regarding the mandate, there is no reason to alter the primacy of price stability. Should the ECB give more weight to its secondary mandate, I believe that support for EU environmental policies takes precedence over any direct employment objective. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: Despite extremely expansionary policies the ECB has failed to achieve its inflation target of “less than but close to 2%” annual inflation (of the HICP) over the last 10 years. The HICP level is now 7% lower than it would have been, if annual inflation had amounted to 1,9%. The conclusion from this experience is that the ECB is unable to control inflation. A change in the target will be no remedy for this. Instead, a change in the entire strategy is needed.
Ideally, the ECB should move to a 100% money system and ensure an increase in the money stock in line with economic growth. If this is seen as going too far, some scheme of monetary control should be brought back (perhaps by putting more emphasis on the “monetary pillar” within the existing strategy). In today’s world of very big central bank balance sheets and feeble banks, money control would be far easier than in the past, when central bank balance sheets were small and banks used financial engineering to bloat the inside (bank) money stock. Safeguarding the purchasing power of money is the best contribution a central bank can make to support general economic policy. Money creation to stimulate economic growth or to finance government spending undermines the main task of the central bank. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: The Fed will tolerate higher inflation. Should the ECB follow the example of the Fed? And should the ECB emphasize more its secondary mandate to support the general economic policies of the EU?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call on Thursday afternoon:
"The Fed has updated its policy strategy and will tolerate higher inflation. What are the implications of this shift for the ECB? Should the ECB follow the example of the Fed? And: The ECB is focusing very much on its primary mandate of price stability. According to the treaties it also has a legal obligation to support the general economic policies of the EU. Should the ECB emphasize more its secondary mandate?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: „Im Juli gibt es wieder eine deutliche Rentenerhöhung. Wird das nach zehn Jahren erstmal die letzte sein?“, fragte die „Wirtschaftswoche“ und gab damit den Konsenstenor in der Berichterstattung wieder. „Rente und Corona-Krise: Rentenerhöhung könnte 2021 ausfallen“, meint die „Frankfurter Rundschau“ (7.7.) und auch „RP online“ sieht „durch Corona die Rentenerhöhung“ gefährdet. „Eine oder zwei Nullrunden sind durchaus denkbar"“, titelt hierzu die „Main-Post“ (9.7.). „Bild der Frau“ (16.7.) zeigt in einem Servicebeitrag auf, „wie sich die Corona-Krise auf unsere Rente auswirkt“. Die „Neue Westfälische“ (30.6.) stellt gleich die Grundsatzfrage „Ist die Rente wirklich noch sicher?“ und warnt, dass „künftige Rentner vermutlich noch weniger Geld zur Verfügung haben werden“ als geplant. Auch bereite es Sorgen, dass die Nachhaltigkeitsrücklage schneller schmelze als vorgesehen. „Rentnern drohen bescheidene Zeiten“, merkt hierzu „MOZ.de“ (Nachrichtenportal für Brandenburg) an. Noch seien die Rentner „die Profiteure der Corona-Krise“ - das werde sich aber schon bald ändern, analysiert die „Oldenburgische Zeitung“ (online, 5.8.).
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Der Deutsche Journalistenpreis kommt 2020 zu den Siegern: Nach virtueller Bekanntgabe der Preisträger am 24. September regionale Preisverleihungen an verschiedenen Medienstandorten
"Die persönliche Begegnung von Spitzenvertretern aus Medien und Wirtschaft wollen wir trotz Corona auch dieses Jahr möglich machen," sagt Volker Northoff, Veranstalter des Deutschen Journalistenpreises (djp). Statt auf einer großen Medienparty in Frankfurt, die für den 24. September geplant war und zu diesem Zeitpunkt nicht in angemessener Weise durchführbar ist, werden die Sieger-Trophäen auf mehreren Veranstaltungen an den großen Medienstandorten überreicht, an denen die Preisträger und Nominierten beheimatet sind.
Am 24. September werden ab 19 Uhr in einem virtuellen Format auf http://www.djp.de die Preisträger live bekannt gegeben, ebenso die Orte und voraussichtlichen Termine der Preisverleihungen, verbunden mit Treffen des „The Early Editors Club“ (TEEC), der den Deutschen Journalistenpreis auslobt. Veranstaltungsorte dieses Netzwerks für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zur Förderung des Qualitätsjournalismus sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich. Ab Oktober soll es in jeder dieser Medienstädte mit djp-Gewinnern eine Preisverleihung geben, mit überschaubarer Teilnehmerzahl und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Corona-Beschränkungen. Das Motto: Der djp kommt 2020 zu den Siegern! Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Sie unterstützen die Auslobung des Preises für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung und Weltwirtschaft. Für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen gibt es den djp Offenes Thema. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Millionen Rentner konnten sich auf den Juli freuen. Der Grund: Ihre Rente wurde auch in diesem Jahr erhöht, um 3,45 Prozent im Westen und um 4,2 Prozent im Osten. Anfang Juni hat der Bundesrat die Rentenerhöhung gebilligt. Sie wird in den Medien nach wie vor kontrovers diskutiert (vgl. auch MAV Ausgabe Juni). Dabei werden vor allem die steuerliche Seite („Plötzlich steuerpflichtig“, Berliner Morgenpost, 1.6.), die hohen Kosten der Rentenerhöhung (handelsblatt.com: „Wer soll das bezahlen“), die unsichere Zukunft der Rentenkassen („Corona gefährdet Rentenerhöhung“) sowie die Frage nach der Generationengerechtigkeit in Zeiten von Corona thematisiert: „Forscher wollen Rentenerhöhung kürzen“, „Rentenerhöhung im Sommer halbieren“ und „Rentner an den Kosten der Corona-Krise beteiligen“, titelten hierzu RP online, FAZ und Handelsblatt. Vielfach wird auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zitiert, der sich gegen Renteneinsparungen in der Corona-Krise wendet. „Das ist eine Frage der Verlässlichkeit”, wird er vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (13.6.) wiedergegeben. Zahlreiche Servicebeiträge (u.a. FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt) widmen sich dem Thema aber auch mit Tipps rund um die Rentenerhöhung.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Haben Sie schon eingereicht? Morgen am Freitag, den 10. Juli, endet die Frist für Bewerbungen und Empfehlungen für den Deutschen Journalistenpreis (djp). Prämiert werden herausragende Print- und Onlinetexte über Wirtschafts- und Finanzthemen, die zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 erschienen sein müssen. Jede(r) Journalist(in) kann pro Themengebiet einen Beitrag einreichen (Finalisten des Vorjahres zwei Beiträge). Nähere Informationen gibt es auf https://www.djp.de/ausschreibung_bedingungen.html.
>> Als eingeloggter Nutzer finden Sie oben rechts direkte Links für Ihre Einreichung bzw. Empfehlung << Partner des Deutschen Journalistenpreises sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet und Randstad. Sie unterstützen die Auslobung des Preises für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft und Vermögensverwaltung. Für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen gibt es den djp Offenes Thema. Der unabhängigen Jury gehören rund 70 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Sie erhalten alle Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout: Allein das Wort zählt. Als Gesamtpreisgeld sind 35.000 Euro ausgelobt. Davon fließt ein Fünftel an gemeinnützige Zwecke, die die Nominierten und Preisträger bestimmen. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Die Sommerferien beginnen! Trotz Corona gibt es vielfältige Möglichkeiten, Urlaub zu machen. Bevor Sie aufbrechen, denken Sie daran: Am 10. Juli endet die Frist für Bewerbungen und Empfehlungen für den Deutschen Journalistenpreis (djp).
- Die djp-Themen 2020: Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft, Vermögensverwaltung, Offenes Thema - Die Partner des djp: BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet, Randstad - Ausgelobt sind 35.000 Euro Preisgeld. 70 hochrangige Jurorinnen und Juroren treffen die Entscheidung in einem anonymisierten Bewertungsverfahren. Prämiert werden herausragende Print- und Onlinetexte, die zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 erschienen sein müssen. Weitere Informationen gibt es in der Presseinformation zur Ausschreibung 2020 (Download-Dokument) und auf http://www.djp.de. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
- Die djp-Themen 2020: Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, IT & Kommunikation, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft, Vermögensverwaltung, Offenes Thema
- 70 Juroren / 35.000 Euro Preisgeld / Verleihung am 24. September in Frankfurt - Die Partner des djp: BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Huawei, Pictet, Randstad Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), ein Netzwerk für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, jährlich den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Die Frist für Einreichungen durch Autorinnen und Autoren und Empfehlungen durch Leser auf http://www.djp.de endet für die 14. Ausschreibung 2020 am 10. Juli. „In der durch das Corona-Virus ausgelösten gesellschaftlichen Krise, die wie keine zuvor alle Lebensbereiche gleichzeitig erfasst, muss geklärt werden, was uns guter Journalismus auf Dauer wert ist“, sagt Volker Northoff, Initiator des The Early Editors Club und Gastgeber des Deutschen Journalistenpreises. „Spitzenleistungen auf diesem Gebiet sichtbar zu machen, ist darum wichtiger denn je.“ Das geschieht beim djp durch die Vergabe des Preises nach verschiedenen Themengebieten, die die Vielfalt des Wirtschaftsgeschehens widerspiegeln. Partner des djp sind BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet und Randstad. Sie unterstützen die Auslobung des Preises für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft und Vermögensverwaltung. Neu im Kreis der djp-Partnerunternehmen ist seit diesem Jahr Huawei. Dies macht die erstmalige Ausschreibung eines Themenpreises IT & Kommunikation möglich. Artikel aus Wirtschaftsbereichen, für die kein Themenpreis ausgelobt ist, können für den djp Offenes Thema eingereicht oder empfohlen werden. Prämiert werden herausragende Print- und Onlinetexte, die zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 erschienen sein müssen. Der unabhängigen Jury gehören rund 70 hochrangige Repräsentanten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft an. Die Juroren erhalten alle Wettbewerbstexte in einem neutralen, anonymisierten Format ohne Layout. Allein das Wort zählt. Als Gesamtpreisgeld 2020 sind 35.000 Euro ausgelobt. Ein Fünftel der Preisgelder fließt an gemeinnützige Zwecke. Zur Bekanntgabe und Ehrung der Preisträger laden die Partner des Deutschen Journalistenpreises für Donnerstag, den 24. September 2020, nach Frankfurt am Main ein. Sollte die Durchführung Ende September noch nicht möglich sein, wird die Verleihung zu einem späteren Zeitpunkt oder ersatzweise als virtuelle Veranstaltung stattfinden. Im vergangenen Jahr nahmen 412 Autoren mit 470 Artikeln aus 90 Medien teil. Gefördert wird der Deutsche Journalistenpreis von E.ON, Frankfurt Main Finance, news aktuell und der K&K Verlagsanstalt. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Coller Capital (Studie): Die Zufriedenheit institutioneller Investoren mit der Transparenz ihrer Private-Equity-Anlagen nimmt deutlich zu
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: - Viele Investoren denken, dass die geopolitische Entwicklung die Asset-Allokation im Bereich Private Equity verändert und politische Risiken in den Schwellenländern steigen lässt
- Private-Equity-Manager nehmen den Klimawandel nach Ansicht der Investoren nicht ernst genug - Bei Private-Equity-Anlagen nimmt die Konzentration zu und führt zu einem wachsenden Anteil der größten Manager Laut dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital hat die Zufriedenheit der institutionellen Investoren (Limited Partners, LP) mit der Transparenz ihrer Private-Equity-Manager (General Partners, GP) hinsichtlich Information und Kommunikation sehr deutlich zugenommen. In den Jahren nach der globalen Finanzkrise waren nur zwei von fünf Investoren mit der Transparenz ihrer Manager zufrieden, heute sind es vier von fünf Limited Partners. Viele Private-Equity-Investoren glauben, dass die steigenden geopolitischen Spannungen in den nächsten Jahren einen wesentlichen Einfluss auf die Asset-Allokation in Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds haben werden. Viele erwarten zudem ein höheres politisches Risiko in den aufstrebenden Private-Equity-Märkten, insbesondere in Russland, China, im Nahen Osten und Nordafrika sowie in Lateinamerika. Südostasien und Indien werden als politisch weniger riskant angesehen. Die meisten Investoren sind der Ansicht, dass die General Partner den Klimawandel in ihrer Investitionspolitik und -praxis nicht ernst genug nehmen. Die Einstellungen der institutionellen Anleger hinsichtlich des Klimawandels sind vor allem regional sehr unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der europäischen Investoren sagt, dass ihre eigene Organisation bis 2030 CO2-neutral sein wird. Demgegenüber geben zwei Drittel der LPs mit Sitz in Nordamerika an, dass sie in absehbarer Zukunft nicht CO2-neutral sein werden. In der Private-Equity-Branche ist ein Konzentrationsprozess wahrscheinlich. Drei Viertel der LPs erwarten, dass die größten General Partner in den nächsten fünf Jahren einen wachsenden Anteil der gesamten Private-Equity-Engagements auf sich ziehen werden. Diese zunehmende Bündelung der verwalteten Assets wird die LPs jedoch nicht davon abhalten, die Zahl ihrer Private-Equity-Manager zu erhöhen. Unter dem Strich erwarten mehr LPs, dass die Liste ihrer GP-Beziehungen wächst statt abnimmt, wobei dieser Trend bei Staatsfonds und Versicherern besonders ausgeprägt ist. Nur einer von fünf Investoren verlangt derzeit von seinen Private-Equity-Managern eine unabhängige Portfolio-Bewertung, aber dieser Anteil dürfte in absehbarer Zeit auf fast die Hälfte steigen. Die Anleger sind bestrebt, die Übersicht über ihre Portfolios auch auf andere Weise zu verbessern. Etwa ein Drittel der LPs arbeitet mit Anbietern aggregierter Private-Equity-Daten zusammen, die direkt von GPs bezogen werden. Dieser Anteil wird innerhalb der nächsten drei Jahre auf drei Fünftel steigen. Zwei Drittel der Investoren sehen Private Equity als Auslöser kreativer Disruption und als Katalysator für Veränderungen in den Branchen, in die sie investieren. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden insgesamt 107 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Forderungen nach Rentenmoratorium werden lauter (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Juni 2020)
Dr. Olaf Janke: Die geplante Rentenerhöhung im Juli (3,45 % in Westdeutschland, 4,20 % in den neuen Bundesländern) hat in den Medien zu kontroversen Diskussionen geführt. „Mitten in der Corona-Krise steigen die Renten“, wundert sich ein Autor auf „br.de“ (4.5.) und schlägt ein Aussetzen der Erhöhung vor. „Wird Rentenerhöhung halbiert? Corona-Krise führt zu heftigem Streit um Renten“, titelt hierzu das Magazin „Focus“ (2.5.). Unter dem Titel „Arbeitgeber bringen zeitliche Streckung von Rentenanhebung ins Spiel“, berichtete bereits im April die Nachrichtenagentur „dpa-afx“ (23.4.) über entsprechende Forderungen der Arbeitgeber, um auf diese Weise die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Der Vorstoß stieß sogleich „auf heftige Kritik“ im Gewerkschaftslager (focus.de, 3.5.). Zukunftsängste und Panik unter einer ganzen Rentnergeneration würden geschürt, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (2.5.). Die Aktionsgemeinschaft ADG spricht gar von einem „Frontalangriff auf die Rentenerhöhung 2020“, und wirft den Befürwortern vor, „die Gesellschaft zu spalten“.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen SimCorp bündelt seine europäischen Markteinheiten, um die Kundenbetreuung weiter zu stärken und künftiges Wachstum zu unterstützen
PR-Agentur SimCorp: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, fasst seine Markteinheiten Central Europe, Southern Europe und UK/Northern Europe/Middle-East (UNM) in einer integrierten EMEA-Einheit zusammen. Dieser Schritt unterstützt die Wachstumsziele von SimCorp durch engere Kundenbeziehungen über Grenzen hinweg sowie bessere Nutzung von Kompetenzen und Agilität in wichtigen Geschäftsfunktionen.
Da viele Kunden von SimCorp zunehmend über die bisherigen Markteinheiten hinweg tätig sind, besteht das Hauptziel der Zusammenlegung darin, die Exzellenz bei der Kundenbetreuung und die Effizienz bei den operativen Abläufen weiter zu verbessern. Während die lokale Marktkompetenz und Kundennähe weiterhin im Mittelpunkt steht, ermöglicht SimCorps neue Struktur, die Kundenerfahrung insgesamt zu stärken und ein tieferes Verständnis für das Geschäft der einzelnen Kunden zu entwickeln. Dies wird dadurch erreicht, dass SimCorp mehr Verantwortung für die Lösung spezifischer Herausforderungen und die Erreichung konkreter Geschäftsziele der Kunden übernimmt. Die fusionierte Einheit schafft zudem Synergien zwischen verschiedenen Schlüsselfunktionen, was unter anderem die Weiterentwicklung der schnell wachsenden strategischen Asset-Servicing-Partnerschaften von SimCorp unterstützt. Das Flaggschiff, die Front-to-Back- und Multi-Asset-Plattform SimCorp Dimension®, ist dabei die technologische Grundlage für einige der in Europa und weltweit größten Dienstleister. Ralf Schmücker, seit 2012 Managing Director von SimCorp Central Europe, übernimmt als Senior Vice President die Leitung der Bereiche Customer Experience und Value Advisory in EMEA. Dazu gehört die Verantwortung für die neue Value-Advisory-Funktion, die aufgrund der breiten Zuständigkeit der neuen Einheit geschaffen wird und als Teil von SimCorps Kundenbetreuung gezielt fachliche Expertise einbringen wird. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie als Download-Dokument. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=130-1429095487
Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Inflationsentwicklung aus? Besteht die Gefahr einer Deflation? Darüber diskutierten heute Morgen im The Early Editors Club (TEEC) Dr. Dirk Schumacher, Head of European Macro Research bei Natixis Research Corporate and Investment Banking, und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), per Videokonferenz mit fünf Journalisten von Handelsblatt, Welt, Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung, Börsen-Zeitung und dem Hessischen Rundfunk. Eine Videoaufzeichnung ist abrufbar im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five / Wirtschaft & Finanzen" (für Medienvertreter ab 12:00 Uhr, für Wirtschaftsvertreter ab dem nächsten Tag). Prof. Dr. Vöpel und Dr. Schumacher stehen für Nachfragen von Clubmitgliedern gerne zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten finden Sie im Menüpunkt Mitglieder (Auswahl: QuickQuote-Partner). Die Aussagen der beiden TEEC-Impulsgeber können zitiert werden mit der Quellenangabe: „im The Early Editors Club“ oder „im Gespräch mit Journalisten“. Als Download-Dokument steht außerdem hier ein aktueller "Euro area inflation outlook" von Natixis zur Verfügung. Das virtuelle Club-Format "TEEC five" findet regelmäßig als ortsunabhängige Ergänzung zu den traditionellen Frühstückstreffen des Clubs statt. Einladungen zu einem TEEC five werden ausgesprochen vom Initiator und Gastgeber des Clubs Volker Northoff. Die Teilnahme an einem TEEC five steht grundsätzlich allen interessierten Clubmitgliedern auf Einladung offen. Unter dem nachfolgenden Link [>>Dokument herunterladen] finden Sie einige kurze Video-Eindrücke aus dem Gespräch. Der Download kann bis zu einer Minute dauern. Oder schauen Sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-ak2w1xbf9k >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council support an increase of the Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) in terms of size and duration. They expect inflation to remain low over the next two to three years. A minority of the members had objections against an increase of the PEPP. This camp argued that this instrument has not been effective.
Members of the ECB Shadow Council slashed their inflation forecasts for 2020 from 1.2 to 0.4 percent. They were also reducing their forecasts for 2021 from 1.4 to 1.1 percent and for 2022 from 1.5 to 1.3 percent. The members also slashed their GDP forecasts for this year from 0.6 to minus 7.3 percent. By contrast the members revised their forecasts upward for 2021 from 1.3 to 5.7 percent and changed their forecast for 2022 from 1.4 to 1.9 percent. Most members supported an increase of the PEPP programme by about 500 to 750 billion Euro. Many of them would also extend the duration of the programme by six to nine months. The Members also suggested some other measures to support the economy. Some argued that the ECB should also buy “fallen angels”, bonds that recently lost their investment grade rating and that are eligible collateral for refinancing purposes. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=177-1590054376
Im The Early Editors Club (TEEC) diskutierten heute Morgen Prof. Gabriel J. Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, und Dr. Sebastian Moritz, Managing Partner bei der in München ansässigen TWS Partners AG, per Videokonferenz mit fünf Journalistinnen und Journalisten über das Thema "Globale Lieferketten nach der Corona-Pandemie". Eine Videoaufzeichnung ist abrufbar im Bereich "Veranstaltungen / Virtuell: TEEC five / Wirtschaft & Finanzen" (für Medienvertreter ab 12:00 Uhr, für Wirtschaftsvertreter ab dem nächsten Tag). Journalistische Teilnehmer waren Jacqueline Goebel (WirtschaftsWoche), Martin Hesse (Der Spiegel), Dr. Uwe Jean Heuser (Die Zeit), Stefan Reccius (Börsen-Zeitung) und Sebastian Reimann (DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung). Für Nachfragen von Clubmitgliedern stehen Prof. Felbermayr und Dr. Moritz gerne zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten finden Sie im Menüpunkt Mitglieder (Auswahl: QuickQuote-Partner). Als Download-Dokument finden Sie außerdem hier ein Thesenpapier von Dr. Moritz: „COVID-19 zeigt die Fragilität globaler Lieferketten“ Das neue, virtuelle Club-Format "TEEC five" findet künftig regelmäßig statt als ortsunabhängige Ergänzung zu den traditionellen Frühstückstreffen des Clubs in den großen Medienstandorten. Einladungen zu einem TEEC five werden ausgesprochen vom Initiator und Gastgeber des Clubs Volker Northoff. Das Format soll im Sinne des Clubgedankens den qualifizierten Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medien über aktuelle Themen fördern, indem jeweils einige mit der Materie gut vertraute Medienvertreter einen oder zwei Wirtschaftsexperten zitierfähig befragen. Die Teilnahme an einem TEEC five steht grundsätzlich allen interessierten Clubmitgliedern auf Einladung offen. Unter dem nachfolgenden Link [>>Dokument herunterladen] finden Sie einige kurze Video-Eindrücke aus dem Gespräch. Der Download kann bis zu einer Minute dauern. Oder schauen Sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=OQ7ytEVPQv4 >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: The COVID pandemic has once again exposed the institutional structural weakness of the European monetary union: that it lacks a common fiscal tool. In the absence of this tool, and in order to preserve the integrity of the euro, the ECB should practice a form of yield curve control, in addition to the policies it currently is implementing.
Specifically, it should implement the Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) in such a way that it caps deviations of member states’ government bond yields from a reference rate, like overnight interest rate swaps. The giving up of exchange rate flexibility fundamentally changed the nature of member states’ government bonds upon joining the euro. One group benefited from having a euro whose external value was weaker than these countries’ legacy currencies. These countries’ government bonds retained their risk-free nature. For others, however, the euro became a detriment to their external competitiveness. These countries’ government bonds became more risky in nature, in similar ways to sovereign debt denominated in a foreign currency or corporate debt that faces a hard budget constraint. This inherent instability is what continues to plague the euro area today. The ECB can alleviate this instability first and foremost by controlling spreads on member states’ government bonds. So long as they remain unstable, private sector spreads will also remain unstable, necessitating other easing measures. Operationally, the ECB is already using the GDP-weighted spread of 10-year government bonds to 10-year EONIA swaps as a measure of the PEPP’s ability to counter the risks to the monetary policy transmission mechanism. It should explicitly adopt this variable as an interim operational target, while being mindful of the variable’s composition. Having some countries’ government bonds trade at deeply negative yields while allowing others to rise substantially might leave overall variable unchanged, giving the impression of stability, while the composition of the parts will reveal a high degree of instability. The ECB should adopt this interim target until it restores stability to the monetary policy transmission mechanism so that the composition of other policies – interest rates, TLTROs, collateral and the asset purchase programme – can function properly. By doing so the size and duration of the PEPP become endogenous to achieving the programme’s goal. In addition, the ECB should clarify that the composition of the PEPP will also include sub-investment grade assets that were investment grade on or prior to April 7th 2020, in line with the revised collateral eligibility criteria. And it should clarify that maturing bonds bought under the PEPP will be reinvested in their respective jurisdictions. Implementing the PEPP in this way may lead to government bond purchases deviating from the capital key used for the public sector asset purchase programme, or it may lead to issue and issuer exposures exceeding 33%. The ECB should accept these deviations as the consequence of the euro area’s missing fiscal tool. >> Teilen >> Kontakt The European Commission’s proposal for a EU Recovery Instrument should not prevent the ECB from doing more
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: The European Commission’s proposal for a EU Recovery Instrument is very bold and encouraging, especially in terms of the political signal and the potential for further coordination between monetary and fiscal policy. But, it should not prevent the ECB from doing more. We expect the ECB to remain in pre-emptive easing mode, and increase its PEPP purchase envelope by €500bn at the 4 June meeting, to €1250bn, while extending the programme by nine months through September 2021.
Moreover, several Governing Council members have signalled that there is room to innovate in order to prevent any financial fragmentation. We see four important decisions that the ECB could make in addition to increasing the PEPP: 1) start reinvesting PEPP securities in order to deviate even more from capital keys 2) increase the share of Supranational debt securities (from 10% of public bonds purchases currently) in order to absorb a larger share of future EU bond issuance 3) include fallen angels in asset purchase programmes 4) increase the tiering multiplier (from 6x to 8x currently) >> Teilen >> Kontakt
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: 1) What should the ECB do to support the economic recovery? Should it expand its asset purchases?
The ECB should soon pull new tricks out of its hat in an effort to keep a lid on debt sustainability concerns and prevent unwarranted financial fragmentation. After all, national safety nets spun by governments across the Eurozone in an effort to shield the private sector from more structural economic damage – including a spike in unemployment and corporate insolvencies – will lead to a dramatic rise in public debt. Compared to the new debt to be issued in the coming months by Eurozone governments – the four heavyweights Germany, France, Italy and Spain alone look set to issue about €1 trillion in long-term debt in 2020 – the ECB’s €750bn Pandemic Emergency Purchase Program is starting to look decidedly less mighty. Already the ECB is engaging in a European form of yield curve targeting, with the objective of its monetary policy perhaps not to “close the spread” but to – increasingly explicitly – cap the Italian spread at around 280bp to 300bp. In order to defend this line in the sand, it ECB should implement the following measures: a) Double-down on PEPP: If the ECB continues to deploy its Pandemic Emergency Purchase Program (PEPP) envelope at the current pace, it will be fully used up by end-September. Therefore, in an effort to reduce uncertainty and to calm any market concerns about a PEPP-cliff edge, the ECB should announce a doubling of its PEPP in size as well as duration at the June meeting, - justified by a sharp downward correction in its growth and inflation projections. Our model for the 10y BTP spread shows that as a result the spread would indeed stabilize at around 230bp until end of 2022. In practice this will mean adding a cool €2.2 trillion in asset purchases to the ECB’s balance sheet between March 2020 and December 2021. b) Buy fallen angels: Following up on the ECB’s decision to accept “fallen angels” i.e. bonds that lose their investment-grade credit rating as collateral, we expect the ECB to soon announce that it will also buy “fallen angels”. Even though the relaxation of collateral requirements has already helped, this additional step is still necessary to calm markets given an expected wave of sovereign and corporate rating downgrades particularly as far as Italy is concerned. Meanwhile with regards to the key interest rates, we thing the end of the road has been reached. The ECB should not cut interest rates any further. Beyond the short-term, we believe that monetary policy will have to remain accommodative throughout 2023. The monthly pace of asset purchases should be gradually reduced to €20bn in 2023, but low rates and extensive banking support will still be necessary given the legacy of the Covid-19 crisis, including below pre-crisis trend growth and inflation dynamics, elevated debt levels in the public and private sector and lingering NPLs on banks’ balance sheets. 2) How will the current crisis and the fiscal and monetary response to it affect inflation in the medium to long-term? The medium-term impact of the corona crisis on the inflation outlook will probably depend to a large extent on the extent to which monetary and fiscal policy returns to the old rules of the game after the crisis. At present, the state is shouldering the much higher risk for the private sector in order to keep long-term damage in check. Since the government aid measures consist mainly of loans and loan guarantees, both public debt and that of the companies that take advantage of these aids will rise rapidly in the coming months. While now is not the time to worry about the growing debt, which is certainly the lesser of two evils compared to the expected increase in unemployment and corporate insolvencies without a safety net, once the crisis is over, dealing with the accumulated mountains of debt could prove to be a sticking point. There are basically two ways to pay them off: through higher real growth, i.e. productivity growth, or through higher inflation. However, experience from the financial crisis has shown that the accumulated debt in many countries has not been subsequently reduced. On the contrary: global debt reached a new record high in 2019. Since the odds of a productivity boost in the near future are rather low, I assume that the second path will ultimately be taken: In order to reduce debt burdens, higher inflation will be accepted, which will be justified by lower unemployment and higher economic growth. Such a strategy is not without risks: if close coordination between fiscal and monetary policy becomes a permanent feature, the independence of the ECB could be increasingly called into question, and thus also to what extent it can still fulfil its primary mandate of maintaining price stability. >> Teilen >> Kontakt The ECB needs to ensure that its monetary policy stance is full transmitted into all segments of the euro area economy
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: In my view, it is clear that the ECB, like its global counterparts, mainly has supportive role in aiding the recovery. The lead role is really with fiscal policy on this occasion. This is because only fiscal measures can provide the bridge for the disruptions in incomes and cash-flows that are needed during the disruptions caused by social distancing by directly providing funds to the private sector.
The role of the central bank is primarily to ensure smooth market functioning, prevent an unwarranted tightening in financial conditions and acting as a lender of last resort.To this end, the ECB needs to ensure that its monetary policy stance is full transmitted into all segments of the euro area economy. This will likely require a material increase in the PEPP. In Europe where banks play a much more important role in financing the economy, support for bank lending is more important than in the US (where the Federal Reserve rightly focuses more on credit markets). The decision of the ECB to introduce dual rates on its TLTROs is still not fully appreciated by markets, in my view. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: It would make sense for the ECB to increase both size and duration of its asset purchases under the emergency program. First, to act in parallel with the fiscal policy effort that keeps on swelling. The budget measures taken to date aimed at keeping working capital as well as human capital afloat. Now, the challenge is to replace the capital stock that might depreciate quicker than thought in the post-Covid world. A lot of investment in digital and sustainable assets will be necessary. Monetary policy can be supportive over this investment cycle by ensuring smooth financial conditions. Second, to contain the risk of deflation or low inflation resulting from the fall in demand, which is likely to be persistent, as the new staff projections will show.
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Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: After years of very low interest rates and large-scale asset purchases monetary policy had lost traction already before the Corona Crisis hit. The function of the ECB during this crisis has been reduced to funding fiscal policy in financially weak states with uncertain market access. As this is overstretching its mandate the ECB is in unchartered legal territory. Politicians will have to come up with a legal fudge to rescue it from there. We are now extending credit (lots of it to governments or with government guarantees) to create money for consumption. Hence, the new money will not be backed by more goods produced by a larger capital stock in the future. Some hope that the velocity of money will be permanently lower in the future, but why should it? Hence, higher prices will most likely be needed in the future to equate real demand with supply.
>> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: What should the ECB do to support the economic recovery? How will the current crisis and the fiscal and monetary response to it affect inflation in the medium to long-term?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call tomorrow afternoon:
"What should the ECB do to support the economic recovery? Should it expand its asset purchases? How will the current crisis and the fiscal and monetary response to it affect inflation in the medium to long-term?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Videoaufzeichnung: https://www.early-editors.de/teecfive.php?e=95-1357736805
Im The Early Editors Club (TEEC) diskutierten heute Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und der Europarechtler Prof. Dr. Christoph Schalast von der Frankfurt School of Finance & Management online mit fünf Journalistinnen und Journalisten über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Public Sector Purchase Programme 2015 der EZB (PSPP). Die begrenzte Teilnehmerzahl der Videokonferenz und die auf 30 Minuten beschränkte Dauer machten ein sehr konzentriertes und fokussiertes Gespräch möglich. Deshalb soll es unter dem Namen "TEEC five" dieses neue, virtuelle Club-Format künftig regelmäßig geben, als ortsunabhängige Ergänzung zu den traditionellen Frühstückstreffen des Clubs in den großen Medienstandorten. Journalistische Teilnehmer beim ersten TEEC five waren Jörn Bender (dpa), Anja Ettel (Die Welt), Kathrin Jones (Handelsblatt), Michael Rasch (Neue Zürcher Zeitung) und Markus Zydra (Süddeutsche Zeitung). Für Nachfragen weiterer Clubmitglieder stehen Michael Hüther und Christoph Schalast gerne zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten finden Sie auf der TEEC-Webseite im Menüpunkt Mitglieder (Auswahl: QuickQuote-Partner). Einladungen zu einem TEEC five werden ausgesprochen vom Initiator und Gastgeber des Clubs Volker Northoff. Das Format soll im Sinne des Clubgedankens den qualifizierten Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medien über aktuelle Themen fördern, indem jeweils einige mit der Materie gut vertraute Medienvertreter einen oder zwei Wirtschaftsexperten zitierfähig befragen. Die Teilnahme an einem TEEC five steht grundsätzlich allen interessierten Clubmitgliedern auf Einladung offen. Unter dem nachfolgenden Link [>>Dokument herunterladen] finden Sie einige kurze Video-Eindrücke aus dem Gespräch. Der Download kann bis zu einer Minute dauern. Oder schauen Sie auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=vhDMfdlQMjY >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu ahnen, dass die Corona-Krise teuer werden wird. Die Corona-Pandemie werde zudem „massive Auswirkungen auf die gesetzliche Rente haben“, konstatiert das Portal FUNDRESEARCH. Darin seien sich alle Experten grundsätzlich einig. Der Autor verweist dabei auf aktuelles Studienmaterial, das verschiedene Szenarien skizziert und die zu erwartenden Effekte aufzeigt. Auch CASH (online, 23.4.) warnt: „Das wird teuer: … Die Corona-Krise wird Spuren im System der gesetzlichen Rente hinterlassen.“ Und CAPITAL (15.4.) schreibt: „Sicher ist jetzt schon: Die Rentenbeiträge für Arbeitnehmer werden steigen.“ Zudem komme das System „an seine Grenzen“. „Was Corona mit der Rente macht“, erläutert ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung. Fazit: „Die aktuelle Krise wird auch die Rentenkassen treffen. Immerhin stabilisiert das Kurzarbeitergeld die Einnahmen.“ Auch wenn die anstehende Rentenerhöhung es bislang noch „kaschiert“ – „das dicke Ende wird kommen“, befürchtet die „Welt“. Und „finanzen.net“ (30.4.) erwartet, dass der alte Mechanismus „Steigende Löhne bedeuten höhere Altersbezüge“ durch diese Krise außer Kraft gesetzt werde. Für das Handelsblatt (online, 30.4.) ist klar: „Rentner müssen an den wirtschaftlichen Kosten der Corona-Krise beteiligt werden.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Abschlussbericht der Rentenkommission wird zerrissen (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe April 2020)
Dr. Olaf Janke: Im kritischen Fokus der März-Berichterstattung zum Thema Altersvorsorge steht die Rentenkommission der Bundesregierung, die am 26. März ein Reformpaket vorgeschlagen hat, um die Rente zukunftsfest zu machen (Handelsblatt, 27.3. u.v.a.). Das Medienecho hierzu ist stark negativ: Der SPIEGEL (27.3., Titel: „Erschreckend harmlos“) spricht von einem „enttäuschenden Bericht“, die „FAZ“ von einem „Bündel unentschlossener Vorschläge“ – alles „peinlich“ (mdr.de, 26.3.) und „vage“ (Handelsblatt, 21.3.) sowie „ein Verrat“ an den Jüngeren (CICERO, 26.3.). Letztlich komme hier nur die „Planlosigkeit der Regierung“ zum Ausdruck. Es seien Reformvorschläge „ohne jeden Mut“ (WAZ, 27.3.). „NDR.de“ (27.3.) kritisiert, dass die Rentenkommission „Klartext scheut“ und deshalb „die Erwartungen der Deutschen verfehlt“ hat (ASSCOMPACT). „Die Vorschläge der Rentenkommission sind ein Pflaster fürs System, aber keine grundlegende Reform“ (Tagesspiegel, 31.3.) – letztlich lasse die Kommission „viele Fragen offen“ (RP online, 27.3.). „Procontra-online“ (Titel: „Einig in der Uneinigkeit“) hebt den „Zwist der Teilnehmer“ hervor – man sei „am Konsens gescheitert“ (SPIEGEL), während die „Schwäbische Zeitung“ (27.3.) von einem „Minimalkonsens“ einer von Parteifunktionären unterwanderten Kommission spricht.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Dr. Olaf Janke: Lange Zeit geschah nichts, zuletzt machte die Politik jedoch Ernst bei der geplanten Reform der Riester-Rente. So startete im Februar in Berlin der Riester-Reformdialog mit der Versicherungswirtschaft und Verbraucherschützern zur Zukunft der Riester-Versicherung – diesen hatte die Große Koalition in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart (CAPITAL, 23.2.). Eingeladen hatte das Bundesfinanzministerium u.a. Vertreter des Versicherungsverbands GDV sowie Verbraucherschützer (procontra-online, 21.2.). Einig waren sich alle beteiligten Parteien darin, dass sich bei der Riester-Rente etwas ändern muss (welt.de, 17.2.): „Wir halten am Drei-Säulen-Modell fest und wollen in diesem Rahmen die private Altersvorsorge weiterentwickeln und gerechter gestalten“, heißt es in einer ersten Stellungnahme. Die „Welt“ (19.2.) betont die Dringlichkeit des Themas: „An die dringend notwendige Reform der Riester-Rente wagte sich die Politik lange nicht dran. Jetzt drängt die Zeit.” – und setzt in ihrer Ausgabe vom 20.2. noch eins drauf: „Diese Reform entscheidet über die Zukunft der Rente.” Andernfalls drohe private Vorsorge „zu einem existenziellen Problem zu werden”. (welt.de, 19.2.; handelsblatt.com, 19.2. u.a.)
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council expect that the Coronavirus outbreak will significantly reduce growth in the euro-area this year. A majority therefore supports a rate cut and specific Targeted-Longer-Term Refinancing Operations (TLTROs).
The members significantly reduced their GDP forecasts for this year from 1.0 to 0.6 percent. The members maintained their 2021 forecasts at 1.3 percent and their 2022 forecasts at 1.4 percent. Several members expected that the peak of the Coronavirus related problems would be reached in April. There was a discussion whether the Euro-Area or the US would be more affected by the virus. It was argued that the US might be more exposed to it because many people do not have an insurance and would only show up at the doctor when they are very ill. On the other hand, in the US it is easier for the government and the Federal Reserve to react to a possible economic crisis. On policy, most members supported action from the ECB. There were different opinions about the right answer to the current situation. A large majority supported some form of specific TLTROs targeting SME lending. The ECB should ensure the flow of credit and ample liquidity conditions. A majority also supported a cut of the deposit rate by 10 basis points. Several members emphasized that fiscal policy should be in the lead when responding to the weak economic situation. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Jetzt ist die Stunde der Gesundheitspolitiker - Now is the time for health policy rather than monetary policy
Dr. Jörg Krämer
Dr. Jörg Krämer: Das Coronavirus wird die Euro-Wirtschaft nicht dauerhaft schädigen. Wenn die EZB jetzt trotzdem ihre Geldpolitik lockert, wird sie diesen Schritt im zweiten Halbjahr nicht rückgängig machen. Jetzt ist nicht die Stunde der Geldpolitiker, sondern die der Gesundheitspolitiker.
The coronavirus will not cause lasting damage to the euro economy. If the ECB relaxes its monetary policy now anyway, it will not reverse this move in the second half of the year. Now is not the time for monetary measures, but for health politicians. >> Teilen >> Kontakt
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: Question: What impact from the coronavirus do you expect for the eurozone economy?
>> Marked but temporary growth setback in H1 2020 with elevated recession risk for Germany, France and Italy To take into account the likely economic fallout related to the Covid-19 outbreak, we have lowered our 2020 Eurozone forecast from 1.0% to 0.6%. However, despite the marked downgrade, risks to our outlook remain skewed to the downside. The sharp cut in our forecast was largely driven by Covid-19 spreading throughout Europe, as the region has become the second most affected after Asia. Hence another transmission channel was added beyond exports, supply chains and tourism, namely the containment measures put in place to slow the spread of the virus – whether implemented by the government or self-imposed by individuals. In that context in particular private consumption – the backbone of the Eurozone upswing in 2019 – is bound to take a notable hit as festivals, fairs and sports events have been cancelled. Overall the eurozone economy will experience a marked growth setback in the first half of 2020 with a heightened risk that economic heavyweights including Germany, France and Italy will slip in a technical recession or at least register one quarter of negative GDP growth. Our baseline scenario envisions a gradual recovery to start to unfold in late Q2 with some catch-up effects in the second half of 2020. Question: What should the ECB do against the economic impact of the coronavirus crisis? >> A 10bp rate cut is a given at this point to stabilize sentiment, but only targeted fiscal measures can alleviate the economic fallout Global policy makers have notably stepped up their response to the Covid-19 outbreak over the past week as fears about the economic and financial market impact are mounting. In particular central banks around the globe have started to put their money where their mouth is, with the US Federal Reserve, the Bank of Australia, the Bank of Canada and the Bank of Japan easing their policy stance. These steps come on top of an already strong response by the People’s Bank of China since the beginning of February. The Fed’s 50bps emergency cut however stands out as it has put notable pressure on reluctant peers to follow suit. The uncoordinated manner of global policy easing – with the G7 statement not mentioning monetary policy action – reflects marked differences when it comes to central banks’ remaining policy room for maneuver. As a result the ECB – with the deposit rate presently already at -0.5% – will have to respond to the Fed on its own terms. At the upcoming March meeting we expect a 10bps cut in the deposit rate to -0.6%. In addition, measures aimed at ensuring there is enough liquidity should be stepped up, which could include a further relaxation in TLTRO-III terms as well as targeted liquidity support for companies affected by the Covid-19-related economic fallout – in particular SMEs. A further increase in the monthly rate of QE purchases is likely to be saved for later this year, as the ECB will want to keep some powder dry for now. Should for instance corporate credit spreads start to widen, then the ECB could increase the monthly QE flow and tilt purchases more towards corporate bonds. The ECB should cut rates next week to prop up sentiment, but the impact on growth will be pretty muted. Blanket monetary policy action such as lower rates may help prop up market confidence and prevent an undue tightening of financial conditions but is unlikely to help address disruptions of production and supply chains or convince people to spend more if they are afraid to leave their homes. Instead targeted fiscal policy measures - as opposed to blanket tax cuts or spending increases – are more appropriate to stabilize the economy as they can work more quickly than monetary policy and help those that are most affected. Measures announced in China, Hong Kong and Italy in recent weeks offer some blueprints for targeted measures aimed at addressing payment difficulties of firms as demand for products and services or supply of inputs has suddenly dried up. Options include extended deadlines for tax and mortgage payments, cheap loans extended via development banks, public guarantees or short-work schemes to tide firms over a difficult period. Limited fiscal room for maneuver in some Eurozone countries such as Greece and Italy – even assuming that EU fiscal rules are likely to be temporarily suspended - could revive debt sustainability concerns. Hence a European fiscal response is warranted to move additional resources. >> Teilen >> Kontakt
José Alzola
José Alzola: The coronavirus outbreak will certainly have a transitory negative impact on the economy, first via a demand shock and probably in just a few weeks’ time via supply disruptions. If the disease expands in an uncontrolled manner in Europe (which does not seem to be the case so far), it will have severe and long-lasting negative effects on the economy. It is impossible for now to determine whether the benign or the pessimistic scenario will develop.
At this stage, the response should be similar to that in a natural disaster, consisting of relief measures by governments for the most affected areas and sectors, along the lines shown by Italy in recent days. For that purpose, the Eurogroup should show flexibility with the fiscal rules. For now, a monetary response is not appropriate: Financial conditions have not tightened in any significant way (if at all) and financial markets are functioning in an orderly manner (despite elevated volatility). Monetary easing just to contain an equity market correction is inappropriate. The government relief measures should include also funding facilities for firms provided via development and public sector banks. I am not convinced that it is the role for the ECB to provide credit for specific purposes. In any case, the ECB is already providing plenty of liquidity with the existing round of TLTROs. If, in coming months, the pessimistic scenario develops, governments should ease fiscal policy more aggressively than the limited relief measures imply. In this case, a monetary response will also be required, most likely in the form of continuing, even increasing, asset purchases. QE is the only tool that the ECB has at its disposal with meaningful room. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: From epidemiology we know that viral diseases spread along a bell-shaped curve. Initially, one person infects many more, so that the number of infected people increases exponentially. After a certain period of time, infected persons recover and are no longer counted as active cases, as they are no longer contagious. The peak of the bell curve is reached when the number of newly infected persons corresponds to the number of persons recovering. The descent of the bell curve begins when the ratio of infected persons to convalescents decreases. If the epidemic is allowed to run its course, it may take longer for the decay phase to begin. If the possibility of infection is reduced, the cooldown will start earlier. The typical course of an epidemic can be estimated using mathematical models. We have been carrying out such estimates since the end of January. Our results indicate that the decay phase may have begun in China. In the rest of the world, the peak has not yet been reached, but should not be too far away. Hence, the excitement about Corona and its negative effects on the economy and markets is likely to fade in Q2 2020.
Policy makers are presently trying to counter the gloomy narratives about Corona with measures to stimulate the economy. But markets correctly doubt their effectiveness. Can even lower interest rates, tax cuts or higher government spending really counter the effects of interruptions in production or induce people to spend more? Targeted help in the form of government guaranteed loans to bridge payment difficulties of debtors affected by interruptions in production or a temporary slump in demand would seem to make more sense. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite We forecast a 10bps cut in the ECB policy rate in response to the markets’ sell-off and lower projections
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: The short-term outlook for the Eurozone economy has deteriorated with the coronavirus outbreak now expected to shave 50 basis points (bps) off growth in 2020. The main transmission channels are the exports of goods and services (especially tourism), possible disruption of supply chains and a delay in the expected manufacturing restocking cycle. A contraction of 1Q GDP is now possible. Italy, hardest hit so far, is forecast to see the largest reduction in growth of 0.7% in Q1, saar.
A negative demand shock is materializing, and could weaken consumption in the first half. Several big sporting, commercial and cultural events scheduled for March/April have been cancelled and some authorities are prohibiting any large gatherings. About 19% of European consumer expenditures is on recreation and culture, restaurant, and hotels. Transportation (16% of expenditures) has only been restricted so far for countries hit by the COVID-19 virus but is at risk. Tourism could be a transmission channel, as 72% of EU tourism expenditures are spent by EU citizens. The countries the most dependent on tourism are Spain (11% of GDP), Portugal (9%), France (7%), Italy (6%), Austria (6%), and Greece (5%). Last week was the worst for European equities since the European debt crisis and the VDAX reached its highest level since October 2011. However, long-terms yields are only marginally higher and monetary conditions (the mix of real exchange rate and money markets rates) have not tightened. Importantly, the Eurozone remains an economy mostly financed by banks. 32% of households’ financial wealth being in form of currency and deposits, wealth effects on consumption derived from equity prices are not large and mostly relevant to the UK economy. On policy, we forecast a 10bps cut in the ECB policy rate in response to the markets’ sell-off and lower projections. There is no reason for it to wait for its regular meeting. Even if the bar has been high before the markets’ sell-off, a rate cut would make sense in two respects: 1. as credit easing measure, since banks would have higher incentives to grant loans via TLTROs. The ECB could think about introducing further incentives for banks to grant loans for SME’s facing liquidity issues 2. to stem the unwinding of carry trades funded in euro, which act as destabilizing forces on global financial markets, what would bring the appreciation of the euro to an end. >> Teilen >> Kontakt
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: We expect the effect of the coronavirus to reduce real GDP growth by 0.2 percentages points to 0.7% this year, with the downward revision occurring primarily through the trade channel, followed by a rebound in growth to 1.4% in 2021. Our baseline projection for HICP is largely unaffected by the coronavirus, foreseeing inflation at 1.1% this year and 1.2% in 2021. We emphasize a higher degree of uncertainty to the forecasts than usual owing to the imprecision in predicting the potential spread of the virus. The coronavirus constitutes both a negative supply shock as well as a negative demand shock. While monetary policy can be effective against the latter, it is largely ineffectual against the former; and consequently we think the ECB should refrain from easing until more information is available about the spread of the virus as well as the nature of the shock presented by it. Were further easing be deemed necessary, we think this should primarily be implemented by raising the net purchases of bonds, for example to 40 billion per month, rather than cutting interest rates. We think further interest rate cuts will only prove detrimental for the transmission of monetary policy by weakening the banking sector and de-anchoring inflation expectations further away from the ECB’s definition of price stability. Beyond the ECB – and given the global nature of the shock – coordinated easing together with other central banks would likely prove more effectual than individual action, particularly if back by fiscal policy measures to boost demand.
>> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: What impact from the coronavirus do you expect for the eurozone economy? What should the ECB do against the economic impact of the coronavirus crisis?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call on Thursday afternoon:
"What impact from the coronavirus do you expect for the eurozone economy? What should the ECB do against the economic impact of the coronavirus crisis?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Dr. Olaf Janke: In diesem Jahrzehnt werden die Babyboomer in Rente gehen - und damit wird das gesetzliche Rentensystem an seine Leistungsgrenze kommen. Bereits für das Jahr 2024 rechnet die Deutsche Rentenversicherung mit einem Minus in Folge höherer Ausgaben für mehr Rentenempfänger von mehr als 16 Mrd. Euro (ZEIT online, 8.1.). „Das Umlagesystem funktioniert deshalb schon heute nicht mehr. Es wird in diesem Jahr wahrscheinlich mit etwa 100 Mrd. Euro an Steuergeldern gestützt …“ - mit weiter steigender Tendenz, warnt das „Handelsblatt“. (5.1.). Bereits bis 2030 wird das Rentenniveau laut WIRTSCHAFTSWOCHE (online, 5.1.) weiter auf 43 % vom Nettolohn absinken. Auch wenn das derzeitige demografische Zwischenhoch dies noch vorübergehend überdeckt (BR24), sehen viele Medien das Rentensystem vor dem „Systemkollaps“ (FOCUS online, 26.12.) und „Abgrund“. (finanzmarktwelt.de, 2.1.). In dieser Situation gab es nun zum Jahreswechsel mehrere Vorschläge, wie das System doch noch gerettet werden kann - und zwar von SPD- und Unions-Seite.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge exklusiv für die Mitglieder des The Early Editors Clubs. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Corona-Virus, Welthandel, globale Konflikte, ökonomischer Nationalismus - vielfältige Themen beim 12. Hamburger Club-Treffen
Volker Northoff
Volker Northoff: Beim heutigen 12. Hamburger Club-Frühstück befragte Lisa Nienhaus, stellv. Ressortleiterin Wirtschaft bei der ZEIT, den Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, Dr. Cyrus de la Rubia, und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts HWWI, zum Thema „Welthandel und globale Konflikte 2020“. Aus aktuellem Anlass war die Gefahr durch den sich aus China verbreitenden Corona-Virus ein weiteres Thema.
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Volker Northoff
Volker Northoff: Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, war heute Morgen Impulsgeber beim 13. Berliner "The Early Editors Club". Die Veranstaltung fand wie immer im Bistro des Hauses der Bundespressekonferenz statt. Im Gespräch mit Bastian Brauns, Ressortleiter Wirtschaft des Magazins Cicero, und den interessierten Gästen aus Medien, Wirtschaft und Kultur erläuterte er seinen Wirtschaftsausblick 2020.
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PR-Agentur Capital Dynamics
PR-Agentur Capital Dynamics: There is a wide range of evidence supporting the conclusion that the progression of Environmental, Social and Governance (“ESG”) factors has reached an inflection point in our industry, driven by shifting regulation, demographics, and social norms. No longer a “nice to have”, it will soon be – and in many cases already is – a necessary condition of serving our clients effectively. Furthermore, as the link is established between responsible investment underwriting and investment performance, rational investors will be inclined to select managers with the strongest ESG practices.
Learn more about it in the full article (>> Dokument herunterladen). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
PR-Agentur Capital Dynamics
PR-Agentur Capital Dynamics: There are a number of opportunities for the European clean energy infrastructure sector following the recent withdrawal of subsidies from the sector by governments.
The withdrawal of subsidies is a sign of the industry’s success where renewable power infrastructure can now compete directly with conventional fossil-fueled technology in providing a country’s new power generation capacity. Learn more about it in our research paper (>> Dokument herunterladen). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Rentensünden? - Das ändert sich 2020 beim Thema Rente (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Dezember 2019)
Dr. Olaf Janke: Zahlreiche Medien berichten im Dezember über die umfangreichen Änderungen beim Thema Rente. „Die Zukunft bleibt ungewiss. So viel ist sicher. Abgesehen davon stehen aber auch im neuen Jahr viele Neuerungen und Gesetze an …“, leitet etwa „n-tv“ (online, 31.12.) einen entsprechenden Beitrag ein. „Betroffen sind Millionen Menschen“, unterstreicht das „Hamburger Abendblatt“ (27.2.) die Tragweite. Grundsätzlich gebe es zahlreiche „Verbesserungen für Rentner“, gibt das „Handelsblatt“ (online 27.12. vgl. auch br.de, 31.12.) den Konsenstenor wieder. „Für viele Bundesbürger dürfte es in diesen Tagen ganz angenehm sein, sich mit der Zukunft zu beschäftigen …“, meint der Tagesspiegel. Im Fokus steht dabei die Rentenerhöhung, die „auch in diesem Jahr ein ordentlicher Schluck aus der Pulle“ ist. „Die rund 21 Mio. Rentner können sich auch 2020 auf deutlich steigende Bezüge freuen“, merkt hierzu die „Berliner Zeitung“ (31.12.) an. Dabei gibt es auch zahlreiche Kritik: Von „Rentenwohltaten“ für die wachsende Rentner-Klientel der Regierungsparteien, über „Rentensünden“ („Welt“, 5.1.) bis hin zur „demografischen Zeche“, die spätere Generationen zu schultern hätten, ist in den Beiträgen die Rede („FAZ“).
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Heutige Gäste beim 11. Münchener The Early Editors Club waren die Präsidenten Wambach (ZEW) und Bingmann (BGA) zum Thema "Chinas Staatskapitalismus"
Volker Northoff
Volker Northoff: Als Impulsgeber beim 11. Münchener "The Early Editors Club" waren heute Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), und Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und Vorsitzender der Monopolkommission, im Hotel Excelsior zu Gast. Unter der Moderation von Bastian Brinkmann, stellv. Ressortleiter Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung, diskutierten sie über das Thema "Chinas Staatskapitalimus - was ist unsere Antwort?" - kompetente Einschätzungen aus erster Hand für anwesende Medienvertreter u.a. von Reuters, dpa, der Süddeutschen Zeitung und dem VentureCapital Magazin.
Aus aktuellem Anlass wurde Dr. Bingmann zum Sieg der Tories unter Boris Johnson bei den gestrigen britischen Unterhauswahlen wie folgt von Reuters zitiert: "Dies ist nicht die Lösung, die wir uns gewünscht haben, aber eine eindeutige Entscheidung des britischen Volkes, die wir selbstverständlich respektieren. Somit hat das Hin und Her endlich ein Ende." Ein chaotischer Brexit sei damit wohl vom Tisch. >> Teilen >> Kontakt
Jan Mallien
Jan Mallien: According to the members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council, the strategy review of the ECB should focus on several areas: the inflation target, the measurement of inflation, the ECB’s policies and tools, transparency and climate change.
Concerning the inflation target, most members would be in favor of a more symmetric goal of two percent. The main argument is that this would be clearer and simpler than the current definition. It was also mentioned that this would reinforce the credibility of the ECB’s Forward Guidance. One member argued that this could be also a starting point for a strategy of average inflation targeting, where the ECB will make up past misses of the inflation target in the future. Others, however, were more skeptical about this idea. Several members would also favor the introduction of a symmetrical band of plus and minus one percent around the two percent target. There was a widespread consensus that the ECB should also review its monetary policy tools and their side-effects. Several members emphasized that this should involve a deeper analysis of the costs and benefits of the negative rate policy, as well as QE. Some members argued that the ECB should also improve the transparency of its decision-making process by publishing the voting records of its monetary policy meetings and more comprehensive minutes. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Dr. Olaf Janke: Im Fokus der Medienberichterstattung im November steht die Grundrente, auf die sich die große Koalition „nach zähem Ringen“ (WirtschaftsWoche, 22.11.) und „monatelangem Streit“ (merkur.de, 11.11.) geeinigt hat. Durch sie sollen Geringverdiener, die ein Leben lang gearbeitet haben, ab 2021 eine Rente oberhalb der Sozialhilfe, Grundsicherung genannt, erhalten. 1,2 bis 1,5 Mio. Rentnerinnen und Rentner sollen profitieren. Bis zuletzt wollten „CDU-Rebellen die Grundrente stoppen“, berichtet BILD, von einem „Aufstand gegen die GROKO“ ist die Rede. Das geht aus einem Initiativantrag hervor, der der „Welt“ (19.11.) vorliegt. Auch nach der Einigung stand CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer unter Beschuss und musste den Kompromiss zur Grundrente verteidigen (n-tv, 18.11.). „Könnte eine Grundrente oder ein bedingungsloses Grundeinkommen die gesellschaftliche Spaltung kitten oder verschärft sie Konflikte zwischen den Milieus, politischen Lagern und Generationen?“, fragt ein Beitrag auf NDR.de (15.11.). Laut „Handelsblatt“ hat die SPD den heftigen Streit bei der Grundrente zwar gewonnen – „und doch ist sie kein Sieger“. „Und dafür der ganze Krach?“, fragt ein Kommentator in der ZEIT (online).
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Volker Northoff
Volker Northoff: Vielen Dank an HWWI-Chef Professor Henning Vöpel und an Dr. Sylvain Broyer, EMEA-Chefvolkswirt bei S&P, dass sie heute im The Early Editors Club in Frankfurt mit 30 Clubmitgliedern und Gästen ihre Sicht zu einem Thema geteilt haben, das in den kommenden Jahren nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die Gesellschaft insgesamt von entscheidender Bedeutung sein wird: Wie können wir im Euroraum ein breites Vertrauen in unser Währungssystem wiederherstellen und erhalten? Danke auch an Frank Wiebe vom Handelsblatt für seine kompetente Moderation.
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Volker Northoff
Volker Northoff: Bei den nächsten vier Frühstückstreffen des "The Early Editors Club" im Dezember und Januar in Frankfurt, München, Berlin und Hamburg begrüßen wir folgende sechs Wirtschaftsexperten als Impulsgeber (Start morgen früh in Frankfurt):
- Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) >> München 13. Dezember - Dr. Sylvain Broyer, Chief EMEA Economist bei S&P Global Ratings >> Frankfurt 10. Dezember - Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank >> Berlin 28. Januar - Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied, Verband Deutscher Reeder (VDR) >> Hamburg 29. Januar - Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) >> Frankfurt 10. Dezember und Hamburg 29. Januar - Prof. Achim Wambach, ZEW-Präsident und Vorsitzender der Monopolkommision >> München 13. Dezember Inhaltlich geht es um die EZB, China, Seeschiffahrt, Handelskonflikte und die Wirtschaftsaussichten für 2020. Moderiert werden die Impuls-Interviews von leitenden Redakteurinnen und Redakteuren des Handelsblatts, der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung und des Magazins Cicero. Wie immer beim The Early Editors Club gibt es daneben genügend Zeit zum Netzwerken in einem exklusiven Teilnehmerkreis aus Medien, Wirtschaft und Kultur. Wer wann mit welchem Thema zu Gast ist und welche Medien- und Wirtschaftsvertreter bisher zugesagt haben, finden Sie auf Ihrer persönlichen Club-Webseite unter dem Menüpunkt EINLADUNGEN / TEEC-Frühstück nach Auswahl einer Stadt (über das Pulldown-Menü). Dort können Sie sich für einzelne Club-Treffen anmelden bzw. Ihren Anmeldestatus überprüfen und ändern. >> Teilen >> Kontakt ECB's policy review will likely lead to evolution, rather than to a complete overhaul of the framework
Daniele Antonucci
Daniele Antonucci: What could ECB's strategy review look like? I think it's likely to cover two main aspects:
- The definition of price stability, i.e., how the central bank (re)defines it, and what symmetry of the ECB inflation aim means; and - The central bank reaction function, i.e., how does the ECB react when it's not meeting the inflation objective (as currently). I'd imagine that, Fed-style, the review will likely lead to evolution, rather than to a complete overhaul of the framework. It'd probably be more about thinking about the overall decision-making process than just discussing potentially different formulations for the inflation target. The idea, we think, is about reinforcing the message that the target/framework implies no downward inflation bias, e.g., a more symmetric 2%Y inflation target with no "but below", and that the central bank will ensure policy accommodation to facilitate inflation convergence. >> Teilen >> Kontakt
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: The ECB’s strategy review is the perfect opportunity for Christine Lagarde to take the necessary time to reflect on the past decade of unconventional crisis measures, not to ‘reset’ monetary policy but to provide her a fresh and healthy starting point for the next eight years. It is likely to be an evolution rather than a revolution, with no radical changes to the ECB’s operational framework, although some decisions could still have a significant and lasting impact on the conduct of monetary policy, at least relative to the pre-crisis period.
Broadly speaking the review will have to address two main topics: the inflation target and its measures, and the policy tools and their side-effects. On the former, a shift to a symmetrical 2% inflation target looks desirable and plausible, if only for the sake of simplicity and the credibility of forward guidance. In terms of inflation measures, the ECB is unlikely to formally adopt a core inflation target, or to include house prices in the HICP (a Eurostat prerogative), although both ideas make sense and could be included in the review’s conclusions to the extent that the ECB will put more emphasis on those indicators in the future. On the latter, the ECB is likely to conclude that side-effects of negative rates and QE should be further addressed via its own mitigation measures (e.g., tiering and TLTRO) as well as macro-prudential measures, but we doubt that the review will go beyond that. Last but not least, climate risks will be a major focus of the review. There is a lot the ECB can contribute to do on climate change and green policies, including a better pricing of climate risks, improvement of internal models taking into account those risks and, ultimately, potential changes to the ECB’s collateral framework and asset purchases as part of a possible ‘green strategy’, with no prejudice to the ECB’s primary mandate of price stability, if that is indeed a conclusion of the review (e.g., exclusion of certain debt securities based on ESG criteria, or differentiated haircut on collateral, etc). Ultimately, however, climate policy is and should remain the responsibility of democratically-elected governments and institutions. Any change to the ECB’s operational framework that comes down to a more proactive ‘green’ strategy would require political backing to be legitimate and credible. If that happens, for instance as part of a European Commission’s Green Deal, then the ECB will be more than happy to contribute, including by financing the institutions involved and/or buying their debt, as it has done for years with the EIB. >> Teilen >> Kontakt A new measure of inflation with greater focus on the non-tradable sector should be high on the ECB’s agenda
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: I would recommend the ECB to keep all key rates and the pace of monthly asset purchases unchanged at the next meeting, as evidence suggests that the euro area economy is bottoming out, financing conditions remain bright and while monetary policy easing has lost traction. However, I would recommend the ECB to signal its readiness to act in case of further deteriorating in the projections for growth and inflation, as the most likely scenario is that price stability will not be delivered for an extended period of time.
As regard the strategic review, I would argue that a new measure of inflation with greater focus on the non-tradable sector should be high on the ECB’s agenda. Including the prices of owner-occupied housing would add 0.3 percentage point to the current inflation rate and contribute to a sustainable rise in inflation expectations. The inclusion of prices for owner-occupied housing in the HICP would also rebalance the ECB’s monetary policy from the need for preemptive easing towards the need for financial stability. Actually, three central banks that target inflation including owner-occupied housing have been able to raise rates during the past economic upturn. Should the ECB have targeted such prices in the past, monetary policy might have been different: more accommodation would have been necessary in 2012, 2013 and less accommodation from the mid-2017. Other alternatives to the current ECB strategy like price level targeting, nominal GDP targeting, a higher inflation target without changing the inflation measures present many caveats. The question of symmetry, i.e. flexibility in inflation targeting is certainly a necessity, but it would not give the ECB sufficient policy space to cushion a recession. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: To give the ECB directions for its interest rate and asset purchase policy boils down to saying they better not start from the location they have reached. Hence, I leave this question aside and focus my remarks on the strategy review. With a new strategy, policy advise may make some sense again. First of all, they would need to acknowledge that inflation targeting does not work. The available price indices do not measure “price stability” sufficiently well, and economics is not a precise enough science to allow the quantification of the effects of monetary policy on inflation. But what should take the place of inflation targeting? My answer is a technique that focusses on the beginning instead of the end of the (rather opaque) monetary policy transmission process. This brings back some sort of money targeting. In the past, money was mostly composed of inside money created by the banks through credit extension. Outside money – i.e., reserve money – was relatively small. Monetary targeting did not work, because the central bank could not really control the creation of inside money. After years of QE, the ratio has shifted in favour of outside money. Hence, one way to go forward would be to focus less on consumer price inflation and more on the evolution of credit and money. As the ECB now plays a larger role in money creation, they are better placed to control total money expansion. As I have explained on voxeu.org and in the FT recently, an eventual move to a digital central bank currency could allow the ECB to escape from its present awkward location and start afresh.
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Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: >> On which topics should the ECB focus in its monetary policy review?
There are three must-have topics the ECB’s upcoming strategy review should cover: - The main focus should clearly be on the monetary policy framework. However this is not simply about setting a new inflation target. Above all the review should be understood as an opportunity for the ECB to deepen its understanding of the inflation process and, more precisely, why inflation has stayed so low for so long in spite of the ECB’s ultra-expansive monetary policy stance. The outcome of this exercise should then help guide any adjustments in the key elements underpinning the ECB’s monetary policy framework including the definition of the inflation target consistent with price stability and the time horizon to comply with it as well as the identification of an appropriate inflation gauge and the relevant tools to steer inflation in the desired direction. - Further the ECB should reevaluate the transparency of its monetary policy decision-making process. In particular, a better representation of the diversity of views among policy makers could provide an outlet to and help contain to some extent the growing dissent in the governing council which - if left unaddressed - will undermine the ECB’s credibility. - Lastly, in addition to the more “traditional” elements of its monetary policy framework, the ECB should also clarify its role in fighting climate change and provide details on how it will include climate change considerations in its monetary policy framework. >> What would be the most important changes? - In a context of subdued energy prices and structural drivers behind low inflation such as globalization and technological change, there are mounting doubts over the ability of central banks to precisely steer inflation towards a point target. Therefore the ECB should refrain from a substantial overhaul of its strategy but rather stick to cautiously tweaking its monetary policy framework with a view on introducing more flexibility. Along that logic the current inflation gauge as well as the 2% inflation target should be maintained. However in an effort to clarify the policy target and introduce more flexibility, the target should be made symmetric with a band around the goal that allows for a +/- 1ppt deviation. Moreover the time horizon to reach the target should be extended to five years. Regarding the ECB’s toolbox, the review should conclude how effective the various tools have been in steering inflation over the past few years and how much credit risk the ECB is willing to assume overall as a result of its asset purchase programs but also other tools such as OMT. - The ECB should moreover adapt its communication strategy and release detailed minutes as well as take regular votes and publish the records. More openness about individual views of policy-makers will enhance monetary policy transparency and in turn also its effectiveness. In addition, providing a voice to dissenting members should help strengthen the unity of the governing council by signaling that it is able to accommodate differing views. - Meanwhile on the inclusion of sustainability considerations, the ECB should opt for incorporating climate change considerations in its analytical models and forecasts. This extends to checking that banks are taking account of these risks in their risk management as part of the future European banking stress test. >> What outcomes do I expect in reality? - The ECB Strategy Review will hardly be a walk in the park. Arguably since the last review in 2003, if anything the issues facing central banks around the globe have multiplied and become far more complex. This is perhaps particularly true for the ECB since the eurozone economy has undergone profound changes over the last few years. A strategy review is essential and overdue but it will hardly brush aside the differences within the governing council which to a large extent are not about subtle disagreement in style but instead concern fundamental differences about what a central banks should and should not do. Moreover with President Lagarde expected to pursue a more collaborative leadership style she is unlikely to impose any strategic changes in the absence of a clear majority. As a result instead of a complete overhaul, the changes to the monetary policy framework will probably be more subtle. - Most likely we will see a compromise solution on the inflation target that keeps it at 2% but clarifies it by making the goal symmetric. After all a higher inflation target would be inappropriate for some members on the basis that the ECB has struggled to even reach the 2% goals and that it would stretch the interpretation of “price stability”, whereas a lower target would have some members concerned that as a result interest rates could stabilize at too low a level to provide a buffer against future economic downturns. Meanwhile the current inflation gauge will be maintained – perhaps though complemented by additional measures of underlying inflation – while the timeframe to reach the inflation target as well as the currently employed policy tools will be confirmed for lack of alternatives. - There should be broad agreement on incorporating climate change considerations in European bank stress tests as well as applying sustainability criteria to the management of public sector pensions. However a redirection of ECB asset purchases towards “green” bonds will prove to be another controversial topic and in any case would require regulators to agree on a common framework for sustainable finance first. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: I would be in favour of leaving policy unchanged for now, but to reiterate the easing bias and willingness to act if necessary. My submission is based on the expectation that the staff projections will not show any major forecasts revisions and the roll-out of the 2022 estimates will show a further gradual convergence towards the price stability objective.
In terms of the strategy review, I think, it needs to include the definition of the price stability objective, notably the issue of symmetry and also a greater precision around the definition of medium-term. In my view, the latter phrase would allow a smooth transition toward a soft version of average inflation targeting. Despite the well-known issues with average inflation targeting (and price level targeting for that matter), it would be important that the ECB stresses that bygones aren’t bygones when it comes to misses of the price stability norm. In this context, all notions that the ECB might be more willing to tolerate inflation undershoot, lower its inflation target, or views its objective as being asymmetric need to be pushed back against. Otherwise a dangerous spiral could be set into motion that would see the already limited policy space of the ECB being curtailed even further. In the light of an extended period of ultra-low interest rates, the second pillar of monetary analysis should gain more relevance, not necessarily because money supply growth is particularly relevant for future inflation dynamics, but because it allows to include considerations around credit dynamics and hence can provide a link towards macro-prudential considerations. To be fit for purpose, the monetary analysis should be broadened and maybe ever renamed into financial analysis so that it can also catch developments outside the traditional money and credit dynamics. While I do think that climate change is an important secular trend for central banks, including the ECB, to consider in a range of dimensions I am not sure that the right place to do that would necessarily be the monetary policy strategy review. If anything, climate change might warrant a standalone review, not in the least because it affects a much wider range of central bank decisions than the monetary policy strategy review itself does. Additional topics that go beyond the monetary policy strategy review would include financial stability risks associated with climate change and how to mitigate them. A more pressing issue for the monetary policy strategy review, in my view, would be the question on how to counter the next downturn and broaden the set of instruments available to the ECB, notably provide a framework on how policy can be coordinated with fiscal authorities in the most effective way. Doing so ahead of time would be instrumental in stabilising market expectations an a pro-active way. Waiting for the next crisis to materialise before providing solutions could prove much more costly and as a result might require an even more forceful stimulus to contain. Given the visible decline in the equilibrium interest rate level since the last review in 2003, monetary policy being constraint by the effective lower bound is likely to become a reality for many years to come. >> Teilen >> Kontakt
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: My interest rate vote is no change at this meeting. I do, however, support ending the policy of negative nominal rates as soon as possible as I believe they and money illusion are causing a net detrimental impact on activity relative to other tools such as asset purchases.
I think the ECB’s monetary policy review should involve a deeper analysis of the costs and benefits of the negative rate policy first and foremost. Other areas should cover the quantitative definition of price stability. Here I favour a more explicit definition that emphasizes symmetry, for example a central target such as 2% embedded within a symmetrical band of plus and minus 1%. I also favour a more formal and transparent documentation of how governing council members vote on monetary policy decisions, for example disclosing the decision of each voting member in the transcript of the meeting. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: On which topics should the ECB focus in its monetary policy review? What would be the most important changes? What outcomes do you expect in reality?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call tomorrow afternoon:
"On which topics should the ECB focus in its monetary policy review? What would be the most important changes? What outcomes do you expect in reality?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Die Portfolios institutioneller Private-Equity-Investoren sind nicht auf einen wirtschaftlichen Abschwung vorbereitet
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: - Investoren erwarten im nächsten Abschwung zunehmende Renditeunterschiede zwischen den GPs
- PE/VC-Verbände sollten nach Ansicht der institutionellen Anleger mehr tun, um Private Equity zu erklären und für größere Akzeptanz zu sorgen - LPs planen, Öl- und Gas-Investments durch erneuerbare Energien und Umwelttechnologien zu ersetzen - Private Equity ist nach Meinung der institutionellen Investoren nicht für Kleinanleger geeignet Eine große Mehrheit von 70 bis 80 Prozent der institutionellen Investoren in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum ist der Ansicht, dass ihre Private-Equity-Portfolios modifiziert werden müssen, um sie auf den nächsten Konjunkturabschwung vorzubereiten, so das Global Private Equity Barometer von Coller Capital. Europäische Investoren sind zuversichtlicher: Von ihnen glauben nur 45 Prozent, dass ihre Portfolios verändert werden müssen. Trotz dieses Unterschieds sehen neun von zehn Limited Partners (LPs) erhebliche Risiken für ihre mittelfristigen Private-Equity-Renditen, ausgehend vom aktuellen wirtschaftlichen Umfeld und den hohen Vermögenspreisen. Bei einem Konjunkturabschwung erwarten fast alle LPs signifikante Unterschiede im Anlageerfolg der General Partner (GPs) und zwischen einzelnen Fonds. "Wir haben an den Börsen eine der historisch längsten Aufschwungphasen erlebt", sagt Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. "Die Investoren wissen aber, dass der Winter naht. Sie sagen uns, dass Unterschiede in der Qualität der Strategien und der Teams von GPs wieder zu einer erheblichen Divergenz in den Renditen führen werden – wie bereits vor zehn Jahren während der globalen Finanzkrise." “Bei den vielfältigen Risiken für Private-Equity-Renditen, vom makroökonomischen Umfeld bis hin zu den Handelsauseinandersetzungen, sind sich die Investoren bewusst, dass sie Veränderungen an ihren Portfolios vornehmen müssen“, erläutert Michael Schad, Head of Investment Management bei Coller Capital. “Europäische Investoren haben ebenfalls vor, ihre Investmentstrategien als Reaktion auf die Klimakrise zu verändern.“ Bei den Reaktionen der LPs auf den Klimawandel gibt es je nach Region deutliche Unterschiede. Fast drei von fünf Investoren in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum planen, ihre Portfolien in den nächsten fünf Jahren im Kampf gegen den Klimawandel zu verändern. In Nordamerika beabsichtigen dies weniger als ein Drittel der Investoren. Sofern Änderungen der Anlagestrategie geplant sind, wollen LPs vor allem ihr Engagement in den Bereichen Öl und Gas durch Investments in erneuerbare Energien und in klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen ersetzen. Viele Investoren - und insbesondere eine deutliche Mehrheit der nordamerikanischen LPs - sagen, dass die Kritik von Politik und Medien an Private Equity in letzter Zeit wieder zugenommen hat. Darüber hinaus geben drei Viertel der Investoren in allen Regionen der Welt an, dass sie es als Aufgabe der nationalen und regionalen Branchenverbände für Private Equity und Venture Capital ansehen, mehr zur Akzeptanz der Branche und zur Erklärung ihres Nutzens und ihrer Existenzberechtigung beizutragen. Rund die Hälfte der LPs glaubt, dass Gelder von Kleinanlegern in den nächsten Jahren vermehrt in Private Equity fließen werden, beispielsweise in den USA durch steuerlich geförderte Rentensparpläne wie 401K. Sie halten dies allerdings nicht unbedingt für eine gute Entwicklung. Drei Viertel sind der Meinung, dass Private-Equity-Investments nicht für Privatanleger geeignet sind. Asien bietet nach Ansicht der Investoren in den nächsten drei Jahren die mit Abstand attraktivsten Investitionsmöglichkeiten für Private Equity in Schwellenländern. Zwei Drittel oder mehr sehen attraktive Chancen in Südostasien, in China, Hong Kong und Taiwan sowie in Indien - verglichen mit etwa einem Drittel der Investoren, die gute Chancen in Mittel- und Osteuropa und in Lateinamerika sehen. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Das Barometer spiegelt die Einschätzungen von 113 Private-Equity-Anlegern aus der ganzen Welt im Herbst 2019 wider. Die Ergebnisse sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Dauer der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: Zahlreiche Medien berichteten im Oktober über Forderungen der Bundesbank, das Renteneintrittsalter in Deutschland deutlich nach oben zu setzen. Konkret hat die Bundesbank vorgeschlagen, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung zu koppeln und weiter hinauszuschieben. „Bundesbank plädiert für höheres Renteneintrittsalter“, „Rente erst mit fast 70 Jahren“ und „Junge Leute sollen bis fast 70 arbeiten“, titeln „Zeit“ (online, 21.10.), „Main Echo“ (21.10.) und „Stuttgarter Zeitung“ (21.10.). Laut „Sat1“ wurde durch den Bundesbank-Vorstoß „eine neue Debatte um das Renteneintrittsalter ausgelöst“. „RP online“ (22.10.) sieht durch die Diskussion um die Rente mit 70 „die Nation gespalten“ und der „Tagesspiegel“ erkennt hierin „mehr als ein Streitthema“. Zahlreiche Medien unterstützen den Vorschlag: „Demnächst beginnt ein neues Jahrzehnt. Und schon jetzt ist klar: Es wird ein Jahrzehnt des dramatischen Umbruchs für die gesetzliche Rentenversicherung. Spätestens ab 2025 wird die Finanzlage schwierig …“, schreibt „welt.de“ (21.10.). „Länger leben, länger arbeiten“, titelt die „Welt“ (22.10.) und fordert eine „180-Grad-Wende“ in der Rentenpolitik, während „wiwo.de“ (23.10.) der Frage nach dem „richtigen Rentenalter“ nachgeht.
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Volker Northoff
Volker Northoff: Interessante Einblicke habe ich heute Morgen mitgenommen vom Pressegespräch zur Vorstellung des neuen HWWI/Berenberg-Städterankings. Professor Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), erläuterte als Autor der Studie, dass es angesichts der gegenwärtigen Umbrüche ein begrenztes Zeitfenster gebe, in dem ambitionierte Städte ihre Attraktivität deutlich erhöhen und näher zu den Spitzenreitern Berlin, Leipzig und München aufschließen können.
Dynamik und Internationalität des Standorts seien entscheidend für die Aufstiegschancen junger Menschen, betonte Vöpel in der Frankfurter Berenberg-Dependance. Nach solchen Kriterien würden aufstrebende Nachwuchskräfte entscheiden, wo sie leben möchten. Die Städte als Träger und Treiber der Wirtschaftskraft sollten schlicht die alte Erfahrung nutzen: Aktivität löst Aktivität aus, Wissen zieht Wissen an - ein Plädoyer für mutige Schritte und einen fruchtbaren Wettbewerb bei der Entwicklung der großen Städte in Deutschland. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Heute vor drei Wochen kam die deutschsprachige Medienszene im Bereich Wirtschaft und Finanzen zum jährlichen Top-Treffen in Frankfurt zusammen. Geehrt wurden die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises.
Einen Rückblick mit Impressionen und Interviews bietet das vierminütige Video auf http://www.djp.de/preisverleihung_video2019.html. Zusätzliche Informationen gibt es in der zur Preisverleihung veröffentlichten Broschüre (Download-Dokument). Wir bedanken uns bei BASF, Daimler, DWS, HSBC, Pictet und Randstad, die die Auslobung des Preises unterstützen und zu Ehren der Preisträger wieder einen besonderen Abend möglich gemacht haben. Wir gratulieren dem Spiegel, brandeins, WirtschaftsWoche und Handelsblatt, der ZEIT und der Süddeutschen Zeitung, in denen die prämierten Artikel erschienen: http://www.djp.de/preisverleihung_gewinner2019.html In Kürze laden wir in Frankfurt und anderen Städten wieder zum Pressefrühstück des "The Early Editors Club" (TEEC) ein, um die im Rahmen des Deutschen Journalistenpreises vergebenen Spenden an gemeinnützige Organisationen zu überreichen: http://www.djp.de/preisverleihung_spendenempfaenger.html >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Große Koalition ringt um Grundrenten-Kompromiss (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Oktober 2019)
Dr. Olaf Janke: Zur Grundrente gab es im September widersprüchliche Meldungen. Einige Medien berichteten, dass rund zwei Millionen Rentner in Deutschland ab 2021 auf einen Zuschlag auf ihre Rente hoffen können. „Nach monatelangem Streit zeichnet sich zwischen CDU, CSU und SPD ein Kompromiss bei der Grundrente ab. In Koalitionskreisen hieß es, eine Einigung noch vor der Landtagswahl in Thüringen Ende Oktober sei wahrscheinlich“, meldet der „Tagesspiegel“ (23.9.). „In den vergangenen Wochen hatten Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) Grundlinien für einen Kompromiss ausgehandelt“, schreibt auch das „Handelsblatt“ (online, 23.9.). Die „Dresdener Neuesten Nachrichten“ (19.9.) analysieren: „Lange waren die Fronten festgefahren im GroKo-Streit um die Grundrente: Jetzt kommt Bewegung in die Sache.“ Einige Tage später zeigte sich jedoch, dass die „Jubelmeldungen“ (ASSCOMPACT, 9/19) verfrüht waren und wohl kurz vor der Ziellinie scheiterten: „Keine schnelle Einigung bei Grundrente: GroKo hat sich verhakt“, meldete am 27.9. das „Göttinger Tageblatt“. Fazit des „MDR“ (23.9.): „Weiter keine Einigung bei Grundrente in Sicht“ (vgl. auch Welt, 23.9.). Und SPIEGEL ONLINE (28.9.) schreibt: „GroKo-Streit über Grundrente – Auf zum letzten Gefecht.“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Deutscher Journalistenpreis für Die Zeit, WirtschaftsWoche, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und brand eins
Bei der Vergabe des Deutschen Journalistenpreises 2019 (djp) in Frankfurt am Main haben Autoren der Wochenzeitung Die Zeit zwei der insgesamt sieben Themenpreise erhalten. Weitere Auszeichnungen gingen an den Spiegel, das Handelsblatt, die WirtschaftsWoche, die Süddeutsche Zeitung und brand eins. 200 Gäste, knapp die Hälfte davon führende Journalistinnen und Journalisten aus allen großen Medienstandorten und Redaktionen, feierten anschließend „die journalistenparty“.
Eine kurze Vorstellung aller prämierten Beiträge sowie weitere Informationen zum djp enthält die ausführliche Pressemitteilung (Download-Dokument). Nachzulesen sind sämtliche prämierten und nominierten Artikel auf der Website des Deutschen Journalistenpreises http://www.djp.de. Mit Unterstützung der djp-Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet-Gruppe und Randstad prämiert der djp jährlich herausragende Print- und Online-Texte, die sich mit Themen aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen befassen. Die Fidor Bank hat als djp-Förderer den Sonderpreis „Fintech“ gestiftet. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite 31 Artikel aus 13 Medien sind für den djp 2019 nominiert - #2019djp - Preisverleihung und Medienparty am 26. September in Frankfurt
Die vorletzte Stufe des Auswahlverfahrens für den Deutschen Journalistenpreis 2019 (djp) ist erreicht: 31 Artikel von 78 Autorinnen und Autoren aus den Themengebieten Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung, Weltwirtschaft sowie Offenes Thema hat die Jury nominiert. Sie können auf http://www.djp.de eingesehen werden.
Die Artikel sind in 13 verschiedenen Medien erschienen. Mehrfach vertreten sind DIE ZEIT mit sechs sowie das Handelsblatt und die Süddeutsche Zeitung mit jeweils fünf Beiträgen, gefolgt von der WirtschaftsWoche mit vier Nominierungen. Aus dem manager magazin und dem SZ Magazin wurden jeweils zwei Artikel ausgewählt und je einer aus den Wirtschaftsmagazinen Capital und Brand Eins, dem Spiegel und Spiegel Online sowie der Welt am Sonntag. Auch Redakteure aus zwei regionalen Tageszeitungen wurden nominiert, und zwar von den Stuttgarter Nachrichten und dem Tagesspiegel aus Berlin. Insgesamt lagen den 71 Jurorinnen und Juroren 470 Print- und Online-Artikel aus 90 verschiedenen Medien vor. Preisverleihung und djp-Party am 26. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 26. September 2019, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden - oder direkt hier auf der TEEC-Webseite im Menüpunkt EINLADUNGEN/djp-Preisverleihung. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt. Mit Unterstützung der djp-Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet-Gruppe und Randstad lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), ein Netzwerk für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den DEUTSCHEN JOURNALISTENPREIS Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp) seit 2007 jährlich aus. Prämiert werden herausragende Texte zu Wirtschaftsthemen aus zurzeit sechs verschiedenen Gebieten. Hinzu kommen der djp Offenes Thema für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen und ein Sonderpreis Fintech, gestiftet von der Fidor Bank. Weitere Informationen enthält die ausführliche Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Altersvorsorge und Nachhaltigkeit - eine Illusion? (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe September 2019)
Dr. Olaf Janke: Das Thema Nachhaltigkeit wird heutzutage von der Finanzbranche als Schlagwort gerne angeführt. Doch wie steht es um die Möglichkeiten für eine wirklich ethisch-ökologisch ausgerichtete Altersvorsorge hierzulande? Nach Ansicht zahlreicher Medien sind sie bislang nur sehr rar gesät. „Alles nur Show?“, fragt etwa das Branchenblatt VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT (1.8.) kritisch, während die „Leipziger Volkszeitung“ (22.8.) von einer „grünen Illusion“ spricht und ASSCOMPACT (online, 30.8.) das geringe Angebot bei der grünen Altersvorsorge beklagt. Und in der „Welt“-Wirtschaftsbeilage BILANZ (30.8.) dokumentiert die Autorin ihre „schwierige Suche nach einer ‚grünen‘ Geldanlage“. „Es ist zugegeben nicht einfach, grün anzulegen“, konstatiert auch das Magazin CAPITAL (1.8.). In der Berichterstattung wird jedoch auch auf positive Beispiele hingewiesen: So stellt die „taz“ (2.8.) eine neue Anlageoption für nachhaltige Pensionsfonds vor und titelt: „Sichere Rente durch Klimaschutz“. Hinterfragt wird jedoch das Thema Transparenz: Der „Deutschlandfunk“ (29.8.) gibt hierzu Aussagen von Verbraucherschützern wieder, wonach etwa viele bAV-Anbieter „nur unzureichend Informationen“ veröffentlichen.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen 74 Wettbewerbsbeiträge von 146 Autoren im djp-Finale 2019 - Preisverleihung in zwei Wochen am 26. September in Frankfurt
74 Print- und Onlinetexte haben im zurzeit laufenden Juryverfahren des Deutschen Journalistenpreises (djp) das Finale erreicht. Eine Namensliste der 146 Autorinnen und Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Am 19. September wird bekannt gegeben, welche Artikel von der Jury für den djp 2019 nominiert werden.
Preisverleihung und djp-Party am 26. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet heute in zwei Wochen am Donnerstag, den 26. September 2019, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden - oder direkt hier auf der TEEC-Webseite im Menüpunkt EINLADUNGEN/djp-Preisverleihung. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt mit Begleitung, Wirtschaftsvertreter können Karten erwerben. Mit Unterstützung der djp-Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet-Gruppe und Randstad lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), ein Netzwerk für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, den djp seit 2007 jährlich aus. Prämiert werden herausragende Texte zu Wirtschaftsthemen aus den Gebieten Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung sowie Weltwirtschaft. Hinzu kommen der djp Offenes Thema für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen und ein Sonderpreis Fintech, gestiftet von der Fidor Bank. Weitere Informationen enthält die ausführliche Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council oppose a further easing of monetary policy. They argue that additional measures have diminishing returns and could cause more harm than good. Several members doubt that it is possible to bring inflation and inflation expectations to two percent with more of the same policies.
Some other members by contrast were in favor of further easing. They argued that doing nothing would push the fragile economy deeper into a recession. Without monetary stimulus the euro-area would have a deflation. It was also argued that monetary easing was still a powerful tool in some parts of the euro-area, for example Italy. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: At this point the ECB has little option but to introduce a large stimulus package at its September meeting. Since Mario Draghi’s speech in Sintra market expectations have been fueled by the ECB that it will do more to tackle below-target inflation dynamics resorting to a combination of different policy tools including rate cuts, restarting QE and an adjustment of its forward guidance. More generally though, the ECB will argue that it cannot sit idly by as inflation continues to miss the ECB target of below but close to 2%. A major concern next to the shorter-term developments is the decline in longer-term inflation expectations as the most recent results of the ECB’s Survey of Professional Forecasters demonstrated.
Hence we expect the ECB at the upcoming September meeting to opt for a comprehensive action package – warranted by a further downgrade in inflation and growth forecasts - including an adjustment in its forward guidance (possibly tied to the inflationary trend), a 10bp cut in the deposit rate to -0.5%, the introduction of a tiered system as well as the announcement of QE with monthly purchases of EUR30bn. In order to increase its QE policy room for maneuver, the ECB will also lift the issuer limit from 33% to just below 50%. One surprise element could be that the hawkish members in the council are successful in their push for a QE wait-and-see mode, meaning that the issuer limit is lifted in September to ensure that QE can be implemented, but the actual implementation remains contingent on a further deterioration in the inflation outlook. But the September package will not be the end of monetary easing. We expect the ECB to raise the monthly QE doses and to potentially lower the deposit rate further in 2020 as the Eurozone inflation and macro outlook will remain disappointing. An additional factor will be the soft-patch in the US around the turn of the year which will see the Fed continue to cut rates over the coming 15 months. The ECB has to further increase stimulus given its mandate, but the impact is likely to be small at best but could also prove negative. First of all a more expansive ECB policy stance will arguably do little good to counteract the negative impact deriving from the slowdown in global activity and elevated uncertainty around trade and Brexit or to resolve the issues in the German car industry. Moreover while a cut in the deposit rate could help exporters by triggering a temporary depreciation in the EUR, side effects are building up as the reversal rate is nearing. Meanwhile QE is clearly exhibiting decreasing returns to scale. Both lower rates and QE have shown to work best for short periods of time and a further increase in the doses is likely to do more harm than good. Only a fiscal response in the Eurozone – which could be triggered by the economic downturn in Germany engulfing the labor market in 2020 – could prove to be a game-changer in that it could allow the ECB to stop digging itself into an even deeper hole. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: In terms of policy package, my preference would be for a 20 basis point reduction in the deposit rate combined with a tiering system to ease some of the concerns around the impact of the banking system and the ability to sustain negative interest rates for an extended period of time. In addition, I think the ECB should make clear that it maintains an easing bias and is not yet at the effective lower bound of policy rates. Beyond the cut in interest rates, the ECB should also restart its net asset purchases, I think. In my mind, a relative small amount of EUR 30 to 40 bn p.m. should sufficient provided that the programme runs at least for a year.
In terms of the effectiveness of the package, we need to bear in mind that at the end of the day all monetary policy measure – both conventional and unconventional – work through lower interest rates. Lowering rates stimulates demand by lowering the cost of financing. As policy rates approach their Effective Lower Bound, the scope for longer term rates to fall is limited, monetary policy is inching towards a liquidity trap. Should more than a tweak to the policy stance be required, for instance in the next downturn, a more radical rethink might be necessary. In this case, central banks would likely need to evolve their toolkit from unconventional monetary policy measures to an unprecedented coordination with fiscal policy. >> Teilen >> Kontakt
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: Additional easing measures potentially risk doing more harm than good. The ECB should acknowledge that monetary policy is exhausted and gear future measures toward supporting fiscal policy.
The euro area exhibits a lack of aggregate domestic demand evidenced by its large current account surplus. Monetary policy helped restore demand following the global financial crisis. It supported the recovery in credit and employment growth, however, to this day consumer price inflation – the ECB’s primary objective – remains muted while the current account surplus continues to grow. The marginal efficacy of monetary policy is declining while the negative side-effects of the policy configuration are growing. With the initial conditions of the policy configuration characterised by negative interest rates rates and compressed term and credit risk premia, a policy directed at continuing to lower interest rates further may generate more costs than benefits for four reasons. First, entities whose income is generated from savings are deprived of recurring income. Monetary policy created beneficial capital gains through asset price inflation, however, not all capital gains can be converted into income and they reduce future income through lower reinvestment rates. Lower recurring income from savings forces these entities to save more, which reduces their contribution to aggregate demand. Second, driven by the lack of income, unconventional monetary policies are contributing to risks in the financial system through the search of yield, suppression of volatility and through the increasing wedge between asset price inflation and fundamental valuations. Third, money illusion is at play. Theoretically, agents should be indifferent between identical real interest rates where one is derived from a high nominal rate and high inflation and the other from a negative nominal rate and low inflation. Negative nominal interest rates appear to have an adverse psychological effect stemming from the directly observable loss of nominal purchasing power. This contributes to deanchoring inflation expectations among savers. Fourth, work from the BIS suggests low interest rates are contributing to aggregate supply through the rising share of firms that are unable to cover debt servicing costs from current profits over an extended period. Rather than going out of business and curtailing production, the additional supply from these firms is contributing to the low inflation outcome. For these reasons I think the ECB should not cut interest rates further. Rather, the ECB should make clear to fiscal authorities that monetary policy is exhausted, that to boost aggregate demand they now need to increase public spending while the central bank can remain supportive of that through a modest asset purchase programme of government bonds. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: Monetary policy has progressed from helpful (during the financial crisis) over ineffective (during the following years) to counterproductive (now). Extremely low rates over an extended period of time foster the misallocation of capital, which depresses productivity growth and sets the stage for “lowflation”. Negative rates and the flattening of the yield curve (achieved through forward guidance and asset purchases) weaken the banking sector and depress credit extension. As the policy rate declines below the “reversal rate” (Brunnermeier et al.), a supposedly expansionary monetary policy becomes contractionary. The ECB should reverse course, but for this it would have to admit that its past policy was a mistake. A new ECB President would be in a position to do this, but Mme. Lagarde has signaled that she will continue with business as usual.
>> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: Monetary policy in the Eurozone is overburdened. Which means that fiscal policy has to become more important. A long story short:
>> We’re in the beginning of a downturn which, at the moment, is not very severe (except for Germany, it seems). >> This means that, at the moment, we should trust the automatic stabilizers. However, for these to kick in we have to get rid of ‘Schuldenbremsen’, ‘Schwarze null’ and other stuff without any macro-economic underpinning (a -2% government deficit in Germany would still not lead to any kind of problems with German public debt, also remember that since 2012 German debt as a % of GDP declined with 20% of GDP). Public investments in Germany are not just underfunded but the whole funding system seems to be in a rut. This has to change, urgently. However, this will not be fixed in time to mitigate the present downturn (which is not a financial crisis but an economic downturn). Lowering VAT ASAP seems a better policy. The Netherlands should do this too, VAT on labor hours invoiced should go down ASAP from 21% to the EU minimum of, I believe, 15%. This is of course outside the jurisdiction of the ECB but it will enable the ECB to focus more on financial stability (the financial cycle) and less on economic downturns (the economic cycle, see about the difference the work of Claudio Borio). >> Considering still positive wage increases in the Eurozone (+2,5% on average, good!) there is no reason to lower interest rates. I even see reasons to increase them with 0,25%. The ECB should however start (net) buying of government bonds, again, with no particular ‘key’ in the background but to (indirectly) enable continued cheap funding/refinancing of especially small and medium sized companies in all Eurozone countries. With regard to inflation, it should start targeting constant tax rate inflation (medium term), which is calculated by Eurostat and shows the rate of consumer price inflation net of VAT changes. >> Teilen >> Kontakt
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: We estimate that a new QE2 programme worth at least EUR600bn would be needed for the ECB to close a 0.50% inflation gap. If anything, the decreasing marginal returns of QE and the risk of a de-anchoring of inflation expectations call for a more aggressive programme.
QE size matters, but so do other parameters including the duration of the programme. Our initial expectation was for QE2 to be set at EUR50bn per month over 12 months. A compromise could take the form of a smaller quantum of purchases for longer — say EUR30bn over 18 months, EUR25bn over two years, or even open-ended asset purchases linked to a state-contingent forward guidance. Either way, we expect the issuer limits to be raised from 33% to 50%. We don’t think that the opposition of the most hawkish members of the Governing Council will prevent the ECB from launching QE2. The risk is that a compromise solution centres on rate cuts and deposit tiering when evidence suggests that the effects of such measures have diminished, if they are positive at all. Meanwhile the effect of QE on inflation can be debated, but if the ECB disappoints in September, the risk is that it has to do much more later this year if inflation expectations were to fall further. Potential surprises could include an expansion of the QE-eligible universe to new asset classes (senior bank debt or equities), or more radical changes to QE parameters (removing capital keys). The bar for such radical changes seems high, although we would rule out nothing in a more adverse scenario next year. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Should the ECB introduce a stimulus package in September?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call tomorrow afternoon:
"Should the ECB introduce a stimulus package in September? What elements (rate cuts, tiering, asset purchases) should such a package include? How effective is monetary policy in the current environment?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Verleihung des Deutschen Journalistenpreises am 26. September - 416 Wettbewerbsteilnehmer 2019 mit 470 Artikeln aus 90 Medien - #2019djp
470 Print- und Online-Artikel rund um das Wirtschaftsgeschehen der letzten zwölf Monate liegen der Jury des Deutschen Journalistenpreises (djp) im diesjährigen Auswahlverfahren vor. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 416 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erschienen sind sie in 90 verschiedenen Medien.
Zur Bekanntgabe der Preisträger findet heute in einem Monat am Donnerstag, den 26. September 2019, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden - oder direkt hier auf der TEEC-Webseite im Menüpunkt EINLADUNGEN/djp-Preisverleihung. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt mit Begleitung, Wirtschaftsvertreter können Karten für 120 Euro plus MwSt. erwerben. Am 12. September werden auf http://www.djp.de die Namen derjenigen Journalistinnen und Journalisten veröffentlicht, die das Finale des Juryverfahrens erreichen. Am 19. September werden die Artikel und ihre Autoren bekannt gegeben, die die 74-köpfige Jury für den djp 2019 nominiert. Mit Unterstützung der djp-Partner BASF, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet-Gruppe und Randstad lobt „The Early Editors Club“ (TEEC) den djp seit 2007 jährlich aus. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung zur Einreicherstatistik (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Heute in sechs Wochen wird zum 13. Mal der Deutsche Journalistenpreis (djp) vergeben. Seien Sie dabei in Frankfurt am 26. September im "Westhafen Pier 1" direkt am Main und nutzen Sie dafür den nur noch heute geltenden Frühbucherpreis von 80 Euro. Wettbewerbsteilnehmer und andere hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt.
Eintrittskarten können Sie direkt hier im "The Early Editors Club" (TEEC) bestellen unter EINLADUNGEN / djp-Preisverleihung. Der djp ist die Plattform, auf der Chefredakteure und Ressortleiter aller großen nationalen Wirtschaftsmedien sowie branchenführender Fachzeitschriften und großer regionaler Tageszeitungen den Maßstab für Qualitätsjournalismus zu Wirtschaftsthemen setzen, gemeinsam mit hochrangigen Vertretern von Verbänden, Hochschulen und Forschungsinstituten sowie den Leitern mehrerer Journalistenschulen. Über 70 Juroren sichten zurzeit 470 Wettbewerbsartikel aus sieben verschiedenen Themengebieten. Unterstützt wird der djp von namhaften Partnern aus der Wirtschaft: BASF, Daimler, DWS, HSBC, Pictet und Randstad. Das Gesamtpreisgeld 2019 beträgt 36.000 Euro. Mehr Informationen finden Sie auf http://www.djp.de. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Zinswende ade – Altersvorsorge kommt unter die Räder (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe August 2019)
Dr. Olaf Janke: Die von vielen Altersvorsorge-Sparern hierzulande erhoffte Zinswende rückt in weite Ferne. Denn die Europäische Zentralbank (EZB) hat Ende Juli den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0 % belassen und zugleich die Weichen in Richtung Zinssenkung gestellt. „Nullzins-Drama belastet Lebensversicherungen“, warnt die „Bild-Zeitung“ (online, 19.7.) – und die „Stuttgarter Zeitung“ (28.7.) schlussfolgert: „EZB gefährdet Altersvorsorge in Deutschland“, während das „Handelsblatt“ (online, 28.7.) gar vor dem „Kollaps“ warnt. Die WirtschaftsWoche (26.7.) fordert die Bundesbürger daher zum „Umdenken“ auf. Es müsse verstärkt auf kapitalmarktorientierte Anlagen gesetzt werden. Fazit des Magazins: „…die traditionelle Altersvorsorge hat ausgedient“. Der „Platow Brief“ (28.7.) zeigt hierzu auf, „wie die EZB das Sozialpartnermodell pusht“. Auch der Staat würden belastet, da die niedrigen Zinsen etwa die „Pensionsverpflichtungen für beamtete Staatsdiener verteuern“ (Euro am Sonntag, 27.7.). Das EURO FINANCE MAGAZIN (24.7.) verdeutlicht indes, dass es auch Gewinner der Entwicklung gibt – etwa die Fondsbranche, Anbieter von ETF´s oder Direktbanken mit günstigen Vorsorge- und Sparplänen.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Dr. Olaf Janke: Verglichen mit anderen Bereichen der Finanzbranche steckt die Digitalisierung der Altersvorsorge hierzulande noch immer in den Kinderschuhen. Ein Grund sind die von den Verbrauchern geforderte „hohe Beratungsqualität“ und „Beratungsintensität“, notiert „der-bank-blog.de“ (1.6.). Nur einzelne Angebote seien deshalb bislang am Markt als vollwertige Produkte präsent. Jedoch treibt das Thema die Anbieter zusehends um. „Wenn der Avatar die Altersvorsorge empfiehlt“, titelt die FAZ (1.6.) und sieht den digitalen Wandel nun auch die Lebensversicherungen erfassen. Und Pro-Contra (online, 14.6.) fragt: „Altersvorsorge: Bald nur noch über Amazon?“ – um sogleich mit Blick auf eine aktuelle Studie einzuschränken, dass die Bundesbürger sehr skeptisch seien und konservativ agierten. Dennoch stehen viele neue digitale Projekte in den Startlöchern: So entwickelte das Fintech fairr.de eine Lösung für individuelle betriebliche Altersversorgung (IT-Finanzmagazin online, 18.6.) und auch Dickschiffe wie die Allianz sind mit am Start: Der Versicherer hat mit „Fourmore“ eine Altersvorsorge im Programm, die komplett digital funktionieren soll – jedoch bei den Kunden offenbar nicht ankommt (Versicherungsbote, 30.6.).
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Axel Schmid: SimCorp, ein führender Anbieter von Investmentmanagement-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt heute bekannt, dass die thailändische Zentralbank die integrierte Investmentmanagement-Plattform SimCorp Dimension erfolgreich eingeführt hat. Die Bank verwaltet mit der Software die gesamten Zentralbankreserven in Höhe von aktuell rund USD 226 Mrd. sowie ihre geldpolitischen Aktivitäten.
Den vollständigen Text in englischer Sprache finden Sie unter dem unten stehenden Direktlink. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Axel Schmid: SimCorp, ein führender Anbieter von Investmentmanagement-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, hat Thilo Schreyer zum Verantwortlichen für das Schweiz-Geschäft ernannt.
Thilo Schreyer verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie, hauptsächlich in den Bereichen Sales und Business Development. Er hatte mehrere leitende Positionen bei großen Finanzdienstleistungsunternehmen inne, zuletzt als Business Manager für Refinitiv in der Schweiz und Liechtenstein, ein ehemals zu Thomson Reuters gehörendes Unternehmen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie als Download-Dokument. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Volker Northoff: Beim gestrigen 41. Frankfurter TEEC-Pressefrühstück in sommerlicher Hitze gab's eine kühle Rhabarberschorle zur Begrüßung, ehe Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, sich den Fragen von Dr. Detlef Fechtner, stellv. Chefredakteur der Börsen-Zeitung, und der zwanzig anwesenden TEEC-Mitglieder und Gäste stellte.
Der bevorstehende G20-Gipfel in Osaka am kommenden Wochenende und das Treffen der europäischen Regierungschefs boten reichlich Stoff und heiße Themen zur Diskussion. In einer Tour d`Horizon gab es interessante Einblicke und teilweise überraschende Einschätzungen zu den aktuellen Fragen der Weltwirtschaft - vom Thema Italien über China bis zur EZB-Zinspolitik. >> Teilen >> Kontakt
PR-Agentur SimCorp: - Investment-Industrie plant mit steigenden Mittelzuflüssen
- Buy-Side-Manager wollen Wachstum in neuen Märkten erzielen - In Deutschland ansässige Asset Manager wollen operative Kosten senken und Automatisierung vorantreiben - Regulierung weiterhin operative Herausforderung für die Organisationen SimCorp, ein führender Anbieter von Investmentmanagementlösungen und -dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, veröffentlicht die Ergebnisse des dritten alljährlichen europäischen InvestOps-Berichts 2019. Die von SimCorp in Auftrag gegebene und von WBR InvestOps unabhängig durchgeführte Studie beleuchtet die Ziele der Asset-Management-Industrie für 2019. Wichtigste Erkenntnis: 49 Prozent der europäischen Buy-Side-Firmen widmen dem Eintritt in neue Märkte oberste strategische Priorität im laufenden Jahr. 48 Prozent der Befragten Top-Führungskräfte sehen die Unterstützung von Mittelzuflüssen ganz oben auf ihrer Agenda. Das Ergebnis deutet auf einen Kurswechsel der Branche in den letzten zwölf Monaten hin - die Unternehmen versuchen, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Als nächstes steht die Steigerung der Anlageperformance (47 Prozent) auf dem Plan, vor der Senkung der Betriebskosten. Hier unterscheidet sich das Bild der in Deutschland ansässigen Investment-Manager erheblich von ihren europäischen (inklusive UK) Kollegen. Hierzulande steht der Zugang zu neuen Märkten zusammen mit der Kostensenkung auf Platz 1 der strategischen Prioritäten für 2019 (jeweils 46 Prozent der Befragten). Trotz eines turbulenten Jahres mit neuen Regulierungen, geopolitischer Unsicherheit, Gebührendruck und vielen Übernahmen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die europäische Buy-Side eine Trendwende vollzogen hat, hin zu einer neuen, zukunftsorientierten Perspektive. Dazu Ralf Schmücker, Managing Director und verantwortlicher Geschäftsführer für SimCorp in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region): „Wir freuen uns, dass die Branche wieder Mut fasst und nach vorn blickt. Ich würde mir wünschen, dass wir auch einen positiveren Blick auf die Chancen werfen, die uns die Regulierung bietet. Regulierung will in erster Linie Transparenz schaffen. Und die wiederum schafft Vertrauen bei den Marktteilnehmern. Daher freue ich mich, dass insbesondere die Studienteilnehmer in Deutschland das Thema Compliance als strategisches Investitionsfeld für sich definiert haben.“ Über weitere Studienergebnisse informiert die ausführliche Pressemitteilung (Download-Dokument). WBR InvestOps befragte im Auftrag von SimCorp 100 operativ verantwortliche Führungskräfte der so genannten Buy-Side, also der Branche, die innerhalb der Finanzindustrie für die Kapital- und Vermögensanlage sowie -verwaltung zuständig ist. Die vollständige Studie ist auf Anfrage erhältlich. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Zankapfel Grundrente lässt Emotionen hochkochen (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Juni 2019)
Dr. Olaf Janke: Die von den Sozialdemokraten aufgebrachte Forderung nach einer Grundrente ist im Mai Gegenstand einer breiten medialen Debatte, wobei die entsprechenden Finanzierungspläne der SPD auf negatives Echo stoßen. „Wird für die Finanzierung der Grundrente auf die Renten-Rücklage zurückgegriffen?“, fragt der Münchner Merkur (26.5.), und n-tv.de (9.5.) macht einen „Griff in die Sozialkassen“ aus und sieht die SPD das Geld für die Grundrente „zusammenklauben“. Auch die Süddeutsche Zeitung (13.5.) warnt von einem „subtilen Plündern der Sozialkassen“. Die SPD-Minister Heil und Scholz wollen für ihr Projekt die Sozialversicherungen anzapfen, schreibt DER SPIEGEL (11.5.). Die Union laufe Sturm gegen diese Pläne – und auch von Experten hagele es Kritik. „Arbeitsminister und Kanzleramt auf Konfrontationskurs“, bilanziert der Mitteldeutsche Rundfunk (24.5.). DIE ZEIT (23.5.) mahnt derweil eine Versachlichung der Diskussion an: „Am Ende ist wichtig, dass überhaupt etwas passiert. Sonst wären die Ärmsten die Leidtragenden.“ Immerhin: Abgesehen vom Finanzierungsstreit macht der ARD-Deutschlandtrend (5/2019) eine „breite Zustimmung“ der Bundesbürger (82 %) für die Grundrente“ aus.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Volker Northoff: Zum 41. Frankfurter TEEC-Pressefrühstück laden wir ein für Mittwochmorgen, den 26. Juni, ins Schirn-Café, Römerberg 6 A. Als Gast erwarten wir Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Er wird ab 8:00 Uhr für Gespräche vor Ort sein, gegen 8:45 Uhr stellt er sich in großer Runde als TEEC-Impulsgeber eine halbe Stunde lang Fragen zu aktuellen Themen unter der Moderation von Dr. Detlef Fechtner, stellv. Chefredakteur der Börsen-Zeitung. Vorher und nachher bleibt wie immer viel Zeit fürs themenunabhängige Netzwerken.
>> Teilen >> Kontakt
PR-Agentur SimCorp: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzbranche, gibt die Ernennung von Christian Kromann (47) zum Chief Operating Officer (COO) bekannt, einer neuen Position bei SimCorp. Christian Kromann wird Mitglied des Executive Management Board von SimCorp und verantwortet alle Vertriebs- und Marketingaktivitäten weltweit. Er kommt zum 1. August zu SimCorp. Mit seiner Ernennung setzt sich der Executive Management Board von SimCorp wie folgt zusammen:
- Klaus Holse, Geschäftsführer - Michael Rosenvold, Finanzvorstand - Georg Hetrodt, CPO - Christian Kromann, COO Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Deutscher Journalistenpreis: Einsendeschluss 15. Juli - BASF neuer Partner des djp Innovation und Nachhaltigkeit - #2019djp
Mit Unterstützung namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen lobt „The Early Editors Club“ (TEEC), ein Netzwerk für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus, jährlich den Deutschen Journalistenpreis (djp) aus. Die Frist für Einreichungen durch Journalisten und Empfehlungen durch Leser auf http://www.djp.de endet für die 13. Ausschreibung 2019 am 15. Juli.
Prämiert werden herausragende Print- und Online-Beiträge zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt. Sie müssen zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 erschienen sein. 66 hochrangige Juroren aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft bewerten alle Beiträge, darunter Chefredakteure und Ressortleiter fast aller führenden deutschsprachigen Printmedien für Wirtschaftsthemen, renommierte Institutsdirektoren und Hochschulprofessoren sowie die Preisträger des Vorjahres. Ausgelobt werden 2019 Preise für die Themengebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Weltwirtschaft, Bank & Versicherung sowie Vermögensverwaltung. Hinzu kommt der djp Offenes Thema für Artikel aus anderen Wirtschaftsbereichen. Zum Kreis der djp-Partnerunternehmen gehört in diesem Jahr erstmals die BASF SE, die ab 2019 die Ausschreibung des „djp Innovation und Nachhaltigkeit“ unterstützt. Die weiteren djp-Partner sind Daimler, DWS, HSBC Deutschland, die Pictet-Gruppe und Randstad. Das Gesamtpreisgeld 2019 beträgt 36.000 Euro. Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 26. September 2019, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden. Journalisten haben freien Eintritt, für Wirtschaftsvertreter gilt ein Frühbucherrabatt bei Kartenbestellung bis zum 15. August. Gefördert wird der djp von E.ON, der Fidor Bank, Frankfurt Main Finance, news aktuell, Business Wire, rheinmaintv und der K&K Verlagsanstalt. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council would favor Jens Weidmann to succeed Mario Draghi. He is seen as more qualified than many others. Many also think he would be better able to resist further overburdening of monetary policy. Some members also think Benoît Coeuré would be an excellent choice for the job.
The members see several important challenges for the ECB in the coming years like policy normalization, a redesign of the monetary policy framework and the re-anchoring of inflation expectations around two percent. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Der Verkauf von Beteiligungen an Private-Equity-Managementgesellschaften ist in Ordnung, sagen Limited Partners (LPs) - vorausgesetzt, die Motivation des General Partners (GP) ist die richtige
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: - Investoren sind zunehmend bereit, ihre bestehenden GPs bei der Einführung neuer Produkte zu unterstützen
- Fehlbewertungen und Informationsmangel sind bei GP-geführten Secondaries die größten Bedenken der LPs - Mangelnde Klarheit über die Bedeutung von „ESG" stellt für Investoren ein wachsendes Problem dar - Das Ziel der Mitarbeiterdiversität in ihren Organisationen hat für LPs und GPs gleichermaßen höchste Priorität Zwei Drittel der Investoren sind grundsätzlich bereit, Entscheidungen von GPs zum Verkauf von Beteiligungen an Managementgesellschaften zu unterstützen. Voraussetzung für diese Bereitschaft ist allerdings, dass damit der Generationswechsel im Unternehmen erleichtert oder die Ressourcen gestärkt werden sollen, die der Manager auf seinen Markt konzentriert. Dies ist eine Schlussfolgerung der 30. Ausgabe des Global Private Equity Barometers von Coller Capital. Im Gegensatz dazu hält es nur ein Drittel der LPs für richtig, wenn ein Manager Anteile an seiner Managementgesellschaft verkauft, um Eigenanlagen zu finanzieren oder neue Produkte auf den Markt zu bringen. Das soll nicht heißen, dass Investoren die Markenerweiterung durch ihre Fondsmanager ablehnen: Über die Hälfte der LPs ist inzwischen eher bereit, neue Private-Equity-Produkte ihrer Portfolio-GPs zu unterstützen, als dies noch vor fünf Jahren der Fall war. Der Grund dafür ist klar: Fast alle Investoren sagen, dass, wenn sie Portfolio-GPs bei neuen Produktangeboten unterstützt haben, die Anlageerträge im Allgemeinen ihren Erwartungen entsprachen oder sie übertrafen. Eine weitere aktuelle Entwicklung in den LP-GP-Beziehungen, die Umstrukturierung bestehender Private-Equity-Fonds, hat sich nun von der Peripherie in den Mainstream der Private-Equity-Welt verschoben, wie das Barometer zeigt. Zwei Drittel der nordamerikanischen LPs und fast drei Viertel der europäischen LPs haben inzwischen mit einem oder mehreren GP-geführten Secondaries in ihren Private Equity-Portfolios zu tun gehabt. Das Barometer zeigt, dass Investitionen in die Anlageklasse Private Equity immer höhere Ansprüche an die Investoren stellen. Zwei Drittel der Limited Partner weisen auf eine höhere Arbeitsbelastung als noch vor fünf Jahren hin, und viele Aspekte des Private-Equity-Portfoliomanagements erweisen sich als herausfordernder. Drei Viertel der LPs verbringen mehr Zeit mit Management und Verwaltung ihrer Portfolios, drei von fünf mit der Prüfung möglicher Gelegenheiten für Co-Investitionen. „Die Starrheit, die die Anfänge der LP-GP-Beziehungen kennzeichnete, ist verschwunden“, kommentiert Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital. „Investoren vertiefen ihre Partnerschaften mit einzelnen Managern und werden bei der Verwaltung ihrer Portfolios deutlich proaktiver. Der Nachteil für die LPs selbst ist, dass auch ihre Arbeitsbelastung in fast allen Bereichen immer größer wird.“ LPs sagen, dass die Vorteile, die sie aus ihren Beziehungen zu GPs ziehen, weit über die rechtlichen Anlagekonditionen hinausgehen. Vor allem der Wert, den Investoren Co-Investment-Angeboten ihrer GPs beimessen, ist deutlich: Drei Viertel der LPs geben an, dass sie von solchen Co-Investitionen profitiert haben. Im Hinblick auf weitere „außervertragliche“ Vorteile geben zwei Drittel der LPs an, dass auch Markteinblicke und der Wissenstransfer von ihren GPs wertvoll für sie sind. „Der Gleichklang der Interessen von LPs und GPs ist wichtiger denn je, da Investoren ihre Private-Equity-Allokationen aufstocken, zunehmend Anlagen bei ihren bestehenden GPs machen und sich an Fonds-Restrukturierungen beteiligen“, sagt Michael Schad, Partner bei Coller Capital. ESG-Themen werden bei Investitionsentscheidungen in der Anlageklasse Private Equity immer wichtiger, aber die uneinheitliche Verwendung des Begriffs „ESG“ ist dabei nicht hilfreich. Die Mehrheit (60 Prozent) der LPs glaubt, dass die zunehmende Unklarheit dieses Konzepts zu Problemen für die Investoren geführt hat oder dies in Zukunft der Fall sein wird. Die 30. Ausgabe des Barometers untersuchte außerdem das langfristige Interesse der Investoren an alternativen Anlagen. Dabei waren keine Anzeichen für ein Abflauen des Interesses erkennbar. Mehr als die Hälfte der LPs erwartet, dass sie in zehn Jahren mehr als ein Fünftel ihres Gesamtvermögens in alternative Anlagen investieren werden. Außerdem erwarten die LPs, dass der Anteil von Private Equity an der gesamten Vermögensallokation zunehmen wird: 43 Prozent der Limited Partner gehen davon aus, dass sie in den nächsten zehn Jahren mehr als ein Zehntel ihres Gesamtvermögens in Private Equity investieren werden. Trotz des rasanten Anstiegs von Risikokapital- und Technologieinvestitionen in China glauben zwei Drittel der Investoren weltweit, dass sich die USA in den nächsten fünf Jahren als attraktiverer Markt für Risikoinvestitionen erweisen werden. Dazu ist es interessant festzustellen, dass Investoren aus dem asiatisch-pazifischen Raum diese Einschätzung mit ihren Kollegen in Nordamerika und Europa teilen. Im Hinblick auf neue Grenzen weckt die Raumfahrttechnologie allmählich das Interesse der Investoren. Jeder achte LP plant, innerhalb der nächsten fünf Jahre in einen Risikokapitalfonds mit dem Schwerpunkt Raumfahrttechnologie zu investieren. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Das Barometer spiegelt die Einschätzungen von 112 Private-Equity-Anlegern aus der ganzen Welt im Frühjahr 2019 wider. Die Ergebnisse sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: In terms of the policy forecast, I think the euro area needs sustained monetary policy, especially as inflation expectations are once again slipping. Hence, I am in favour of leaving interest rates unchanged at the upcoming meeting and to push out the forward guidance on the first rate increase to mid-2021. In my view, the Governing Council also needs to reiterate that it stands ready to use all tools, if needed. With growth decelerating and inflation subdued, there is no place for complacency at the current juncture.
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Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: >> What should be the selection criteria for the next ECB-president?
The selection criteria for the role of ECB president should primarily be based on academic, management & people skills. First, a thorough understanding of macro and monetary economics, preferably at PhD level. Second, expertise in managing a large, diverse institution. Third, the ability to build consensus across a culturally and geographically diverse institution. Without a true European federal structure, the choice should also take into consideration the geographical diversity of appointments to other ECB Executive Board positions as well as roles of European Commission and Council presidencies. Gender diversity of the Executive Board should also be considered. >> What are the most important challenges for the ECB in the next eight years? The single most important challenge for the ECB during the next president’s term is to prevent inflation expectations slipping below 2%. The ECB faces four secular headwinds that, without a concerted monetary and fiscal response, look set to dislodge inflation expectations below the ECB’s definition of price stability over coming years. Demographics: the eurozone’s demographics are on track to be the same as Japan’s today – measured by the dependency and working-age population ratios – by 2032. Germany and Italy will converge to Japan a few years sooner owing to their populations’ older age-structure. Aging societies typically display low and declining rates of growth of working-age populations, which empirically is associated with low real GDP growth and low inflation. Institutional structure: while the eurozone in aggregate has fiscal space – measured by the public debt to GDP ratio – it lacks an adequate tool to distribute that space across member states from those with room to those without. During previous cycles, those countries with fiscal space were incapable of generating sufficient domestic demand to spillover and pull-up those countries without fiscal space. Under eurozone fiscal rules, those countries without fiscal space have very limited ability to use anti-cyclical fiscal policy. In the event of loss of market access they are obliged to undergo pro-cyclical, internal devaluations to restore international competitiveness, which are highly disinflationary. Without a common fiscal tool and risk-free asset, the ECB is unable to adequately set real interest rates low enough across the eurozone, which raises both the risk some countries fall into a liquidity trap and the probability that inflation declines further. Fragile inflation expectations: each time the eurozone experiences a recession, core inflation declines from peak to trough by about one percentage point and the decline is not mean-reverting (in more recent years this owes to the internal devaluation process above). With spot core inflation currently running at 1%; with Germany, principally, unable to generate higher inflation; with financial market-based inflation expectations well below the ECB’s target, inflation expectations are at risk of being one recession away from falling permanently to zero. Stage in global business cycle: the U.S. economy’s business cycle is more mature than the eurozone’s. The FED has signaled an end to its policy tightening cycle and markets discount an easing. Historically, whenever the FED paused or cut rates, more often than not the ECB and Bundesbank before it also eased policy. With the deposit facility rate already negative, the ECB is at risk of being unable both normalize its main policy rate back to zero and lower policy rates further. The longer interest rates stay negative, the more they entrench low inflation expectations. The second challenge for the ECB is what to do about negative interest rates? Negative interest rates arguably incentivize banks with high retail deposit ratios to make loans, in the short-term. But this evidence ignores the time-dimension that negative interest rates have on the banking sectors’ profitability and on economic agents’ inflation expectations over the long-term. Evidence suggests negative interest rates for a short period of time are net positive for loan growth. But when negative rates persist, which increasingly looks to be the case, the net benefits may soon turn into costs and cause a tightening of the policy stance. Eurozone banks’ aggregate deposits amount to approximately €12 trillion and it is a plausible assumption that they are floored at 0%. Asset purchases by the Eurosystem combined with negative interest rates have lowered the rate of return on the asset side of the aggregate banking system’s balance sheet. As new loans are made and as securities are reinvested over time at lower rates, the rate of return on the asset side declines while the cost of the liability side remains unchanged at zero percent, causing aggregate net interest income to decline. Over time, therefore, the Eurosystem’s unconventional policies erode the profitability of the banking sector, which forces it to restructure and cut costs and act as a headwind to loan growth. For aggregate investment, high real asset prices caused by unconventional monetary policy lower the internal rate of return on investment projects, which explains why loan growth remains muted despite rock-bottom borrowing costs. For savers, the negative and low term-structure of interest rates encourages agents to save more, which reinforces lower inflation expectations. The longer negative interest rates persist, therefore, the weaker their efficacy. Tiering the deposit facility rate applying to banks’ excess reserves is not a solution to a persistently negative policy rate. To bring the policy rate back to zero, the ECB needs its fiscal partners to impart more stimulus to the economy. This looks unlikely. The risk that inflation expectations dislodge from 2% is therefore acute. >> Who would be the best candidate to succeed Mario Draghi as ECB-president? Jens Weidmann. Based on the criteria laid out above, Jens Weidmann is the best candidate to become the next ECB president, conditional on appointments to the European Commission and Council president roles. Francois Villeroy de Galhau, Klaas Knot and Marcel Fratzscher are additional, suitable candidates for the ECB presidency. >> Teilen >> Kontakt There is a clear risk of the ECB becoming ever more expansive, whereas the effectiveness of its policy declines
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: Over the next 8 years the main challenges for the ECB will be to gradually start to normalize its monetary policy. But don’t hold your breath, it will take time.
With the short-term growth outlook for the Eurozone economy characterized by a high degree of uncertainty – not least due to a host of lingering risks related to trade, Italy and Brexit weighing on growth prospects - the kick-off interest rate hike could be delayed further until 2021. With a technical recession likely in the US in early 2020, we expect the Fed to cut rates next year thereby forcing the ECB to remain on hold until a recovery starts to materialize. As the ECB then begins to raise interest rates from 2021 onwards its key challenge will be to forge a consensus in the council with Eurozone countries likely to still show diverging economic performances. On the one hand there are economies like Germany which are doing relatively well in terms of growth and employment but where the negative side-effects of low rates have started to build-up notably for instance in the real estate sector. Meanwhile on the other end of the spectrum are countries like Italy where growth remains lackluster, public debt very high and banks still depend on ECB financing. All national voices will need to be heard, but in the end there is only one monetary policy for the whole Eurozone. This will prove to be a delicate balancing act. To successfully wean the Eurozone economy - financial markets, banks as well as governments - off the crisis-era stimulus, in addition to technical competence, Draghi’s successor will have to possess strong skills in particular in the areas of politics, team work/consensus-building and communication. Some calibration of tools will nevertheless be required such as a move towards a super-charged forward guidance to ensure that the normalization of rates can progress without triggering adverse market reactions. The key risk that could challenge even the most timid attempt to normalizing monetary policy is another severe economic downturn. With the Eurozone unlikely to make much progress on setting up a fiscal capacity that can help stabilize the economy during a downturn, the monetary policy toolkit, which was greatly expanded during the crisis, is not only here to stay but will most likely have to be further expanded. The ECB remains the only game in town. There is a clear risk of the ECB becoming ever more expansive, whereas the effectiveness of its policy declines. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: - Europe is greying. Pension ages are no matter for the ECB but pensions are, as spending from pension income will become ever more important and is highly dependent on the interest rate. Low rates will contribute to lower pension incomes and higher pension savings. In both cases spending will go down. Which is an argument for higher interest rates.
- The EU needs business interest rates which are more or less equal between countries, to ensure a level playing field between companies. At times, guaranteeing this will require massive bond purchases. - Housing is no matter for the ECB but financing of house purchases is, as it is related to financial stability (the financial cycle of Claudio Borio) while housing booms and busts which lead to large scale eviction of house owners also are a concern of the ECB. This means that macro-prudential policies related to the housing market have to be promoted: higher levels of equity for banks, somewhat higher interest rates, land tax policies, lower Loan to Value rates, less interest deductions (which will also make government income less volatile in case of interest increases). The ECB will have to play a role when it comes to the interest rate and equity of banks (yes, plain and simple equity). - Unemployment, especially in southern Europe, will be a problem for many years to come. The ECB will have to state (forward guidance) that any broad unemployment rate above 7% is a sign of a medium rate output gap which has to be solved by reverse hysteresis. Until broad unemployment is below 7%, there is no need for contractionary policies. >> Teilen >> Kontakt The next years will be characterized by increasing divergence in growth performance across member countries of the Euro zone
Marco Annunziata
Marco Annunziata: The ECB faces a very challenging outlook in the coming years. Last week’s European elections indicate we are unlikely to see further institutional reforms to strengthen the cohesion of the Euro area, and there is little hope for the economic structural reforms still much needed in several member countries. This implies that the next few years will be characterized by increasing divergence in growth performance across member countries, and continued concerns for Italy’s debt sustainability. So far, low inflation and inflation expectations have squared the circle, justifying an accommodative monetary policy stance. This might not last forever. If and when inflation pressures rise, the challenge for the ECB will be to uphold its credibility and de facto independence - its ability to ensure price stability even if higher interest rates will have a negative impact on governments’ budget and in growth. A second, opposite challenge will materialize if the ECB needs to cushion a new downturn when policy rate are already negative - this will be both an economic and a political challenge.
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Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: The job description for the next ECB president entails three main tasks: normalize monetary policy; resist further overburdening of monetary policy; work towards developing the international role of the euro.
As regards the normalization task, its process will not only depend on the course set by the Fed. A high degree of intellectual agility will be required, since the ECB’s “new normal” is a three-dimension artifact: driving the policy rate is one of them and adaptability might be needed to this end, should the ECB strategy be redesigned, mimicking the Fed. Setting the optimal size and duration of the ECB balance sheet are two others dimensions of the ECB’S “new normal”. Both of them are uncharted territories for the next President. Second, the next ECB President should resist further overburdening of monetary policy. It is an evidence that the Eurozone will remain an incomplete monetary area for the next eight years, even if some progress on the Banking Union and the capital markets union can be made. The ECB will remain the masterpiece in EMU’s governance while the likelihood of an accident on this economic journey will not diminish. The difference this time is that the ECB has not the five-percentage space for its policy rate that a central bank usual needs to cushion an economic downturn. Moreover, the benefits of going behind the Zero Low Bound are not evident. Third, the next ECB President should work with the European Commission in promoting the international role of the euro. This has become a priority for Europe to protect its interests from the extraterritoriality of US laws. The ECB has a role to play there, for instance, via pan-European payment systems - TIPS is a very good example in this sense - but also via common market infrastructures, which will become crucial to the development of a European safe asset. Many candidates tick the boxes for this job description. The choice will depend on political aspects. It will depend first on the choice of the Commission top job, and I will be the result of a Westphalian balance of powers among country members. >> Teilen >> Kontakt Benoît Coeuré would have all the economic, financial and technical skills for the job as ECB-president
Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: What should be the selection criteria for the next ECB-president?
The theoretical answer is obvious – the next President should be chosen based on his or her competences, exclusively. In practice, the nomination process will likely result in difficult political compromises, especially based on the results of the European elections. Nationality, political compatibility and, to a lesser extent, gender, should influence the final decision. What are the most important challenges for the ECB in the next eight years? Policy normalization will be the easy part in the sense that the ECB will only be in a position to slowly raise policy rates if, and only if, the economic outlook improves and core inflation grinds higher over the coming years. The personality of the President may only play a minor role from that perspective, as opposed to a crisis situation where a bolder policy response would be needed, including a new asset purchase programme in the event of a clear de-anchoring of inflation expectations. In parallel, a major challenge would be for the ECB to rethink and redesign its monetary policy framework, if not its inflation target. This topic can be expected to result in intense discussions going into next year, although it’s far from certain that actual changes will be implemented in the end. Who would be the best candidate to succeed Mario Draghi as ECB-president? There’s a broad consensus among market participants that Benoît Coeuré would have all the economic, financial and technical skills for the job. I very much share this view and still hope that he stands a (small) chance, but I’m not holding my breath. Depending on the outcome of EU top jobs musical chairs, the ECB presidency could still go to a German and if so, there’s little doubt that Weidmann should get it, being much more experienced and qualified than many others, especially as we have now a Vice-President with a political background. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: What should be the selection criteria for the next ECB-president? What are the most important challenges for the ECB in the next eight years?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call this afternoon:
"What should be the selection criteria for the next ECB-president? What are the most important challenges for the ECB in the next eight years? Who would be the best candidate to succeed Mario Draghi as ECB-president?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Extrarente auf Fondsbasis soll Altersvorsorge anschieben (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Mai 2019)
Dr. Olaf Janke: Ein Vorschlag der Verbraucherzentralen für ein neues, staatlich organisiertes Angebot zur privaten Altersvorsorge ist Ende April auf ein breites Medienecho gestoßen. „‘Extrarente‘ statt Riester-Vertrag“, titelt der General-Anzeiger Bonn (30.4.) und die „Heilbronner Stimme“ (online, 29.4.) notiert: „Verbraucherzentralen machen Druck für ‚Extrarente‘“. Die Kölnische Rundschau (30.4.) wirft dabei die Frage auf, ob es tatsächlich „eine Alternative zum Riestern“ braucht. Das Handelsblatt (online, 30.4.) sieht dies sehr wohl so: Die Zeit sei reif für eine politische Diskussion „über eine ein-fache, private Altersvorsorge“. Der Versicherungsbote (online, 29.4.) konstatiert, dass mit der neuen Idee die Stimmen lauter würden, die eine kapitalgedeckte Altersvorsorge in den Händen des Staates fordern. In der Branche schlägt dem Modell nach Ansicht des Vresicherungsmagazins (29.4.) jedoch „deutliche Skepsis“ entgegen. Der Weser Kurier (30.4.) sieht indes die Vorteile überwiegen. Demnach dürften weniger Verwaltungs- und Vertriebskosten anfallen, „weil statt der Versicherungswirtschaft ein öffentlicher Träger zuständig sein soll“.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Jantje Salander
Nach drei Rekordjahren aufgrund des für Veräußerungen günstigen Marktumfelds stand 2018 der Ausbau des Portfolios im Mittelpunkt – vier neue Investments – Nachfrage bei Familienunternehmen für Nachfolgelösungen ist weiter gestiegen – 40 Jahre HANNOVER Finanz Gruppe mit stabilen Portfolioerträgen: Investoren planen ihr Engagement aufzustocken – der Eigenkapitalpartner sieht für 2019 weitere Chancen für Veräußerungen und Investitionen in größere mittelständische Unternehmen
Detaillierte Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Krach um Provisionsdeckel für Lebensversicherungen (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe April 2019)
Dr. Olaf Janke: Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht künftig einen Provisionsdeckel für Lebensversicherungen vor, was im März sowohl die Branche als auch Verbraucherschützer auf die Barrikaden brachte. Die Stuttgarter Zeitung (28.3.) macht daher „Kritik von allen Seiten“ aus – den einen gehe es zu weit, und den anderen nicht weit genug. „Die Bundesregierung stärkt die Rechte der Verbraucher“, konstatiert hingegen die Kölnische Rundschau (28.3.) – „Deckel drauf“, ruft die Süddeutsche Zeitung (28.3.) aus und befürwortet ebenso die Stoßrichtung des Vorhabens. Die Vermittlerverbände halten die Deckelung derweil „sowohl verfassungsrechtlich als auch europarechtlich für unzulässig“, notiert ASSCOMPACT (28.3.). Die geplanten Regeln „schießen deutlich über das Ziel hinaus“, heißt es beim Versicherungsverband GDV. „Verbände bleiben bei Kritik“, so das Fazit der Börsen-Zeitung (28.3.). „Provisionsdeckel brächte Rückenwind für Honorarberater“, gibt indes DAS INVESTMENT (29.3.) die Einschätzung von Experten wieder. Verbraucherschützer forderten im Zusammenhang mit der Diskussion unterdessen erneut ein vollständiges Verbot von Provisionen (vgl. Rheinische Post, 30.3.).
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Sava Re-Gruppe entscheidet sich für SimCorp Dimension als Plattform für Front-to-Back Investment Operations
PR-Agentur SimCorp: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzbranche, gibt bekannt, dass die slowenische Sava Re-Gruppe, eine führende Versicherungsgruppe in der Adria-Region, sich für SimCorp Dimension als neue Front-to-Back-Lösung entschieden hat. SimCorp Dimension wird als effiziente und skalierbare Plattform eine zentrale Rolle bei der Realisierung von Sava Res Wachstumsplänen spielen.
Um die System-Landschaft zu konsolidieren, wird Sava Re das durch SimCorp Dimension bereitgestellte IBOR (Investment Book of Record) für alle Asset-Klassen einschließlich alternativer Investments nutzen. Weiterhin werden umfassende Front-Office-Funktionalitäten, automatisierte Abwicklungsprozesse und die komplette Nebenbuchhaltung abgedeckt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp Dimension wird zum Kern der Front-to-Back-Lösung für das Investment-Geschäft von Willis Towers Watson
PR-Agentur SimCorp: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass Willis Towers Watson, ein führendes globales Advisory-, Broking- und Solutions-Unternehmen, SimCorp Dimension als Front-to-Back-System ausgewählt hat. Es kommt bei seinen globalen Investmentservices für Dritte (Delegated Investments) zum Einsatz. Die Vereinbarung mit dem Investment-Zweig von Willis Towers Watson belegt SimCorps Fähigkeit, skalierbare und integrierte Lösungen für die weltweite Pensionsindustrie bereitzustellen, einschließlich des britischen Treuhandmarktes, der ein verwaltetes Vermögen von 142 Milliarden britischen Pfund (166 Milliarden Euro) umfasst.
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PR-Agentur SimCorp: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass die Connor, Clark and Lunn Financial Group (CC&L), eine der größten Multi-Boutique-Vermögensverwaltungsgesellschaften Kanadas, SimCorp Coric für integrierte Kundenkommunikation und Reporting ausgewählt hat.
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Dr. Olaf Janke: Der Monat Februar war geprägt von einem heftigen Streit innerhalb der großen Koalition über die Einführung einer Grundrente, die von der SPD auch als „Respekt-Rente“ bezeichnet wird. „Der Rentenstreit eskaliert“, konstatiert die Berliner Zeitung (28.2.), während die Passauer Neue Presse (28.2.) kommentiert: „Es wird wieder ruppig.“ Bild am Sonntag (10.2.) sieht in dem Vorhaben der Sozialdemokraten einen „Vorstoß mit großer Sprengkraft“ und nach Analyse der ZEIT (15.2.) hat SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil damit „eine Kraftprobe … angezettelt“. Denn die SPD fordere eine Rentenzahlung ohne Bedürftigkeitsprüfung – und genau dieser Aspekt stößt nach Ansicht der Rheinischen Post (16.2.) auf „kategorischen Widerstand“ seitens der Union. Die Süddeutsche Zeitung (15.2.) spricht derweil von der „ewigen Debatte um die Grundrente“; das Projekt begleite Bundeskanzlerin Merkels Regierungen schon „lange und ergebnislos“ – hat aber nun nach Meinung der Nordwest-Zeitung (11.2.) das Potenzial, einen vorzeitigen Bruch der Großen Koalition in Berlin auszulösen. Die Berliner Zeitung (28.2.) attestiert den Sozialdemokraten eine „Flucht ins Populäre“, während die Wirtschaftswoche (27.2.) der SPD „Ungerechtigkeiten im Namen der Gerechtigkeit“ vorwirft.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
PR-Agentur SimCorp: SimCorp hat mit der Weltbank einen Lizenzvertrag über die Nutzung des Investment-Management-Systems "SimCorp Dimension" abgeschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung ist die Weltbank lizenziert für die Middle- und Back-Office-Lösungen von SimCorp.
SimCorp bietet durchgängige Investment-Management-Lösungen für die führenden Asset-Manager, Fondsverwalter, Pensionskassen, Vermögensverwalter und Versicherungen der Welt. Das Kernsystem, SimCorp Dimension, basiert auf einem marktführenden Investment Book of Record (IBOR) und unterstützt die gesamte Wertschöpfungskette. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: Most members of Handelsblatt’s Shadow ECB Council support the introduction of a new (Targeted) Longer-Term Refinancing Operation by the ECB. The main argument for a new (T)LTRO is that this could help to avoid an unwarranted tightening of financial conditions. Concerning the designing of a new (T)LTRO most members argued for a shorter maturity and flexible rates.
Compared to three months ago, members of the ECB Shadow Council revised their inflation forecast down to 1.4 percent from 1.6 percent for 2019. Their forecast for 2020 was unchanged at 1.5 percent.They revised their mean forecast for this year’s GDP growth down to 1.3 percent from 1.5 percent. The members also see the need to change the ECB’s Forward Guidance. Some would do it already in March. They argue that this would stress that the Council is ready to act in the context of decelerating growth and subdued inflation. Others would prefer to wait until April or June because of the high uncertainty at the moment. Most members still expect that the ECB will be able to hike rates before the next downturn although they do not expect that interest rates will return to pre-crisis levels. Some members are more pessimistic. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen ECB should change the time dimension of its forward guidance on interest rates to “at least through the spring of 2020”
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: Should the ECB introduce another TLTRO and how should it be designed?
The ECB should not introduce another Targeted Longer-Term Refinancing Operation (TLTRO) at this stage, however, it should introduce a new LTRO. The difference between the two operations relates to the subtle difference between funding and liquidity and the modalities of each refinancing operation. Viewed form the liability side of the balance sheet, funding refers to the act of raising capital to conduct an investment activity. Liquidity refers to funds that can easily be obtained to meet other short-term obligations. Funding is longer-term in nature than liquidity. One of the ECB’s roles is to provide banks with liquidity, which it does via the main refinancing operation (MRO), longer-term refinancing operations (LTRO) and fine-tuning operations. While the ECB’s asset purchase programme and full allotment tender procedures for refinancing operations have structurally changed the quantity and availability of liquidity, there is still a legitimate lender of last resort role for the ECB to provide banks with the opportunity to raise liquidity should they need it. The ECB should not, however, be in the business of providing banks with term funding. TLTROs provide banks with funding. Ideally, banks should fund themselves in the capital markets and TLTROs should only be activated when the ECB needs to ease its monetary stance. Their long maturity and fixed, subsidized rates make them a powerful tool for the ECB to ease monetary policy. The eurozone arguably does not need additional monetary easing at this stage. The ECB nonetheless needs to find a way to wean banks off TLTRO funding. Not providing an interim facility risks inducing an undesirable tightening of financial conditions. LTROs provide banks with liquidity. The regulatory landscape for banks has changed, however, since the ECB introduced LTROs with maturities longer than the standard 3-months, and TLTROs, in the wake of the financial crisis. New and pending regulations, like the liquidity coverage ratio and net stable funding ratio (NSFR) among others, are changing the composition of banks’ balance sheets. The combination of these new regulations and the structural increase in excess reserves, most of which the ECB created via quantitative easing, have led to a maturity anti-transformation in which banks are now financing short-term high quality liquid assets with longer-term liabilities. The ECB should therefore consider the impact of regulation on banks’ balance sheets when calibrating its liquidity-providing facilities. If only to avoid an undesirable tightening of financial conditions, including banks flooding the capital markets with new covered bond and senior issuance, the ECB should introduce a new LTRO to smooth the refinancing of the €734 billion outstanding TLTROs. The term of the new LTRO should be between 18 to 24 months, so that the funds borrowed are NSFR eligible. The cost should be linked to the ECB’s MRO rate beyond the period of TLTRO maturities, in order to make the additional funds neutral vis-a-vis the existing monetary policy stance. This means funds that banks roll out of existing TLTROs into the new LTRO should continue to attract the existing TLTRO financing rate up until the maturity date of the respective TLTRO. But beyond that the cost should reference the MRO rate. Should the ECB change its Forward Guidance? Yes. Eurozone growth has slowed and the FED has signaled a pause in its hiking cycle. The market has responded to these events and pushed the date of the first 15 basis point hike to October 2020. Given the deterioration in the economic outlook, the ECB should validate market pricing and change the time dimension of its forward guidance on interest rates to “at least through the spring of 2020.” Will the ECB manage to hike rates before the next economic downturn? Probably not. The window of opportunity for the ECB to raise rates has likely closed now that the FED has signaled a pause. If we define a pause as leaving the policy rate unchanged for at least six months, then when the FED paused in the past, the ECB (and the Bundesbank before it) cut rates in 50% of occasions, left rates unchanged in 32% of occasions and hiked rates during the remaining 18% of the time. The cyclical outlook suggests the ECB should at a minimum remain on pause. If current uncertainties to global trade abate and domestic demand accelerates, the ECB might be able to raise the deposit facility rate by 15 basis points to -0.25% while the FED is on hold. Arguably, this could even help the profitability of the banking system. And if the world economy improves and growth in America and Emerging Markets does not slowdown in the quarters ahead, which appears unlikely at this juncture, the ECB may even be able to raise rates on all three standing facilities by 25 basis points. Time, however, is working against the ECB’s normalisation ambitions. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: 1) Differences within the Eurozone are still too large for stability (current accounts, unemployment, private debt)
2) Monetary policy is overburdened, safe assets and a banking union as well as fiscal policy on the Euro level are needed, fiscal policy might take the shape of centrally financed or insured ‘automatic stabilizers’ which (a) will stabilize and (b) will prevent a relative overburdening of finances of countries which are hit hardest by a downswing (which as always will hit in an asymmetric way) 3) Coincidentally, the Dutch government recently bought large amounts of KLM/Air France shares, Macron is angry which means that they hit a nerve. But the point here: countries with low rates and a double surplus (current account, government), like Germany and the Netherlands, can do this all the time. Instead of this, they should use the money to invest (German government investments have been a net negative for 15 years or so, now!). An electric car only needs about 25 square meters of solar cells (4.000 KwH) to drive 20.000 km, let’s invest in 2500 million square meters of solar cells (only 50 square kilometers, which is dwarved by the amount or parking space we’ve invested in)! Putting a solar cell roof over these parking places would already do, with the additional benefit that cars will stay cooler! We do have the money, we do have the means, we do have the negative real rates. But do we have the guts… >> Teilen >> Kontakt
José Alzola
José Alzola: The economy has been weaker than expected since mid-2018, for reasons that are partly well understood and transitory (auto sector in Germany), partly well understood and likely more permanent (tightening of financial conditions in Italy) and partly for reasons not well understood (geopolitical uncertainties). Indicators available for the current quarter (essentially, surveys) show a mixed picture, suggesting no further weakening but not yet a rebound. The assessment of the underlying strength of the economy is clouded by significant divergences in business surveys among countries and sectors. In this environment, it is better to wait for more information in coming months before taking any new policy actions.
In line with the above reasoning, the forward guidance should remain unchanged. In its current wording, it provides for sufficient flexibility to accommodate any course of action that policy may have to take in coming months (in either direction). There is no need either to decide now on TLTROs. The first large outstanding TLTRO expires in June 2020. For regulatory reasons, banks will need some guarantee that they will be able to roll over that liquidity one year in advance (that is, June 2019), so a decision can wait until then. In addition, there may not be any need for new TLTROs (that is, liquidity injections conditional on a target for lending growth) since bank lending is already expanding at a decent pace and there are no credit supply constraints. More likely, there will be a need for LTROs to replace the expiring TLTROs. It is too early to say whether the ECB will be able to raise official rates at all before the next economic downturn or recession. It is easier to envisage, however, the possibility that the ECB will not have time to normalize fully official rates and that it will not be able to downsize its balance sheet in a significant amount. For this reason, it is important that governments are ready to use fiscal policy -- either at the national or via a sizable Euro area budget capability -- to counter the next downturn. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: Should the ECB introduce another TLTRO and how should it be designed?
With his comment to do “whatever it takes” to defend the euro, ECB President Draghi has crossed the Rubicon. Now the ECB is the backstop for insolvent banks and states. Within this logic it will have to launch another round of TLTROs. This instrument allows weak banks losing deposits to stronger banks (or to weak banks backed by stronger governments) to replace these deposits with cheap central bank credit. Without the latter, these banks would have to raise rates on deposits and use much more costly funds in the market. They would have to charged higher credit rates, which would depress credit demand and economic activity in their region, threatening the integrity of the euro zone. With TLTROs the ECB subsidises cheap credit by weak banks to risky borrowers. This is on what EMU depends. Should the ECB change its Forward Guidance? The ECB should acknowledge the inevitable, namely that it will not be able to raise rates as far as the eye can see. Low rates are another prerequisite for the survival of the euro. Will the ECB manage to hike rates before the next economic downturn? With Italy in and Germany at recession the question is rather whether the ECB can cut rates even more in the looming downturn. My answer to this question is that it would be counterproductive, because negative rates are simply a tax on banks. Instead, the ECB will have to buy risky assets from banks to prevent a new banking crisis. >> Teilen >> Kontakt
Katharina Utermöhl
Katharina Utermöhl: Should the ECB introduce another TLTRO and how should it be designed?
Cheap loans to the tune of 400 bn euro will have to be refinanced by mid-2020. Once the residual maturity of the loan is less than one year, they can no longer be considered in the calculation of regulatory liquidity requirements. Hence banks will have to have new financing in place already by mid-2019. We believe that the ECB will announce a new round of new round of TLTRO funding as soon as its April meeting with an interim assessment given at next week’s March meeting. This new LTRO round is aimed at cushioning concerns about that cliff-edge and in turn at keeping lending conditions loose at a time of cooling macro conditions and elevated political risks. The liquidity operation could also allow the ECB to normalize policy while avoiding tighter credit condition – notably in countries with still fragile banking sectors such as Italy where in addition to a high share of NPLs banks are also under pressure due to the elevated yield on government debt. However in order to avoid Euro banks becoming too dependent on cheap loans and to please Euro-hawks, the ECB is likely to more restrictions to the TLTRO. In particular it may come with a shorter maturity (2-3yrs) and with a floating-rate so that going forward rate hikes are passed through to the rate on the TLTRO round. Should the ECB change its Forward Guidance? Yes. The Eurozone is experiencing a slowdown in economic momentum which is exacerbated by temporary factors as well as elevated political uncertainty. We still deem the development in line with an economic ‘soft landing’. The risk of a recession is in our view low. Nevertheless the weaker-than-expected growth outlook for the Eurozone is calling for some recalibration in the ECB’s forward guidance. The cat is out of the bag though already: markets have clearly adjusted their interest rate expectations with no hike anticipated before mid-2020. Nevertheless the ECB may chose not to adjust its Forward Guidance in March but rather wait until the April or even June meeting to drop the time-contingent element which refers to the summer of 2019 for several reasons: 1. Much will depend on how the ECB interprets the current economic slowdown. Adjusting the Forward Guidance could be interpreted as the ECB seeing the slowdown as more than a temporary episode (Watch in particular the macro forecast revision to beyond 2019 for hints). Given the elevated uncertainty around the economic outlook, the ECB may choose to wait for more economic data to be released before taking a firm stance, not least since a premature move could risk further pushing out expectations for a rate increase. This may in turn further flatten the yield curve adding additional pressure on Eurozone banks. 2. Current Forward Guidance is only a minimum date that states that rates will stay at the current level throughout the summer or beyond that if necessary but it does not call for action once that date is reached. At some point preferably before the summer it will have to be adjusted but there is no urgency not least since market expectations have already clearly decoupled. Also doing so only two months after the cessation of monthly QE purchases may make that decision look like a mistake and weigh on the ECB’s credibility. Will the ECB manage to hike rates before the next economic downturn? Yes. We do not expect a recession to hit the Eurozone over the forecast horizon. In H2 2020 we expect the first timid rate hike in the deposit rate followed by an increase in all rates towards end-2020. Nevertheless the normalization of policy will proceed at a very gradual pace and interest rates will certainly not return to pre-crisis levels for an extended period of time if ever. Should the economic outlook deteriorate significantly more than expected and policy normalization would be pushed further into the future, the ECB may opt for a technical increase in the deposit rate to alleviate the pressure on banks’ profitability to ensure that the transmission channel is working properly. This would however not be the beginning of a new rate cycle but rather a one-off hike and would require a significant recalibration of the ECB’s communication and forward guidance to avoid an unwanted tightening in monetary conditions. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: I am in favour of leaving interest rates unchanged at the upcoming meeting but to push out the forward guidance on the first rate increase to mid-2020 and to stress that the Council stands ready to use all tools, if needed. With growth decelerating and inflation subdued, there is no place for complacency at the current juncture. That said, the existing asset holdings continue to support the economic recovery, in particular against a backdrop of falling government debt in some countries. If it turns out that the extended period of negative interest rates becomes too much of burden on healthy banks with sustainable business models the ECB should mitigate these effects through a tiering system and not by raising the depo rate itself. Raising the depo rate to prop up the banking system could potentially run the danger of un-anchoring the front end of the euro area yield curve. This in turn could create upward pressure on the euro. In designing a new TLTRO it is important to take into account the change in the monetary policy outlook since the last round of them was launched. This could mean a shorter maturity and might call into question it being offered fixed rate. In addition, a repeat of the cliff effect should also be avoided.
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Frederik Ducrozet
Frederik Ducrozet: Not only should the ECB discuss LTROs in March (after the January meeting was devoted to an “assessment”), I think they will need to drop a hint that some sort of extension is coming, either in the statement or during the Q&A, to avoid a negative market reaction. Our best guess is that the Governing Council (GC) will pre-commit to avoiding an unwarranted tightening of liquidity and financial conditions while tasking the relevant committees again to look into technical options, for new (T)LTROs to be unveiled in April and implemented in June.
There are two broad LTRO options available to the GC. Either they see an economic case for new Targeted operations, possibly featuring different maturities (shorter), rates (variable) or lending benchmarks (mortgages). Or they could opt for a mere maturity extension of previous operations to avoid an increase in term funding related to NSFR liquidity ratios (then again, possibly with a shorter maturity and variable instead of fixed rate). We have long favoured the ‘maturity extension’ LTRO option, although today’s weak bank lending data on top of concerns about Italian banks could fuel a debate about TLTROs. More importantly, in our view, there are complementarities but also trade-offs between (T)LTROs, forward guidance on rates, and potential mitigation measures for negative rates. We expect the latter to be discussed more extensively over the coming months, including the possibility of a technical deposit rate hike to -0.25% or 0%, that would have to be complemented with a turbo-charged forward guidance not only over 2019, but over the medium term. If core inflation fails to pick up, one could imagine an element of (implicit) price level targeting being introduced in the ECB’s forward guidance at some point, aimed at a better anchoring of inflation expectations. Either way, the risk that the ECB will not be in a position to hike rates at all before the next downturn has indeed increased further in recent months. If we are right, then the ECB should be in no rush to change forward guidance or to design new LTROs in March, but instead lay the ground for a more comprehensive policy package to be announced by June. Incidentally, it would also help forge a broader consensus, if not unanimity, around the decision. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Should the ECB introduce another TLTRO and how should it be designed? Should the ECB change its Forward Guidance? Will the ECB manage to hike rates before the next economic downturn?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topics at their next conference call this afternoon:
"Should the ECB introduce another TLTRO and how should it be designed? Should the ECB change its Forward Guidance? Will the ECB manage to hike rates before the next economic downturn?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt für 2018 ein Umsatzwachstum von 11 Prozent und eine EBIT-Marge von 27 Prozent bekannt.
Unter folgendem Link finden Sie die vollständige englischsprachige Pressemitteilung zu den Geschäftsergebnissen 2018: https://www.simcorp.com/en/news-and-announcements/2019/02/annual-report-2018 >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Entlastung für Betriebsrentner wird durch Streit verzögert (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Februar 2019)
Dr. Olaf Janke: Das Thema Betriebsrenten wird immer mehr zu einem Zankapfel der Großen Koalition in Berlin. Problem dabei ist die Finanzierung von geplanten Verbesserungen für die Vorsorgenden. „Streit über Entlastung der Betriebsrentner“, titelt das Handelsblatt (30.1.) – die Frankfurter Rundschau (31.1) spricht von „Zank“ zwischen Gesundheitsminister Spahn (CDU) und Finanzminister Scholz (SPD). Der Tagesspiegel (30.1.) indes resümiert knapp „Spahn gegen Scholz“ und warnt vor einer Eskalation des Konflikts. „Stopp für doppelte Abgaben soll kommen – doch wer zahlt?“, fragt hierzu die Mitteldeutsche Zeitung (30.1.). Zudem ist laut Handelsblatt (31.1.) auch die Union untereinander bei dem Thema zerstritten. Die CSU leiste prinzipiell „Widerstand gegen Entlastung der Betriebsrentner“. Die Badische Zeitung (30.1.) kritisiert das Zerwürfnis und fordert eine schnelle Einigung – der Appell lautet: „Entlastet die Betriebsrentner“. Auch die Bild-Zeitung (30.1.) pflichtet auf Seite 1 bei: „Darauf warten 6 Mio. Betriebsrentner!“. Das Magazin Cicero wiederum kritisiert „eine unfaire Doppelbelastung von 5 Mio. Menschen“, während das Portal finanzen.de (31.1.) resigniert fragt: „Wie geht´s weiter mit der Betriebsrente?“
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Pensam transformiert den Betrieb alternativer Anlagen mit dem Alternative Investments Manager von SimCorp
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass der dänische Pensionsfonds Pensam mit einem verwalteten Vermögen von 18 Mrd. EUR mit dem SimCorp Dimension Alternative Investments Manager live gegangen ist.
Da die Implementierung in weniger als drei Monaten abgeschlossen ist, führt die Pensionskasse alle alternativen Vermögenswerte in Höhe von 4 Mrd. EUR für SimCorp als alternative Lösung aus und rationalisiert ihre Investitionstätigkeit somit drastisch. Pensam folgt damit dem wachsenden Trend, dass sich Buy-Side-Unternehmen zu Multi-Asset-Plattformen begeben, um eine kostengünstige Diversifizierung der Vermögenswerte zu erreichen und aus schnell wachsenden Alternativen das entscheidende Alpha zu generieren. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Ohio Public Employees Retirement System wählt SimCorp Dimension zur Unterstützung von Investitionsvorgängen aus
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass er eine Lizenzvereinbarung mit dem Ohio Public Employees Retirement System (OPERS) unterzeichnet hat, das ein Vermögen von rund 101,4 Milliarden USD verwaltet. Mit der im Dezember 2018 unterzeichneten Vereinbarung wird die staatliche Rente das integrierte Investment-Management-System von SimCorp, SimCorp Dimension, für den Mittel- und den Back-Office-Betrieb nutzen, um ein Spektrum von Anlageklassen, einschließlich alternativen Investments und Derivaten, zu verwalten.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung über den nachstehenden Web-Link oder als Download-Dokument in englischer Sprache. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Neue Buy Side Studie in Nordamerika zeigt einen wachsenden Trend hin zu Multi-Asset-Investmentplattformen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt heute die Ergebnisse seines dritten jährlichen InvestOps-Berichts für Nordamerika im Jahr 2019 bekannt: "Empowering Multi-Asset-Front-to-Back-Investment Operations".
Der von SimCorp in Auftrag gegebene und unabhängig von WBR InvestOps durchgeführte Bericht stellt fest, dass für 79% der nordamerikanischen Heads of Operations (Buy-Side) die oberste strategische Priorität für 2019 die Senkung der Betriebskosten ist sowie die operative Effizienz zu verbessern. Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Komplexität des Marktes zunimmt, wobei Alternativen und illiquide Vermögenswerte rasch zunehmen und der Margendruck immer strenger wird, wodurch die Kosten in den Vordergrund gerückt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte.der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Ende der Zinstalfahrt - Hoffnung für Lebensversicherung? (Medienreport Altersvorsorge MAV, Ausgabe Januar 2019)
Dr. Olaf Janke: Das Jahr 2018 ging mit positiven Nachrichten für Altersvorsorge-Sparer zu Ende. Konkret stößt der erkennbare Stopp des Zinsverfalls bei Lebensversicherungen auf ein überwiegend positives Medienecho. „Lebensversicherung beendet Talfahrt“, konstatiert das „Rüsselsheimer Echo“ (4.12.), während die „Allgemeine Zeitung“ (4.12.) erklärt: „Kunden klassischer Lebensversicherungen können mit Entspannung rechnen.“ Nach Einschätzung der WirtschaftsWoche (online, 3.12.) scheint der „Renditeschwund bei Lebensversicherungen“ beendet; das Magazin spricht von einem „Lichtblick für Millionen Lebensversicherungskunden“, denn sie können „auf ein Ende der Zins-Talfahrt bei dem Altersvorsorge-Klassiker hoffen“. „Die Talsohle müsste allmählich erreicht sein“, meint hierzu der „Merkur“ (online, 3.12.), die „Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung steigt wieder“, ergänzt „Das Investment“ (17.12.). Die „Frankfurter Rundschau“ (4.12.) warnt jedoch, dass diese Entwicklung einer neuen Berechnungsmethode für die Risikopuffer der Branche geschuldet ist. Auch die „Südwest Presse“ (21.12.) mahnt vor übertriebener Euphorie und macht weiterhin „bescheidene Zeiten“ aus.
Mehr dazu im aktuellen MAV (Download-Dokument), der umfassenden Übersicht und Analyse zur Medienberichterstattung im vergangenen Monat über das Thema Altersvorsorge. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass die Universal-Investment-Gruppe SimCorp Dimension als neue Front-Office-Lösung ausgewählt hat. Universal-Investment, die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum mit einem administrierten Vermögen von mehr als 400 Milliarden Euro, tritt damit der schnell wachsenden globalen Gemeinschaft von SimCorp-Kunden bei, die die operative Effizienz ihrer Front-Office-Aktivitäten steigern möchten.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung über den nachstehenden Web-Link oder als Download-Dokument in deutscher Sprache. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Weihnachtsgrüße vom TEEC und Bilder der drei Frühstückstreffen zur djp-Spendenübergabe 2018 in Frankfurt, Berlin und Hamburg
Volker Northoff
Volker Northoff: Auf drei Veranstaltungen des The Early Editors Club in Frankfurt (5.12.), Berlin (7.12.) und Hamburg (12.12.) wurden bei einem Pressefrühstück Spenden übergeben im Rahmen des Deutschen Journalistenpreises (djp):
https://www.djp.de/preisverleihung_spendenempfaenger.html Mit Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, und Prof. Gabriel J. Felbermayr, ab März 2019 Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, standen dabei zwei djp-Juroren als TEEC-Impulsgeber Rede und Antwort zu aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen. Vielen Dank an beide und an die Moderatoren Georg Meck in Frankfurt (Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung), Jan W. Schäfer in Berlin (Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Wirtschaft des Focus Magazins) und Benjamin Bidder in Hamburg (Redakteur bei Spiegel Online und langjähriger Moskau-Korrespondent). Einige Bildeindrücke der drei TEEC-Treffen gibt es auf Facebook: https://www.facebook.com/earlyeditors Als Initiator des TEEC und des djp wünsche ich allen, die Qualitätsjournalismus schätzen und fördern, eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein friedliches Jahr 2019. Ich freue mich, wenn Sie sich schon heute den Termin der 13. djp-Verleihung in Frankfurt am 26. September 2019 vormerken. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Cyrus de la Rubia
Dr. Cyrus de la Rubia: Vielen Dank für die Einladung zum TEEC-Pressefrühstück in Hamburg. Mir hat das Format sehr gut gefallen, namentlich die Kombination eines sehr anregenden Vortrags sowie die Möglichkeiten, mit überaus interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren.
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Jan Mallien
Jan Mallien: Shadow ECB Council members argue that it is premature to undertake another round of Targeted Longer-Term Refinancing Operations (TLTROs). Some would support such multi-year loans at a later stage to buffer against a drop in financing – while others oppose them in principle. The members would continue to link reinvestments to the capital key of the central bank but keep as much flexibility as possible by doing that.
Regarding the reinvestment policy for maturing bonds, the members would continue to link reinvestments to the ECB’s capital key but with maximum flexibility. A new key for subscription to the ECB’s capital will apply from January 1, with 16 central banks having a higher share than before and 12 having a lower share. Most members want the reinvestments to be neutral in terms of the maturity structure for now. They see no need to shift purchases towards the long end, at least for the moment. Compared to three months ago, members of the ECB Shadow Council revised up their inflation forecast to 1.8 percent from 1.7 percent for 2018. Their forecast for 2019 was unchanged at 1.6 percent. The Shadow Council revised down its mean forecast for this year’s GDP growth to 1.9 percent from 2.1 percent, below the ECB’s staff projections from September. Members revised down also their 2019 and 2020 forecasts. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Volker Northoff: Als TEEC-Impulsgeber begrüßen wir übermorgen früh am 12. Dezember ab 8 Uhr Prof. Gabriel J. Felbermayr beim Pressefrühstück des "The Early Editors Club" (TEEC) in Hamburg. Gegen 9 Uhr stellt sich der künftige Präsident des Kieler Weltwirtschaftsinstituts den Fragen von Benjamin Bidder von Spiegel Online zu aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere zur Handelspolitik im eurasischen Raum. Die Veranstaltung findet statt im Übersee-Club, Neuer Jungfernstieg 19.
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Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: 1. On what principles should the ECB base its reinvestment policy for maturing bonds?
>> By reinvesting maturing bonds, the ECB must care not to distort markets it did when making gross purchases. To achieve this, an idea could then be to reinvest maturing bonds according to the capital keys that prevailed at time of the gross purchases. Otherwise, a market distortion will occur. 2. When should the ECB shrink its balance sheet and to what levels? >> The first reduction of the ECB balance sheet is likely to come with the maturing of €725 billion of TLTROs between June 2020 and March 2021, if the ECB does not do another round of TLTROs. That said, not all this liquidity would disappear from the system, as some of the TLTROs are likely to be replaced by standard refinancing operations, which have been crowded out since then. In 2007, the sum of the ECB's main refinancing and long-term refinancing operations averaged around €443 billion. Under full allotment and given banks short-term liquidity needs for regulatory purposes, banks might even seek more liquidity than before the crisis, suggesting the reduction of the ECB's balance sheet might be less than €282 billion. 3. Should the ECB introduce another TLTRO >> In the current macroeconomic environment, characterized by positive credit impulse, borrowing costs at historical lows even for Italian SMEs and inflation expectations back to target, there is no monetary policy case for the ECB to launch another round of TLTROs. As Banks use excess liquidity to fulfill their regulatory liquidity ratios, relaunching TLTROs in the current macroeconomic context could be interpreted as a collusion between the ECB's price Stability mandate and the financial stability mandate with a bias toward the particular funding situation of some Italian banks. From a monetary policy point of view, the full allotment procedure gives enough room to prevent liquidity bottlenecks. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: In my view, the ECB should close down purchases of new asset under the enhanced APP down at year end as planned. In light of the recent downside surprises on growth and inflation in the euro area and their implications on the outlook for next year, at some point, possibly already at next week’s meeting, a discussion on whether the timing of the first rate hike should be pushed back would be warranted in my opinion.
I would be in favour of pushing it towards early 2020, but recognise that the ECB might first want firmly push past the summer into late 2019. Keeping rates unchanged would imply the continuation of an expansionary monetary policy stance given that the neutral level of interest rates in the euro area is currently around 1.75%, according to our latest estimates. In my view, such an expansionary policy stance is still very much warranted given that tighter financial conditions already are set to cool growth down towards the trend rate. With growth returning to its potential rate, it is would be getting more difficult to ensure that inflation will return to the ECB’s price stability norm over the medium-term and on a sustained basis. Contrary to the U.S., the euro area, does not seem to need additional monetary policy tightening to bring growth down to a sustainable pace. The reinvestment policy should be based on the same principles as the purchases were. In my view, the Governing Council should transition to the new capital key in the reinvestment phase. The differences in terms seem relatively limited though. Other changes, such as an ‘operation twist’ for instance that would see the ECB shifting towards purchases at the long-end are not warranted at this stage. The size of the balance sheet should be kept unchanged until well into the next rate hike cycle. The level to which it can shrink in the course of the run-off of the past purchases depends on the functioning of the interbank market and is largely a function of operational and not a monetary policy decision. The experience in the US suggests that the extent to which the balance sheet can be reduced could be smaller than expected. Another TLTRO might make sense to buffer against the drop off in financing. But this is a decision for the first half of next year, not for the December meeting. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: Considering the still fragile institutional set up of the Eurozone I propose continued bond purchases by the ECB and a 0,25% increase of the interest rate with no forward guidance.
Low interest rates increasingly lead to problems with asset valuation as well as to strong pression on pension funds to increase premiums which has a deflationary effect on the economy; it’s the opposite of helicopter money (also as such policy’s only increases uncertainty about pensions). High pension premiums are one of the causes of the extreme and unsustainable current account surplus of the Netherlands. I stick to my point that monetary policy is overburdened but that’s exactly the reason to increase rates: it will impose discipline governments to improve the Eurozone institutional structure and to take more responsibility for economic prosperity (i.e.: to end austerity). The Italian problem will in the end not be solved by the ECB but by high nominal growth in the EU. >> Teilen >> Kontakt The ECB should follow Fed's sequencing: raise the policy rate first, discontinue reinvestments second
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: The ECB’s reinvestment policy should be designed to be neutral with respect to the capital key, duration and sectors. In shifting from an easing stance to maintaining the current degree of accommodation, and simultaneously shifting the components of the stance from net asset purchases to forward guidance, the reinvestment policy should seek to be as neutral as possible in terms of geographical distribution (capital key), maturity distribution (portfolio duration) and relative shares of government, corporate, covered and ABS bonds (sectors) within the overall APP. Doing otherwise could send a signal that might interfere with the normalization process.
The Federal Reserve (FED) set a precedent in the sequencing of the normalization process by first raising the Fed Funds target and then discontinuing reinvestments. The rational can be attributed to higher uncertainty of not reinvesting maturing bonds bought under the quantitative easing program, relative to adjusting the policy rate, which has a richer history of experience. The ECB probably should follow the same sequencing – raise the policy rate first, discontinue reinvestments second – if only because this is likely to minimize volatility relative to an alternative sequence. Assuming the ECB were to wait until adjustments to policy rates are well underway, e.g. a main refinancing rate of 1%, discontinuing reinvestments might not occur until 2022 or later. There is a non-negligible risk that a recession in the Eurozone reoccurs, and the ECB has to ease again, before the ECB has an opportunity to discontinue reinvestments. The ECB’s balance sheet will, however, decline automatically by about €500 billion in 2020 and a further €230 billion in the first quarter of 2021, via maturing TLTROs. The ECB should not introduce another TLTRO at this stage. Doing so would add stimulus that would conflict with the direction of two other elements of the overall stance – ceasing net asset purchases and forward guidance on rates. TLTROs were introduced to boost lending to the real economy. That their long maturity also makes them eligible for banks’ net stable funding ratios should not be a reason to introduce another targeted or normal LTRO. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: The lead question for our discussion could be answered best with the timeworn joke that they better not start from here. The ECB should have wound down its QE-program and its negative interest rate policy a long time ago. The ECB completely misjudged the evolution of the cycle (which may well turn within the next 1-2 years), and will most likely go into the next downswing completely unprepared. But that is water under the bridge. Now more specifically,
- on the first question: Given the scarcity of German (and Dutch) bonds, the ECB’s investment limit in single bonds, and the tilt of the revised capital key towards Germany, they cannot reinvest strictly according to the capital key. So one possibility would be to shift allocations to countries that cannot be filled to the next in line in the ranking according to the (new) capital key. - On the second question: I have no answer. Most likely the ECB will not have a chance to shrink its balance sheet at all and will be forced into a new balance sheet expansion in the next downturn to save the euro. - On the third question: The next downturn will bring another banking crisis in which the ECB will have to provide ample funds to banks which lose deposits to other banks or to cash holdings. It is not too difficult to predict that this will affect primarily Italian banks (with spillovers to Greece, Portugal, Spain and the smaller southern members). TLTROs are probably not suited for the emergency funding required. More likely is that there will be ELA on a large scale by the central banks in the affected countries as banks there probably have not sufficient eligible collateral for normal funding. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: On what principles should the ECB base its reinvestment policy for maturing bonds? When should the ECB shrink its balance sheet and to what levels? Should the ECB introduce another TLTRO?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call today:
"On what principles should the ECB base its reinvestment policy for maturing bonds? When should the ECB shrink its balance sheet and to what levels? Should the ECB introduce another TLTRO?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Volker Northoff: Nach dem heutigen TEEC-Pressefrühstück mit Prof. Gabriel J. Felbermayr in Frankfurt mit 40 Teilnehmern, davon die Hälfte interessierte Journalisten, begrüßen wir übermorgen früh am 7. Dezember als TEEC-Impulsgeber IW-Chef Prof. Dr. Michael Hüther in Berlin. Gegen 9 Uhr stellt er sich den Fragen von Jan W. Schäfer, Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Wirtschaft des Focus Magazins. Die Veranstaltung findet statt im Bistro des Hauses der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, Raum V.
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Volker Northoff
Volker Northoff: Als TEEC-Impulsgeber begrüßen wir morgen früh im Schirn-Café in Frankfurt (Römerberg 6 A) ab 8 Uhr Prof. Gabriel Felbermayr beim Pressefrühstück des "The Early Editors Club" (TEEC). Gegen 9 Uhr stellt er sich den Fragen von Georg Meck zu aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen.
Ich bin gespannt, zu welchen Ansichten und Einschätzungen der künftige Präsident des Kieler Weltwirtschaftsinstituts und der Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Austausch mit den übrigen rund 40 TEEC-Gästen kommen werden. Trump, Brexit, Italien - Themen gibt's genug ... >> Teilen >> Kontakt
PR-Agentur Coller Capital
- Der Brexit wird nach Meinung institutioneller Investoren (Limited Partners, LPs) wenige oder überhaupt keine Gelegenheiten für Private Equity (PE) schaffen. Die einzige Chance bestehe darin, britische Vermögenswerte möglicherweise billig zu erwerben
- LPs sind der Ansicht, dass von PE-Gesellschaften finanzierte Unternehmen im Verlauf des Konjunkturzyklus besser abschneiden werden als andere Unternehmen - Investoren vergleichen die Bewertungen von „Einhorn“-Unternehmen mit der Dotcom-Blase - Investoren sind der Meinung, dass Diversitäts-Initiativen mehr Zeit und Arbeit seitens der Private-Equity-Branche erfordern Laut dem neuesten Global Private Equity Barometer von Coller Capital glauben drei Viertel der Private-Equity-Investoren (Limited Partners oder LPs) weltweit, dass eine Fortsetzung der internationalen Handelsstreitigkeiten die Erträge aus Private-Equity-Anlagen beeinträchtigen würde. In Bezug auf den Brexit glaubt weltweit fast die Hälfte der LPs, dass das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU keine neuen Gelegenheiten für Private-Equity-Anlagen mit sich bringen wird. Lediglich 17 Prozent der Limited Partners sehen Investmentchancen aufgrund einer Lockerung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen. Nur 13 Prozent der LPs glauben, dass das Private-Equity-Segment von besseren Exportmöglichkeiten für britische Unternehmen profitieren könnte. Auf europäischer Ebene ist nur einer von 20 LPs der Ansicht, dass sich der Brexit positiv auf das europäische Private-Equity-Geschäft insgesamt auswirken wird - zwei von fünf Investoren hingegen glauben, dass die Auswirkungen schädlich sein werden. „Die Investoren signalisieren klar, dass die politischen Entscheidungen der kommenden Monate reale Auswirkungen auf die globalen Konjunkturaussichten haben werden“, fasst Jeremy Coller, Chief Investment Officer von Coller Capital, zusammen. Viele Investoren verfolgen im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung bereits einen von Vorsicht geprägten Ansatz - rund die Hälfte der LPs haben ihre Anlagestrategien oder -modelle angepasst, um sicherzustellen, dass sie auch für einen Abschwung gut aufgestellt sind. Gleichzeitig herrscht auf der Anlegerseite Zuversicht, dass die von Private Equity auferlegte Disziplin die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen stärkt. Nahezu 75 Prozent der LPs glauben, dass PE-finanzierte Unternehmen besser abschneiden werden als andere, wenn sie künftig mit schwierigeren wirtschaftlichen Bedingungen konfrontiert werden. „Den Anlegern sind die kommenden Herausforderungen in der Wirtschaft bewusst“, sagt Michael Schad, Partner bei Coller Capital. „Insbesondere europäische Investoren bereiten sich vor, indem sie ihre Private-Equity-Anlagen aufstocken und damit ihr Vertrauen zum Ausdruck bringen, dass sich die PE-Branche im nächsten Abschwung als widerstandsfähig erweisen wird.“ Risikokapital (Venture Capital, VC) ist für die zwei Drittel aller LPs, die in diesem Bereich investieren, profitabel - das Barometer zeigt eine wesentliche Verbesserung der Renditeerwartungen dieser Investoren über die letzten fünf Jahre. Besonders auffällig ist die Verbesserung der europäischen Venture-Capital-Renditen im Zeitverlauf. Im Barometer für den Winter 2013/2014 erwartete jeder dritte LP Nettorenditen von höchstens 5 Prozent aus europäischen VC-Anlagen. Mittlerweile teilt diese Einschätzung nur noch ein LP von zwölf. Im Hinblick auf die Sektorgewichtungen planen die jetzt befragten VC-Investoren eine Verstärkung ihrer Engagements in den Bereichen Internet und Software, Gesundheitswesen und Finanztechnologie. Viele von ihnen betrachten jedoch die aktuellen Bewertungen mit einiger Skepsis. Drei Viertel der Private-Equity-Investoren fühlen sich durch die Vielzahl der „Einhörner“ (Technologie-Start-Ups mit Bewertungen von 1 Mrd. US-Dollar oder mehr) im Markt an die Dotcom-Ära erinnert. Rund 50 Prozent der LPs glauben, dass die Wahrnehmungen und Eindrücke der Öffentlichkeit über die Private-Equity-Branche weitgehend zutreffen - allerdings sind zwei von fünf Investoren der Meinung, dass der Ruf von Private Equity schlechter ist, als es die Branche verdient. Hinsichtlich der Mitarbeiterdiversität gehen die Meinungen der Investoren auseinander. Obwohl die Mehrheit der LPs glaubt, dass sowohl bei den Managementgesellschaften (General Partners) als auch innerhalb ihrer eigenen Organisationen angemessene Fortschritte erzielt werden, sind viele LPs der Ansicht, dass diese Thematik auf beiden Seiten noch mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden insgesamt 110 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, baut seine Expansion im asiatisch-pazifischen Raum mit der Eröffnung eines Büros in Tokio am 11. Oktober 2018 weiter aus und verstärkt somit sein Engagement für die Region. Um beste Kundennähe zu erzielen, wird das neue SimCorp Japan Office sein komplettes Angebot an integrierten Lösungen der inländischen Asset-Management-Industrie anbieten. Die Expansion der SimCorp-Aktivitäten in Asien-Pazifik wird die Transformation des Fondsgeschäfts auf dem japanischen Markt unterstützen, zu einer Zeit, in der die Anleger globalere und ertragreichere Anlagestrategien verfolgen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Die Zeit, WirtschaftsWoche, Capital, brand eins, SZ Magazin und Frankfurter Neue Presse ausgezeichnet mit dem djp 2018
Bei der Vergabe des Deutschen Journalistenpreises 2018 (djp) in Frankfurt am Main haben Autoren der Wochenzeitung DIE ZEIT zwei der insgesamt sieben Themenpreise erhalten. Weitere Auszeichnungen gingen an die WirtschaftsWoche, die beiden Wirtschaftsmagazine Capital und brand eins, das SZ Magazin der Süddeutschen Zeitung und die Frankfurter Neue Presse. Ein Sonderpreis wurde ans manager magazin vergeben. 200 Gäste, die Hälfte davon führende Journalisten aus allen großen Medienstandorten und Redaktionen, feierten anschließend im Westhafen Pier 1 am Main „die journalistenparty“.
In der Pressemitteilung (Download-Dokument) finden Sie die Namen aller Preisträger sowie Kurzbeschreibungen ihrer Artikel. Auf http://www.djp.de können alle prämierten Beiträge im pdf-Format heruntergeladen werden. Eine Bildergalerie vermittelt Eindrücke von der Preisverleihung und der anschließenden djp-Party. Für Glückwünsche und Kommentare ist auf Twitter das Hashtag #2018djp eingerichtet. Ab sofort können auf der djp-Webseite Beiträge für den Deutschen Journalistenpreis 2019 eingereicht und von Lesern empfohlen werden. Verliehen wird er am 26. September 2019. Mit Unterstützung der djp-Partner Clariant, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, Pictet-Gruppe und Randstad prämiert der djp jährlich herausragende journalistische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit Themen aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen befassen. Die Fidor Bank hat als djp-Förderer den Sonderpreis „Fintech“ gestiftet. Weitere Förderer sind E.ON, news aktuell, Business Wire, Frankfurt Main Finance, rhein-maintv und die K&K Verlagsanstalt. In diesem Jahr haben 409 Journalisten 475 Beiträge aus 90 Medien eingereicht oder wurden empfohlen. Dies ist ein neuer Teilnahmerekord. Der 65-köpfigen djp-Jury gehören Herausgeber, Chefredakteure und Ressortleiter der führenden deutschsprachigen Wirtschaftsmedien sowie die Leiter renommierter Journalistenschulen an. Seitens der Wirtschaft und Wissenschaft engagieren sich namhafte Repräsentanten von Verbänden, Unternehmen und Hochschulen in den einzelnen Themen-Jurys. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass es eine Lizenzvereinbarung mit der Federal Home Loan Bank von Des Moines für den Einsatz des SimCorp-Investment-Management-Systems SimCorp Dimension unterzeichnet hat ,Das System wird im Front-, Middle- und Backoffice eingesetzt werden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, und Qlik, die führende Datenanalyse-Plattform und Pionier für benutzergesteuerte Business Intelligence (BI), kündigen eine neue Partnerschaft an. SimCorp Dimension wird um die Ergänzung der Business-Intelligence-Plattform von Qlik sinnvoll erweitert. Im Rahmen der Partnerschaft wird Qliks fortschrittliche BI- und Analyse-Plattform in den Data Warehouse Manager von SimCorp integriert. So erhalten die Kunden von SimCorp einen schnellen Einblick in ihre Investment-Management-Prozesse, Portfolio-Analysen und das Performance-Management.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite 37 Artikel aus 15 Medien sind für den djp 2018 nominiert - Preisverleihung und Medienparty am 20. September in Frankfurt
37 Artikel von 77 Autoren aus sieben Themengebieten sind für den DEUTSCHEN JOURNALISTENPREIS Wirtschaft | Börse | Finanzen 2018 (djp) nominiert. Sie können auf http://www.djp.de eingesehen werden.
Die Artikel sind in 15 verschiedenen Medien erschienen. Mehrfach in den Nominierungen vertreten sind das Handelsblatt und DIE ZEIT mit jeweils acht, das Wirtschaftsmagazin Capital und die Süddeutsche Zeitung mit je vier und das manager magazin sowie die WirtschaftsWoche mit je zwei Beiträgen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie Spiegel Online und Brand Eins haben je eine Nominierung erreicht, ebenso Finanztest und das SZ Magazin. Auch Redakteure aus drei regionalen Tageszeitungen wurden nominiert, und zwar von den Kieler Nachrichten, der Stuttgarter Zeitung und der Frankfurter Neuen Presse. Die Schweiz ist mit einem Beitrag aus NZZ Folio vertreten. 409 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten 475 Beiträge aus 90 Medien eingereicht oder waren empfohlen worden. Dies ist ein neuer Teilnahmerekord im zwölften Ausschreibungsjahr. Preisverleihung und djp-Party am 20. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 20. September, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt. Mit Unterstützung von Clariant, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, der Pictet-Gruppe und Randstad lobt der Veranstalter „The Early Editors Club“ (TEEC) Themenpreise für die Gebiete Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung sowie Weltwirtschaft aus. Darüber hinaus schreibt der TEEC den djp Offenes Thema aus, der Beiträge über andere Wirtschaftsbereiche erfasst. In den Themenbereichen „Bank & Versicherung“ und „Vermögensverwaltung“ lobt die Fidor Bank als djp-Förderer einen Sonderpreis „Fintech“ aus. Weitere Förderer sind E.ON, news aktuell, Business Wire, Frankfurt Main Finance, rmtv und die K&K Verlagsanstalt. Der 65-köpfigen djp-Jury gehören Herausgeber, Chefredakteure und Ressortleiter der führenden Wirtschaftsmedien aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie die Leiter renommierter Journalistenschulen an. Seitens der Wirtschaft und Wissenschaft engagieren sich namhafte Repräsentanten von Verbänden, Unternehmen und Hochschulen in den einzelnen Themen-Jurys. Die Juroren erhalten alle Wettbewerbsbeiträge in anonymisierter Form. Das Gesamtpreisgeld 2018 beträgt 36.000 Euro. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: - Shadow ECB Council members expect increasing risks in Italy, but see no need for the ECB to change course.
- The central bank should continue with normalizing monetary policy. Inflation forecast revised upward Compared to three months ago, members of the ECB Shadow Council revised up their inflation forecasts to 1.7 percent from 1.6 percent for 2018, and to 1.6 percent from 1.5 percent for 2019. Their forecast for 2020 was unchanged at 1.6 percent. The Shadow Council revised down its mean forecast for this year’s GDP growth to 2.1 percent from 2.2 percent, in line with the ECB’s staff projections from June. Members revised down their 2019 forecast to 1.7 percent from 1.8 percent, and raised their average forecast for 2020 to 1.7 percent from 1.6 percent. Increasing risks in Italy Shadow Council members expect developments in Italy to unsettle markets as the new populist coalition government prepares its budget for 2019. Another factor could be possible elections in 2019. Some members expressed hope that financial markets could work as a disciplinary factor that would force the government to drop expensive election promises. Other members, however, said that the parties would have to keep some of their expensive promises like tax cuts or some kind of a universal basic income. The members were quite pessimistic about Italy’s growth outlook. There was widespread consensus that the ECB should not change its course to react to the situation in Italy, and continue with the normalization of monetary policy. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
475 Print- und Online-Artikel rund um das Wirtschaftsgeschehen der letzten zwölf Monate liegen der Jury des DEUTSCHEN JOURNALISTENPREISES Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp) im diesjährigen Auswahlverfahren vor. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 409 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erschienen sind sie in 90 Medien. Damit verzeichnet der djp bei der zwölften Ausschreibung seit 2007 eine Rekordbeteiligung.
80 Beiträge haben im zurzeit laufenden Juryverfahren das Finale erreicht. Eine Namensliste ihrer Autoren ist auf http://www.djp.de veröffentlicht. Am 13. September wird bekannt gegeben, welche dieser Artikel von der Jury für den djp 2018 nominiert werden. Preisverleihung und djp-Party am 20. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 20. September, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt. Seit 2007 prämiert der djp jährlich herausragende journalistische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit Themen aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen befassen. Damit würdigen zurzeit sechs Unternehmen aus verschiedenen Branchen als djp-Partner die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. Mit Unterstützung von Clariant, Daimler, DWS, HSBC Deutschland, der Pictet-Gruppe und Randstad lobt der Veranstalter „The Early Editors Club“ (TEEC) Themenpreise für die Gebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Bank & Versicherung, Vermögensverwaltung sowie Weltwirtschaft aus. Darüber hinaus schreibt der TEEC den djp Offenes Thema aus, der Beiträge über andere Wirtschaftsbereiche erfasst. In den Themenbereichen „Bank & Versicherung“ und „Vermögensverwaltung“ lobt die Fidor Bank als djp-Förderer einen Sonderpreis „Fintech“ aus. Weitere Förderer sind E.ON, news aktuell, Business Wire, Frankfurt Main Finance, rmtv und die K&K Verlagsanstalt. Das Gesamtpreisgeld 2018 beträgt 36.000 Euro. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: The formation of a populist coalition government in Italy intensifies European political risks and heralds the return of elevated country risk premia within the euro area. While the appointment of a more moderate finance minister than markets previously feared temporarily calmed markets, we expect more confrontation between Italy and the EU ahead over the 2019 budget.
The decline in the Italian manufacturing PMI in August stands out versus its peers. Hence it seems that prospects of a confrontation with the EU are already having an impact on sentiment in Italy itself. On balance, we expect the impact on the euro area growth and inflation outlook to be limited. While growth momentum across the euro area had slowed in H1 2018, there are some encouraging signs of improvement more recently, e.g. the Ifo business expectations, or the stabilisation in the euro area composite PMI. Thus far, the contagion from the turbulence in the Italian government bond market into other peripheral markets has been very limited. As a result, overall financial conditions in the euro area have remained supportive. As a result, the ECB should continue with the plan to wind down its net purchases, focus on defining its reinvestment strategy, and gradually prepare markets for a first depo rate hike in the autumn of 2019. >> Teilen >> Kontakt
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass Groupama Asset Management den Einsatz von SimCorp Dimension zur Automatisierung seines Front- und Middle-Office-Geschäfts in Betrieb genommen hat. Groupama Asset Management, eine Tochtergesellschaft der Groupama Versicherungsgruppe, ist mit einem verwalteten Vermögen von über EUR 100 Mrd. zu einem der größten Vermögensverwalter Frankreichs aufgestiegen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: Italy is relying on ECB support for the refinancing of its debt. Without explicit or implicit ECB support (explicit through QE and thereafter OMT, implicit through the funding of commercial bank purchases of government bonds) markets could probably only be accessed at interest rates which the government considers prohibitively high. With Mario Draghi’s promise “to do whatever is necessary to preserve the euro”, the ECB has therefore come under fiscal dominance, especially under the fiscal dominance of Italy. This is neither economically desirable nor consistent with the ECB’s legal mandate. To end fiscal dominance, the ECB would need to end QE and OMT and introduce equity coverage requirements and ceilings for government bond holdings for banks. The Italian government could decide to introduce a national currency in response. But, in view of the high costs associated with it, it would probably elect not to default on its outstanding euro debt. If the ECB failed to free itself from fiscal dominance now, the euro would be on its way to a soft currency akin to the Italian lira in the 1970s, when the Bank of Italy acted as a lender to the government.
>> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How do you assess the risks related to Italy for the euro-area? How will they affect monetary policy?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their conference call today:
"How do you assess the risks related to Italy for the euro-area? How will they affect monetary policy?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt SimCorp reagiert auf wachsende Komplexität im Asset Management von Versicherungen mit dem 6.4 Release von SimCorp Dimension
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und Dienstleistungen für die globalen Finanzdienstleistungsindustrie gibt die neuesten Verbesserungen und Entwicklungen seiner Flaggschiff-Softwarelösung SimCorp Dimension bekannt. Die Version 6.4 bietet fortschrittliche Neuerungen im System und deckt die volle Wertschöpfungskette des Investmentmanagements (front to back) ab. Eines der Hauptmerkmale der Veröffentlichung sind die neuen und erweiterten Buchhaltungsanalysen für das Front-Office, um der wachsenden Komplexität auf der Buy-Seite, insbesondere dem globalen Versicherungssektor, gerecht zu werden, Ein erweiterter Collateral Manager und neue Funktionalitäten für Kunden, die die europäische Datenschutzgrundsatzverordnung (DSGVO) einhalten, sind ebenfalls Teil der Neuerungen, um den sich wandelnden Kunden- und Marktanforderungen gerecht zu werden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Bis zum 15. Juli können Artikel aus deutschsprachigen Print- und Online-Medien von den Autoren für den Deutschen Journalistenpreis 2018 (djp) eingereicht oder von Lesern empfohlen werden. Namhafte Unternehmen aus verschiedenen Branchen prämieren als djp-Partner jährlich herausragende Beiträge zu Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt. Mit Unterstützung von Clariant, Daimler, DWS, der Pictet-Gruppe und Randstad lobt der Veranstalter "The Early Editors Club" (TEEC) Preise für die Gebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Bank & Versicherung sowie Vermögensverwaltung aus.
Neu hinzu kommt 2018 der von HSBC Deutschland initiierte "djp Weltwirtschaft" für Beiträge über die weltweiten Wirtschaftsentwicklungen und -strukturen im Zeichen der Globalisierung. Darüber hinaus schreibt der TEEC den djp Offenes Thema aus, der Beiträge über alle anderen Wirtschaftsbereiche erfasst. In den Themenbereichen "Bank & Versicherung" und "Vermögensverwaltung" lobt die Fidor Bank zudem einen Sonderpreis "Fintech" aus. Bewerbungen und Empfehlungen können online auf http://www.djp.de eingegeben werden. Das Gesamtpreisgeld 2018 beträgt 36.000 Euro. Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 20. September, in Frankfurt am Main "die journalistenparty" statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Der rund 60-köpfigen djp-Jury gehören Herausgeber, Chefredakteure und Ressortleiter der führenden Wirtschaftsmedien an. Die Juroren erhalten alle Wettbewerbsbeiträge in anonymisierter Form. Am 6. September werden die Namen der Journalisten bekannt gegeben, die mit mindestens einem Beitrag die Finalrunde erreichen. Ab dem 13. September sind auf http://www.djp.de diejenigen Artikel einsehbar, die die Jury für den djp nominiert. Gefördert wird der djp von E.ON, Frankfurt Main Finance, news aktuell, Business Wire, rmtv und der K&K Verlagsanstalt. Weitere Informationen enthält die vollständige Presseinformation (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Oesterreichische Nationalbank (OeNB) geht mit SimCorp Dimension als Teil des Transformationsprozesses live
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsindustrie, gab bekannt, dass die Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Österreichs Zentralbank, die Implementierung von SimCorp Dimension erfolgreich abgeschlossen hat. Die Systemlösung ist ab sofort in vollem Umfang von Front-, über Middle- bis Backoffice im Einsatz.
Die OeNB entschied sich im Rahmen des Modernisierungsprojekts für SimCorp Dimension, um ihre Geldpolitik zu unterstützen und die Investitionstätigkeiten, einschließlich der Devisengeschäfte, zu verwalten. Die OeNB ist nur eine von mehreren Zentralbanken in ganz Europa, die SimCorp Dimension einsetzt. Die Zentralbank von Trinidad und Tobago sowie die Zentralbank von Thailand entschieden sich jüngst ebenfalls für SimCorp Dimension. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Link bzw. der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Nordea Life & Pension unterzeichnet Front-to-Back SimCorp Dimension Vertrag als Teil ihrer Transformation
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass es mit Nordea Life & Pension, zukünftig Velliv, eine fünfjährige Lizenzvereinbarung für das Investment-Management-System SimCorp Dimension über Front-, Middle- und Back-Office abgeschlossen hat.
Als separate Einheit wird Nordea Life & Pension im Rahmen dieser neuen Vereinbarung SimCorp Dimension für sein gesamtes Anlagevermögen in Höhe von rund 23,5 Mrd. EUR nutzen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp stärkt paneuropäische Präsenz und führt seine Niederlassungen in Großbritannien und Nordeuropa zusammen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gab bekannt, dass die Niederlassungen Nordeuropa und Großbritannien (UK, Irland und Mittlerer Osten) zusammengelegt werden. Dieser Schritt ist notwendig, um den sich ändernden Anforderungen der Asset-Management-Branche gerecht zu werden. Dies bietet eine größere Skalierbarkeit und einen verbesserten Wissensaustausch für alle Niederlassungen, um den wachsenden globalen Kundenstamm von SimCorp zu bedienen. Der Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die Buy-Side die Themen Technologie und Infrastruktur zunehmend als integralen Bestandteil zur Kostenbegrenzung, Steigerung der Rentabilität und Verbesserung des Kundenwerts erkennt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Martin Reim: Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Immer mehr Menschen müssen sich mit dieser Thematik beschäftigen.
Nicht zu unterschätzen sind dabei die finanziellen Aspekte. Das fängt bei den monatlichen Leistungen der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegepflichtversicherungen an, geht über deren Zusatzleistungen, die Varianten privater Pflegezusatzversicherungen, die steuerliche Absetzbarkeit bestimmter Zahlungen und die Besteuerung von Pflegegeldern bis hin zur Ausgestaltung von Pflegeheimverträgen, zum Kauf von Pflegeapartments und zur direkten oder mittelbaren Beschäftigung von osteuropäischen Pflegekräften. All dies beleuchtet die große Serie im Wirtschaftsmagazin €uro, die in der Juli-Ausgabe startet (Erstverkaufstag 20. Juni). Im ersten Teil geht es um diese Themen: Was die gesetzliche Pflegeversicherung kostet, was sie leistet, wie man sich privat absichert - plus ein Test der besten privaten Tarife. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council - an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising fifteen prominent European economists - urged the European Central Bank to end quantitative easing and to ignore the political situation in Italy as much as possible. They expect that the new Italian government will increase the fiscal deficit as it tries to deliver on its election promises. This, together with a more confrontational stance towards the EU and other euro members, could widen bond spreads and increase volatility. But a majority of members does not expect that the new government in Rome will put Italexit on the table.
When it comes to monetary policy, most Shadow Council members stressed that the ECB should ignore Italy as much as possible. Some members suggested that the central bank should try to ring-fence other member states from possible contagion from Italy, for example, by stressing that the ECB is monitoring monetary conditions. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Volker Northoff
Volker Northoff: Als TEEC-Impulsgeber konnten wir heute Morgen in Frankfurt zum Pressefrühstück des "The Early Editors Club" (TEEC) Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Stephan Lorz, Leiter des Newsrooms der Börsen-Zeitung und zuvor langjähriger Leiter des Ressorts Wirtschaftspolitik, zu einem Gespräch über das Verhältnis von Ökonomen und Journalisten begrüßen. Als Veranstalter bedanke ich mich für die zahlreichen Fragen und Diskussionsbeiträge. Hieraus und aus den Gesprächen an den Tischen war für mich die wichtigste Erkenntnis:
Wenn wir in Deutschland wirtschaftlich weiter erfolgreich sein wollen, dann müssen wir es den Menschen wieder ermöglichen, sich mit unserem Gesellschaftssystem zu identifizieren. Hier liegt das eigentliche Problem in den gegenwärtigen Umbrüchen: Wissen wir noch, für was wir eintreten und was wir schützen und verteidigen? Gerade die Wirtschaft - also die großen und kleinen Unternehmen - kann hier Entscheidendes beitragen, indem sie sich wieder als Träger unserer Kultur im weitesten Sinne versteht und den Menschen entsprechende Identifikationsmöglichkeiten bietet, anstatt ihnen das Gefühl zu geben, nur ein Produktions- und Kostenfaktor zu sein. Ich freue mich über Kommentare zu dieser These im "NEWSROOM / CHAT Deutschland". Anhängend finden Sie Informationen zur jüngsten Bucherscheinung von Professor Hüther: "Die erschöpfte Globalisierung". Hierin finden Sie viele seiner heute Morgen angerissenen Gedanken und Ansichten ausführlich dargestellt. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: The current situation in Italy does not have to be a problem for the Euro area. 25% Italian broad unemployment, the unusual extent of upward distribution of income and unresolved problems with immigration in combination with very low fertility are however problems in the medium run. I’m not sure about the productivity data.
- Monetary policy is overburdened. To put pressure on politicians I recommend an interest increase of 0,25%. Also, tough inflation is not any kind of worry savings, asset markets and fiscal policy are. Mind that, as funded pensions become ever more important, low interest rates lead to more (mandatory) financial pensions savings, not less. A clear case of financial repression leading to low rates being deflationary. - Neither government debt (high) nor the deficit (reasonably low) nor the current account (a sizeable surplus) need to be any kind of short term problems for Italy. Basically it’s just about rolling over the debt (which, after 2008, increased quite a bit more than can be explained by deficits). Also, broad unemployment is around 25% which means that, in the medium term and when these people are put to work, the government debt should not be any problem, too, but this also depends on Eurozone wide reflation policies. Unemployment, not government debt, is the problem. - NPL’s however are a problem, also in the short run. When it comes to structural reforms: Italy is a prime example of upward redistribution of income. This has to change for reasons of fairness as well as part of the mix of policies aimed at reflating the Eurozone – a reflation which also will mitigate the NPL problem. In the (not so) long run, Italy faces – like many other European countries – a demographical decline which will exacerbate debt problems. There are three basic solutions to counteract this: lowering unemployment, increasing immigration and increasing productivity. Up to now, productivity seems to be weirdly ‘sticky’, but I’m not sure about the data. Immigration did not work. The last years, Italy has been an immigration country. One example: almost 500.000 Albanians (other sources say 800.000), one sixth of the Albanian population, are residing in Italy (look here for an article about the high employment rate of ‘foreigners’: https://qz.com/710468/foreign-workers-in-italy-are-more-likely-to-be-employed-than-italians-are). Many of them illegally. The more recent influx from Africa, including the tragical and unacceptable drownings, is well-known. This did not resolve the debt problem. Immigration is as I see it and as is rightly stressed by the new government, a European problem (not stressed by this government: possibly also a solution) and not just an Italian one. At this moment, it won’t solve the debt problems or the problems with the Euro. Eurozone reflation plus apt structural reforms (like lowering VAT on tourism and changing bankruptcy law to enhance the position of non-bank and non-government creditors) will help, however. >> Teilen >> Kontakt Too little progress has been made since 2012 to improve the capability of the Eurozone to absorb asymmetric shocks
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: To me, the political situation in Italy is dangerous for the euro-area as a whole, in the sense that the two populist parties ruling the country will in all likelihood disregard as much European rules as they can, budget rules first, in an attempt to provoke European authorities. A relapse between Italy and the EU of the political game of chicken that we had between Greece and the EU would have serious consequences, not only because the bulk of EUR legacy assets and sovereign/banks doom loop are concentrated in Italy but also because too little progress has been made since 2012 to improve the capability of the Eurozone to absorb asymmetric shocks, neither through fiscal transfers, nor through cross-border financial participations, nor through the credit channel. In other words, a fierce Italian crisis threatens to reveal that the EU has not integrated sufficiently and has wasted too much time since 2012.
It is of essence that such a crisis would impact the conduct of the ECB monetary policy. Nevertheless, I still believe that the issues that the ECB has on its screen right now are the US monetary policy and the euro exchange rate. Should the Fed normalize further on the back of the US labor market going hotter and should the euro depreciate on an Italian crisis, I don’t see why the ECB should not consider announcing a taper to its QE program in July. >> Teilen >> Kontakt The ECB will have to do "whatever it takes" to satisfy the financing needs of the Italian state and the banks
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: EMU was created with the expectation that the single currency would force countries to adjust to a hard budget constraint established by an independent central bank. Existing structural rigidities would be broken by the sheer force of this constraint. The expectation proved unfounded, countries did not adjust, EMU experienced a financial crisis and would have fallen apart, if the ECB had not promised to “do whatever it takes” to save it. However, the problems created by the lack of adjustment were not solved by the ECB’s guarantee, they were only moved from the financial to the political domain. Time was bought, but time is now up. Italy is confronting EMU policy makers with the choice of (1) enforcing the agreed hard budget constraint and letting EMU break up, or (2) accepting a soft budget constraint for countries unable to adjust in order to save EMU and putting the ECB under their fiscal dominance. In other words, the ECB will have to do “whatever it takes” to satisfy the financing needs of the Italian state and the banks, and I believe it will be enough to keep Italy in EMU. Time is bought again, until a “hard currency alliance” of EMU countries breaks out of the soft currency union. Such an alliance will most likely not be led by Germany, but it could be led by Netherlands, Austria or Finland. Germany would follow their lead, like it followed the lead of the countries that closed the Balkan Route to migrants from the Middle East.
>> Teilen >> Kontakt There is no reason to cut interest rates further or to extend the duration or increase the scale and scope of the enhanced APP to deal with the Italian developments
Willem Buiter
Willem Buiter: As regards Italy, the risk of the country leaving the Eurozone voluntarily, either through a Parliamentary vote or through a referendum is low.
The risk of Italy crashing out involuntarily as the result of a sovereign debt crisis and banking sector crisis is a material one. Such a crisis should be addressed through the OMT (with conditionality and an ESM programme, including a sovereign debt sustainability analysis; should the existing debt be deemed unsustainable, it should be restructured up to the point where it is sustainable). There is no reason to cut interest rates further or to extend the duration or increase the scale and scope of the enhanced APP to deal with the Italian developments, unless it threatens to depresses Eurozone-wide inflation to the point that the regular monetary policy mandate calls for additional stimulus. We are not in that position at the moment. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Richard Werner
Prof. Richard Werner: How dangerous is the current political situation in Italy for the euro-area as a whole?
Defining the euro-area as a geographical area, and defining ‘danger’ as something that negatively affects the economy, it must be concluded that the evolving political situation in Italy should not be considered as dangerous for the euro-area. Comparing the risks of the current situation to the risks lying ahead when we were in the late 1990s and pondering the introduction of the euro, it is clear that the risks were far higher then, and they are far lower now. In fact, the gravest dangers for the euro-area as a whole were created by the very introduction of the euro. This was my assessment in the 1990s (see published letters to the editor of the Financial Times) and the events since the mid-2000s have confirmed my warnings. The euro never made any economic sense for any member country. Its introduction created severe dangers and has, in fact, imposed extremely large economic and social costs on the population of the affected area (i.e. the euro-area). The solution to this major policy mistake is to help countries such as Greece and Italy exit from the eurozone quickly, and, in order to facilitate this and show maximum solidarity with these countries, arrange for a simultaneous exit from the eurozone by all member countries. The process is not difficult: it involves the announcement of the reintroduction of national currencies at the original 1999 exchange rates. Since cash in circulation is tiny, the process consists merely of a redenomination of digital ledgers, mostly at banks and central banks. This is why it would not be a problem if no national currencies had been printed in paper notes at the time of the conversion back to national currencies. In fact, such a conversion back to national currencies offers a unique opportunity to enhance financial inclusion and increase the use of digital currency, as opposed to paper currency. Should the reader wonder what would happen to the national debts issued in the euro, again this follows the reverse process of 1999 and the following years, as such national debt will at the time of the announcement of immediate conversion to the national currencies also be redenominated, which in some countries can be done by passing a law to this effect, if needed. The TARGET2 balances will become external debt, as they have in fact always been. Market forces will be allowed to play a more significant role once again also in the euro area, as bond prices and national currencies will once again be priced by traders and investors according to their assessment of risks and strengths. This will immediately take the economic pressure away from Italy, Greece and other countries, as the subsequent weakening of their currencies and de fact depreciation of their debts means that domestic growth would be helped by ending the stagnation of their export sectors, while foreign investment is likely to increase dramatically. Most of all, in terms of the impact on economic growth, national central banks would once again be able to operate monetary policy suitable for each country, allowing the creation of credit by domestic banking systems for productive purposes, under the supervision of the national central bank, thus generating high growth without inflation and with significantly boosted employment. As tax revenues rise with the ensuing economic growth, deficit-to-GDP and debt-to-GDP ratios drop sharply and bond markets quickly recover. If finance ministries then want to further boost domestic growth, they can support the domestic bond market further by stopping the issuance of government bonds and instead borrow from domestic banks via non-traded loan contracts, thus also severing the prior vicious link between the stability of banking systems and sovereign bond markets. Considering the above promising scenario and the actually realised disasters of the eurozone since introduction of the euro, it appears absurd for anyone to argue that any country should cling to the foreign currency called ‘euro’. In conclusion, the current situation in Italy is not dangerous, but a ray of hope that economic reality will once again be recognised in the eurozone and less damaging policies will be chosen by European policy makers than has been the case for the past two decades. What will happen to the ECB and its bond holdings? We should not worry about that. This international organisation is above the law, unaccountable to any democratic assembly and its files and documents, let alone staff, cannot be inspected by any public prosecutor. In effect, they can do what they want, and the abolition of the euro will put their immense and unprecedented powers to the test. Should the ECB decide to dissolve itself, we know that there are some honest and well-meaning public servants working at this place. It will be sad that the ECB Shadow Council would subsequently have to be dissolved – but this might be a price worth paying for the sake of a prosperous future in Europe. How will it affect the normalisation of monetary policy? Based on the above analysis, it can only be considered favourable for the prospect of normalising monetary policy. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How dangerous is the current political situation in Italy for the euro-area as a whole? How will it affect the normalization of monetary policy?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call on Thursday, 7 June:
"How dangerous is the current political situation in Italy for the euro-area as a whole? How will it affect the normalization of monetary policy?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Coller Capital (Private-Equity-Studie): Jeder sechste Limited Partner investiert in Fonds, die sich an Managementgesellschaften der General Partner beteiligen
PR-Agentur Coller Capital
- 61% der institutionellen Investoren (Limited Partner, LPs) haben sich in letzter Zeit an ersten Closings von Private-Equity-Fonds beteiligt, da sie befürchteten, dass ihnen sonst nicht die angestrebte Beteiligungsquote zugeteilt wird
- LPs mit erfolgsabhängiger Vergütung erwirtschaften dreimal häufiger überdurchschnittliche Private-Equity-Renditen - Vier von fünf LPs glauben, dass von General Partnern (GPs) geführte Secondaries zu einem festen Bestandteil von Private Equity werden - Selbst in den gegenwärtigen Aktienmärkten befürworten die meisten LPs ausgewählte Public-to-Private-Akquisitionen Limited Partners, die sich über Spezialfonds an GP-Managementgesellschaften beteiligen, haben sich laut dem neuesten Global Private Equity Barometer von Coller Capital zu einer festen Größe im Private-Equity-Bereich entwickelt. Jeder sechste LP investiert bereits in diese Strategie, und dieser Anteil dürfte in der Zukunft auf über ein Drittel steigen. Ein weiterer Trend, der in letzter Zeit immer mehr in den Fokus rückt, sind von GPs geführte Secondaries. Beinahe aus dem Stand heraus hat sich das Volumen dieser Transaktionen in den letzten Jahren stark erhöht. Das Barometer zeigt, dass diese Transaktionen voraussichtlich auch nicht weniger werden: Vier von fünf LPs gehen davon aus, dass von GPs geführte Secondaries in Zukunft ein fester Bestandteil des Sekundärmarktes sein werden. Obwohl hohe Bewertungen für alle Anleger ein Thema sind, vertrauen die Investoren trotzdem in die Fähigkeit von Private Equity, Wertsteigerungspotenziale zu erkennen und zu schaffen - auch an den Aktienmärkten. Immerhin 86% der LPs sind der Meinung, dass für Private Equity - je nach Situation - Public-to-Private-Transaktionen nach wie vor sinnvoll sind. Nordamerikanische LPs sind dabei besonders optimistisch, 98% von ihnen befürworten unter den richtigen Umständen solche Take-Privates. „Wer nicht an aktives Management in öffentlichen Märkten glaubt, sollte auf private Märkte setzen“, sagt Jeremy Coller, CIO von Coller Capital. „Private Equity bedeutet aktives Management auf Hochtouren. Für Anleger haben sich Investitionen in Private Equity bis jetzt immer gelohnt und die Investoren sind überzeugt, dass diese sich auch in Zukunft lohnen werden: Zwei Drittel der Limited Partners sagen, dass sie Private Equity weiterhin für innovationsfreudig halten.“ „Die verschiedenen Facetten des Private-Equity-Marktes entwickelt sich stetig weiter, es ist interessant zu sehen, dass Investitionen in GP Management Companies und GP Led Secondaries in kurzer Zeit weite Akzeptanz in der Investorenwelt gefunden haben“, sagt Michael Schad, Partner und Head of Investment Management bei Coller Capital. Der Wettbewerb zwischen den LPs um Anteile an den besten Private-Equity-Fonds hat in den letzten Jahren zugenommen. Mehr als drei Fünftel der LPs haben sich in letzter Zeit an ersten Closings von Private-Equity-Fonds beteiligt, da sie befürchten, sonst nicht die angestrebte Beteiligungsquote zu erreichen. Dies bleibt nicht folgenlos: Das Barometer zeigt, dass die größten Investoren - diejenigen, die mehr als 50 Milliarden Dollar an Private-Equity-Vermögen verwalten - der Ansicht sind, dass ihre Renditen am stärksten dadurch eingeschränkt werden, dass sie nicht genügend Kapital bei ihren bevorzugten Managern anlegen können. Spitzenkräfte zu gewinnen und zu motivieren, ist für Anleger genauso wichtig wie für GPs - weit über die Hälfte (58%) der LPs sagen, dass ihre Fähigkeit, die Erträge aus der Anlageklasse zu steigern, stark eingeschränkt wird durch Schwierigkeiten, genügend hochqualifizierte Talente zu gewinnen. Nur etwas mehr als die Hälfte der Anleger bieten ihren Mitarbeitern eine leistungsabhängige Vergütung - aber diese Anleger erzielen dreimal so oft wie andere LPs eine Private-Equity-Gesamtrendite von über 16%. Drei Fünftel der LPs glauben, dass der nordamerikanische Übernahmemarkt überhitzt ist und dass zu viele GPs zu wenigen Deals hinterherjagen. Die Hälfte der LPs ist der Meinung, dass dies auch für Übernahmen in Europa gilt. Im asiatisch-pazifischen Raum ist die Situation anders: Ein Drittel der LPs glaubt, dass es in der Region einen Mangel an hochkarätigen GPs gibt, die Übernahmen durchführen. Anleger erzielen nach wie vor attraktive Renditen mit dieser Anlageklasse. Das Barometer zeigt, dass 87% der LPs über die gesamte Laufzeit ihres Private-Equity-Portfolios gerechnet Nettojahresrenditen von mehr als 11% erzielt haben. Zwei von fünf LPs planen, ihre Zielallokation in alternative Anlagen zu erhöhen, und ein Drittel plant eine höhere Allokation in Private-Equity-Anlagen. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden insgesamt 110 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite HF Debt GmbH meldet First Closing für neuen Luxemburger Fonds - zwei erste Transaktionen unterzeichnet
Volker Northoff
- Für den im Mai 2018 mit LIS (Luxembourg Investment Solutions) als AIFM an den Start gegangenen Luxemburger Fonds HF Private Debt Fonds SCSp hat die HF Debt GmbH als exklusiver Berater die ersten € 110 Millionen einwerben können
- Angestrebt sind € 250 Millionen Fondsvolumen für Kreditvergaben an Unternehmen mit einem Bedarf von € 4 bis € 25 Millionen - Nach zwei ersten Transaktionen sind bereits zwei weitere in Vorbereitung Die auf die Beratung für Private-Debt-Finanzierungen im Mittelstand spezialisierte HF Debt GmbH mit Sitz in Hannover und Wien konnte jetzt das „First Closing“ für den Luxemburger Fonds HF Private Debt Fonds SCSp vermelden. HF Debt GmbH ist exklusiver Berater des HF Private Debt Fonds SCSp. Rund € 110 Millionen Kapitalzusagen von institutionellen Investoren hat die HF Debt GmbH für den Luxemburger Fonds bisher sichern können. Direkt nach Zeichnungsabschluss dieser ersten Kapitaltranche kann der Fonds die Unterzeichnung der ersten beiden Transaktionen bekannt geben. Der Luxemburger Fonds ist an Abschlüssen mit Partnern im deutschsprachigen Raum und in Westeuropa interessiert. „Der Fonds, für den wir exklusiv als Berater agieren, hat die Besonderheit, dass der Fokus auf Unternehmen mit Kreditbedarfen in Höhe von € 4 bis € 25 Millionen liegt und so der Markt für Private-Debt-Finanzierungen auch für kleinere Unternehmen zugänglich wird“, sagt Andreas Doerfert, Geschäftsführer der HF Debt GmbH. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Jantje Salander
- Der hannoversche Eigenkapitalpartner kann an das Rekordjahr 2016 anknüpfen und auf ein wiederum ertragsstarkes Jahr 2017 zurückblicken
- Im vierten Jahr in Folge steigert HANNOVER Finanz den Wert des Portfolios - Gesunder Mix aus kleinen und großen wachstumsstarken Unternehmen - Mittelstand fragt vor allem nach Lösungen für die Nachfolge - Sechs neue Beteiligungen trotz schwierigem Marktumfeld - Vermehrt Investitionen in innovative Branchen Detaillierte Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, informierte bei seinem jährlichen “SimCorp Asset Management Event” 2018 in Frankfurt rund einhundert teilnehmende Fach- und Führungskräfte aus der Vermögensverwaltungsbranche über aktuelle regulatorische Entwicklungen. “Die Herausforderungen aufgrund ständig neuer Regulierungen sollten die Unternehmen nutzen, um mit innovativen Lösungen ihre Datenhaltung und -verarbeitung zukunftssicher zu machen”, betonte in seiner Begrüßung Ralf Schmücker, Sprecher der Geschäftsführung von SimCorp Central Europe. Hochrangige Referenten gaben danach Einblicke in ihre Strategien, Ziele und Konzepte:
Rudolf Siebel, Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) Magdalini Moysiadou und Jochen Meyers, Société Générale Securities Services (SGSS) Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse, Baader Bank Carsten Kunkel, SimCorp Regulatory Center of Excellence Frank Dornseifer, Bundesverband Alternative Investments (BAI) Zusammenfassungen der Vorträge finden Sie in der Pressemitteilung (Download-Dokument). Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Präsentationsfolien zu einzelnen Vorträgen zu und stellen Kontakt zu den Referenten her. Bildmaterial stellen wir auf Wunsch ebenfalls zur Verfügung. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp Asset Management Event >> Die Angst vor dem Systemrisiko - Warum die Geldpolitik nicht wirklich restriktiv werden kann
Robert Halver
Robert Halver: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag beim heutigen "SimCorp Asset Management Event" in Frankfurt: Die Angst vor dem Systemrisiko - Warum die Geldpolitik nicht wirklich restriktiv werden kann
>> Zinsangst, Handelsangst, Kriegsangst sind keine ernsthaften Gefahren für die Kapitalmärkte >> Das Zinsniveau früherer Zeiten wird nicht wieder zurückkehren >> Langfristig auf Sachkapitalanlagen setzen >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Carsten Kunkel
Carsten Kunkel: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag "Transparenz startet von innen" beim heutigen "SimCorp Asset Management Event" in Frankfurt.
>> Regulierung erhöht Transparenz. Transparenz schafft Mehrwert. >> Beispiele: MIFID II / MIFIR - EMIR - SFTR - Solvency II >> Transparenz muss bereits am Anfang jedes Prozesse sichergestellt werden, und zwar sowohl auf der Prozessebene als auch im Datenbestand >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Rudolf Siebel
Rudolf Siebel: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag "Regulation versus Innovation" beim heutigen "SimCorp Asset Management Event" in Frankfurt.
>> Aus-/Umbau der Dateninfrastruktur ist stets Voraussetzung für erfolgreiche Digitalisierung >> Effizientes Datenmanagement erfordert Datenquellenintegration, „intelligente” Daten und Datenintegrität >> Die Automatisierung von strukturierten und unstrukturierten Daten wird durch Standards ermöglicht >> Der BVI setzt sich deshalb für die Automatisierung auf Basis von Standards ein >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp Asset Management Event >> Von der Herausforderung zur Chance. Wie kann SimCorp dabei unterstützen?
Dr. Ralf Schmücker
Dr. Ralf Schmücker: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem einleitenden Vortrag beim heutigen "SimCorp Asset Management Event" in Frankfurt.
Sechs Themen sehen wir bei SimCorp als die entscheidenden Herausforderungen für die Vermögensverwaltung der Zukunft: >> Technologien werden immer komplexer >> Wachsende Transparenzanforderungen >> Zunehmende Bedeutung alternativer Assetklassen >> Rasche Reaktion auf regulatorische Entwicklungen >> Datenhaltung und -nutzung rücken in den Mittelpunkt >> Bestmögliche Kundenkommunikation und Reporting >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner
Götz Posner: SimCorp lädt - wie jedes Jahr - die Fach- und Führungskräfte von Fondsgesellschaften, Asset Managern und Verwahrstellen ein, sich auf dem „SimCorp Asset Management Event“ am
>> Donnerstag, den 13. April 2018, von 8:30 bis 15:30 Uhr >> im Hotel Hilton in Frankfurt am Main, Hochstraße 4 über aktuelle Branchenthemen zu informieren. Pressevertreter sind willkommen – die Teilnahme ist für diese natürlich kostenfrei. Die SimCorp Veranstaltung führt Jahr für Jahr hochrangige Vertreter der Branche zusammen und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Networking und Erfahrungsaustausch. Den Programmablauf, Themen und Referenten entnehmen Sie bitte dem Download-Dokument oder der Website https://www.simcorp.com/en/about/events/simcorp-asset-management-event-2018. Anmeldung entweder online oder per E-Mail an events-germany@simcorp.com und für Journalisten hier auf der TEEC-Webseite im Bereich „EINLADUNGEN / Presseeinladungen: SimCorp". Die Präsentationsfolien veröffentlichen wir während der Veranstaltung im TEEC-Newsroom im „BLOG: SimCorp Events und Publikationen“. Falls Sie für diesen Blog den „Push-Service special“ aktiviert haben, erhalten Sie im Laufe des Tages alle Folien als PDF-Datei jeweils per E-Mail unmittelbar nach Vortragsende. Zum Aktivieren klicken Sie bitte im TEEC im rechten Bildschirmbereich auf den Link: >>Mein Push-Service >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, und die niederländische KAS BANK, ein Spezialist für die Verwahrung und Administration von Wertpapieren, haben eine strategische Vereinbarung getroffen, nach der die KAS BANK als neue Investment- und Administrationsplattform SimCorp Dimension nutzen wird.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp zählt zu den Gewinnern des diesjährigen Great Place to Work® Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2018“ und „Beste Arbeitgeber in Hessen 2018“. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die ihren Beschäftigten eine besonders vertrauensbasierte und attraktive Unternehmenskultur bieten. SimCorp erreichte unter 100 prämierten Unternehmen in Deutschland den 12. Platz in der Größenklasse 101-250 Mitarbeitende. In dem lokalen Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Hessen“ erzielte SimCorp in dieser Größenklasse den 3. Platz.
Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: Compared to three months ago, Shadow ECB Council members raised their inflation forecast slightly for 2018 from an average of 1.5 percent to 1.6 percent, above the ECB's staff projections last December. Members kept the forecast unchanged for 2019 at 1.5 percent and expect 1.6 percent on average for 2020.
The Shadow Council’s mean forecast for GDP growth was revised upwards from 2.1 percent to 2.3 percent for this year, in line with the ECB staff projections from December. Members kept the forecast for 2019 at 1.9 percent. For 2020 they expect 1.6 percent on average. A majority of Shadow Council members called for changes in the ECB's forward guidance. Several argued that the ECB should revoke its pledge to increase its bond-buying program if needed. Some members also want to cancel the commitment to keep rates at their current level or below, and “well past” the horizon of the net asset purchases – while several others argued that such a move would lead to an undesired appreciation of the Euro. Two members also argued for a change in communication strategy, namely that only the President should communicate changes to the Governing Council’s policy baseline. Some members expressed confidence that price stability will eventually be secured – while several others argued that the ECB has less control over inflation. Several members stressed the medium-term nature of the inflation target of close to 2 percent and said the ECB should emphasize that it will take longer to reach it. On the rise of Euro, opinions were mixed. Some members said it simply reflects the better economic outlook in the Eurozone, while others expressed concern that a further appreciation of the Euro could jeopardize economic expansion. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen METROPOLE Gestion, eine führende französische Asset Management Boutique, wählt SimCorp Dimension als neue Front- und Middle-Office-Plattform
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass METROPOLE Gestion SimCorp Dimension zur Modernisierung seines Front- und Middle-Office-Geschäfts ausgewählt hat.
METROPOLE Gestion verwaltet ein Vermögen von EUR 6 Mrd. und ist eine der führenden unabhängigen französischen Boutiquen für Vermögensverwaltung sowie ein Vorreiter von Value Investing. Das Unternehmen wird SimCorps Multi-Asset-Class-Lösung in seine Palette von Aktien-, Renten- und diversifizierten Fonds integrieren. SimCorp Dimension wird die Strategieumsetzung von METROPOLE Gestion unterstützen, indem es die Skalierbarkeit und das Wachstum des Unternehmens ermöglicht und gleichzeitig die operationellen Risiken und Kosten reduziert. Die vollständige Pressemeldung entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument (als Download verfügbar). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: Ideally, only the president of the ECB should communicate changes to the Governing Council’s policy baseline at the regular press conferences. The president may choose other occasions, however, it should be the president that communicates policy changes. Other Governing Council members may reflect the dispersion of views within the group while respecting, and not contradicting, it’s consensus baseline. The ECB should follow best-practice transparency of other central banks by publishing the Governing Council’s expected path for the policy rate over the relevant forecast horizon, for example as part of the staff’s quarterly macroeconomic projections. This would reinforce the ECB’s forward guidance. Changes to the Governing Council’s outlook for Inflation and financial stability should be the driving forces behind changes in communication.
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Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: Basically, I want the ECB to be a ‘Volksbank’, a ‘people’s bank’. What does this mean for inflation? When consumer price inflation was high (or when we still had vivid memories of 6 to 10% inflation a year), the 2% rate was experienced as pretty low, when it comes to ‘Otto Normalverbraucher’, ‘Jan Modaal’ etc. But now, the idea that 2% inflation is in fact pretty low is fading. There sure are macro reasons to keep inflation ‘proche de 2% mais moins de 2%”. But for the people in the street, a rise in prices is in the short run a decrease in purchasing power. People are getting the idea that the ECB wants to erode purchasing power or at least wants to be able help companies to erode purchasing power during a downturn (which indeed is the case, even in the models of the ECB). However… at this moment the labor share is pretty low (and even the pure profit share seems to be low, the rent share seems to have increased). And do we really want to erode the purchasing power of wages to increase the rent share? I don’t! So, to come closer to the ideal of being a people’s bank, the ECB might want to move closer to a double mandate, not focusing on unemployment but with regard to employment. A possibility to do this (in line with official goals of the ECB!) is to focus more on medium run developments (in fact becoming a kind of price level targeter) or to give more attention to nominal GDP. The last possibility is also in line with a widely shared idea that new bank credit should be tied more to GDP enhancing transactions and less to asset transactions (houses…). Or to adopt the meme that the increase of nominal contractual wages should be close to but higher than 2%... Aside – considering the political situation in the EU it might be wise when the ECB did not transfer profits to national Central Banks but directly to Euro Area inhabitants as a citizen’s dividend (citizen’s seigniorage?). Hey, do we want a people’s bank or not?!
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Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: How and when should the ECB adapt its communication?
My view is that the ECB should adapt gradually its communication in order to avoid further tightening in financial conditions. The appreciation of the euro in effective terms, the rise in long term yields and the blip in equities prices we have witnessed since mid-December are largely unwanted developments, bearing in mind that slack remains while leading indicators of economic activity have peaked, not only in the Eurozone but worldwide. Another reason for being patient is the gap in HICP which in cumulative terms is still 5 to 10% below the level that implied price stability would imply. In that sense, I think that the March meeting is too early to take another verbal step towards exit. It would be wise to wait until June to better assess trend growth. How important is and should be inflation for that? What implications has the exchange rate of the Euro for that? The exchange rate is by far the most direct channel. Since the financial crisis, central banks have indeed internalized externalities in their reaction functions. John B. Taylor clearly demonstrated (in a paper released by the end of last year) that in managing key interest rates and balance sheet size, central banks are reacting to each other because of exchange rates variations and its impact on inflation. In other words, the ECB launched its QE program, because the BoJ did the same in response to the appreciation of its currency, and after the Fed unleashed the first one by launching the first QE program. This new paradigm is sub-optimal at the global level, as it is destabilizing for financial markets by increasing exchange rate volatility. But what does it mean for the exit from unconventional policies? Mainly, that the ECB will be able to stop its QE because the Fed has begun to normalize monetary policy. Nothing to do, or very little to do with inflation. >> Teilen >> Kontakt
Willem Buiter
Willem Buiter: Growth continues to surprise on the upside but inflation continues to creep up as expected. This means there is more slack in the economy than we thought there was.
There is no need to change the substance of the forecasts implied by the ECB’s current communication strategy: QE to continue until at least September 2018, possibly till the end of the year. First rate hike sometime in the second half of 2019. The form of its communication strategy should change, however, with only the President speaking in public about matters that anticipate future policy actions. The rest is silent on possible/likely future policy moves and restricts itself to ‘The history of monetary policy’, ‘The future of monetary policy’, ‘The ethics of monetary policy’, ‘ The distributional consequences of monetary policy’, ‘The evils of inflation’, ‘The benefits of inflation’ etc. etc. That way we may achieve forward guidance rather than the forward misguidance of the past. The strength of the euro is inexplicable and undesirable. Larger and longer duration QE would likely do little to remedy this. Open mouth operations (talking down the euro in competition with Mr Mnuchin) would be one possibility. The other one would be a further interest rate cut. Switzerland, Sweden and Denmark have shown it is possible to have the deposit rate at -75bps. The refi rate could be set at, say -30bps and the marginal lending facility at 0bps. >> Teilen >> Kontakt
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference call tomorrow afternoon (Thursday, 1 March):
"How and when should the ECB adapt its communication? How important is and should be inflation for that? What implications has the exchange rate of the Euro for that?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, hat 2017 einen Umsatz von 343,4 Millionen Euro erzielt. Gegenüber dem vergleichbaren Umsatz 2016 (gemäß IFRS 15) von 309,2 Millionen Euro ist dies eine Steigerung um 11 Prozent. Der berichtete Umsatz 2016 hatte 295,9 Millionen Euro betragen. Der Zuwachs 2017 wurde von Dienstleistungen und Lizenzverkäufen an Bestandskunden getrieben. Die Lizenzumsätze mit Neukunden waren geringer als 2016.
In lokaler Währung betrug der Umsatzzuwachs 12,5 Prozent, wovon 5,8 Millionen Euro oder 1,9 Prozent auf die Akquisition von SimCorp Italiana entfielen. Entsprechend lag das organische Wachstum bei 10,6 Prozent. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) erreichte 88,9 Millionen Euro. Gegenüber dem vergleichbaren Wert von 81,5 Millionen Euro 2016 bedeutet dies eine Steigerung um 9 Prozent, gegenüber dem berichteten EBIT 2016 von 68,2 Millionen Euro ein Plus von 30 Prozent. Der Gewinn stieg 2017 auf 66,5 Millionen Euro nach einem vergleichbaren Gewinn 2016 von 61,0 Millionen Euro und einem berichteten Gewinn 2016 von 51,0 Millionen Euro. Die EBIT-Marge, also das Verhältnis von EBIT zu Umsatz, betrug 25,9 Prozent. 2016 lag sie auf Basis des vergleichbaren EBIT bei 26,4 Prozent und gemessen am berichteten EBIT bei 23,1 Prozent. In lokalen Währungen betrug 2017 die EBIT-Marge 26,0 Prozent. Bei Herausrechnen der Effekte aufgrund des Erwerbs von SimCorp Italiana blieb die EBIT-Marge gegenüber 2016 unverändert, als sie auf Basis des vergleichbaren EBIT ebenfalls 26,4 Prozent betrug. Die Auftragseingänge lagen 2017 bei 81,8 Millionen Euro gegenüber 85,1 Millionen Euro 2016. Acht neue Lizenzverträge für die Software SimCorp Dimension wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen, davon vier im strategisch wichtigen nordamerikanischen Markt. Für 2018 sind bereits 215,8 Millionen Euro Umsatz vertraglich fest vereinbart. Das sind 8,5 Millionen Euro mehr als zu Jahresanfang 2016. Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 6,50 dänischen Kronen je Aktie vorgeschlagen werden nach 6,25 Kronen in 2016, was 52 Prozent des Gewinns und 67 Prozent des freien Cashflows entspricht. Für 2018 erwartet SimCorp ein Umsatzwachstum zwischen zehn und 15 Prozent und eine EBIT-Marge in lokaler Währung von 24,5 bis 27,5 Prozent. Diese Informationen in deutscher Sprache sind keine verbindliche Mitteilung von SimCorp. Verbindlich ist allein die englischsprachige Presseinformation (Download-Dokument). Die SimCorp-Aktie ist notiert an der NASDAQ OMX in Kopenhagen. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass SOKA-BAU, unter deren Dach mit der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG die nach Anzahl der versicherten Personen größte deutsche Pensionskasse beheimatet ist, SimCorp Dimension als neue Front Office-Lösung und Investment-Management-Plattform ausgewählt hat. Erklärtes Ziel dieses Projekts ist eine sinnvolle Systemkonsolidierung und Integration von Investment-Management-Prozessen über den gesamten Investitionszyklus hinweg.
Auf Grundlage allgemeinverbindlich erklärter Tarifverträge profitieren alle Beschäftigten der insgesamt rund 75.000 Betriebe der deutschen Bauwirtschaft von der überbetrieblichen Altersversorgung, die von SOKA-BAU durchgeführt wird. Die Einführung von SimCorp Dimension als zentrales System im Investment Management von SOKA-BAU unterstützt die Ziele für eine höhere Automatisierung, Skalierbarkeit für die zukünftigen Wachstumsziele des Fonds sowie Flexibilität bei der Anpassung an neue, komplexe Marktbedingungen und -anforderungen. Eine Schlüsselanforderung bei der Auswahl von SimCorp Dimension ist die Fähigkeit von SOKA-BAU, eine Multi-Asset-Class-Lösung zu verwenden, um das gesamte Spektrum von Investitionen über verschiedene Front- und Backoffice-Funktionen hinweg zu verwalten, vom Portfoliomanagement bis zum Rechnungswesen. Die Auswahl bietet SOKA-BAU einen transparenten Prozess über den gesamten Investitionszyklus hinweg und ersetzt eine Reihe veralteter Systeme und Anwendungen. SimCorp Dimension wird SOKA-BAU umfangreiche Risikomanagementfunktionen zur Verfügung stellen, die die Pensionskasse bei einer effizienten Risikomessung ihres Portfolios unterstützen. Durch die Verwendung einer einzigen Quelle von Echtzeitdaten, die auf dem IBOR (Investment Book of Record) des Systems basiert, liefert die Lösung zuverlässige Daten, um die Exposition besser zu verstehen und die Renten ihrer Mitglieder genau vorherzusagen und zu sichern. Maria Güntner, Abteilungsleiterin Portfolio Management bei SOKA-BAU kommentiert: "Nach einem umfassenden Auswahlprozess erwies sich SimCorp Dimension als die umfassendste Lösung, um unsere Anforderungen an Integration, Automatisierung und Transparenz auf einer einzigen Plattform zu erfüllen. Das System wird es uns ermöglichen, unsere Systemlandschaft zu konsolidieren, um verbesserte Möglichkeiten für das Management der Kapitalanlagen zu erreichen." "Wir freuen uns sehr, SOKA-BAU in unserer globalen Gemeinschaft von Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften begrüßen zu können“, sagt Alexander Hase, Vice President Sales & Account Management SimCorp Central Europe. „Diese Partnerschaft unterstreicht die Vorteile des konsolidierten Investmentmanagements für die Renten- und Versicherungsbranche. Wir glauben, dass SimCorp Dimension in Kombination mit unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems der optimale Ansatz ist, um diesen Unternehmen die Werkzeuge und Dienstleistungen zu bieten, die sie benötigen, um aktuelle und zukünftige Anforderungen an das Investmentmanagement zu erfüllen." Die vollständige Pressemeldung entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument (als Download verfügbar). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt die neuen Module und Verbesserungen bekannt, die mit dem Release 6.3 der Flaggschiff-Lösung SimCorp Dimension, eingeführt wurden.
Ein Hauptmerkmal der ersten von zwei Veröffentlichungen dieses Jahr ist ein neuer Manager für alternative Anlagen, der es Unternehmen auf der Käuferseite ermöglicht, illiquide alternative Anlageformen wie Private Equity, Immobilien und Infrastruktur neben traditionellen Vermögenswerten zu verwalten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Die Zentralbank von Trinidad und Tobago wählt SimCorp Dimension zur Unterstützung im Investment Management
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gibt bekannt, dass die Zentralbank von Trinidad und Tobago eine Partnerschaftsvereinbarung mit SimCorp Nordamerika unterzeichnet hat. Die Zentralbank von Trinidad und Tobago wird SimCorp Dimension implementieren, um die Investitionstätigkeiten der Devisenreserven des Landes in Höhe von 8,4 Milliarden US-Dollar zu verwalten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Jan Mallien
Jan Mallien: Shadow ECB Council favors sweeping changes to the ECB’s mandate to account for some of the mistakes in the policies of the past. Some members favor a dual mandate that includes employment, but most pushed for upgrading the importance of financial stability in the ECB’s policymaking. Many members mentioned the need to take better account of the financial cycle in cases where it diverges from the business cycle.
Related to the dual-mandate debate, a number of members pushed for other institutions in the euro zone to take on more responsibility, which would either complement or, in some cases, reduce the ECB’s role in managing the economy’s business and financial cycles. This included, for one member, removing the task of bank supervision from the ECB purview altogether, as this had only muddied the waters for monetary policy. Another suggested a different EU institution should take a more active role in managing financial stability, leaving the ECB to focus on a dual mandate of price stability and employment. Shadow Council members were divided on the extent to which the Euro System should be further centralized. Some members said the current division of labor between the ECB and national central banks is workable and should be left untouched. Those calling for further centralization argued that some of the functions currently done by the national central banks are inefficient. Overall staff levels could thereby be reduced. A number of members called for reducing the size of the ECB’s governing council. A few members suggested a weighted voting system, with one member calling for this to be based on the ECB’s capital key. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, hat als jüngste Auszeichnung den Preis für die beste Fondsbuchhaltung, Portfolio Management & Datenplattform bei den Data Management Review Awards 2017 erhalten. Die Preisverleihung fand am vergangenen Freitag statt und ehrte SimCorps Engagement für die Finanzdienstleistungsbranche durch seine innovative Investment-Management-Lösung SimCorp Dimension. Insbesondere die Software und die vielen verschiedenen Dienstleistungen, die die Datenmanagementprobleme in der Branche lösen, wurden hervorgehoben.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: In an ideal world the Eurosystem of central banks would change its primary mandate, structure and decision-making process. Its primary mandate should be changed to assign more weight to financial stability, it’s structure to centralise more functions at the ECB, and it’s decision-making process to reduce the number of voters on monetary policy decisions.
The primary objective of the ECB and national central banks (NCBs)that together constitute the Eurosystem is to maintain price stability. The ECB originally defined price stability as consumer price inflation “below 2%” and subsequently revised to “below, but close to, 2% over the medium term” in 2003. There are two problems with a mandate narrowly focused on consumer price inflation. First, inflation increasingly does not respond to changes in unemployment, owing to supply-side factors outside the control of monetary policy. These factors include globalization of supply chains, technology, aging demographics and higher labour force participation rates. The traditional Phillips curve relationship between unemployment and wages and unemployment inflation has thus weakened over time to the point that the coefficients on the inflation curve is statistically indifferent to zero. Second, monetary policy affects real interest rates and through them asset prices and credit. Since 2008, central banks actively engaging in asset purchases and currency pegs have injected about $12 trillion worth of liquidity into global financial markets. While this liquidity averted a depression, it has since contributed to pushing financial and real estate asset prices to extreme levels and augmented what arguably is the formation of some bubbles, e.g. crypto-currency valuations. Low interest rates also contributed to a rise of indebtedness globally. Since 2008, debt owed by the global non-financial sector rose by almost 25 percentage points to 225% of GDP. Faced with flatter Phillips curves, rising asset prices and rising debt levels, the ECB and other inflation-targeting central banks should assign more weight to financial stability and tolerate longer periods of low inflation. The ECB is de facto already doing this by tapering its asset purchases while it’s inflation projections remain under 2%, however, this is driven by self-imposed technical limits on the quantity of government bonds it can hold rather than concerns about asset price bubbles. The Eurosystem’s structure should be changed to centralise more functions at the ECB. NCB’s currently assist with the implementation of monetary policy, bank supervision, research and reserves management. The current structure reflects the historical passage of time, cultural and language differences, however, it is inefficient and I agree with Willem Buiter that a currency union of 19 countries does not require 19 regional banks to conduct monetary policy. Many functions can be consolidated at the ECB level. If the Eurosystem really believes in the federal structure of the eurozone advocated in the Five President’s report, it should set an example by creating a more centralized, efficient structure. Related to its structure, the ECB’s voting system should also be reformed. Currently, 21 of the 25 Governing Council members vote on a rotating basis on monetary policy decisions. Literature suggests optimal decision-making committees consist of smaller sizes, between five to ten members, for example. For comparison, the FOMC consists of 12 members (of which 10 vote) while the BOE’s and BOJ’s monetary policy committees each consist of nine members. Ideally, the composition of the Governing Council’s voting members would more closely reflect the members states’ GDP and populations. The current distribution of votes results in a high inequality of voting power. Governors from smaller member states have a disproportional impact on outcomes relative to governors from large member states. The claim that NCB governors’ voting intentions are unbiased by their national circumstances is not credible. >> Teilen >> Kontakt
Götz Posner: Damian Bryan, der Gründer von SimCorp Coric, ist als Non-Executive Director ins Board des SaaS Reporting Providers Opus Nebula berufen worden. Nähere Informationen enthält die englischsprachige Pressemitteilung (Download-Dokument).
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite The ideal central bank does not have the legal status of ECB or Reichsbank, but that of the Bundesbank
Prof. Richard Werner
Prof. Richard Werner: In my analysis of the ECB, published first in 2003 in my bestseller 'Princes of the Yen: Japan's Central Bankers and the Transformation of the Economy' as chapter 19, and published in 2006 here (and attached) http://www.emeraldinsight.com/doi/pdfplus/10.1016/S1569-3767%2805%2906005-X, I pointed out that the ECB had not, in fact, been modelled on the Bundesbank, as had been variously claimed.
No doubt, the strong track record of the Bundesbank was the main reason why the ECB's promoters felt it was beneficial for them to make such a claim. And since the ECB was located in Frankfurt, the psychological connection was suggestive. But as I show in my work, the truth could not have been further from it. To see this, to understand just what made the Bundesbank different and successful, and to understand just which central bank the ECB was in fact modelled on, one has to go back further into history. The party line pushed by the talking heads and corporate media at the time was that the Bundesbank was so successful, because of its great independence. Hence making the ECB independent meant that the ECB was modelled on the Bundesbank, it wsa said, and thus would be equally successful in its endeavours. I had warned that this was not the case and that, sadly, under the ECB the eurozone was likely to experience massive bank credit-driven asset bubbles, banking crises and large-scale recessions with vast unemployment. As readers know, this warning of mine from 2003 came to pass almost ten years ago, initially in Ireland, Portugal, Spain and Greece. Today Germany is next in line to receive the ECB's bubble/bust treatment. But back to the argument. The official party line that the ECB was modelled on the Bundesbank, was equally independent, and hence was going to be as successful, was based on the simplistic and, in fact, fraudulent, analysis peddled by the European Commission since 1990 (see the commissioned Emerson study 'One Market, One Money', here http://ec.europa.eu/economy_finance/publications/pages/publication7454_en.pdf ), which claimed that greater central bank independence meant lower inflation. James Forder, Deputy Warden of Balliol College, University of Oxford, debunked these claims, proving that data points were 'mysteriously' 'moved' and wrong in crucial and much-cited studies. A careful reworking of the actual data - even within the restricted Emerson framework - showed no such link between central bank independence and low inflation. To repeat, there was in fact no evidence that more independent central banks delivered less inflation. But an even more fundamental problem of the European Commission's approach was its narrow and unjustified focus on inflation as the sole measure of the success of the policies of the central bank. During the 20th century the biggest problem of misguided central bank policy had not been inflation, but the central bank-instigated creation and propagation of large business cycles, asset boom/bust cycles and large-scale banking crises followed by major economic slumps with vast unemployment. The central bank that had excelled in such activity had been the German central bank, first creating an asset bubble in the 1870s, then large-scale deflation in the 1880s, then hyperinflation from 1923 and in the later 1920s and early 1930s the policies that demonstrably brought Adolf Hitler to power. When the post-war experts in Germany analysed this surely most disastrous central bank of a major economy in history, they concluded, in my view entirely correctly, that the main problem was the excessive independence of the central bank and its total lack of meaningful accountability to democratically elected assemblies or parliament. For the Reichsbank had been the most autonomous, independent and unaccountable central bank in history. They concluded that the main task in shaping the post-war German central bank, which was to become the Bundesbank, was to REDUCE its independence and make it meaningfully accountable and subject to instruction and supervision from parliament. The formula was a great success and the Bundesbank made history as, in my view, indeed the best central bank in history. The reader may now understand my concern when I found out that the ECB was, according to the Maastricht Treaty signed in 1993 and its subsequent reflections in European treaties threw overboard this surely most important lesson of German, indeed European monetary history, and abolished the oversight and meaningful accountability that the Bundesbank had to parliament, and adopted point after point of the Reichsbank statutes, which had rendered the Reichsbank since 1923 the most unaccountable central bank in history. The ECB, like the Reichsbank, is not only independent from governments, but independent from any democratically elected assembly or parliament, and according to the ludicrous Article 107 of the original Maastricht Treaty it could even be argued that any criticism or normal democratic debate and attempts by democratic representatives to persuade the leadership of the ECB to adopt sensible policies are ILLEGAL. This explains why I have argued since 2003 (Princes of the Yen) that the ECB is the REVIVED Reichsbank. The ECB is the most unaccountable and independent central bank in history, whose senior staff are international diplomats that cannot be arrested and whose documents cannot be accessed and audited by any court of audit or public prosecutor in the world - it is above the law, just like the Reichsbank and its sister organisation, the Bank for International Settlements. When the Frankfurt fire brigade thought there was a fire in the former ECB Headquarters, they found out that they would not be let into the building, since it is extraterritorial. As a result I also predicted that, just like the Reichsbank, the ECB's decision-makers were likely to abuse such unlimited power, just as Lord Acton, British member of parliament and son of a Bavarian princess, had warned: "Power corrupts. Absolute power corrupts absolutely". This is why I predicted that the ECB was going to oversee the creation of the vast bank credit-driven asset bubbles (with bank credit visibly ballooning by between 20% and 40% for years in the mid-2000s), which were going to be followed by banking crises and again policy-induced long and deep recessions with vast unemployment. Just why the ECB adopted such policies can be learned by reading my book Princes of Yen. It is also important to note that the ECB has consciously shrouded its entire operations and presentation to the public in misinformation. For instance, the ECB has repeatedly claimed - often against fierce opposition of its own staff that had hailed from the Bundesbank - that its monetary policy is made mainly by moving interest rates - hence the move towards negative rates in recent years, on both ends of the yield curve, which has been the result of ECB policies. This is premised on the idea that lower rates will stimulate the economy and is supposed to create the illusion that the ECB has been working hard to stimulate the European economies since the 2008 crisis. But in fact the ECB has worked hard to exacerbate the crises and recessions, notably in Greece and Spain. The latest careful empirical research has shown that the claim that lower interest rates result in higher economic growth (and higher rates slow growth) is not based on any empirical evidence. In fact, the empirical evidence shows the reverse: see the recent study 'Reconsidering Monetary Policy' by Lee and Werner (2018) in the journal Ecological Economics http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800916307510 Concluding, it is clear that the Bundesbank WAS the ideal central bank. It has the best track record of major central banks and under its watch no asset bubble and major banking crisis was allowed in Germany, which was a major achievement - and one that likely made it unpopular among other central banks: The Bundesbank refused to play the boom/bust cycle game. Is it surprising that major political and financial forces developed that colluded to end up stripping the Bundesbank of almost all its powers? And that revived the Reichsbank, which had served its 100% private shareholders apparently so well - alas, in contrast to the general public. (On the Reichsbank, please see the entry 'Reichsbank' in Louis-Philippe Rochon and Sergio Rossi (eds.), The Encyclopedia of Central Banking, Cheltenham: Edward Elgar Publishing, 2015. I, for one, recommend abolishing the ECB and restoring the old status and function of the Bundesbank. Through its multi-faceted monetary policy that made active use of bill re-discounting the Bundesbank ensured that the German banking system would stay decentralised and consist of many thousands of healthy small, local community banks that would deliver funds effectively to productive small and medium-sized enterprises, rendering economic decision-making decentralised, effective and sustainable and delivering high and stable equitable economic growth without crises and without inflation. Why anyone wanted to scrap this marvelous success story is hard to understand. Sadly, the ECB is currently moving to rid the eurozone of its many good community banks, whether in the Netherlands or in Germany, and its interest and regulatory policies are designed to implement Mr Draghi's declared plan to reduce the number of banks in the eurozone. Needless to mention, it is the small banks that the ECB wants to get rid of, not the Goldman Saches of this world. This policy is mistaken, and in the process the ECB is currently creating a significant property bubble in Germany. What follows, is not difficult to predict - it is possible that forces inside the ECB are looking forward to the day when they can use their ever increasing powers (now also in the form of the 'banking union' and SSM) to force all 1,500 German community banks into two or three large banks. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: I agree to quite an extent with Buiter and Mayer, who sound revolutionary but whose ideas are pretty consistent with what I was taught about what a central bank should be and do: take care of financial stability, the payment system and employment while also being the bank of banks and the bank of the government. And oh, inflation should be checked, too while all this has to happen in a transparant and (at arms length, which is however much tighter than the present situation) democratically controlled. In the euro case the central bank should also take care that national central banks should not surreptitiously promote pro-cyclical policies, like the Dutch DNB which has extreme discretionary powers over the pensions funds (which control assets equal to about 300% of GDP). After 2008 DNB forced pension funds to pay less and to force their members to save more; today funds need to pursue policies which will lead to a value of assets equal to 128% of liabilities (i.e. 28% 'equity', which is roughly a whopping 85% of Dutch GDP). Which shows a weak spot in the ideas of Buiter: de-nationalizing central banks will run into resistance. But insisting on contra-cyclical policies of national central banks is just an extension of employment or prosperity oriented central bank policies. A weak point of Mayer: any kind of NGDP linked growth rate of whatever kind of money will run tino troubles as money is not just used for NGDP transactions but also for asset transactions (houses). I'm with Werner on that one. But these are minor quibbles. a larger question: should banks also become credit targeters, instead of money targeters (example: less mortgage related credit, more fixed investment related credit)? In a twisted way, the ECB is, when it comes to bad debts, already traveling that road. Another blast from the past: Tinbergen was too technocratic when he stated that when you have five macro economic targets you need five macro instruments. But a central bank which pays more attention to cyclical stability and anti-fragility (the Euro banking system!) needs more instruments than just the interest rate.
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Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: The European Monetary Union (EMU) is incomplete and dysfunctional. First, it is incomplete, because the quality of book money created by banks through credit extension differs from country to country (depending on the quality of the banks’ credit portfolios and the financial capacity of the governments to support weak banks in their jurisdiction). We have a paper currency union (as euro notes are the same in all member countries), but no monetary union (as deposits differ). Second, EMU is dysfunctional, because the monetary policy of inflation targeting pursued by the ECB has broken down. Since the Phillips curve no longer works, the central banks has lost control over inflation. The ECB-“Insiders” (policy makers and their loyal “watchers”) of course deny that the emperor has no clothes and hope that the Philipps curve would come back at some point. This amounts to a denial of reality.
Against this background, I propose first to complete EMU by introducing a safe bank deposit, i.e., a deposit fully backed by reserve money deposits at the central bank. The safe deposit would turn deposits (like bank notes) into complete substitutes across countries (anyone wanting to read more on this can find it here: Zur Sicherheitsueberpruefung des Originallinks, bitte die ForcePoint (circIT) Analyse durch Anklicken starten.). Second, I propose that the ECB abandon the policy of inflation targeting and adopt a rule for the expansion of reserve money (which would of course translate into the expansion of the safe deposit). The rate of expansion should reflect the expected nominal growth rate of the economy. This rate could only be altered with a two thirds majority in the Governing Council on the basis of an assessment of any structural changes that are expected to change the long-term growth rate of the economy. I am aware that there would be no room for pro-active monetary policy in this regime. In my view, this is its biggest advantage. >> Teilen >> Kontakt
Willem Buiter
Willem Buiter: 1. The ECB should have financial stability as its overriding target. Subject to that it should target price stability and full employment.
2. The NCBs in the euro area should be phased out. They could become branches of the ECB, but that would still leave too many ‘regional branches’. The operational implementation of the monetary and financial stability policies can be decentralized, but with no more than 12 regional branches. These regional coverage of these 12 branches need not coincide with any national territories. The total number of Governing Council members should be capped at 18. The six Board members would be selected by the Council and confirmed by the European Parliament. The (up to) 12 further GC members need not be the heads of the (up to) 12 regional branches. They could be selected through a number of different mechanisms. 3. There would be full profit and loss (“risk”) pooling/sharing between the ECB and the 12 regional branches. All ‘own risk’ activities, assets and liabilities should be phased out asp. 4. Article 123 should be revoked. The ECB should be able to fund sovereigns directly, at its sole discretion. 5. Foreign exchange rate intervention decisions and all actions targeted at the exchange rate except for a material change in the exchange rate regime should be the responsibility of the ECB alone, without any role for the national governments or a possible future Eurozone finance minister. 6. The ECB should not be the leading banking sector supervisor/regulator. Supervisory and regulatory leadership should belong to the EBA, with the ECB in a supportive but subordinate role. 7. All members of the Governing Council should be called upon to testify/give evidence regularly before the European Parliament or ECON. 8. Only the President of the ECB should communicate about central bank policy with the wider public and markets. 9. There should be a vote on every monetary, credit and financial stability decision by the Governing Council. The individual votes should be in the public domain immediately. Individual members can explain each of their votes in writing, within 24 hours of the vote being taken, with the explanations released to the public immediately. 10. There is no central bank that is a role model for such changes, because there is nothing as crazy as the Eurosystem today, and all changes recommended here are constrained by these unfortunate initial conditions. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How would the ideal central bank of the future look like?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference on Thursday afternoon (Dec. 7):
"How would the ideal central bank of the future look like? In which areas does the ECB need to change itself, for example in terms of its targets, organization, communication, collaboration with NCB’s in the euro area. Which central bank could be the role model for such changes?" The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt Coller-Capital-Umfrage: Anteil der Limited Partner, die direkt in Private Equity investieren, hat Höhepunkt erreicht
PR-Agentur Coller Capital
- Der britische Buyout-Markt hat für 44 % der europäischen Private-Equity-Anleger (Limited Partners, LPs) an Attraktivität verloren
- LPs lehnen Quoten als Mittel zur Erhöhung des Frauenanteils in der Private-Equity-Branche ab Der Anteil der institutionellen Investoren (Limited Partners, LPs), die sich direkt an Privatunternehmen ohne Einbeziehung eines Private-Equity-Fonds beteiligen, hat laut dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital den Höhepunkt erreicht. Zwischen 2006 und 2012 verdoppelte sich der Anteil dieser direkt investierenden LPs nahezu. Seither liegt er unverändert bei rund einem Drittel der LPs. Im Gegensatz dazu haben Co-Investments – also Direktanlagen parallel zu einem indirekten Fondsinvestment in dieselbe Firma - zunehmend an Beliebtheit gewonnen: So verdoppelte sich die Zahl der Co-Investoren unter den LPs in den vergangenen zehn Jahren. Auch in der Herangehensweise der LPs an chinesisches Private Equity sind strukturelle Grenzen erkennbar. Der Anteil der Anleger, die in auf China spezialisierte Fonds (im Gegensatz zu regionalen Fonds oder Dachfonds mit Engagement in China) investieren, liegt nun etwa bei der Hälfte der LPs. Das Barometer zeigt, dass dieser Anteil nicht weiter steigen dürfte. Grund für diese Begrenzungen ist keinesfalls, dass Private Equity als Anlageklasse nicht mehr wächst. Insgesamt gesehen beabsichtigen große und kleinere Anleger, die Zahl der Manager, in die sie investieren, entweder beizubehalten oder zu erhöhen. Auch das Volumen des Kapitals, das sie für die Fonds der einzelnen Manager vorsehen, wird nach ihren Angaben steigen. Die Hälfte der Anleger beabsichtigt, die Durchschnittsgröße der investierten Kapitalsumme zu erhöhen, während lediglich einer von zehn eine Reduzierung plant. „Dieses Barometer vermittelt ein interessantes Bild von einer Branche, die weiterhin wächst, deren Form sich aber allmählich festigt“, so Jeremy Coller, CIO von Coller Capital. „Die Anlegergemeinschaft befindet sich nach unserer Einschätzung an einem Scheideweg. Limited Partners, die spezialisierte Ansätze in Bezug auf Private Equity verfolgen, beispielsweise Direktinvestitionen in Privatunternehmen, werden voraussichtlich den Anteil des Kapitals erhöhen, das sie in diese Bereiche investieren. Anleger, die diesen Weg noch nicht eingeschlagen haben, werden dies in Zukunft auch nicht unbedingt tun.“ Michael Schad, Partner bei Coller Capital, merkte an: „Europäische Anleger schätzen Buyouts auf dem europäischen Festland nun als attraktiver ein, während ihr Enthusiasmus für das Vereinigte Königreich nachlässt. Dies ergibt sich aus der Zahl der Anleger, die glauben, dass Buyouts im Vereinigten Königreich als Anlagen weniger attraktiv werden.“ LPs lehnen den Einsatz von Quoten zur Förderung der Beteiligung von Frauen im Private-Equity-Sektor mit überwältigender Mehrheit ab. Drei Viertel der befragten Anleger sind zwar der Ansicht, dass GPs in Bezug auf die Anzahl der Frauen, die sie einstellen und die sie in ihre Anlageausschüsse berufen, ihre Ziele höher stecken sollten, doch lediglich eine geringe Minderheit würde Quoten als Mittel zur Umsetzung dieser Ziele befürworten (einer von zwanzig bzw. einer von zehn LPs). Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden insgesamt 110 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. Auf Anfrage senden wir Journalisten gerne das vollständige Barometer. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
PR-Agentur SimCorp
PR-Agentur SimCorp: Die SimCorp-Experten haben ihre Sicht aufs neue Jahr im "Outlook 2018" in sechs Artikeln zusammengefasst und erläutert (siehe Download-Dokument). Demnach erwarten und empfehlen sie für die Investmentbranche:
- Cloud-Lösungen werden helfen, technologische Komplexität zu bewältigen. - Durch ein Investment Book of Record (IBOR), das Front, Middle und Back Office integriert, entsteht mehr Transparenz. - Institutionelle Investoren in alternativen Assetklassen wie Private Equity, Immobilien und Infrastruktur (Limited Partners) werden neue Anforderungen stellen. - Regulierung und Compliance erfordern strategische Ansätze. - Daten werden zunehmend im Mittelpunkt jeder Tätigkeit stehen. - Die Kommunikation mit den Kunden und das Reporting sind entscheidende Erfolgsfaktoren. SimCorp ist ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche. Für Pressevertreter stellen wir gerne Kontakt zu den Outlook-Autoren her und vermitteln Interviews. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Vorankündigung Coller-Capital-Studie: Nächstes Private-Equity-Barometer erscheint am Montag, den 4. Dezember 2017
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: Für Ihre redaktionelle Planung möchten wir Sie frühzeitig informieren, dass die nächste Ausgabe des halbjährlichen "Coller Capital Global Private Equity Barometers" am Montag, den 4. Dezember, erscheinen wird. Gerne vermitteln wir Vorabinterviews im Laufe der kommenden Woche (Veröffentlichung frühestens am 4. Dezember). Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.
Das Barometer erfasst regelmäßig die Markteinschätzungen, Pläne und Erwartungen von mehr als 100 institutionellen Private-Equity-Anlegern (Limited Partners, LPs) weltweit. Die Ergebnisse sind für die LP-Gesamtheit repräsentativ bezüglich Standort und Art der Investoren, Fondsvolumen und Erfahrungsdauer mit Private-Equity-Investments. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite SimCorp Dimension von Waters Technolgy als beste IBOR Plattform und beste Portfolio Accounting Plattform ausgezeichnet
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gab heute bekannt, dass seine Investment-Management-Lösung SimCorp Dimension in den Kategorien beste IBOR-Plattform (Investment Book of Record) und beste Portfolio Accounting Plattform, bei den 11. jährlichen Buy-Side Technology Awards, als Gewinner ausgezeichnet wurde.
Weitere Informationen enthält die vollständige englische Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gab heute bekannt, dass Thailands Zentralbank sich für SimCorp Dimension als neue Investment-Management-Plattform entschieden hat. Dies dient zur Unterstützung des Reservenmanagements und der geldpolitischen Transaktionen der Reserven in Höhe von USD 226 Milliarden.
Weitere Informationen enthält die vollständige englische Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Services für die globale Finanzdienstleistungsbranche, gab heute die Umfrageergebnisse der nordamerikanischen Buy-Side zu den operativen Auswirkungen von MIFID II bekannt.
Die Umfrage konzentrierte sich auf die Reichweite der Richtlinie außerhalb der Europäischen Union. Mehr als 150 Buy-Side-Teilnehmer aus 68 Unternehmen wurden im Rahmen des Webinars "Der Schritt in Richtung MiFID II: Sicherstellung der Compliance für die nordamerikanische Buy-Side" von SimCorp im September befragt. Weitere Informationen enthält die vollständige englische Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Auf der heutigen 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen in Köln hat Ralf Schmücker, als Sprecher der Geschäftsführung von SimCorp Central Europe zuständig für die Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem deutschsprachigen Luxemburg, die Branche aufgefordert, den vielfältigen Herausforderungen mit ganzheitlichen Ansätzen zu begegnen. „Zeiten des Umbruchs bedeuten immer auch die Chance, neue Strukturen zu schaffen, wo historisch gewachsene Lösungen in einem Unternehmen sich als nicht mehr zukunftsfähig erweisen“, so Schmücker. Dies gelte insbesondere für die IT-Systeme, mit denen Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke ihre Kapitalanlagen verwalten und steuern.
Versicherungen müssten sich in vielen Bereichen umstellen. Die Vermittlerrichtlinie IDD und die Kapitalanforderungen nach Solvency II seien ebenso von hohem Einfluss wie Fragen des Datenschutzes. Über die Niedrigzinspolitik der Notenbanken hinaus müssten Versicherer mit langfristigen ökonomischen Trends wie der sich öffnenden Wohlstandsschere umgehen. E-Commerce und Omnikanalvertrieb veränderten die Branche nachhaltig. Zugleich forderten Online-Riesen wie Google und Amazon auf der einen Seite und kleine Insurtech-Startups auf der anderen Seite die traditionellen Versicherungsunternehmen heraus. Hinzu kämen ein erhöhtes Kostenbewusstsein und wachsende Transparenzanforderungen vieler Kunden. Die verschiedenen Aspekte all dieser Entwicklungen wurden auf der SimCorp Fachtagung für Versicherungen von namhaften Referenten vor rund hundert Fach- und Führungskräften der Branche beleuchtet. Nähere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Die Präsentationsfolien der Referenten können im TEEC-Newsroom im "BLOG: SimCorp Events und Publikatonen" heruntergeladen werden. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp Fachtagung für Versicherungen >> Zinszusatzreserve aus Sicht einer Rating-Agentur - Fluch oder Segen für die Branche?
Lars Heermann
Lars Heermann: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag auf der heutigen 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen in Köln zum Thema: Zinszusatzreserve aus Sicht einer Rating-Agentur - Fluch oder Segen für die Branche?
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Martin Dürr
Martin Dürr: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag auf der heutigen 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen in Köln zum Thema: Alternative Investments – der Megatrend im Praxistest
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen SimCorp Fachtagung für Versicherungen >> MSCI Risk Management Analytics and SimCorp Dimension - an operationally efficient Solution for Insurers
Jens Murmann
Jens Murmann: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem Vortrag auf der heutigen 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen in Köln zum Thema: MSCI Risk Management Analytics and SimCorp Dimension - an operationally efficient Solution for Insurers
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen SimCorp Fachtagung für Versicherungen >> Insurtechs: Revolution oder alter Wein in neuen Schläuchen?
Thomas Münkel
Thomas Münkel, Vorstandsvorsitzender der Coya AG, ging der Frage nach, ob die Digitalisierung tatsächlich eine Revolution für die Versicherungsbranche bedeutet oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen serviert wird. Entscheidend ist nach seiner Ansicht die individuelle Ansprache und Betreuung jedes einzelnen Kunden. Hier lägen die Versicherer traditionell bei der Erstansprache gegenüber anderen Branchen zurück, weil sie immer noch fast ausschließlich über Vermittler agierten. Versicherungen würden meist verkauft und nicht gekauft. Zudem seien die gewohnten Versicherungsangebote nicht wirklich auf den Einzelbedarf zugeschnitten. Die Digitalisierung, der Siegeszug der Laptops und Smartphones, die sprunghafte Leistungssteigerung bei Software, Datenverarbeitung und Datenübertragung führten jedoch zu dramatischen Änderungen und ungeahnten neuen Möglichkeiten. Es müsse gelingen, diese Chance für eine Revolution in der Versicherungsbranche zu nutzen und nicht alten Wein in neue, diesmal digitale Schläuche zu gießen. Zum ersten Mal werde es möglich, viele Kunden gleichzeitig mit vergleichsweise geringem Aufwand im Alltag zu begleiten und ihnen zu helfen, wann und wo sie es gerade brauchen – situativ, proaktiv und individualisiert. Insurtechs spielten dabei eine treibende Rolle, indem sie vor allem an der Kundenschnittstelle für Verbesserungen sorgten und gegenüber den etablierten Versicherungskonzernen bei der Geschwindigkeit im Vorteil seien. Insgesamt ermögliche die Digitalisierung der gesamten Versicherungsbranche die Chance, sich völlig neu zu positionieren und von einem Produktanbieter mit Angeboten, "die keiner will, aber jeder braucht", zu einem gefragten Dienstleister nicht nur im Notfall zu werden.
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Thomas Heinatz
Thomas Heinatz, Senior Principal Financial Services bei der Accenture GmbH, warf einen Blick hinter die Kulissen der Blockchain-Technologie. Angesichts der rasanten Entwicklungen in diesem Bereich erwartet er, dass sich auch die Versicherungsbranche auf Grund des disruptiven Potenzials von Blockchain zunehmend damit befassen wird. Potenzielle Effizienzgewinne durch Blockchain könne es sowohl bei der Administration von Versicherungsverträgen als auch bei der Wertpapierabwicklung im Kapitalbereich geben. Allerdings seien die Voraussetzungen für die Entwicklung einer entsprechenden Marktpraxis, die nötige Rechtssicherheit und die Einhaltung von regulatorischen Rahmenbedingungen erst noch zu schaffen. Ein wichtiger Punkt seien neue Geschäftsmodelle, um die notwendigen Investitionen in Blockchain-Infrastruktur zu rechtfertigen. Seiner Empfehlung nach sollten die Versicherer bereits jetzt im Zuge der Entwicklung ihrer digitalen Agenda daran arbeiten.
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen SimCorp Fachtagung für Versicherungen >> Von der Herausforderung zur Chance: Wie kann SimCorp Versicherungen dabei unterstützen?
Dr. Ralf Schmücker
Dr. Ralf Schmücker: Im Download-Dokument finden Sie die Präsentationsfolien zu meinem einleitenden Vortrag auf der heutigen 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen in Köln.
Zeiten des Umbruchs bedeuten immer auch die Chance, neue Strukturen zu schaffen, wo historisch gewachsene Lösungen in einem Unternehmen sich als nicht mehr zukunftsfähig erweisen. Dies gilt insbesondere für die IT-Systeme, mit denen Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke ihre Kapitalanlagen verwalten und steuern. Das Asset-Liability-Management, also das Abstimmen des verfügbaren Kapitals und seiner Erträge auf die zu erwartenden Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Versicherten, stellt in Zeiten unverändert niedriger Zinsen und weiter wachsender regulatorischer Anforderungen höchste Anforderungen an die Vermögensverwaltung. Umfassende und integrierte Asset-Management-Systeme wie SimCorp Dimension leisten hierbei wertvolle Hilfe und stellen deshalb einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Dies belegt die stetig wachsende Kundenzahl von SimCorp. So erwachsen aus den aktuellen Herausforderungen Chancen für die Zukunft. Versicherungen müssen sich in vielen Bereichen umstellen. Die Vermittlerrichtlinie IDD und die Kapitalanforderungen nach Solvency II sind ebenso von hohem Einfluss wie Fragen des Datenschutzes. Über die Niedrigzinspolitik der Notenbanken hinaus müssen Versicherer mit langfristigen ökonomischen Trends wie der sich öffnenden Wohlstandsschere umgehen. E-Commerce und Omnikanalvertrieb verändern die Branche nachhaltig. Zugleich fordern Online-Riesen wie Google und Amazon auf der einen Seite und kleine Insurtech-Startups auf der anderen Seite die traditionellen Versicherungsunternehmen heraus. Hinzu kommen ein erhöhtes Kostenbewusstsein und wachsende Transparenzanforderungen vieler Kunden. Die Präsentationsfolien geben einen Überblick darüber, wie SimCorp seine Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützt. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Morgen in Köln: 16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen - alle Vorträge zum Download im TEEC-Blog "SimCorp Events und Publikationen"
PR-Agentur SimCorp
PR-Agentur SimCorp: Auf der morgen in Köln stattfindenden "16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen" (Beginn um 9 Uhr im Hotel im Wasserturm, Kaygasse 2) informieren sich Fach- und Führungskräfte aus der Versicherungsbranche über aktuelle Themen rund um die Kapitalanlage von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Versorgungswerken. Die Agenda, die Referenten und ihre Vortragsthemen finden Sie im Download-Dokument.
Die Präsentationsfolien der Vorträge stellen wir im TEEC-Blog "SimCorp Events und Publikationen" nach Vortragsende zum Download zur Verfügung. Falls in Ihrem TEEC-Account für diesen Blog der "Push-Service special" eingestellt ist, erhalten Sie sie zudem per E-Mail zugeschickt. Die Einstellung können Sie auf Ihrer TEEC-Webseite direkt im Blog oder über den Link "Mein Push-Service" prüfen und verändern. Gerne stehen wir für Rückfragen der Presse zur Verfügung und stellen auf Wunsch Kontakt zu den Referenten her. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite SimCorp renditestark: Platz 3 unter den 500 größten Börsenunternehmen Europas (aktuelle Studie des manager magazins)
PR-Agentur SimCorp
PR-Agentur SimCorp: Das manager magazin hat im soeben erschienenen Novemberheft seine jährliche Studie veröffentlicht, welche der 500 größten Börsenunternehmen Europas die Renditeerwartungen der Anleger am stärksten übertroffen und am meisten Wert für ihre Investoren geschaffen haben. Dafür haben Berater von Deloitte und ein Team der Ruhr-Universität Bochum mehr als 180.000 Daten aus Geschäftsberichten und Datenbanken ausgewertet. SimCorp ist in dieser Untersuchung erstmals vertreten und belegt auf Anhieb Platz 3. Nachfolgend Auszüge aus dem Bericht des manager magazins:
"... Die mit Abstand spektakulärste Performance hat zuletzt SimCorp hingelegt. Der Softwareanbieter aus Kopenhagen katapultierte sich mit einer Gesamtkapitalrendite von 61,8 Prozent von null auf Rang drei in der Rangliste der größten Wertschöpfer. ... Die Firma wird mit zunehmendem Reifegrad immer besser. Denn sie gewinnt für ihre einheitliche Software stetig neue Vermögensverwalter als Kunden. Die Skalierbarkeit ihres digitalen Geschäftsmodells ermöglicht den Dänen eine hohe und steigende Gesamtkapitalrendite. Die Umsätze sollen bis 2020 jedes Jahr zweistellig wachsen – ohne dass die Kosten mitziehen. Die Aufwendungen sind in den vergangenen Jahren stets weniger stark geklettert als der Erlös, die Marge verbesserte sich dadurch pro Jahr um einen Prozentpunkt, auf zuletzt 23 Prozent. "So soll es auch in den kommenden Jahren weitergehen", verspricht der CEO. …"Unsere Kunden konnten in der Finanzkrise sofort ihr Portfolio neu bewerten und reagieren", sagt (Klaus) Holse stolz. Angesichts der Summen, die da auf dem Spiel stehen, fallen SimCorps jährliche Lizenz- und Wartungsgebühren kaum ins Gewicht. … Was viele Geldmanager bislang davon abhielt, das System von SimCorp zu installieren, waren nicht die Gebühren für die Softwarenutzung. Es ist vielmehr die enorme Komplexität, die ein solcher Systemwechsel mit sich bringt. Doch die IT-Dinosaurier bekommen nun gleich von zwei Seiten Druck: Zum einen verlangen die Aufsichtsbehörden mehr Transparenz und ein besseres Risikomanagement, was ohne moderne Systeme extrem aufwendig ist. Zum anderen sind die Kunden kaum noch bereit, für ihre Vermögensverwaltung hohe Gebühren zu bezahlen. Dank der von SimCorp digitalisierten Abläufe lassen sich die Kosten spürbar senken. Der US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae gibt an, 80 Prozent der manuellen Tätigkeiten mit dem SimCorp-System automatisiert zu haben. …" >> Teilen >> Kontakt Einladung zur „16. SimCorp Fachtagung für Versicherungen 2017“ am 25. Oktober in Köln, Hotel im Wasserturm, Kaygasse 2
Götz Posner
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, lädt Sie ein, sich auf der jährlichen SimCorp-Fachtagung für Versicherungen über aktuelle Themen rund um die Kapitalanlage von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Versorgungswerken zu informieren. Seien Sie dabei, wenn sich führende Vertreter der Branche zum Austausch treffen.
Die Gastreferenten kommen in diesem Jahr von Coya, MSCI, Accenture, Assekurata und Faros. Moderator ist wiederum der bekannte Versicherungsjournalist Herbert Fromme. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Den Programmablauf und Details zu den Referenten finden Sie im Download-Dokument und auf http://www.versicherungsfachtagung.de. Anmeldung per E-Mail an info@northoff.com oder events-germany@simcorp.com. Pressevertreter können sich direkt hier auf der TEEC-Webseite anmelden im Menüpunkt "EINLADUNGEN / Presseeinladungen" (dort im rechten Bildschirmbereich auswählen: "Zusage oder Absage?"). Ihren Anmeldestatus können Sie jederzeit verändern. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Das SZ Magazin der Süddeutschen Zeitung hat bei der diesjährigen Vergabe des Deutschen Journalistenpreises (djp) zwei der sechs Themenpreise erhalten. Die weiteren Auszeichnungen gingen an Autoren der WirtschaftsWoche, der ZEIT, der Welt am Sonntag und des Wirtschaftsmagazins Capital.
Alle Preisträger und eine kurze Beschreibung ihrer Artikel finden Sie in der ausführlichen Pressemitteilung (Download-Dokument). Die prämierten Beiträge können auf http://www.djp.de im pdf-Format heruntergeladen werden. Für Glückwünsche und Kommentare ist auf Twitter das Hashtag #2017djp eingerichtet. Die Sieger wurden gestern Abend in Frankfurt am Main bekannt gegeben und geehrt. Anschließend feierten 200 Gäste „die journalistenparty“ im Westhafen Pier 1 direkt am Mainufer. Mit dem djp würdigen sechs Unternehmen aus verschiedenen Branchen als djp-Partner die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat: Clariant, Daimler, Deutsche Asset Management, Pictet-Gruppe, GLS und Randstad. Empfehlungen für den djp 2018 können Sie ab sofort über den entsprechenden Link auf Ihrer persönlichen TEEC-Webseite abgeben. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Die vorletzte Stufe des diesjährigen Auswahlverfahrens für den DEUTSCHEN JOURNALISTENPREIS Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp) ist erreicht: 25 Artikel von 40 Autoren aus den Themengebieten Bank & Versicherung, Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Vermögensverwaltung sowie Offenes Thema hat die Jury nominiert. Sie können unter http://djp.de/preisverleihung_gewinner2017.html eingesehen werden.
Die Artikel sind erschienen in elf verschiedenen Medien. Mehrfach in den Nominierungsrängen vertreten sind die WirtschaftsWoche mit fünf, das Handelsblatt mit vier und das Wirtschaftsmagazin Capital mit drei Beiträgen. Jeweils zwei Artikel stammen aus der Welt am Sonntag, dem manager magazin, dem SZ Magazin, der Wochenzeitung Die Zeit und dem Online-Medium Perspective Daily. Mit je einem Beitrag sind die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und der Weser-Kurier aus Bremen vertreten. Drei Journalisten haben mit gleich zwei Beiträgen eine Nominierung erreicht: Corinna Nohn vom Handelsblatt sowie Simon Book und Andreas Menn von der WirtschaftsWoche. Insgesamt waren 327 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 380 Beiträgen aus 77 Medien im Wettbewerb 2017 vertreten. Preisverleihung und Party am 28. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 28. September, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder rund 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden oder hier auf der TEEC-Webseite im Bereich "EINLADUNGEN / djp-Preisverleihung". Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt, Wirtschaftsvertreter können Eintrittskarten erwerben. Mit dem djp würdigen sechs Unternehmen aus verschiedenen Branchen als djp-Partner die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat: Clariant, Daimler, Deutsche Asset Management, Pictet-Gruppe, GLS und Randstad. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Götz Posner: CNP Assurances, Frankreichs führender Personenversicherer und Europas viertgrößter Lebensversicherer, ist der Gewinner des SimCorp Awards 2017. Nähere Informationen dazu enthält die englischsprachige Pressemitteilung (Download-Dokument).
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Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Lösungen und -Dienstleistungen für die globale Finanzdienstleistungsbranche, und TradingScreen Inc. (TS), der führende Anbieter von Multi-Assetklassen Execution Management Systemen (EMS), schließen eine neue strategische Allianz. Durch die Kombination von SimCorps und TS's Know-how und Produkten im Auftrags- und Ausführungsmanagementsystem (OEMS) bietet die Allianz eine übergreifende Abdeckung der Anlageklassen auf der globalen Buy-Side-Basis in einer nahtlosen und engmaschigen Lösung für den gesamten Investment- und Handelslebenszyklus.
Weitere Informationen enthält die vollständige englische Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Auf http://www.djp.de stehen seit heute die Namen der Finalisten im Wettbewerb um den DEUTSCHEN JOURNALISTENPREIS Wirtschaft | Börse | Finanzen 2017 (djp).
380 eingereichte oder empfohlene Print- und Online-Artikel aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, recherchiert und geschrieben von 327 Journalistinnen und Journalisten aus 77 Medien, wurden in den letzten Wochen von einer hochrangigen Jury gesichtet. 66 Artikel aus der Feder von 84 Autoren haben es ins Finale geschafft, wurden also für eine Nominierung in die engere Wahl genommen. In einer Woche am 21. September wird veröffentlicht, welche dieser Beiträge für den djp 2017 nominiert sind. Preisverleihung und Party am 28. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 28. September, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder rund 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden oder hier auf der TEEC-Webseite im Bereich "EINLADUNGEN / djp-Preisverleihung". Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Dr. Olaf Janke: In der heutigen Börsen-Zeitung berichtet Silke Stoltenberg unter der Überschrift "Berater machen Assetmanagern Konkurrenz" (Seite 2), dass "neue Angebote in der betrieblichen Altersvorsorge Fondsgesellschaften in die Quere kommen". Bislang beschwerten sich in Deutschland nur vereinzelt Assetmanager über die neue Konkurrenz durch Consultants; beim BVI sei das Thema noch nicht von den Mitgliedern eingebracht worden. In England aber überprüfe die Aufsicht bereits die Berater wegen möglicher Interessenkonflikte. - Ein detaillierter, lesenswerter Beitrag.
>> Teilen >> Kontakt
Volker Northoff
Volker Northoff: Gerade hat Deutsche-Bank-CEO John Cryan seine Keynote auf der Handelsblatt-Tagung "Banken im Umbruch" in Frankfurt beendet. Sechs Thesen hat er dabei aufgestellt:
1. Die Zeit des billigen Geldes in Europa sollte trotz des starken Euros enden. Es gebe Anzeichen von Blasen in immer mehr Marktbereichen. 2. Niedrigzinsen verzerren den Wettbewerb erheblich. 3. Europas Bankenmarkt braucht mehr Konsolidierung. 4. Deutschland muss sich entscheiden, ob es starke Banken haben will. 5. Deutschland und Frankfurt bestimmen selbst, wie stark sie vom Brexit profitieren. 6. Es kommt auf die Infrastruktur an. Hier müsse Deutschland aufholen. London sei einzigartig, aber Frankfurt habe gute Voraussetzungen als Sitz wichtiger Aufsichtsbehörden, mit zahlreichen Kanzleien und Beratungsfirmen und seinem internationalen Flughafen. Nachher spricht Wolfgang Schäuble ... >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: The ECB Shadow Council backs a reduction in the central bank's asset-purchasing program from the start of 2018, but says an announcement can wait until October's meeting. In the meantime, the ECB should look through the rising euro.
Compared to three months ago, members lowered their inflation forecast slightly from an average of 1.6 percent to 1.5 percent this year, in line with the ECB's staff projections from June. The Shadow Council’s mean forecast for GDP growth on the other hand was revised upwards from 1.8 percent to 2.1 percent for this year, above the ECB staff projections of 1.9 percent from June. While two members of the Shadow Council called for a tapering of the Asset-Purchasing Program to begin immediately, most members argued the ECB's credibility and forward guidance dictates that the APP program should remain in place at its current level until the end of the year, to avoid additional market volatility. Given that, a number of members noted there was no rush for the ECB to clarify its 2018 intentions at the September governing council meeting. October would be more appropriate for an initial announcement, while the details could even be left until December. Most members agreed that December would be too late for an initial announcement of 2018 plans. Shadow Council members broadly agreed the ECB could afford to look through the recent appreciation of the euro currency against the dollar, rather than adjust policy in light of that appreciation. One member however suggested council members could use communication via speeches to keep the euro from appreciating further. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Willem Buiter
Willem Buiter: I favour keeping interest rates constant for the foreseeable future, unless measures of underlying inflation drop materially below our forecasts for headline inflation. Were they to do so, I would favour a 25bps cut in all three policy rates.
I favour an immediate halt to asset purchases. The minor desirable effect they have through asset prices (including the effective nominal exchange rate) is dominated by the blatant back-door mutualization of sovereign debt that they represent de facto (despite the supposed ‘own risk’ nature of most of the PSPP purchases). These quasi-fiscal actions are illegitimate and will ultimately undermine the independence of the ECB. By making it unnecessary for the fiscally fragile nations (especially Italy) to put their houses in order (through radical supply-side reforms and intelligent reform of fiscal rules and institutions, including tax base broadening, materially reducing public expenditure as a share of GDP etc.), they are also threatening to invite a breakup of the Eurozone through a voluntary exit of the strong. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: I recommend a status quo on rates and the announcement of the APP continuation behind the end of this year for another 6 months and at 40 bn monthly purchases instead of 60 bn. Reinvestment policy should also be clarified, so that changes in flows and stock can be fully assessed by market participants. Such transparency should help avoiding overreaction on long term yields.
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Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: The ECB should make clear that it is ready to guarantee the refinancing of existing government debt against reasonable rates (including Greece). At this moment we still run the risk that government interest rates for whatever reason (election of a Berlusconi paragon?) suddenly explode even when a country runs a government surplus and with as a consequence a disorderly disruption of the Euro area. This is avoidable, so why should we want to run that risk? Aside: restricting the contingent liabilities of the government by forcing banks to increase equity to a more reasonable level will solve at least part of the problem of the sustainability of government debt.
At the same time, wage pressures are ever lower while expenditure based measures of inflation are subdued which means that there is little reason for higher rates. Asset price inflation is rampant in some countries (houses!) but the possibilities for macroprudent policies are, when it comes to house prices, far from exhausted (interest deductions still exist, land taxes are often low to non-existent etc.) though, with regard to house prices, there are quite some differences between developments in Germany (high house price inflation) and Italy (stagnant/declining) are sizeable. These differences indicate that national macropru policies are more appropriate than Eurozone wide policies. Aside: abolishing interest rate deductions will solve part of the problem of the sustainability of government expenditure and, in the very long run, household debt – a win-win situation. All in all I do not see reason to raise rates, surely not when we also take the very strong increase of the exchange rate of the Euro into account. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: The rise of the euro has broadly offset the easing of domestic financial conditions (FCI) so that monetary conditions in the euro area (MCI) have not changed since the beginning of this year (see accompanying chart). With the economic recovery having gained more traction the ECB’s asset purchase program ought to be phased out, even if the ECB followed its own logic. Failure to do so in a timely manner would expose more clearly that the ECB is operating under fiscal dominance. (Since this is probably the case I expect the ECB to drag out the exit from its non-standard policies as long as it possibly can).
>> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: What implications has the recent rise of the Euro for the monetary policy of the ECB?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference tomorrow afternoon:
What implications has the recent rise of the Euro for the monetary policy of the ECB? Should the ECB do anything about it if it continues? Should the ECB phase down its bond purchases in September? If so, should it present a clear plan or rather take a flexible approach? The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Götz Posner: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Software und Services für die Finanzindustrie weltweit, hat im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz von 148,2 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 12,9 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Umsatz im ersten Halbjahr 2016. In lokaler Währung betrug das Wachstum 12,8 Prozent. Das EBIT erreichte 2017 im ersten Halbjahr 23,4 Millionen Euro gegenüber 22,6 Millionen Euro in 2016, wovon 1,2 Millionen Euro auf Währungsgewinne entfielen. Zum 30. Juni 2017 war ein Umsatz fürs Gesamtjahr von 268 Millionen Euro vertraglich gesichert. Das sind 33 Millionen Euro mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2016. Die Prognose eines Umsatzwachstums zwischen neun und 14 Prozent für 2017 in lokaler Währung bleibt unverändert.
Weitere ausführliche Informationen enthält die vollständige englische Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
>> 380 Artikel von 327 Journalisten aus 77 Medien
>> Bekanntgabe der Finalisten: 14. September >> Bekanntgabe der Nominierten: 21. September >> 31.000 Euro Preisgeld auf sechs Themengebieten 380 Print- und Online-Artikel rund um das Wirtschaftsgeschehen der letzten zwölf Monate liegen der Jury des DEUTSCHEN JOURNALISTENPREISES Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp) im diesjährigen elften Auswahlverfahren vor. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 327 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erschienen sind sie in 77 verschiedenen Medien. Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 28. September, in Frankfurt am Main „die journalistenparty“ statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden. Hauptberufliche Journalisten haben freien Eintritt, für Wirtschaftsvertreter gilt ein Frühbucherrabatt bei Kartenbestellung bis zum 31. August. Seit 2007 prämiert der djp jährlich herausragende journalistische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit Themen aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen befassen. Damit würdigen zur Zeit sechs Unternehmen aus verschiedenen Branchen als djp-Partner die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat: Clariant, Daimler, Deutsche Asset Management, Pictet-Gruppe, GLS und Randstad. Mit ihrer Unterstützung lobt „The Early Editors Club“ Themenpreise für die Gebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Bank & Versicherung sowie Vermögensverwaltung aus. Darüber hinaus schreibt der TEEC den djp Offenes Thema aus, der Beiträge über andere Wirtschaftsbereiche erfasst. In den Themenbereichen „Bank & Versicherung“ und „Vermögensverwaltung“ lobt die Fidor Bank als neuer Förderer einen Sonderpreis „Fintech“ aus. Ebenfalls neu als djp-Förderer ist das Energieunternehmen E.ON. Weitere Förderer sind news aktuell, Business Wire, Frankfurt Main Finance, rmtv und die K&K Verlagsanstalt. Das Gesamtpreisgeld 2017 beträgt 31.000 Euro. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Morgen am 15. Juli endet die Frist für Einreichungen und Empfehlungen für den Deutschen Journalistenpreis 2017 (djp). Mit Unterstützung des djp-Förderers Fidor Bank loben wir erstmals einen Sonderpreis aus für Artikel, die sich mit dem Thema "Fintech" befassen. Beiträge hierüber nehmen zum einen am normalen Hauptwettbewerb um den djp Bank & Versicherung (siehe Download-Dokument) bzw. den djp Vermögensverwaltung teil und haben die zusätzliche Chance auf eine Auszeichnung mit dem Sonderpreis.
Der Jury für den mit 1.000 € dotierten Sonderpreis Fintech gehören an: Claus Döring - Chefredakteur, Börsen-Zeitung Prof. Dr. Andreas Hackethal - Goethe-Universität Frankfurt, House of Finance Benjamin Heimlich - Redaktionsleiter, VentureCapital Magazin Matthias Kröner - CEO und Gründer, Fidor Bank Selbstverständlich können bis einschließlich morgen auch noch Artikel zu anderen Wirtschafts- und Finanzthemen eingesandt werden. Das Gesamtpreisgeld beträgt 31.000 Euro. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Der DEUTSCHE JOURNALISTENPREIS Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp) wird 2017 erstmals von der Daimler AG als Partner des Themas "Mobilität & Logistik" unterstützt. In den Themenbereichen "Bank & Versicherung" und "Vermögensverwaltung" lobt die Fidor Bank als neuer Förderer einen Sonderpreis "Fintech" aus.
Bis zum 15. Juli können auf http://www.djp.de preiswürdige Artikel aus deutschsprachigen Print- und Online-Medien von den Autoren eingereicht oder von Lesern empfohlen werden. Seit 2007 prämiert der djp jährlich herausragende journalistische Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit Themen rund um das Wirtschaftsgeschehen befassen. Damit würdigen zur Zeit sechs Unternehmen aus verschiedenen Branchen als djp-Partner die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis der Strukturen und Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hat. Neben Daimler sind dies Clariant, Deutsche Asset Management, Pictet & Cie, GLS Group und Randstad. Mit ihrer Unterstützung lobt der Veranstalter "The Early Editors Club" (TEEC) Themenpreise für die Gebiete Bildung & Arbeit, Innovation & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik, Bank & Versicherung sowie Vermögensverwaltung aus. Darüber hinaus schreibt der TEEC den djp Offenes Thema aus, der Beiträge über andere Wirtschaftsbereiche erfasst. Das Gesamtpreisgeld 2017 beträgt 31.000 Euro. Ein Fünftel der Preisgelder fließt an gemeinnützige Zwecke. Preisverleihung und djp-Party am 28. September in Frankfurt Zur Bekanntgabe der Preisträger findet am Donnerstag, den 28. September, in Frankfurt am Main "die journalistenparty" statt, zu der wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Eintrittskarten für das jährliche Top-Treffen der deutschsprachigen Wirtschaftspresse können online auf http://www.djp.de bestellt werden. Journalisten haben freien Eintritt, für Wirtschaftsvertreter gilt ein Frühbucherrabatt bei Kartenbestellung bis zum 15. August. Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Antonia Kögler
Antonia Kögler: Die Oldenburgische Landesbank (OLB) wechselt den Besitzer. Der Versicherer Allianz verkauft seinen Anteil von 90,2 Prozent an die Bremer Kreditbank (BKB), hinter der der US-Finanzinvestor Apollo steht. Der Kaufpreis beträgt 300 Millionen Euro. Die restlichen Anteile liegen bei Kleinaktionären, die ein Übernahmeangebot erhalten werden.
Die Regionalbank aus Oldenburg gehörte seit 2001 zur Allianz. Apollo will die Landesbank an die Bremer Kreditbank anschließen, die auch als Käufer auftritt. Ob es für Apollo der letzte Schachzug in Sachen Konsolidierung des norddeutschen Bankenmarkts gewesen ist, bleibt noch abzuwarten. Der Investor hatte auch Interesse an der HSH Nordbank signalisiert, die bis 2018 privatisiert werden muss. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Florian Bamberg
Florian Bamberg: Das deutsche Mittelstands-M&A-Geschäft regiert keine Bank oder Corporate-Finance-Boutique, sondern ein Wirtschaftsprüfer: Ernst & Young (EY) nimmt im aktuellen Midmarket-M&A-Ranking von Thomson Reuters – gemessen am Gesamtvolumen der beratenen Deals – den ersten Platz ein und lässt damit die etablierten Player im Einfädeln von Fusionen und Übernahmen hinter sich.
EY hat demnach im ersten Halbjahr 2017 im deutschen Mid-Market zehn Transaktionen im Gesamtwert von knapp 1,6 Milliarden US-Dollar beraten. Die traditionsreiche M&A-Boutique Rothschild muss sich mit 14 Deals im Volumen von 1,4 Milliarden US-Dollar mit Platz 2 zufriedengeben, die Großbank JP Morgan landet mit 6 Deals im Volumen von knapp 1,2 Milliarden US-Dollar auf Platz 3. Thomson Reuters definiert Übernahmen mit einer zugrunde liegenden Unternehmensbewertung von bis zu 500 Millionen US-Dollar als Mid-Market-Deals. Es ist das erste Mal, dass eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Big Four auf dem ersten Platz des Midmarket-M&A-Rankings landet. Darin spiegelt sich das Bemühen von PwC, EY, KPMG und Deloitte wieder, jenseits ihres Kerngeschäfts zu wachsen. Denn die Prüfung von Konzernen und Unternehmen ist längst kein Wachstumsfeld mehr, der Markt ist gesättigt. Dazu kommt, dass durch die anstehende, gesetzlich vorgeschriebene, so genannte Prüferrotation viele Mandate der Big Four im Kerngeschäft auf dem Spiel stehen. Die Wirtschaftsprüfer argumentieren im Kampf um Beratungsmandate vor ihren gegenwärtigen und ehemaligen Prüfungskunden damit, dass sie das Unternehmen ja schon kennen und damit der logische Anbieter von Beratungsleistungen seien. Dass die Big Four dabei einen gewissen Erfolg haben, zeigt sich nicht erst jetzt: 2016 erzielten Deloitte und EY in Deutschland schon mehr Umsatz mit Beratungsmandaten als mit Prüfungsleistungen. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
PR-Agentur Coller Capital
PR-Agentur Coller Capital: Mehr als die Hälfte der institutionellen Private-Equity-Anleger (Limited Partners, LPs) rechnet damit, innerhalb der nächsten fünf Jahre Ziel einer ernsten Cyber-Attacke zu werden, obwohl in den letzten Jahren nur einer von zwanzig LPs tatsächlich angegriffen wurde. Dies geht aus dem jüngsten Global Private Equity Barometer von Coller Capital hervor. Die zunehmenden Sicherheitsbedenken wirken sich auch auf die Beziehungen zwischen den LPs und ihren Fondsmanagern (General Partners, GPs) aus: Etwa die Hälfte der Anleger fordert, dass in den nächsten Jahren eine Beurteilung von Cyber-Risiken sowohl bei den GPs selbst als auch bei ihren Portfoliounternehmen vorgenommen wird.
Die meisten LPs räumen ein, dass ihre Private-Equity-Renditen durch Änderungen in ihren eigenen Organisationen gesteigert werden könnten: - Zwei Drittel der LPs glauben, dass Änderungen bei der Rekrutierung von Personal und bei der Beschaffung zu höheren Renditen führen würden. - Drei Fünftel denken, dass eine Neugestaltung ihrer Investitionsentscheidungsprozesse die Renditen steigern würde. - Und die Hälfte ist der Ansicht, dass die Renditen durch Änderungen an ihren Governance- und Managementstrukturen erhöht werden könnten. Drei Viertel der Anleger glauben zudem, dass ihre Private-Equity-Programme durch die bessere Nutzung von Daten externer Anbieter optimiert werden könnten. „Private Equity bleibt eine renditestarke Anlageklasse“, so Jeremy Coller, CIO von Coller Capital. „Es zeigt sich jedoch, dass die Ergebnisse der Limited Partners stark davon abhängen, wie sie am Markt agieren. Investoren, deren Strukturen oder Beschaffungsmodelle nicht zeitgemäß sind, werden nicht in der Lage sein, die Private-Equity-Renditen für die Begünstigten der Fonds zu optimieren.“ Michael Schad, Partner bei Coller Capital, merkt an: „Die Anlageklasse Private Equity ist weiterhin im Wachstumsmodus und die Renditen sind nach wie vor sehr stark. In einem insgesamt sehr positiven Marktumfeld ist es interessant zu sehen, dass LPs in den nächsten Jahren attraktive Investitionsmöglichkeiten unter anderem in Special Situations und Distressed Debt sehen - Marktbereiche, die von Volatilität und Problemen einzelner Unternehmen profitieren.“ Chancen und Risiken Die Anleger erwarten, dass sich die Aussichten für Private Equity sowohl kurz- als auch mittelfristig weltweit weiter verbessern werden. Die einzige Ausnahme ist der Private-Equity-Sektor in Nordamerika, dessen Aussichten kurzfristig als unsicherer eingeschätzt werden, was zum Teil auf Ungewissheit über mögliche steuerliche und regulatorische Änderungen sowie deren Folgen für den Sektor zurückzuführen ist. Der zuversichtliche Ausblick spiegelt die insgesamt positive Einschätzung der Anleger hinsichtlich der Aktienmärkte wider. Die Hälfte der LPs ist der Auffassung, dass sich das Verhältnis von Private Equity zu börsengehandeltem Beteiligungskapital in den nächsten Jahren zugunsten von Private Equity ändern wird – nur 6 Prozent der LPs gehen von einer entgegengesetzten Entwicklung aus. Die optimistische Einschätzung der Limited Partners bedeutet aber nicht, dass sie blind gegenüber den Risiken der Anlageklasse sind. Neun von zehn LPs halten hohe Preise bei Investitionen für ein Risiko für die Private-Equity-Renditen – und weit mehr als die Hälfte (60 Prozent) sehen im Protektionismus eine echte Bedrohung. Die Präferenzen der Anleger bei Investitionen im Energiesektor gehen regional stark auseinander, wobei LPs in Nordamerika Öl- und Gasinvestitionen gegenüber erneuerbaren Energien vorziehen und Investoren in Europa und Asien-Pazifik erneuerbare Energien gegenüber fossilen Energiequellen bevorzugen. Die meisten Limited Partners setzen weiterhin stark auf Private-Equity-Investitionen im asiatisch-pazifischen Raum, obwohl die bisherigen Renditen schwächer ausgefallen sind als in Nordamerika und Europa. Trotz des anhaltenden Engagements gibt mehr als die Hälfte der LPs an, bei der Wahl der GPs, Länder und Anlagestrategien in der Region selektiver vorzugehen. Weitere Umfrageergebnisse enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). Befragt wurden insgesamt 110 Private-Equity-Investoren aus aller Welt. Die Ergebnisse des Barometers sind für die Gesamtheit der LPs im Hinblick auf Anlegerstandort, Art der investierenden Organisation, verwaltetes Gesamtvermögen und Zeitraum der Erfahrung mit Private-Equity-Anlagen global repräsentativ. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Markus Dentz: Hoch gepokert, viel verloren: Premierministerin Theresa May hat bei den Neuwahlen des britischen Parlaments die absolute Mehrheit verpasst. Das Pfund bricht ein, der Brexit-Zeitplan gerät in Gefahr. Waren die Marktteilnehmer bislang von einem harten Brexit ausgegangen, scheint nun eine sanftere Trennung wahrscheinlicher. Welche denkbaren Folgen das britische Wahl-Chaos für Treasurer hat, lesen Sie hier:
http://www.dertreasurer.de/news/risiko-management/die-folgen-des-britischen-wahl-chaos-fuer-treasurer-58401 >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: The ECB Shadow Council expects no real change to monetary policy in June but does say it’s time to change the central bank’s forward guidance. Growth and inflation risks are no longer to the downside. The ECB should adjust its opening statement to reflect that new reality, most members agreed. Yet many members said they believe low inflation in the euro zone remains a problem that must be addressed. Some noted the lack of strong wage growth, which had surprised to the downside and must be taken into account.
The ECB should eliminate its reference to the possibility of lower rates in future and instead reflect a more balanced outlook on the path of rates going forward. Members also broadly agreed the ECB should tweak its forward guidance when it comes to the sequencing of tapering. While all agreed the ECB should end its asset purchasing program before raising interest rates, most members said the central bank should remove its reference to interest rates being raised “well past” the end of APP to provide additional flexibility. In the words of one member, this was an “unnecessary time commitment” and the “well” reference should be removed from the statement. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Dr. Jörg Krämer
Dr. Jörg Krämer: Ich plädiere nach wie vor für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, weil das Makro-Umfeld (insb. das ordentliche Wirtschaftswachstum) nicht mehr einen negativen Einlagensatz rechtfertigt. Darüber hinaus haben die extrem niedrigen Leitzinsen bereits jetzt zu einer viel zu hohen Bewertungen bei Staats- und Unternehmensanleihen geführt. Ein Ende der lockeren Geldpolitik ist also auch mit Blick auf die Finanzstabilität geboten.
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Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: I would argue in favour of leaving both policy dimensions (interest rates, asset purchases) as is. But I would be in favour of amending the risk assessment around the outlook and the forward guidance and remove the reference to downside risks and the possibility of additional policy rate reductions and additional asset purchases. I think a balanced assessment is more appropriate in the current environment.
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Prof. Richard Werner
Prof. Richard Werner: The ECB's monetary policy has had the effect of prolonging the recession in the periphery countries, while causing major long-term economic problems in the central countries. The policy should be reversed immediately.
Specifically, the policy to push down the long end of the yield curve and impose ultra-low and negative short-term interest rates has damaged the majority of banks in the eurozone, which are the thousands of small-scale, local community banks that mainly engage in productive lending to SMEs. A flat yield curve and negative interest rates mean that these banks are being driven out of business. At the same time, the ECB's bank regulation policies, together with the EU bank regulation, have made small banking operations far less viable. Essentially, a massive regulatory burden has been imposed on the healthy and helpful community banks, while the big banks are effectively given a regulatory advantage. Thus the ECB has caused the merger boom among small banks that has sharply reduced the number of banks in the last 5 years in the eurozone. In other words, the ECB has succeeded in its policy, declared by Mario Draghi in 2016, that "there are too many banks in the eurozone" and it has been reducing the number of banks by several hundred. Together with the ECB's unnecessary asset purchases, which have pushed down the long end of the yield curve and have benefitted mainly the large banks focusing on asset speculation, the ECB's policy has resulted in a transformation of the eurozone banking sector: It is getting far more concentrated, with fewer and much larger banks, compounding the too-big-to-fail problem. All of this is an obstacle to stable, sustainable, non-inflationary growth without crises, since for this bank credit growth for GDP transactions (not asset transactions) is required, which the small community banks mainly engage in, but not the too-big-to-fail asset speculation banks. The sooner the ECB reverses its failed policy, the better for the eurozone and the world. It should start now by raising short-term interest rates (since rates are positively correlated with economic growth) and switching to selling its assets. To prevent sovereign bond market problems, it should encourage the finance ministries in the eurozone to stop issuing government bonds and instead funding their public sector borrowing requirement by entering into standard (non-tradable) loan contracts with all of the banks (the majority small banks) in their own countries. The latter policy is called Enhanced Debt Management and explained in the attached study pubilshed in a leading refereed finance journal (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0261560614001132). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: The ECB’s forward guidance and monetary policy stance remains largely geared toward deflation risks and no longer congruent with the eurozone’s improving outlook for growth and inflation. The Governing Council should continue adjusting forward guidance to reflect the economy’s better prospects and diminished risks. Specifically, it should:
- remove “downside” from the sentence “Risks surrounding the euro area growth outlook, while moving towards a more balanced configuration, are still tilted to the downside and relate predominantly to global factors” and acknowledge that risks are now symmetric. - remove “or lower” and “well” from the sentence “We continue to expect them [rates] to remain at present or lower levels for an extended period of time, and well past the horizon of our net asset purchases.” The ECB has effectively painted itself into a corner regarding policy flexibility with the 33% issue and issuer limits binding from the perspective of not breaching Article 123 prohibiting monetary financing. The ECB’s ownership of government bonds will approach the one-third limit in key member states by the end of this year already and would reach, and in some cases exceed, this limit in many countries by mid next year if purchases continue at the pace of 60 billion per month. Tapering, therefore, is a matter of necessity so long as the 33% limits are binding. By fortuitous coincidence, the economic outlook is improving as ECB’s government bond portfolio approaches the one-third limits. The ECB should therefore announce at the September meeting that it will further taper asset purchases beginning early next year, finishing quantitative easing by the end of June 2018. Purchases should be reduced in two 20 billion steps per quarter (from 60 to 40 to 20 billion) or six 10 billion steps per month (from 60 to 50 to 40 billion etc). Policy rates should first be adjusted once quantitative easing has ended, beginning with an increase of the Deposit Facility rate by 0.15% to -0.25% in the first half of 2019 in order to restore symmetry to the standing facility rates. Passive balance sheet reduction should begin from 2020 onward and only after the Deposit Facility rate has been increased to 0%. Full allotment auctions should continue so long as the ECB reinvests the proceeds of its asset purchase programme. The ECB conducts monetary policy within a highly sub-optimal governance structure for fiscal policy. No large monetary union has ever endured without ultimately forming democratic, federal political and fiscal structures and history suggests the euro is unlikely to become the exception. The lack of common political representation and a common fiscal capacity necessitates monetary policy to overcompensate for national fiscal policies’ inability to share risks emanating from the lack of exchange rate flexibility. Faced with another existential crisis for the euro, or deflation threat, the ECB should waive the 33% limits. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: Not all economic indexes are at their best. As oil is barely trading above 50 dollars per barrel, actual and expected inflation is receding, money growth slows (because of market instruments) and economic confidence slightly decreases. The unemployment rate (9.3%) is still half a percentage point under its natural level and the ECB staff estimate that underemployment in the Eurozone is close to 18% of the labor force.
At the same time, recovery strengthens: consumption, investment and exports are all positively contributing to GDP growth. Outstandings of loans to the private sector are on the rise. While unemployment lowers continuously since January 2014, the share of job vacancy (1.9%) is higher than the gap between actual and natural unemployment, which makes it possible to achieve full employment. Moreover, recovery widens too, as, with the exception of Greece that is about to enact a new austerity plan, all member states enjoy growing GDP. On the price side, the surge in inflation is not due only to oil anymore. Core inflation has overcome its low and production prices increase quickly. Therefore, there is no doubt about the normalization of the European economy and about the expiration of the risk of deflation. The usual tools, in the style of the Taylor rules, do not suggest the need for negative interest rates in Southern European countries anymore. Whether based on core or headline inflation, they suggest a repo rate higher than 2% in the core countries. Nonetheless, monetary and financial conditions are as accommodative as in 2012. It is time for the ECB to head towards exit, but without haste in order to avoid too much volatility in the interest rates. The first step is a modification of the forward guidance policy. From the June meeting, the ECB should decide not to cancel the bias towards lower rates. Secondly, it might reduce QE, through an announcement that is likely to take place in September. Thirdly, it might improve the interest rates around the end of 2018, when actual and natural unemployment are expected to coincide. Finally, the ECB should cut the size of its balance sheet, probably not before 2020, if the economic cycle allows. >> Teilen >> Kontakt
Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer: The declared purpose of the ECB’s asset purchase programs and its negative interest rate policy was to counter the risk of deflation. Already at the time of the start of these policies, deflation was a tail risk at most and the effectiveness of these policies highly doubtful. Today, deflation is not even a tail risk.
Moreover, the negative side-effects of the ultra-loose monetary policy on asset prices and bank profitability have become clear while it is unclear whether the economic recovery has benefited at all from the policy measures. Consequently, the ECB should exit the negative interest rate policy and asset purchase programs. I recommend that the deposit rate be raised to 0% immediately and the reduction of asset purchases be announced with the aim to end the program by year-end. At the same time, I recommend that the ECB induce the banks to introduce a deposit for non-banks fully backed by central bank reserves (“safe deposit”). Reserves held to cover “safe deposits” should be remunerated with a deposit rate 0.1 percentage points above the deposit rate for minimum reserves (i.e., with 0.1% at present). “Safe deposits” would eliminate the different risk premia on national bank deposits due to differences in the ability of governments to guarantee the safety of banks deposits. “Safe deposits” would be as safe as cash and represent a “risk free” financial asset for everybody (e.g., “safe deposits” would be unaffected if a government defaulted on its debt within the Eurozone or left the Eurozone). >> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: It is not yet time for the ECB to part with its ultra loose monetary policy. Housing markets are showing serious signs of overheating - but the flow economy still doesn't; in countries like the Netherlands there is ample room for macro Prudential measures to keep the housing market in check. There still is a 100% tax deduction for mortgage interest rates and loan to value ratio's are still at max 101% - in such a situation it is not fair to blame the ECB for bubbling housing markets.
In an area consisting of the south of Germany as well as parts of Switzerland, the Czech Republic and Austria, unemployment is at this moment: low. Even in Bavaria it is getting lower (0,4% lower than last year). It might be expected that a kind of tipping point might be reached, after which wages suddenly start to increase faster (i.e. >3% a year), especially in Germany and Austria. Only after this point has been reached (which can also be made visible by tracking how many employers actively try to lure people away from other companies) it might be time for less easing. Though, at this stage, unemployment (and surely 'broad' unemployment) in Southern Europe will still be massive. A part of the classical solution of such 'regional' imbalances is internal migration, i.e. Italian workers moving to Austria and Germany. Without transfers, this will in the long term however lead to problems with government and private debts in countries like Italy as it won't be the least enterprising and able who leave, while populations are already dwindling. Extremely low ECB interest rates can be understood as a kind of transfers. Higher rates might have to be accompanied by higher traditional transfers, for instance a 70+ Euro Area pension of 400,-- per person (domestic pensions can be lowered with (part of) this amount. >> Teilen >> Kontakt I vote for no change in any of the 3 policy rates, and in favour of ending asset purchases as soon as possible
Willem Buiter
Willem Buiter: I vote for no change in any of the 3 policy rates, and in favour of ending asset purchases as soon as possible. Not to surprise markets too much, I recommend stopping in September 2017.
The ECB has to stop pretending that it has effective tools for stimulating economic activity and getting inflation closer to the target. Cutting rates further, without eliminating the ELB, would do more harm than good. Asset purchases are backdoor mutualization of high-risk sovereign debt (mainly Italy) under the guise of monetary policy dedicated to the pursuit of the inflation target. The own-risk feature of 82% of the PSPP will either be ignored when the Italian sovereign defaults or, if enforced, will push Italy out of the monetary union. The only useful balance sheet expansion of the Eurosystem would be through the monetization of a sizeable fiscal stimulus, mainly focused on countries with large output gaps (intelligently designed helicopter money). The ECB should be advocating (in private and in public) the creation of an orderly sovereign debt restructuring mechanism (SDRM), attached to a conditional lending-to-sovereigns facility like the ESM, but an order of magnitude larger. The Eurosystem should stop being a system of currency boards and become an operationally decentralized central bank, with a single profit-and-loss center. All‘own risk’ activities should either be kicked off the balance sheet (including ANFA) or be turned into shared risk activities. Recapitalizing insolvent and systemically unimportant Italian banks through the precautionary recapitalization facility has to end. BRRD-compatible bail-ins should take their place. Limits on the exposure of banks to any sovereign, including their own, should be imposed (at a level no higher than the maximum exposure to private counterparties). Risk-weighting of sovereigns has to be imposed. There is a chance that the EMU can be saved, but if the current charade continues, this chance will vanish soon. >> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: Is it time for the ECB to exit from its ultra-loose monetary policy?
Jan Mallien
Jan Mallien: The members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at their next conference tomorrow afternoon:
Is it time for the ECB to exit from its ultra-loose monetary policy? How should it conduct the exit? Should it change its forward guidance and raise rates before the end of QE? The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Benjamin Heimlich: Rund um die Gründer- und Start-up-Szene hat sich ein veritables Feld aus Consultants positioniert. Doch der Markt ist unübersichtlich und das Risiko, mit dem falschen Berater Zeit und Geld zu verschwenden, ist hoch. Darum ist es für Gründerteams und teilweise auch für Investoren schwierig, bei ernsten Fragestellungen den richtigen Berater zu finden.
Das VentureCapital Magazin widmet in seiner aktuellen Ausgabe dem Thema Start-up-Consulting einen eigenen Schwerpunkt. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Dr. Sylvain Broyer
Natixis, die Investmentbank der französischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken, lädt zu einem Presse-Lunch ein am morgigen
Dienstag, 23. Mai 2017, um 12:00 Uhr in der Natixis-Zweigniederlassung Frankfurt Adresse: Im Trutz Frankfurt, 60322 Frankfurt Die englischsprachige Präsentation "Political or economic risks in the Eurozone?" wird gehalten von Prof. Patrick Artus, Chef-Volkswirt von Natixis, Professor an der Universität Paris I - Sorbonne und Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, u.a. im wirtschaftlichen Beirat für die französische Regierung Dr. Sylvain Broyer, Head of Economics bei Natixis und Dozent an der Universität Paris IX Dauphine. Im Anschluss an den Vortrag ist ein später Lunch vorbereitet, während dessen die Referenten im Rahmen einer freien Diskussion zur Verfügung stehen. Sie können hier auf Ihrer persönlichen TEEC-Webseite im Bereich "EINLADUNGEN / PRESSEEINLADUNGEN: Natixis" angeben, ob Sie dabei sein werden oder nicht. Bei Zusage vermerken Sie bitte im Textfeld darunter, ob Sie zum Lunch bleiben. Oder melden Sie sich per E-Mail an: sylvain.broyer@de.natixis.com >> Teilen >> Kontakt
Oliver Widmann: Der heute von der SimCorp Muttergesellschaft in Kopenhagen für das erste Quartal 2017 berichtete Umsatz, der bereits gemäß IFRS15 ermittelt wurde, lag bei 73,1 Mio. Euro, was einer Steigerung von 19,3% gegenüber dem entsprechend angepassten ersten Quartal 2016 entspricht, und einer Steigerung von 18,5%, gemessen in lokalen Währungen.
Das EBIT für den Dreimonatszeitraum betrug 10,2 Mio. Euro gegenüber 7,5 Mio. Euro in dem entsprechend angepassten Zeitraum 2016. Währungsschwankungen beeinflussten das EBIT im Berichtsquartal positiv um 0,8 Mio. Euro. Der Nettogewinn für Q1 2017 betrug 7,5 Mio. Euro gegenüber 5,8 Mio. Euro im entsprechenden Quartal 2016. Am 31. März 2017 waren 237 Mio. Euro des geplanten Umsatzes von 2017 vertraglich gesichert, gegenüber 202 Mio. Euro zur gleichen Zeit im Jahr 2016. Die aktuelle Pipeline möglicher Lizenzverträge des Konzerns korrespondiert mit den Umsatzerwartungen. SimCorp behält die Umsatzerwartungen und die EBIT-Prognose, gemessen in lokalen Währungen, für 2017 bei. Den vollständigen Text der englischsprachigen Börsenmitteilung finden Sie im Download-Dokument sowie auf der SimCorp Homepage unter http://www.simcorp.com/en/news-and-announcements/2017/05/simcorp-grows-revenue-185-in-local-currencies-and-wins-new-client-in-north-america. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Oliver Widmann: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Software und Services für die Finanzindustrie weltweit, hat heute bekannt gegeben, dass Dimensional Fund Advisors, ein in Texas ansässiger globaler Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von 497 Mrd. USD, die Einsatzbereiche von SimCorp Coric weiter ausbauen wird. Die Entscheidung des Unternehmens folgt auf die erfolgreiche Produktivnahme von SimCorp Coric für wichtige Marketing-Materialien, inklusive Produktbroschüren und Fonds-Factsheets.
Dimensional nutzt SimCorp Coric seit 2014. Mit dem damaligen Entschluss sollten die Möglichkeiten in der Kundenkommunikation ausgebaut werden. Das Unternehmen wollte ein Betriebsmodell, das eine langfristige Skalierbarkeit zur Unterstützung seiner globalen Reporting-Anforderungen bieten würde. Die Implementierung von SimCorp Coric hat dazu geführt, dass Dimensional nun ein agiles und konsistentes, kundenzentriertes Betriebsmodell rund um das Standard-Reporting besitzt und flexibel auf sich ändernde Kunden- und Marktanforderungen reagieren kann. Den vollständigen Text der englischsprachigen Pressemeldung finden Sie im Download-Dokument sowie auf der SimCorp Homepage unter http://www.simcorp.com/en/news-and-announcements/2017/05/dimensional-fund-advisors-extends-the-use-of-simcorp-coric. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Dr. Sylvain Broyer
Natixis, die Investmentbank der französischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken, lädt zu einem Presse-Lunch ein am
Dienstag, 23. Mai 2017, um 12:00 Uhr in der Natixis-Zweigniederlassung Frankfurt Adresse: Im Trutz Frankfurt, 60322 Frankfurt Die englischsprachige Präsentation "Political or economic risks in the Eurozone?" wird gehalten von Prof. Patrick Artus, Chef-Volkswirt von Natixis, Professor an der Universität Paris I - Sorbonne und Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, u.a. im wirtschaftlichen Beirat für die französische Regierung Dr. Sylvain Broyer, Head of Economics bei Natixis und Dozent an der Universität Paris IX Dauphine. Im Anschluss an den Vortrag ist ein später Lunch vorbereitet, während dessen die Referenten im Rahmen einer freien Diskussion zur Verfügung stehen. Sie können hier auf Ihrer persönlichen TEEC-Webseite im Bereich "EINLADUNGEN / PRESSEEINLADUNGEN: Natixis" angeben, ob Sie dabei sein werden oder nicht. Bei Zusage vermerken Sie bitte im Textfeld darunter, ob Sie zum Lunch bleiben. Oder melden Sie sich per E-Mail an: sylvain.broyer@de.natixis.com >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Eilmeldung: EU-Kommission will Emir-Verordnung reformieren / Hedging-Ausnahme für Industrieunternehmen bleibt bestehen
Markus Dentz: Gute Nachrichten aus Brüssel: Die EU-Kommission will die Emir-Regelungen vereinfachen. Davon profitieren auch Corporate Treasurer. Eine weitere wichtige Nachricht betrifft das Derivate-Clearing, das künftig nur noch in der Euro-Zone erlaubt sein soll.
Die Änderungen umfassen Maßnahmen, die den Marktteilnehmern, insbesondere in Branchen wie der Energieversorgung und der Herstellung, Einsparungen in Höhe von bis zu 2,6 Milliarden Euro bei den operationellen Kosten und bis zu 6,9 Milliarden Euro bei einmaligen Kosten ermöglichen könnten, so die Prognose der EU-Kommission. Nähere Details finden Sie auf unserer Webseite. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Benjamin Heimlich: Die Digitalisierung macht auch vor der altehrwürdigen Assekuranz nicht Halt. Die neuen Insurtechs wirbeln die Branche auf und stellen eine große Herausforderung für die etablierten Anbieter dar. Die Automatisierung senkt die Kosten, bewirkt ein neues Kundenverhalten bzw. bedient den Wunsch nach Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Oft handelt es sich um „smarte“ Apps, die den Kunden eine bessere Vergleichbarkeit von Angeboten und eine bequemere Verwaltung ihrer Versicherungen bieten.
Einschätzungen zu diesem und anderen aktuellen Themen finden Sie im neuen "Private Equity Flash", dem Newsletter von VC-Magazin.de (siehe >>Webseite). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Oliver Widmann
Oliver Widmann: Über 100 Fach- und Führungskräfte von Fondsgesellschaften, Asset-Managern und Verwahrstellen haben sich auf dem "SimCorp Asset Management Event 2017" letzten Freitag über aktuelle Branchenthemen informiert.
Die Agenda und die Präsentationsfolien der Vorträge stellen wir Ihnen im Nachgang unter http://www.simcorp.com/AME zum Download zur Verfügung. Gerne stehen wir für Rückfragen der Presse zur Verfügung und stellen auf Wunsch Kontakt zu den Referenten her. Bildmaterial zur Veranstaltung stellen wir ebenfalls gerne bereit. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 08/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Im Aufmacher-Artikel geht es um die Marktführer 2017 bei Treasury-Management-Systemen (TMS).
Weitere Themen sind: - Cash Management: Swift verbessert Zahlungsverkehrskontrollen - Top-Finanzierung: Volkswagen FS platziert Sterling-Bond - Factoring: Markt wächst um knapp 4 Prozent - Kapitalmarkt: RWE-Treasurer Jörg Silvanus über die Hybridstrategie - Karriere: CFO trotz Treasury-Erfahrung - Personalia: Ex-Comdirect-CFO Hohrein geht zum FinTech Zinspilot - Treasury der Zukunft Teil 2: Wie Zahlungsverkehr in Echtzeit das Treasury verändert - Asset Management: EU-Regulierung zu Geldmarktfonds beschlossen >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Einladung zum "SimCorp Asset Management Event" am 21. April im Westin Grand Hotel in Frankfurt am Main
Oliver Widmann
Oliver Widmann: SimCorp lädt - wie jedes Jahr - die Fach- und Führungskräfte von Fondsgesellschaften, Asset Managern und Verwahrstellen herzlich ein, sich auf dem "SimCorp Asset Management Event" am 21. April 2017 (9:00-15:00 Uhr) im Westin Grand Hotel in Frankfurt am Main über aktuelle Branchenthemen zu informieren. Pressevertreter sind willkommen – die Teilnahme ist für diese natürlich kostenfrei.
Die SimCorp Veranstaltung führt Jahr für Jahr hochrangige Vertreter der Branche zusammen und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Networking und Erfahrungsaustausch. Benötigen wir in ein paar Jahren "Roboterversteher", um selbständig agierende Robo-Advisor zu steuern? Kann ich Portfolios mit Social Media optimieren – und passt meine aktuelle IT-Infrastruktur eigentlich noch zu den Herausforderungen der nächsten Jahre? Den genauen Programmablauf, Themen und Referenten entnehmen Sie bitte der Website unter http://www.simcorp.com/AME. Anmeldung entweder online oder per E-Mail an events-germany@simcorp.com und für Journalisten auf der TEEC-Webseite im Bereich "EINLADUNGEN / Presseeinladungen". Die Präsentationsfolien veröffentlichen wir nach der Veranstaltung im TEEC-Newsroom im "BLOG: SimCorp Events und Publikationen". >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 07/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Im Aufmacher-Artikel geht es um FX-Management: Das tut sich bei Peso und Rand
Weitere Themen sind: - Cash Management: PSD2 verkürzt Valuta für FX-Zahlungen - Top-Finanzierung: Palfinger platziert Schuldschein über 200 Millionen Euro - Kapitalmarkt: Starker Auftakt für deutsche Corporate Bonds - Standard Chartered: Britische Bank will Kunden in „Footprint-Märkte“ begleiten - Weiterbildung: Autoneum-Treasurer Hahn berichtet über den von ihm mitentwickelten Workshop - Deutsche Bank: Dixit Joshi wird neuer Group Treasurer - Interview: Treasury-Chef Jörg Boche über die Comeback-Anleihe von Volkswagen - Risikomanagement: Leoni arbeitet Betrugsfall auf >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Oliver Widmann: SimCorp, ein führender Anbieter von Investment-Management-Software und Services für die Finanzindustrie weltweit, hat heute bekannt gegeben, dass VidaCaixa, Teil der CaixaBank-Gruppe und der führende Versicherer in Spanien mit mehr als 4,5 Mio. Kunden und 67 Mrd. Euro Assets under Management, SimCorp Dimension als neue Front- und Middle-Office-Plattform ausgewählt hat. Die bereits im Dezember 2016 unterzeichnete Vereinbarung umfasst die Bereiche IBOR (Investment Book of Record), Daten-Management, Pre- und Post-Trade-Compliance, Portfolio-Management, Order-Management, Performance-Messung und Risiko-Management.
In den letzten Jahren konnte VidaCaixa die Prämieneinnahmen ungeachtet eines herausfordernden Marktumfelds weiter steigern. Zur Sicherung der Wettbewerbsposition und Unterstützung des weiteren Wachstums hat sich VidaCaixa dafür entschieden, in ein integriertes Investment-Management-System für Front- und Middle-Office zu investieren, das in den eigenen Investment-Abteilungen und Pensionskassen eingesetzt werden soll. Am Ende eines gründlichen Auswahlprozesses behauptete sich SimCorp Dimension als die passendste Lösung, um die aktuellen und zukünftigen geschäftlichen Anforderungen im Rahmen der Unternehmensstrategie umzusetzen. Den vollständigen Text der englischsprachigen Pressemeldung finden Sie im Download-Dokument sowie auf der SimCorp Homepage unter http://www.simcorp.com/en/news-and-announcements/2017/04/vidacaixa-selects-simcorp-dimension-for-front-and-middle-office-operations. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Neu: Newsroom-Beiträge können ab sofort als TickerThemen auf Wunsch öffentlich angezeigt und geteilt werden
Volker Northoff
Wir haben die öffentliche Webseite des The Early Editors Club komplett überarbeitet. Auf http://www.early-editors.de finden Interessierte nun vielfältige Informationen über den Club. Zugleich können Mitglieder ab sofort ihre Newsroom-Beiträge und TickerThemen im TEEC-Ticker öffentlich anzeigen lassen - einschließlich der Option, sie in den sozialen Medien zu teilen.
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Benjamin Heimlich: Eines der wichtigsten Argumente der Private Equity-Branche für sich selbst ist die im Vergleich zu Aktien geringe Volatilität. Spätestens wenn die Beteiligungsgesellschaft börsennotiert ist, ist dieser Punkt jedoch hinfällig.
Wie enorm die Schwankungen ausfallen können, musste diese Woche Aurelius erfahren. Der Hedgefonds Gotham City hatte die Münchner ins Visier genommen und mit einem kritischen Bericht einen Kursrutsch von beinahe 50% bei der Aurelius-Aktie verursacht. Zugleich hatte Gotham City mit Leerverkäufen auf einen fallenden Kurs bei Aurelius gesetzt. Der Hedgefonds hatte in seinem Bericht 8,56 EUR als Maximalwert der Aktie angegeben. Deutlich unterhalb der knapp 67 EUR, bei denen das Papier vor der Veröffentlichung stand. Als Grund für diese Abwertung gab der Hedgefonds Ungereimtheiten in der Bilanzierung an. Naturgemäß widersprechen die Münchner dieser Einschätzung. Gleichzeitig prüfe man, ob Schadensersatzansprüche gegen Gotham City möglich seien und ob man eine Strafanzeige wegen Marktmanipulation stellen könne. Den Anlegern, die Aurelius-Aktien halten, hilft das erstmal wenig. Papiere börsennotierter Private Equity-Häuser sind eben genauso volatil wie alle anderen Titel. Weitere aktuelle Berichte und Events finden Sie im neuen "Private Equity Flash", dem Newsletter von VC-Magazin.de (siehe >>Webseite). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite Harter Brexit: Aktuelle Umfrage von DerTreasurer und Deutscher Bank unter leitenden Treasurern im deutschsprachigen Raum
Markus Dentz: Leitende Treasurer im deutschsprachigen Raum geben sich bezüglich eines harten Brexit gelassen, wie eine aktuelle Umfrage von DerTreasurer und der Deutschen Bank zeigt: 44 Prozent der bis dato rund 85 Befragten sieht keine Konsequenzen für das eigene Unternehmen, sollte Großbritannien den Zugang zum EU-Binnenmarkt verlieren. Lediglich jeder Dritte rechnet mit „eher negativen“ Folgen, 16 Prozent können es noch nicht abschätzen, 6 Prozent geben an, ihr Unternehmen habe kein Geschäft auf der Insel. Weitere Ergebnisse siehe >>Webseite
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Benjamin Heimlich: Durchatmen in Berlin: Eines der Vorzeigeunternehmen der dortigen Tech-Szene scheint (vorerst) gerettet. Soundcloud hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Mio. USD abgeschlossen. – Doch die Sache hat einen Haken: Es handelt sich dabei nicht um Eigen- sondern um Fremdkapital, und das muss irgendwann zurückgezahlt werden. Ein Umstand, der für ein Unternehmen, das seine Verluste von 2010 bis 2015 um mehr als das 33-fache (von 1,55 Mio. EUR auf 51,22 Mio. EUR) gesteigert hat, nicht einfach werden dürfte. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich gleichzeitig der Umsatz nur von 1,37 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR, also um etwa das 15-fache, erhöhte.
Sicherlich gibt es Start-ups, bei denen Venture Debt eine absolut sinnvolle Finanzierungsmethode ist. Jedoch wirkt es im Falle Soundclouds eher so, als würden sich Management und Investoren mit aller Macht gegen eine Korrektur der letzten Unternehmensbewertung stemmen wollen. Denn diese wäre nicht unerheblich. Laut Music Business Worldwide war Google bei den gescheiterten Verkaufsgesprächen Anfang des Jahres nicht bereit, mehr als 500 Mio. USD für die Berliner zu bezahlen. Deutlich weniger als die 700 Mio. USD-Bewertung aus den letzten beiden Eigenkapitalfinanzierungsrunden. Ob Soundcloud mit dem Kredit wirklich der erhoffte Befreiungsschlag gelungen ist, wird sich zeigen. Eines verdeutlicht die Geschichte aber auf jeden Fall jetzt schon: Alleine der Glanz von gestern reicht nicht, wenn man heute Kapital aufnehmen möchte/muss. Weitere aktuelle Berichte und Events finden Sie im neuen "Private Equity Flash", dem Newsletter von VC-Magazin.de (siehe >>Webseite). >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 06/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Im Aufmacher-Artikel geht es um Betrug im Treasury: Die Lehren des Falls ABB.
Weitere Themen sind: - Cash Management: Schweiz setzt ab 2018 auf XML-Zahlungen - Top-Finanzierung: Siemens sammelt 7,5 Milliarden Dollar ein - Zinswende: Finanzierungskosten ziehen an - SEB: Transaction Banking bleibt Kerngeschäft - Interview: Michael Reuter, Leiter Treasury von Henkel, über die Platzierung einer Ausnahme-Anleihe - Asset Management: Anbieter unterschätzen Digitalisierung - Software: Kreditech mit neuem Banking-Tool >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 05/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Behandelt werden die Themen:
- So sehen Finanzchefs HVB und Unicredit - Cash Management: Die Top-Banken in Deutschland und Europa - Top-Finanzierung: Volkswagen Financial Services platziert größten Dollar-Schuldschein - Kapitalmarkt: Niedrige Risikoaufschläge bei Schuldscheinen - Crédit Agricole: Französische Großbank senkt Eintrittshürden für Kunden - Interview: Treasury-Chef Ralf-Jörg Weigold über den Treasury-Ausbau bei J.F. Hillebrand - Deutsche Bank: CFO Marcus Schenck leitet neu aufgeteiltes Kapitalmarktgeschäft - Treasury der Zukunft, Teil 1: Die Blockchain-Technologie >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Oliver Widmann: SimCorp Central Europe intensiviert die vertrieblichen Aktivitäten rund um die Investment Management-Lösung SimCorp Dimension®. In diesem Zuge hat Marc Auer (40) im Februar 2017 den Neukundenvertrieb für den deutschsprachigen Raum übernommen.
In seiner neuen Rolle berichtet Marc Auer ebenso wie die Account Manager direkt an Alexander Hase, der bei SimCorp Central Europe die Gesamtverantwortung für den Vertrieb bei Neu- und Bestandskunden trägt. Marc Auer gilt als ausgewiesener Kenner der Finanzindustrie, der eine langjährige Expertise im Investment-Management vorzuweisen hat. Zuletzt war er in verantwortungsvoller Funktion als Senior Relationship Manager im Private Label Business bei Universal-Investment tätig. Zu seinen früheren Stationen gehören u.a. BNP Paribas Securities Services, J.P. Morgan und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. „Erklärtes Ziel meiner neuen Tätigkeit ist es, die bereits gute Marktposition von SimCorp bei Banken, Fondsgesellschaften, Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen“, erläutert Marc Auer, Senior Sales Manager bei SimCorp Central Europe. „Wir freuen uns sehr, mit Marc Auer eine sehr profilierte Persönlichkeit mit tiefen Fachkenntnissen aus der Finanzbranche gewonnen zu haben“, führt Dr. Ralf Schmücker, Sprecher der Geschäftsführung von SimCorp Central Europe aus. „Wir sind davon überzeugt, dass er durch seine Erfahrung und sein Markt-Knowhow einen wertvollen Beitrag zur weiteren Entwicklung unseres Geschäfts leisten wird.“ Weitere Informationen enthält die vollständige Pressemitteilung (Download-Dokument). >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Jan Mallien
Jan Mallien: The ECB Shadow Council broadly expects the central bank to communicate its tapering intentions in September at the latest and begin formally reducing its asset-purchasing program in 2018. Some members argued heightened political risks should keep the program going for longer.
Inflation and Growth forecasts revised significantly upwards: Compared to three months ago, members raised the inflation forecast from an average of 1.3 to 1.7 percent this year. This is above the ECB’s staff projections from December of 1.3 percent. For 2018, the forecast has also been revised slightly upwards from 1.4 to 1.5 percent. The Shadow Council’s mean forecast for GDP growth for 2017 has been revised upwards by 0.2 percentage points for this year from 1.4 to 1.6 percent. Members also have raised their growth forecast for 2018 slightly from 1.4 to 1.5 percent. Most members of the Shadow Council believe the ECB should stay the course in its current monthly asset purchasing program. Current inflation trends, though trending higher, are not enough to justify changing the course set out at the ECB’s meeting in December. More information on the views of the Shadow ECB Council, including members' individual rate recommendations, is available in the download document. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen Einladung - Richard David Precht bei SES-imagotag am Sonntag 5. März auf der EuroShop in Düsseldorf - Diskussion: Haben digitale Unternehmen gerechtere Preise?
Matthias Trenkle
"Faire Preise im Handel, haben digitalisierte Einzelhändler gerechtere Preise?" Darüber diskutieren am Sonntag, den 5. März, ab 11:30 Uhr auf der EuroShop 2017 in Düsseldorf am Stand von SES-imagotag (Messehalle 6, Stand E51):
Richard David Precht, Philosoph Publizist Autor Michael Gerling, Geschäftsführer EHI Retail Institute Michael Unmüßig, Geschäftsführer SES-imagotag Deutschland Moderation: Florian Kolf, Teamleiter Handel beim Handelsblatt Pressevertreter sind willkommen. SES-imagotag ist Marktführer bei vernetzten digitalen Preisschildern (ESL). Hierzu und zu den Diskussionsteilnehmern finden Sie weitere Informationen im Download-Dokument. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen
Andrew Bosomworth
Andrew Bosomworth: Based purely on its inflation forecasts – 1.3% for 2017, 1.5% 2018, 1.7% 2019 – the ECB should maintain its monetary stance well into next year for even the 2019 forecast is only just consistent with its definition of price stability. Monetary policy exist not in a vacuum, however, it co-exists alongside fiscal and structural policies and it needs to consider financial stability. Monetary policy contributed substantially to the recovery from the financial crisis and even more so of late than fiscal and structural policies, which have waned. Yet the efficacy of monetary policy is declining and the risks to financial stability from a misallocation of resources are rising the longer monetary policy continues in its current form. It is thus incumbent of the ECB to continue tapering QE, to alter forward guidance and to begin normalizing policy rates. While these changes will tighten financial conditions, I consider this risk to be smaller than the growing risks to financial stability. And the risk of tighter financial conditions are anyway being partially offset by a stronger dollar, narrower credit spreads and rising real estate prices. Continuing to taper QE would send a signal to fiscal agents that they too can contribute to boosting growth.
Our analysis suggests the ECB needs to taper purchases of government bonds further beginning early next year and that it will have to cease buying sovereign debt in some countries altogether already in the first quarter of 2018, if it is to respect both the 33% issuer and issue limit and the capital key. Only by relaxing these constraints, or by purchasing other assets, could QE be extended beyond the second quarter. Assuming the ECB respects the 33% limits and capital key, it should therefore taper to 40 billion per month in the first quarter of 2018, to 20 billion per month in the second quarter and end QE in June. The decision to taper further in 2018 should be communicated at the September meeting this year and I advocate changing forward guidance on the policy rate sooner, at the June meeting this year. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Richard Werner
Prof. Richard Werner: "To taper" in the context of monetary policy means to diminish the extent of the policy. So first we need to be clear what the policy has been. The ECB has been fuelling asset bubbles through its asset purchases, which have helped the large systemically relevant banks engaged in proprietary speculation or the emerging property bubble in Germany. In addition, the ECB has for a long time been flattening the yield curve, producing a fairly flat or even negative yield curve in some countries, such as in Germany. This is the ideal policy if the goal is to reduce the number of banks that do not mainly earn a living from financial speculation, but from traditional banking in the form of granting credit for investment in the real economy. Such productive banks can only survive with a positive yield curve (which determines their profit margin), the continuation of the flat yield curve policy, combined with the ECB's low short-term interest rate policy, and the ECB's and EU's policy to burden small banks with massive unnecessary red tape. Therefore, the number of productive small banks - the backbone of European economic strength - has been declining rapidly in recent years. That this is not an 'unintended consequence' but expression of a purposeful policy is indicated by ECB head Mario Draghi, who has stated on the record that he wants to reduce the number of banks in the eurozone. He is delivering. The result will be a long-term weakening of the growth potential in eurozone countries, as the demise of small banks also brings with it the demise of a thriving sector of small and medium-sized enterprises.
Since we have established the nature of current ECB policy, we can now turn to the question of whether this policy should be diminished ('tapered'). If the goal is to increase employment, job creation, business investment in the real economy and overall economic growth, not to mention to meet a positive inflation target, then it is high time for the ECB to adopt policies that are actually aimed at this. In that case it is high time to 'taper' the policy of destroying the underlying sources of strength of the European economy. But there is of course no indication that the ECB policy has ever been aimed at achieving stable and sustainable growth, job creation and stability of employment and stable prices. For instance, the ECB could have prevented the banking crisis from turning into major downturns with large-scale youth unemployment, if it had simply bought the banks' assets from them at face value, at zero cost to the tax payer. This would have avoided the need for the IMF to get involved and 'austerity' being imposed. But such a wise policy could not be expected from the ECB, since it had worked hard from 2004 to 2008 to ensure that banks were encouraged to fuel credit for speculative transactions that do not contribute to GDP (asset transactions are not part of GDP). Since bank lending is new money creation, the ECB during this time oversaw a massive expansion in the money supply used for asset transactions in Ireland, Portugal, Spain and Greece, among other countries, which could only create asset inflation and, a few years later, a massive banking crisis. (One does not have to be a central banker, let alone rocket scientist, to realise that with 30% growth of total bank credit, year after year, way ahead of nominal GDP growth, the money was not going into the real economy, but asset inflation. And all such bank credit-fuelled asset bubbles are followed by banking crises, because the slow-down in credit creation for asset transactions will end the game of musical chairs, ending the asset bubble, and heralding the bankruptcies of the late-coming speculators, who find they had no chair when the music stopped). Given the low likelihood of the ECB adopting policies aimed at achieving stable and sustainable economic growth and reduced unemployment, governments in the eurozone should do what they can, without the ECB's help, to achieve this. They can stop the issuance of government bonds and instead fund the public sector borrowing requirement by borrowing from banks in their respective countries. This form of 'Enhanced Debt Management' will boost credit creation for GDP transactions and hence achieve a significant recovery in nominal GDP. Here is a to-do-list for the ECB: http://eprints.soton.ac.uk/341648/1/CBFSD_1-12_Werner_ECB_To-Do-List_30_July_2012.pdf >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Dr. Sylvain Broyer
Dr. Sylvain Broyer: Whether the ECB should start tapering is clearly disconnected from the technical question of how long it can buy assets. The strategy – bringing inflation back to target - cannot be subordinated to the instrument of monetary policy. The opposite should rather be the rule. Then the question of how long the ECB should buy assets depend on developments in core prices. In April headline inflation will fluctuate around 2% depending on developments in oil price and the euro exchange rate. But core inflation will still range around 0.8-0.9%, unchanged since the launch of QE. For sure core inflation will edge up in 2018 as the indirect first round effects of higher oil prices will start to kick-in (on transportation costs, package holidays, etc.). But considering the speed at which the unemployment gap is closing core inflation will not be back to its 1.5% long term average before 2019. At that time the ECB should have ceased buying assets. Assuming a 10 month time to fully stop the QE program from current pace of purchases – as the Fed did it - the ECB should start to taper from the beginning of next year, meaning that it should communicate with the markets on this topics in September at the latest.
>> Teilen >> Kontakt The only way to embark on a less expansionary course of monetary policy would be to raise the negative deposit rate
Dr. Elga Bartsch
Dr. Elga Bartsch: In terms of tapering, the current upside surprises in economic activity and inflation do not mean that the ECB can already start tapering the expansionary degree of its monetary policy. In my view, the underlying uptrend in inflation is currently not enough to justify such a step. The decision to reduce the pace of the asset purchase programme from April onwards and at the same time stretch it until December is welcome against the backdrop of an improving economy and forthcoming elections. But a growing tendency to politicize the ECB and its monetary decisions would be a cause for concern. In this regard, the decision of the ECB Governing Council - apart from limited and temporary deviations - to continue basing purchases of sovereign bonds on the capital key, should be viewed in a positive light.
The fact that a number of Council members voted against an extension of the asset purchasing programme, pleading instead for the programme to be phased out, shows that tapering is already a theme that is being discussed within the ECB, even if probably not in much detail. In my view, this discussion should be intensified only from the summer onwards so that the ECB can announce that the asset purchasing programme is to be wound down in the first half of 2018. But as the decision to continue the purchases until December 2017 has already been made, it seems pointless continue questioning this particular measure. The damage to the ECB’s credibility of going back on policy announcement would be very serious. Hence, the only way to embark on a less expansionary course of monetary policy would be to raise the negative deposit rate. This is what the Shadow Council should be discussing. >> Teilen >> Kontakt
Prof. Dr. Merijn Knibbe
Prof. Dr. Merijn Knibbe: 'The ECB is increasingly struggling to find enough assets to buy'. Let that sentence sink in ... But this problem can be solved quite easily. A much more effective QE will be to buy bad private debts from the banks, to write these down and to ease the burden of the debtors; at this moment creditors and debtors alike are hold back by the lack of nominal GDP growth. When the bad debt problem is solved there will also be more room to increase rates. Core inflation is still low and wage increases are even sub target (we should aim for 3%). But asset price (houses) increases are increasingly problematic. Remarkably the growth of private credit is still quite subdued, which means that these price increases are not just fuelled by reckless credit creation. The increases are still troublesome, however. To quite an extent this can and has to be solved by micro-prudential policies; increasing rates might decrease discipline from countries to seriously work on the macro-Prudential frameworks! The problem right now is however to still stimulate the flow economy will cooling down the stock economy. To me, this points to a combination of aggresively targeting bad debts while a limited rase increase might be in place.
>> Teilen >> Kontakt Shadow ECB Council - Pre-meeting discussion: How long can the ECB continue its asset purchases? When should it start tapering and how?
Jan Mallien
Jan Mallien: The ECB is increasingly struggling to find enough assets to buy. Against this background, the members of the Shadow ECB Council will discuss the following topic at the next meeting tomorrow afternoon:
How long can the ECB continue its asset purchases? When should it start tapering and how? The members of the Shadow ECB Council will post their pre-meeting statements in the TEEC-Forum "Shadow ECB Council / EZB-Schattenrat". All TEEC members are invited to contribute to the discussion by personal comments in this forum. To post your comment please click on the link beneath the headline. +++ Background: The Shadow ECB Council was founded in 2002 upon an initiative of Handelsblatt, the German business and financial daily. It is an unofficial panel, independent of the ECB/Eurosystem, and comprising prominent European economists drawn from academia, financial institutions, consultancies, companies and research institutes. The Shadow Council usually convenes by telephone conference on a quarterly basis. Its discussions take place before the official ECB Governing Council "policy" meetings. +++ >> Teilen >> Kontakt
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 04/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Behandelt werden die Themen:
- Compliance: Lösung für den KYC-Ärger (Know Your Customer)? - Cash Management: USA starten taggleiche ACH-Zahlungen - Top-Finanzierung: Kion sammelt mit Debüt-Schuldschein 1 Milliarde Euro ein - Air Berlin: Wandelanleihe überzeugt nur noch Etihad - In eigener Sache: 10 Jahre „DerTreasurer“ - Interview: Treasurer Thomas Langer über Brenntags neuen Konsortialkredit - Aufstieg: Zalando befördert Birgit Haderer - Risikomanagement: Komplexe Restrukturierung beim Schuldschein >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite Peter Becker
Eine heute in Frankfurt vorgestellte wissenschaftliche Studie der Handelshochschule Leipzig beleuchtet die Restkreditversicherung (RKV) aus Kundensicht. Dabei wurde neben Kundenerfahrungen und Erwartungen an das Produkt auch der volkswirtschaftliche Nutzen der Restkreditversicherung untersucht.
Von 2010 bis 2015 wurden in Deutschland insgesamt 44,8 Millionen Konsumentenkredite neu abgeschlossen. Davon waren rund ein Viertel über eine RKV abgesichert. Als einer der führenden Anbieter von Restkreditversicherungen in Deutschland und Versicherungspartner für Kreditinstitute, den Handel und die Konsumgüterindustrie hat BNP Paribas Cardif die Handelshochschule Leipzig (HHL Leipzig Graduate School of Management) mit einer Studie beauftragt. Ziel war die Erhebung von Informationen zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der RKV, einer aktuellen Verbrauchereinschätzung zu dieser Versicherungsform sowie möglichen Impulsen für eine künftige Ausgestaltung von Produkten und Services. Die Studienergebnisse sind in der anhängenden Presseinformation zusammengefasst (Download-Dokument). Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die ausführlichen Präsentationsfolien zu. >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite
Volker Northoff
Unter der Überschrift "Europa verliert seine letzten Giganten" schreiben Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz in der heutigen Samstagsausgabe der WELT über die zunehmende Dominanz der USA im Ranking der größten Konzerne auf dem Globus (Seite 9).
Mit Apple, Alphabet (Google), Microsoft, Amazon und Facebook stammen zudem 5 der Top 6 aus der neuen Welt der IT und Kommunikation. Nur Warren Buffet mit seiner Berkshire Hathaway kann auf Platz 4 in diese Phalanx eindringen. Unilever als größter Euro-Player steht nach Börsenwert auf Platz 51, SAP als deutscher Champion auf Platz 58. Stoff zum Nachdenken. >> Teilen >> Kontakt >> Webseite
Markus Dentz: Als Download-Dokument finden Sie die Ausgabe 03/2017 des E-Magazins von "DerTreasurer". Im Aufmacher-Artikel geht es um die Fake-President-Masche, mit der Kriminelle immer wieder Cash-Pools knacken.
Weitere Themen sind: - Cash Management: Das bedeutet die Steuerinitiative BEPS für Treasurer - Top-Finanzierung: Porr platziert ungeratete Hybridanleihe - Kapitalmarkt: Moody’s erwartet deutschen Bond-Boom - Asset Management: Großes Einsparpotential bei Fondsgebühren möglich - Interview: Finanzleiterin Heike Leupold und CFO Jacques van den Burg über den Debütschuldschein von Hoftex - Banken: Mehrere Manager verlassen die IKB - Software: Martin Bellin zum Einstieg von LEA Partners bei dem TMS-Anbieter - Webinar: Automatisierung im Treasury – von Excel ins SAP >> Teilen >> Kontakt >> Dokument herunterladen >> Webseite |
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